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8 MANN - O MANN(E)

     MANFRED HÖNEL, von Innsbruck 1964

  bis Vancouver 2010 17-facher

  Olympiaberichterstatter

  Dauerbrenner mit Olympiafeuer


2014-02-10

Man kann es alles selbst sehen

Tolle TV-Bilder kommen aus Sotschi herüber

Angesichts der Olympischen Winterspiele von Sotschi wurde mit Gehässigkeiten nicht gespart. Leider waren daran in nicht geringem Maße auch die sogenannten Qualitätsmedien beteiligt. Eispaläste im Sumpfgebiet. Eine zerstörte Natur in den Bergen des Kaukasus. Gigantismus wurde Russlands Präsident Putin vorgeworfen.


Jetzt können sich Millionen vor den TV-Schirmen an den Olympiabildern erfreuen. „Das Eis ist gut, richtig gut“, schwärmte Olympiasiegerin Irene  Wüst (Holland). Wie der Eisschnellläuferin hat es Sotschi auch dem Hamburger Jan Jahr angetan. Der 48-Jährige Curler ist der älteste deutsche Olympiaathlet. Er ist richtig begeistert: „Es ist wunderbar hier. Nach Süden blickst du aufs Meer nach Norden auf die schneebedeckten Berge. Die Zimmer sind groß genug und das Essen schmeckt.“


 Wer die wunderbar präparierten  Loipen für Biathlon und Langlauf sieht, kann den Organisatoren nur gratulieren. Die  deutschen Skispringer konnten sich in Krasnaja Poliana (Rotes Tal) wie zu Hause fühlen. Die Schanzenanlage ist haargenau der  Anlange in Oberstdorf nachgebaut. Wenn es beim Biathlon, Langlauf und Skispringen bisher an  deutschen Medaillen mangelte, kann dies ja wohl kaum den russischen Organisatoren angelastet werden. Na und wenn im Badezimmer eines Journalisten  nicht sofort warmes Wasser läuft, muss man halt mal kalt duschen. Oft genug selbst erfahren sogar im Musterland Bayern.


Naja - aber die Schwulen und Lesben werden diskriminiert. Was sicher stimmt. Allerdings derzeit nicht in Sotschi, wie man sich in der Bar „Majak“ überzeugen kann. Dort steigen jeden Abend große Travestieshows. Wer`s sehen will, hat dazu die Möglichkeit. Aber wenigstens die beeindruckende Eröffnungsshow besaß einen Knacks. Das fünfte Eiskristall öffnete sich nicht zum Ring. Schade! Bei mir überwiegt trotzdem die Freunde an den schönen Spielen, bei denen durch Felix Loch und  Maria Höfl-Riesch auch im „deutschen Dorf“ schon olympischer Goldglanz verbreitet wird.

Gruß Manne Hönel

2014-02-07

Rittberger auf dem

Bornstedter See

Was am Rande von Sanssouci in Potsdam entstand


Eiskunstlauf und das Land Brandenburg! Nur wenige Fans sehen da einen Zusammenhang. Wenn bald die olympischen Eiskunstlauf-Übertragungen aus Sotschi beginnen, dann wird Katarina Witt als ARD-Expertin den Namen Rittberger gelegentlich nennen: „Das ist der Sprung bei dem man rechts rückwärts abspringt und nach zwei oder drei Drehungen auf dem gleichen Fuß landet.“

 

Die Geburtsstätte des bekannten Eislaufsprungs ist übrigens der Bornstedter See am Rande des Parks von Sanssouci in Potsdam. Werner Rittberger wurde in Potsdam geboren und soll den Sprung 1915 das erste Mal gezeigt haben. Von 1920 bis 1926 stieg der Potsdamer zum Deutschen Meister auf und war mehrfacher WM-Medaillengewinner.

 

Ein paar Jahre später zog es den schwedischen Architektur-Studenten Gilles Grafström nach Potsdam. Das feste Eis auf dem Bornstedter und später auch auf dem Heiligensee hatte es den Schweden angetan. So bald das Eis ihn trug, zog er seine Schleifen über das kalte Natur-Parkett. Grafström bestach nicht nur mit gekonnten Sprüngen, sondern gilt als erster Läufer, der die Zuschauer mit seinem Ausdruck faszinierte.

 

Gilles Grafström gab bei den Ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix zu, dass er vom gemeinsamen Training mit Werner Rittberger profitiert habe. Seine erste olympische Goldmedaille durfte sich der Schwede bereits 1920 während der Olympischen Spiele in Antwerpen umhängen lassen. Die Eiskunstlauf-Wettbewerbe gehörten damals noch zu den Sommerspielen. Grafström musste das Gelernte vom Winter konservieren, bekam aber die Möglichkeit eingeräumt, auf dem Kunsteis der belgischen Hafenstadt einige Tage zu trainieren.

 

Den Schwung für die olympischen Goldküren von Chamnoix 1924 und 1928 von St. Moritz holte sich Grafström auf den Brandenburger Seen. 1925 ließ sich der Architekt endgültig in Potsdam nieder, als er Cäcilie von Mendelssohn-Bartholdy heiratete. Der Eiskunstläufer arbeitete inzwischen als Architekt in Berlin, dadurch konnte er gelegentlich Berliner Kunsteisbahnen wie zum Beispiel eine Anlage im Berliner Friedrichshain nutzen. Der Eisstar behielt die schwedische Staatsbürgerschaft, obwohl er seit seinem 18. Lebensjahr meist in Deutschland lebte. So ist der bis heute mit drei Goldmedaillen der erfolgreichste Eiskunstläufer aller Zeiten ein Brandenburger Schwede.

 

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Grafström 1932 in Lake Placid mit bereits 38 Jahren noch einmal zu olympischem Silber lief. Der Eisheld lebte schon zehn Jahre in der Stadt als die „Potsdamer Zeitung“ auf ihn Aufmerksam wurde. So stand zu lesen: „Man sah plötzlich einen jungen Mann. Seine Füße schienen auf dem Eis zu schweben, und den schwierigsten aller Sprünge, den Kaisersprung, verbunden mit zwei Pirouetten, vollführte er mit einer Leichtigkeit, die kaum zu beschreiben ist.“

 

Die Zeitung vermeldete, dass Grafström 1929 zum dritten Mal den Weltmeistertitel eroberte. Danach gehörte der Kufenkönig zu den Lieblingen der Autogramm-Sammler in der Stadt. Nur sechs Jahre nach seinem letzten Olympiaauftritt verstarb Grafström 1938 im städtischen Krankenhaus Potsdam an einer inneren Blutvergiftung. Grafströms Ehefrau zog nach Västeras in Schweden. Dort gibt es als Hinterlassenschaft des Ehepaares eine wertvolle Ausstellung „Der Eislauf in der Kunst“.

Euer Manne

Di                 25.04.2017 

Nr.            2.384 - 1.081

Aktualisierung        12:55

Übrigens,

 

… die Kriminalitätsstatistik ist da - daraus lassen sich folgende Meldungen machen, die beide stimmen:

 

1. Berlin immer schlimmer! Die Stadt ist jetzt mit 16.161 Straftaten pro 100.000 Einwohner die gefährlichste deutsche Großstadt vor Leipzig (15.811) und Hannover (15.764). Der bisherige Spitzenreiter Frankfurt ist auf Platz 4 abgerutscht, bravste deutsche Großstadt ist München (7909).

 

2. Berlin immer sicherer! Die Stadt verzeichnet mit 16.161 Straftaten pro 100.000 Einwohner relativ gesehen weniger Fälle als im Vorjahr (16.414). Die leichte Steigerung in absoluten Zahlen ist allein dem starken Wachstum Berlins geschuldet.

 

Jeder kann daraus machen, was Ihm politisch am besten in den Kram passt. Aber daran denken: Es handelt sich um die Zahlen für 2016. Es kann nur noch schlimmer werden.

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 22.04.2017

1    11    12   19   25   32    SZ: 7

Spiel 77:  2152 168

 

Super 6: 437 607   

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

1898 (2017-04-25) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Die IGA 2017 machte es möglich

Ein U-Bahnhof verlor seinen Namen

Ein neuer Blickfang an der Linie U5

BREAKING NEWS

Stand: 25.04.2017; 10.15 Uhr

 

International

 

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan reist nach Angaben seines Büros Mitte Mai zu US-Präsident Donald Trump nach Washington. Trump habe Erdoğan zu der Begegnung im Weißen Haus eingeladen.


Die schwedische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Lastwagen-Anschlag in Stockholm eine zweite verdächtige Person festgenommen.


Dass Emmanuel Macron im ersten Wahlgang mit seinen 24 Prozent die Nationalistin Marine Le Pen (sie kam auf 21,3 Prozent) übertraf, hat zwar bei allen EU-Befürwortern eine enorme Erleichterung ausgelöst, knapp darauf wurde man aber wieder von Sorgen heimgesucht – und zwar spätestens seit der Siegesrede, die Macron hielt. Ein Überhang an zum Teil peinlichen Leerfloskeln in dieser Rede wirft die Frage auf: kann dieser, ein wenig windig wirkende Dauerlächler auch noch die vierzehn Tage bis zur Stichwahl am 7.Mai erfolgreich überstehen? Aber diese Bedenken bezüglich der Konsistenz des parteilosen Jungstars (Macron ist mit 39 Jahren der jüngste Präsidentschaftskandidat) teilten auch schon vor dem ersten Wahlgang etliche Beobachter in Paris mit Ausnahme der Meinungsforscher, die seit Monaten Macrons Erfolgskurve unbeirrt wiedergaben.


In ersten Umfragen werden Macron für den zweiten Wahlgang am 7. Mai 62 Prozent der Stimmen gutgeschrieben, Le Pen 38 Prozent. Das ist einerseits ein klarer Abstand; er zeigt aber auch das Potenzial der bisherigen FN-Chefin, die in einem TV-Interview am Montagabend bekanntgab, sie werde den Parteivorsitz ruhend stellen, bis die Wahl geschlagen ist.


In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben Aktivisten zur Abschaffung eines Gesetzes aufgerufen, mit dem Vergewaltiger durch die Heirat mit ihrem Opfer einer Bestrafung entgehen können. Sie forderten die Parlamentarier am Samstag auf, bei einer anstehenden Beratung den umstrittenen Artikel 522 des Strafgesetzes abzuschaffen.

 

Die Lage ist ernst, diesmal aber wirklich. Bis Montag um 16 Uhr konnten die rund 12.000 Mitarbeiter über den Rettungsplan samt Jobabbau und Gehaltskürzungen abstimmen. An der Urabstimmung hatten sich rund 90 Prozent der Belegschaft beteiligt. Laut italienischen Medien überschritten die Nein-Stimmen im Laufe des Montag-Abend bereits die 50 Prozent-Marke. Damit dürfte Italiens größte Airline unter die Kontrolle eines Insolvenzverwalters gestellt werden.

 

Deutschland/Berlin

 

Angesichts der Zunahme von Gewalttaten in Deutschland fordert die Gewerkschaft der Polizei (GDP) von Bund und Ländern, das Personal bei den Sicherheitskräften und der Justiz massiv aufzustocken. Um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern, müssten deutlich mehr Polizisten sichtbar auf der Straße unterwegs sein.

 

Ein geplantes Treffen des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel mit linken Menschenrechtsorganisationen während seines Antrittsbesuchs in Israel sorgt für Wirbel. Das israelische Fernsehen berichtete am Montagabend, Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erwäge deswegen eine Absage seines Gesprächs mit Gabriel am Dienstag. Der private Sender Channel 2 meldete, der Regierungschef habe seinen Gast aus Deutschland vor die Wahl gestellt, sich mit den Menschenrechtlern oder mit ihm zu treffen.

 

CSU-Chef Seehofer will entgegen früherer Ankündigungen über 2018 hinaus im Amt bleiben. Er will am Parteitag im November nun doch erneut als CSU-Chef kandidieren und im Herbst 2018 wieder als Spitzenkandidat in die Landtagswahl ziehen.

 

Sport

 

 

Fussball

 

Die U19-Mannschaft von Red Bull Salzburg hat am Montag den wichtigsten europäischen Nachwuchsbewerb auf Klubebene gewonnen. Das Nachwuchs-Team des österreichischen Fußball-Meisters setzte sich im Finale der UEFA Youth League in Nyon gegen Benfica Lissabon mit 2:1 (0:1) durch.

 

Zlatan Ibrahimovic denkt trotz seiner schweren Knieverletzung nicht an ein Karriereende. "Ich werde das durchstehen wie alles andere und sogar noch stärker zurückkommen", schrieb der schwedische Fußball-Superstar bei Instagram. Der Torjäger von Manchester United hat sich britischen Medien zufolge das vordere und hintere Kreuzband gerissen und wird daher wohl bis Jahresende ausfallen.

 

500 Pflichtspieltore von Messi für Barça in knapp 12 Jahren: Bei den Katalanen feiert man wieder einmal seinen Superstar.

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