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4   MIT WITZ UND FREUDE*

     (umgeändert im Laufe der Spiele)

     WALTER STAUFENBIEL, Olympia- 

  Konsument seit seiner Wiege:

   SOfa-Designer und Collageur in

  Text und Bild

 

2014-02-23

Das wars! Mein Dank an Sotschi

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind Geschichte, und das ist schade! Warum schade? Weil ich in letzter Zeit selten so viele fröhliche Menschen mit entspannten Gesichtern auf einem sportlichen Großereignis gesehen habe. Das gilt gleichermaßen für die Aktiven, die offiziellen Wettkampf-begleiter und selbst- verständlich für die Zuschauer, die ihre eigenen Athleten enthusiastisch feierten, aber immer fair zu den anderen Sportlern waren. Trotz der Vormachtstellung des Geldes im Sport scheint es doch weiterhin so was wie Fairness zu geben und das macht mir Hoffnung für die weitere Zukunft des olympischen Gedankens! Den Baron wird’s auch freuen!


Ja, auch ich habe Olympia geguckt, sogar nach einem eigenen Plan, damit ich, mich interessierende Wettkämpfe nicht verpasse. Und davon gab es einige. Vor zwei Stunden endete das Finale im Eishockey mit einem souveränen Olympiasieger Kanada. Mit etwas Wehmut musste ich an alte Zeiten denken, wo der Zwerg DDR auch einmal den Aufstand gegen die Riesen in diesem Sport gewagt hat. Lang ist es her, haben wir überhaupt noch eine Männermannschaft in dieser Sportart?


Und vor dem Eishockey Finale habe ich den Viererbob geschaut. Die Läufe waren spannend, aber hinterher die Interviews mit den sogenannten „Versagern“ waren für mich das Letzte. Fast noch ohne Luft, sollten die Aktiven nun am besten schon Superanalysen von sich geben, warum, wieso, und wenn ja – warum sie es sich erlaubt haben, ohne Medaillen von der Bahn zu kommen. Ist es eigentlich so schwer, zu begreifen, dass andere Nationen auch was machen, um zu siegen. Und die Interviews beim Bobsport waren beileibe kein Einzelfall!


In anderen Teams wurden vierte Plätze gefeiert, bei uns hatte ich das Gefühl, die Athleten müssen sich schämen und sich verstecken. Und immer wieder, wie beim Bob oben beschrieben, sofortige sogenannte tiefschürfende Analysen mit Offiziellen, die auch sofort zur Stelle waren. Dabei sind es meiner Meinung nach gerade die „Schlipsträger“, die mit ihrer, für mich idiotischen Medaillenvorgabe einen irrsinnigen Erfolgsdruck aufgebaut haben.


Wenn ich mir überlege, die in der Nationenwertung siegreiche russische Mannschaft hat insgesamt 33 Medaillen gewonnen und ist damit das einzigste Team mit über 30 Medaillen, dann habe ich Fragen nach der Fähigkeit unserer Sportfunktionäre, realistisch zu denken. Und da hört man dann solch Gelabere wie, „...in vier Jahren greifen wir an, da werden sich alle wundern“.


Das ist schon wieder diese überhebliche Art und Weise der deutschen Sportführung überhaupt. Eigentlich müsste man, besonders auch nach diesem dämlichen Verhalten einer Athletin Sachenbacher ausgerechnet im Lande des IOC Präsidenten etwas demutsvoller nach vorn schauen. Dieses Doping Vergehen war eigentlich das i-Tüpfelchen auf den Gesamtauftritt einer, für mich absolut verunsicherten deutschen Mannschaft.


Nach den bereits erwähnten illusorischen Medaillenvorgaben, den Materialproblemen, dem, eigentlich schon obligatorischen Zickenkrieg, waren die Stürze nur noch Folge dieser Unsicherheiten. Und irgendwie findet das alles auf den Rücken der Aktiven statt. Das ist für mich die unschöne Seite einer ansonsten toll gelaufenen Winterolympiade in sonnigen Gefilden, an der, und das möchte ich ausdrücklich betonen, unsere deutsche Mannschaft mit vielen guten Leistungen und Medaillen, ihren Anteil hat.


Und in meiner persönlichen Bilanz will ich auch den Veranstaltern und Organisatoren sowie den unzähligen Helfern im Hintergrund dieser Winterspiele großen Dank sagen. Ausdrücklich nehme ich das IOC aus diesem Dank aus, denn es hat wieder mal dem Gigantismus keinen Riegel vorgeschoben. Und das ist für mich negativ.


Noch ein letzter Satz, der aber meiner Meinung nach fast am Wichtigsten ist: Mir ist fast der gesamte Kaukasus vom Herzen gefallen, das diese so fröhlichen Winterspiele nicht durch kranke Hirne zu politischen Auftritten und Gewaltakten benutzt wurden.

Auch dafür dankt Walter Staufenbiel

 

 

 

2014-02-16

Wohltuend auch auf dem Sofa

Halbzeit ist vorüber, und für mich wird es Zeit, eine bisherige persönliche Bilanz dieser Winterspiele zu ziehen. Das allerwichtigste möchte ich gleich sagen; Es sind nicht die befürchteten „Putin Spiele“ geworden!

 

Ganz im Gegenteil, denn immer wenn ich mal vor der Röhre sitze, sehe ich Wettkämpfe, die, neben allen sportlichen Höchstleistungen, eine unwahrscheinliche Freude am Wettkampf und den Stolz auf die eigene Teilnahme zum Ausdruck bringen.

 

Und da das auch auf den Zuschauerrängen der Fall ist, gibt es für mich eine wunderbare Symbiose auf der gesamten jeweiligen Wettkampfstätte. Das ist unglaublich wohltuend für Aktive, Zuschauer und mich als Fernsehteilnehmer gleichermaßen. Die Begeisterung der Zuschauer für die eigene Mannschaft, aber auch die Anerkennung der Leistungen der Anderen sind für mich Zeichen, dass trotz der gigantischen Vormachtstellung des Geldes in der Gedankenwelt des IOC es noch etwas Hoffnung für die Zukunft des Olympischen Gedankens gibt.

 

Leider kann unsere deutsche Berichterstattung mit diesem hohen Niveau der Aktiven und Zuschauer nicht ganz Schritt halten. Neben der Glorifizierung einzelner Aktive werden andere Sportler schnell mal „niedergemacht“, weil sie nur einen vierten Platz erreichen. Und ich habe manchmal das Gefühl, es gibt nichts Schöneres für unsere Berichterstatter, als über Sensatiönchen und Ähnliches berichten zu können, wie toll sind doch da die sogenannten „Zickenkriege“!

 

Na, und warum die siegreichen Rennrodler nun extra, auch mit meinen Gebühren, ins ZDF Studio nach Mainz geflogen werden müssen, ist mir ein großes Rätsel. Ist das teure Sportstudio vor Ort nicht gut genug? Das sind so die Kleinigkeiten, die mich bis jetzt etwas stören. Deshalb könnte ich auch persönlich auf die meisten wettkampf-begleitenden Kommentare gern verzichten, aber Ton abschalten ist auch keine Lösung, denn dann fehlt das gewisse Etwas – die Atmosphäre.

 

Zusammenfassend möchte ich noch mal sagen, es ist bisher eine große Freude, Gast, wenn auch nur am TV, dieser olympischen Winterspiele sein zu dürfen. Alle düsteren Prognosen haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Und wenn dann mal eine Hotel- oder Fahrstuhltür klemmt, na und!

 

Und ganz zum Schluss möchte ich meine riesengroße Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass es bisher zu keiner Aktion Menschen verachtender Organisationen und einzelner Idioten gekommen ist. Möge der olympische Gedanke auch den Rest dieses Treffens die Sportler aus der ganzen Welt begleiten und möglichst schützen.

 

So pathetisch denkt heute ohne Frust und Witz Walter Staufenbiel

2014-02-02

Collage: STAUFI

Von Lok Halberstadt bis

nach Sotschi

Meine atemberaubende Karriere

als theoretischer Sportfan

Wer mich kennt, weiß, der Staufi ist absolut kein aktiver, aber ein ungemein theoretischer Sportfan. Mit dem Fußball und Lokomotive Halberstadt, seit 1958 in Liga II, Staffel drei, war auch ich immer dabei. Als ich altersmäßig durfte, habe ich in den Schulferien in unserem schönen Friedensstadion die fünf Rasenplätze mit dem Handmäher kurzgehalten. Diese Arbeit konnte sehr schweißtreibend sein, da der damalige Platzwart, Jupp Kirchner, ein „Rasenfanatiker“ war...

 

Ich weiß noch genau, wie ich 1960 vor dem Gang zur Schule mit offenem Mund vor dem Radio gesessen und gehört habe, Helmut Recknagel wurde mit seinem, mich immer noch faszinierenden Sprungstil im Mutterland des bösen Kapitalismus Olympiasieger, wie auch Helga Haase auf ihren schnellen Kufen. Von der Begeisterung für die Friedensfahrt rede ich erst gar nicht.

 

Ab 1968 in Dresden, war ich Stammgast der „Dynamo“ Heimspiele. Trotzdem kein Leichtathletik – Fest im damals berühmten “Steyer“ Stadion mit, z.T. sensationellen Weltrekorden verpasst. Als die Oberen noch Eishockey “für Alle“ erlaubten, auch den Dresdnern zugejubelt, im TV den „langen“ Ziesche bestaunt, und die im TV übertragenen Leichtathletik-Events aus Zürich, Berlin oder Oslo verfolgt.

 

Auch nach der Wende ging meine Liebe für den „Sesselsport“ nicht verloren, im Gegenteil, die Übertragungen nahmen ja noch zu. Aber auch erste Zweifel: Warum muss ein so genannter Hase vorneweg rennen? Warum werden Anfangszeiten auf Wunsch der privaten Sender geändert? Manche Aktiven sehen in ihren, mit Werbung bunt zugemüllten, Sportanzügen aus wie Einlassdienste auf großen Industriemessen. Geld hat das Sagen im Sport total übernommen. Auch ich weiß, als Amateur mit leuchtenden Augen kann man in der Welt keinen Blumentopf mehr gewinnen. Aber totalste Abhängigkeit vom Geld führt leider auch zwangsläufig zur totalsten Unterwerfung. Und da ist es nicht mehr weit bis zur Manipulation mit allen Mitteln.

 

Wurden früher internationale Meisterschaften u.ä. vergeben, zeichnete man damit auch immer das Land und seine Menschen aus. Aber heute? Was hat die Wüste mit WM – Fußball zu tun? Eine Winterolympiade unter Palmen in einem Schwarzmeer Kurort! Sicher, technisch kein Problem, aber geht es noch um den olympischen Gedanken oder...?

 

In meinem Sammlerkreis Miniaturbuch trete ich seit einigen Jahren als Gutenberg auf, der in einfachen Versen (Reim Dich oder ich fress Dich) über Gott und die Welt sinniert. Bei meinem Nachdenken hatte ich im Beitrag 2013 auch das Thema Sport, welches ich mit folgenden Zeilen bedachte:

 

...Trotzdem, auch wir haben hier oben viel diskutiert,

über alles, was bei euch unten so passiert.

Der alte Baron de Coubertin, dem tat das Herz so weh,wenn er sie sah, die Raff- und Geldgier beim IOC.

Dabei haben wir ihm noch verschwiegen,

bald kann man bei Olympia nur noch mit Doping siegen.

Denn hätte er erfahren, wie viele Sportler schon verdorben,

ich glaube, er wäre ein zweites Mal gestorben...


 Warum schreibe ich das alles, bin ich etwa ein Pessimist? Nein, auf keinen Fall. Ich habe nur ein bisschen Bammel, dass wir allzu euphorisch an die Thematik „Sotschi“ oder doch besser „Putin“ Winterspiele heran gehen. Denn nicht umsonst werden diese Spiele als die bisher teuersten in die Geschichte eingehen. Aber das Schlimmste wird für mich die Tatsache sein, dass die breite Masse der Bevölkerung nichts davon haben wird. Tritt das Gegenteil ein, bin ich der erste, der sich freut!

Daher wünsche ich uns allen fröhliche und faire Wettkämpfe unter tiefen Temperaturen, damit jeder mögliche Dopingversuch erfriert.

 

So denkt am 02.02. 2014 Euer Staufi

 

So                 21.05.2017 

Nr.             2.410 - 1.107

Aktualisierung        08:55

Übrigens,

 

… für die Vereinigten Staaten von Amerika würde die derzeitige Klassifizierung von HTS als terroristische Organisation das Eingeständnis bedeuten, dass sie hochentwickelte Waffen, darunter TOW-Panzerabwehrraketen an „Terroristen“ geliefert haben, und würde Aufmerksamkeit auf die Tatsache ziehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin islamistische Milizen in Syrien mit Waffen beliefern.

Sie haben richtig gelesen: der Grund, warum die Vereinigten Staaten von Amerika al-Qaeda in Syrien nicht als terroristische Gruppierung einstufen können, liegt darin, dass das die Vereinigten Staaten von Amerika gesetzlich dafür haftbar machen würde, eine terroristische Gruppe mit extrem hochentwickelten Waffen und Ausbildung versorgt zu haben.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bewaffnen Terroristen in Syrien und bilden sie aus, aber statt sich einfach zurückzuziehen geben sie vor, dass al-Qaeda keine terroristische Organisation ist.

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