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Probierstube

Kostproben Aller Art

zum Genießen oder auch nicht!

Probe 33 (2017-05-16) Benjamin Liebhäuser aus Berlin

Reinhard Gehlen - von Hitler zum BND

Vorschau auf das Herbstprogramm 2017

 

Liebe Bücherfreunde,

 

nicht nur in den sozialen Medien, auch im öffentlichen Diskurs haben wir es immer häufiger mit Fake News, mit »alternativen Fakten« und einfachen Wahrheiten zu tun. In unserem Herbstprogramm finden sich daher gleich mehrere Titel, die diesen Phänomenen nachspüren. Mit diesem Link gelangen Sie direkt zu unseren neuen Büchern:

 

http://www.christoph-links-verlag.de/pdf/vorschau_h2017.pdf

»Uneindeutigkeit und Komplexität müssen wir aushalten können, sonst hat die Demokratie dauerhaft keine Chance«, schreibt Felix Ekardt in seinem neuen Buch Kurzschluss und legt dar, wie wir mit bequemen Weltsichten in einer globalisierten Welt garantiert scheitern werden. (Seite 11)

 

Sven Felix Kellerhoff und Lars-Broder Keil führen in ihrem Buch Fake News machen Geschichte an elf Beispielen vor, wie Fehlinformationen und Gerüchte im Spannungsfeld zwischen Politik, Medien und Öffentlichkeit ihren verhängnisvollen Lauf nahmen. Sie haben Fälle ausgewählt, die für Deutschland von zentraler Bedeutung waren – von der NS-Zeit (»Alpenfestung«) über den Kalten Krieg (»Amikäfer«) bis in die allerjüngste Gegenwart. (Seite 10)

 

Um verkürzte Wahrheiten und Verschwörungstheorien geht es auch in dem Buch Reichsbürger von Katja und Clemens Riha. »Reichsbürger« erkennen die Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht an, gründen ihr eigenes »Reich« und bilden mittlerweile eine gefährliche Parallelwelt in Deutschland. Die Behörden sehen oft rat- und tatenlos zu. (Seiten 4/5)

 

Die dubiosen Praktiken zur Verhinderung von Zuwanderung sind Thema des Buches Diktatoren als Türsteher Europas von Christian Jakob und Simone Schlindwein. Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik. (Seiten 6/7)

 

»Hierzulande bahnt sich ein dramatisches Artensterben an«, warnt unsere Autorin Susanne Dohrn in ihrem Buch Das Ende der Natur. Die schonungslose Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen durch die industrialisierte Landwirtschaft hat dazu geführt, dass fast jede dritte Tier- oder Pflanzenart als gefährdet oder bereits ausgestorben gilt. (Seiten 8/9)

 

Band 7 der Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND wird von Geheimdienstexperten und -interessenten mit Spannung erwartet. Wie Reinhard Gehlen einerseits Hitlers Krieg im Osten lenkte und andererseits nach dem Krieg zum Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes aufsteigen konnte, arbeitet der Historiker Rolf-Dieter Müller in seiner etwa 1.200 Seiten umfassenden Gehlen-Biografie heraus. Als Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission erhielt Rolf-Dieter Müller uneingeschränkt und einmalig Zugang zu bislang geheimen BND-Akten. (Seiten 18/19)

 

Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kommen Männer und Frauen aus ganz Europa zu Wort, die ihr Leben paradoxerweise dem Krieg verdanken. Es geht um Kinder, deren Väter Wehrmachtssoldaten waren und deren Mütter in den meisten Fällen in einem besetzten Land lebten. Es gibt Hunderttausende dieser Menschen in Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Norwegen oder Dänemark, aber auch in Griechenland, Finnland und den ehemaligen sowjetischen Republiken. Gisela Heidenreich, selbst ein »Lebensborn-Kind«, hat einige dieser Schicksale in ihrem Buch Born of War – Vom Krieg geboren versammelt. Einfühlsam, klug und sehr bewegend. (Seiten 16/17)

 

In unserer Länderporträt-Reihe werden Ihnen als Neuerscheinungen Kuba und Belgien begegnen (Seiten 22/23), und für die Reihe Lebenswelten hat Katharina Strobel den Alltag von Europäern beschrieben, die grenzübergreifend Familien gegründet haben. Allein aus internationalen Beziehungen von Erasmus-Studenten gingen seit 1987 mehr als eine Million Kinder hervor. (Seite 13)

 

Soweit eine kleine Auswahl aus 20 Neuerscheinungen, von denen, so hoffen wir, viele Ihre Aufmerksamkeit finden werden.

 

Bleiben Sie uns gewogen – herzliche Grüße aus der Berliner KulturBrauerei (s.o.)

 

 

Benjamin Liebhäuser


Ch. Links Verlag GmbH
Kaufmännische Geschäftsführung
Schönhauser Allee 36 (KulturBrauerei)
10435 Berlin

Tel. 030. 44 02 32 12
Fax. 030. 44 02 32 29
E-Mail. 
vertrieb@christoph-links-verlag.de

www.christoph-links-verlag.de

Probe 32 (2017-05-15) Bernd Jürgen Morchutt

Sachsen im Orangenfieber
Auf Entdeckungstour durch

die Welt der goldenen Früchte

 

 

Schlösserland Sachsen im Orangenfieber – Einladung zu einer Entdeckungstour durch die Welt der Pomeranzen und Orangenkultur in die königlichen Gärten

Ein fruchtig-lieblicher Duft zieht sich durch die Gärten Sachsens. Ganz besonders der Adel wusste die süße Versuchung der immergrünen Orangenbäume zu schätzen. Bereits im 11. Jahrhundert hielt die Orange Einzug in Europa. Sie galt als die Frucht der ewigen Jugend. August der Starke brachte sie Anfang des 18. Jahrhunderts nach Sachsen. Damit verlieh August dem Dresdner Zwinger im Jahre 1710 einen ganz besonderen goldenen Glanz. Einige Hundert italienische Pomeranzen zierten seinerzeit eine der schönsten Orangerien Deutschlands.

Seine Leidenschaft für diese Zitrusgewächse leitete in Dresden die Orangeriekultur ein. Über 4.000 Orangenpflanzen befanden sich im Besitz des Kurfürsten. Jetzt besteht wieder die Gelegenheit, den Spuren der Orangenbäume zu folgen, die selbst zu Barockzeiten weite Strecken zurücklegten, und die bis heute alle Gäste mit ihrer Exotik verzaubern.

Die Geschichte wird wieder lebendig

 

Knapp 80 Orangenbäume werden in den Dresdner Zwinger zurückkehren.

Am 19. Mai wird der Dresdner Zwinger zum Schauplatz einer ganz besonderen Festlichkeit: dem Wiedereinzug der Orangenbäume.

Dann heißt es, den mediterranen Zauber der goldenen Früchte zu genießen!

Alle Dresdner und die Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, dieses Ereignis zu feiern und einen barocken Festumzug mit kulturellem Rahmenprogramm zu erleben.

Probe 31 (2017-03-24) Frank-Peter Bürger

23. Ritterfestspiele

vom 14. April

bis 17. April 2017

auf Burg Rabenstein

Osterspektakel: Feurige Rösser, spitze Lanzen und klirrende Schwerter

Eröffnung der Schlösser- und Burgensaison

 

Burg Rabenstein im Hohen Fläming lädt in diesem Jahr wieder zum großen Osterspektakel ein. Bei den 23. Ritterfestspielen vom 14. April bis zum 17. April wird es bei zahlreichen Höhepunkten auf der nördlichsten Höhenburg Deutschlands ganztägig richtig krachen.

Ritter und Abenteurer wie Prinz Eisenherz, Robin Hood, Till Eulenspiegel, Don Quichotte, Bruder Proctus, aber auch Könige, prägten in den vergangenen zwei Jahrzehnten das stets spannende Osterspektakel. Sie alle stellten ihren Mut unter Beweis. All ihnen gelang es aber nicht, die verwunschene Jungfrau Rosemarie im Rabensteiner Burgfried von ihrer Verbannung zu befreien.

Zum großen Osterspektakel hat sich eine waghalsige Gruppe furchtloser Recken mit ihren feurigen Rössern angesagt. Mit einer fulminanten Reitershow wollen sie das Herz der Burgschönheit sowie die Gunst der begeisterten Besucher im Sturm erobern. Da geht es hart auf hart, Pferd an Pferd, Lanze an Lanze und nur die ausgefuchstesten Ritter bleiben am Ende im Sattel. 

 

Jung und Alt, aus Nah und Fern, können sich in der einladenden Turnierarena im Burghof auf das lang ersehnte neue große Ritterturnier hoch zu Ross freuen. Dreimal täglich um 11, 14 und 17 Uhr gilt es wieder unter dem Jubel der Zuschauer eine Jungfrau zu erretten. Mit spitzer Lanze und lautem Schnauben der Pferde hält die Ritterschaft Einzug. Man darf gespannt sein, wie es wohl diesmal ausgehen mag. Groß und Klein sind zum großen Osterritterturnier auf die Burg Rabenstein im Hohen Fläming aufs Herzlichste eingeladen.

Das geladene Volk kann den Start in den Frühling mit Deftigem aus der Pfanne, Süffigem aus dem Schankhahn und vielleicht sogar schon mit dem ersten Eis des Jahres genießen.

Zur Eröffnung der Schlösser- und Burgensaison kann man sich an albernen Gauklern, lustigen Spielmännern und sagenumwobenen Jungfrauen aber auch an traditionellen Händlern und zahlreichen Handwerkern erfreuen. Für die kleinen Besucher lohnt sich der Besuch in diesem Jahr ganz besonders - der Osterhase persönlich lädt mit seiner bunten, lustigen Osterhasenwerkstatt alle Kinder zum Basteln auf die Burg ein.

Öffnungszeiten:

Karfreitag, 14. April bis Ostermontag, 17. April, 10 bis 19 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 12 €, Kinder 9 €, Familien 30 €

Turnierzeiten: täglich 11, 14 und 17 Uhr,

Infotelefon Neuland Zeitreisen: 035021/64460

www.neuland-zeitreisen.de

www.burgrabenstein.de

 

Die Burg Rabenstein ist über die Autobahn A 9 (Berlin-Leipzig-München), Abfahrt Klein Marzehns, Richtung Rabenstein (Ortschaft) erreichbar. Der Weg ist ausgeschildert. Parkplätze sind genügend vorhanden.

 

Siehe auch „IM BILDE“ vom 24. März 2017!

 

Frank-Peter Bürger

Pressebeauftragter

Tel.: 030 / 55 15 69 60, Mobil: 0172 / 316 15 06

Email: pressebuero.buerger@arcor.de

 

Images: FPB; BJM

Probe 30 (2016-10-19) Newsletter

Krimi und Essay 

Caroline Peters und

Peter Lohmeyer

lesen auf Schloss Neuhardenberg

Liebe Freunde der Stiftung Schloss Neuhardenberg,

zu zwei ganz unterschiedlichen Lesungen lädt die Stiftung Schloss Neuhardenberg am kommenden Wochenende ein: Am Samstag, dem 22. Oktober, liest Caroline Peters um 17 Uhr die Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde.“ Der 1886 erschienene Text von Robert Louis Stevenson ist eine der berühmtesten Kriminalgeschichten der Weltliteratur, eine spannende und vielfach verfilmte Doppelgänger-Erzählung, die den Juristen Robert Louis Stevenson als einen Klassiker der Horror-Literatur ausweist. Die Lesung mit der Kommissarin aus ›Mord mit Aussicht‹ ist ausverkauft.

Am Sonntag, dem 23. Oktober, liest Peter Lohmeyer um 17 Uhr aus Hans Magnus Enzensbergers Essay „Die große Wanderung – Dreiunddreißig Markierungen“. Die 1992 veröffentlichten historisch-politischen und philosophisch-anthropologischen Betrachtungen über globale Migrationsbewegungen und ihre Ursachen sowie über Furcht und Fremdenhass sind heute aktueller denn je.

Der seltsame Fall des

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Caroline Peters liest Robert Louis Stevenson aus dem Englischen von Mirko Bonné

eingerichtet von Gerhard Ahrens

Samstag, 22.10.2016

17 Uhr, Großer Saal

Eintritt

15,- / ermäßigt € 11,-

präsentiert von Inforadio (rbb)

Die große Wanderung

Dreiunddreißig Markierungen

Peter Lohmeyer liest Hans Magnus Enzensberger

eingerichtet von Gerhard Ahrens

Sonntag, 23.10.2016

17 Uhr, Großer Saal

Eintritt: € 15,- / ermäßigt € 11,-

in Zusammenarbeit mit den Movimentos Festwochen der Autostadt in Wolfsburg

Informationen und Tickets unter: 033476 600 - 750

Das Hotel der Stiftung Schloss Neuhardenberg bietet zu allen Veranstaltungen Kulturarrangements an.

Reservierungsanfragen unter Tel. 033476 600-0 oder hotel@schlossneuhardenberg.de

Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter schlossneuhardenberg.de

Probe 29 (2016-10-01) Newsletter

Unterm Sternenhimmel

Die besondere Akustik der Neuhardenberger Schinkel-Kirche

Bereits im Alter von 15 Jahren gewann er im „Concours Clara Haskil“ und startete damit seine internationale Laufbahn: Martin Helmchen, inzwischen zweifacher ECHO Klassik-Preisträger, wird am Sonntag, dem 2. Oktober, 19 Uhr, erstmals unter dem Sternenhimmel der Neuhardenberger Schinkel-Kirche auftreten. Begleitet wird er von vier Musikerfreunden, die nicht weniger auf internationalen Bühne gefragt sind als er selbst.

Zur Aufführung kommt Edward Elgars Klavierquintett a-Moll op. 84 für Klavier, zwei Violinen,  Viola und  Violoncello. Edward Elgar, der Nestor der national-englischen Schule des späten 19. Jahrhunderts, wandte sich erst in seiner letzten Schaffensphase der Kammermusik zu. Zwischen 1917 und 1919 schrieb er seine drei großen Beiträge zu diesem Genre: eine Violinsonate, ein Streichquartett und das Klavierquintett, das nun in der Schinkel-Kirche interpretiert wird.

 

Gemeinsam mit Martin Helmchen musizieren die Violistin Carolin Widmann, die bereits in sehr jungen Jahren als Ausnahmemusikerin galt und sich um die Entwicklung der zeitgenössischen Musik überaus verdient gemacht hat, die Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, die beim Rostropowitsch-Wettbewerb gleich den ersten Preis und zwei Sonderpreise gewann (erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbs), sowie David McCarrol, Violine, und Pauline Sachse, Solo-Bratschistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.

 

Die besondere Akustik der Neuhardenberger Schinkel-Kirche gab den Ausschlag für die Entscheidung, das Konzert für eine CD-Veröffentlichung aufzuzeichnen.
 

Kammermusikkonzert
Marie-Elisabeth Hecker, Martin Helmchen und Carolin Widmann
Edward Elgar, Klavierquintett a-Moll op. 84

Martin Helmchen, Klavier
Carolin Widmann, Violine
David McCarroll, Violine
Pauline Sachse, Viola
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

Sonntag, 02.10.2016
19 Uhr,  Schinkel-Kirche

Eintritt
Preisgruppe I: € 22,- / ermäßigt und NHB-Card € 18,-
Preisgruppe II: € 18,- / ermäßigt und NHB-Card € 14,-

Probe 28 (2016-09-24) Newsletter

 

Gerd Wameling, Udo Samel und Johanna Wokalek lesen Goldstein und Woolf

Starbratschist Nils Mönkemeyer setzt Meisterschüler-Meister-Reihe fort

 

 

Liebe Freunde der Stiftung Schloss Neuhardenberg,

 

Udo Samel und Gerd Wameling kommen am Samstag, 24. September um 17 Uhr mit der szenischen Lesung des Erfolgsstücks „Halpern und Johnson“ nach Neuhardenberg. Zwei Männer, ein Grab, eine Parkbank und eine Ehe, die neu erzählt werden muss. Lionel Goldsteins Stück ist ein intensives Kammerspiel über zwei Menschen, die, ohne einander zu kennen, ein Leben lang verbunden waren. Als Halpern und Johnson halten die Schauspieler Udo Samel und Gerd Wameling, die über Jahrzehnte immer wieder gemeinsam auf der Bühne standen, in pointierten Dialogen gekonnt die Balance zwischen Drama und Komödie und sind, miteinander vertraut bis in die feinsten Nuancen ihres Spiels, eine Idealbesetzung.

 

Am Samstagabend um 20 Uhr findet die von der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Schleswig-Holstein Musik Festival im Jahre 2009 ins Leben gerufene Reihe „Meisterschüler-Meister“ ihre Fortsetzung: Musiker, die erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen haben, treffen auf international renommierte Instrumentalisten aus der Klassikszene. In Neuhardenberg spielen die jungen Musiker Albrecht Menzel, Valentino Worlitzsch und Felicitas Schiffner Werke von Haydn, Mozart und Dvořak. Geleitet wird das Konzert von dem Weltklasse-Bratschisten und diesjährigen „Meister“ Nils Mönkemeyer. Dem ECHO Klassik-Preisträger ist das Arbeiten mit jungen Musikern ein wichtiges Anliegen, wie er auf vielfältige Weise zeigt, gegenwärtig als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München. Begleitet werden Nils Mönkemeyer und die jungen Talente von dem koreanischen Pianisten William Youn.

 

Am Sonntag, dem 25. September, um 17 Uhr liest Johanna Wokalek aus Anlass der Ausstellung „Laster des Lebens. Druckgrafik von William Hogarth“ die Erzählung „Orlando“ von Virginia Woolf. Das 1928 erschienene Buch ist wahrscheinlich Virginia Woolfs persönlichstes Werk. Geschrieben in nur sechs Monaten, erzählt es die fiktive Biografie eines jungen Adeligen, der fast vier Jahrhunderte und Geschlechterrollen als Mann und als Frau durchlebt.

 

Halpern und Johnson

Udo Samel und Gerd Wameling lesen Lionel Goldstein

in der Übersetzung von Ulrike Syha

eingerichtet von Gerhard Ahrens und Bernd Kauffmann

 

Samstag, 24.09.2016

17 Uhr, Großer Saal

Eintritt: € 15,- / ermäßigt € 11,-

 

Meisterschüler-Meister

Nils Mönkemeyer mit jungen Talenten

 

Nils Mönkemeyer, Viola

Albrecht Menzel, Violine

Valentino Worlitzsch, Cello

Felicitas Schiffner, Violine

William Youn, Klavier

 

Joseph Haydn, Streichtrio B-Dur Hob. V:8

Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierquartett g-Moll KV 478

Antonin Dvorak, Klavierquintett A-Dur op. 81, 2

 

Samstag, 24.09.2016

20 Uhr, Schinkel-Kirche

Eintritt:

Preisgruppe I: € 30,- / ermäßigt und NHB-Card € 24,-

Preisgruppe II: € 24,- / ermäßigt und NHB-Card € 18,-

präsentiert von kulturradio (rbb)

 

Orlando. Eine Biographie

Johanna Wokalek liest Virginia Woolf

eingerichtet von Gerhard Ahrens

 

Sonntag, 25.09.2016

17 Uhr, Großer Saal

 

aus Anlass der Ausstellung

Laster des Lebens. Druckgrafik von William Hogarth

Eintritt (inkl. Ausstellung): € 15,- / ermäßigt € 11,-

 

Informationen und Tickets unter: 033476 600 – 750

 

Images: Stiftung Schloss Neuhardenberg

Probe 27 (2016-09-14) Newsletter

In einer Kriegszeit leben

Corinna Harfouch spricht

über Etel Adnan 

 

Liebe Freunde der Stiftung Schloss Neuhardenberg,

am Samstag, dem 17. September, um 17 Uhr ist Corinna Harfouch wieder zu Gast auf Schloss Neuhardenberg und wird über ihre Begegnungen mit der libanesisch-amerikanischen Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan sprechen. Musikalisch begleitet von dem Tonkünstler Hannes Gwisdek, liest sie aus einigen der eindrucksvollen Werke der Autorin, darunter „Arabische Apokalypse“ und „In einer Kriegszeit leben“.

Selten hat mich eine Schriftstellerin so tief berührt. Ihre Texte öffnen innere Räume, von denen man gar nicht wusste, dass sie existieren“, sagt Corinna Harfouch über die Begegnungen und ihre Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan, deren künstlerisches Schaffen erst spät anerkannt wurde. Sie erhielt 2012 eine Einladung zur Documenta, die ihr eine Retrospektive widmete. In ihren literarischen Werken thematisiert Etel Adnan immer wieder Ereignisse der Zeitgeschichte, setzt sich mit Kriegen, Massakern und Verwüstungen auseinander – besonders mit denen in der arabischen Welt, die sie unmittelbar miterlebt hat. Eines ihrer wichtigsten Werke zu diesem Thema ist die „Arabische Apokalypse“. Sie beschreibt darin eine Welt, die durch Leid und Verzweiflung aus den Fugen geraten ist.

 

Nicht nur einen „Lebensfunken“, sondern ein musikalisches Feuerwerk werden Marcin Wasilewksi und seine Band gemeinsam mit dem schwedischen Saxofonisten Joakim Milder am Samstag, dem 17. September, um 20 Uhr in der Schinkel-Kirche mit ihrem Programm „Spark of Life“ entzünden. Der polnische Jazzpianist und sein Ensemble – das Trio musiziert seit über 15 Jahren gemeinsam – ist bekannt für seine feinsinnigen Improvisationen und wird durch Joakim Milder kongenial ergänzt.

 

Ob sich Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys am Sonntag, dem 18. September, um 19 Uhr in der bereits jetzt ausverkauften Schinkel-Kirche so richtig daneben benehmen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sie mit „Let’s Misbehave!“ dem Publikum nicht nur eine musikalische Reise in die 20er- und 30er-Jahre bieten, sondern auch beweisen, dass Ulrich Tukur kein Künstler ist, der sich auf ein Genre festlegen ließe. Das Neuhardenberger Publikum darf sich auf eine Formation freuen, die fest davon überzeugt ist, dass ihre musikalische Könnerschaft und optische Attraktivität alles in den Schatten stellt, was je auf einer Bühne zu sehen war.

 

 

In einer Kriegszeit leben

Corinna Harfouch liest aus „In einer Kriegszeit leben“ und aus „Arabische Apokalypse“ von Etel Adnan

 

in den Übersetzungen von Christel Dormagen und Ulrike Stolz

musikalisch begleitet von Hannes Gwisdek

eingerichtet von Gerhard Ahrens

 

Samstag, 17.09.2016

17 Uhr, Großer Saal

Eintritt: € 15,- / ermäßigt € 11,-

 

Spark Of Life

Marcin Wasilewski Trio feat. Joakim Milder

Marcin Wasilewski, piano

Slawomir Kurkiewicz, double bass

Michael Miskiewicz, drums

Joakim Milder, saxophone

 

Samstag, 17.09.2016

20 Uhr, Schinkel-Kirche

Eintritt:

Preisgruppe I: € 22,- / ermäßigt € 18,-

Preisgruppe II: € 18,- / ermäßigt € 14,-

 

Let´s Misbehave!

20 Jahre Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

Ulrich Tukur, Gesang, Klavier, Akkordeon

Ulrich Mayer, Gitarre, Gesang, Chor

Günter Märtens, Kontrabass, Chor

Kalle Mews, Schlagzeug, Geräusche, Chor

 

Sonntag, 18.09.2016

19 Uhr, Schinkel-Kirche

Das Konzert ist ausverkauft.

Probe 26 (2016-09-06) Newsletter

 

Bekannte Schauspieler lesen

Das neue Programm der Stiftung Schloss Neuhardenberg

Mit einer Ausstellungseröffnung und zwei Lesungen beginnt am 11. September die Herbstsaison 2016 der Stiftung Schloss Neuhardenberg. In einer Zusatzvorstellung lesen Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl am 3. Dezember aus Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“.

 

Dem großen englischen Maler und Grafiker William Hogarth ist die Ausstellung „Laster des Lebens“ des Städel Museums Frankfurt am Main gewidmet, die vom 11. September bis 30. Oktober auf Schloss Neuhardenberg zu sehen ist.

Sie wurde vom Städel Museum Frankfurt am Main mit Unterstützung des Sparkassen-Kulturfonds im Jahre 2015 zum 200. Geburtstag des Hauses realisiert und zeigt 70 Druckgrafiken aus dem Werk des Künstlers, der als Erfinder des Genres „Modern Moral Subject“ und als wichtiger Vorläufer der modernen Karikatur gilt. Beißende Kritik an gesellschaftlichen Missständen und überaus anschaulich dargestellte Sujets machten ihn zu einem der populärsten Künstler des 18. Jahrhunderts. Aus Anlass der Eröffnung am Sonntag, dem 11. September, um 14 Uhr wird Hanns Zischler aus der „Ausführlichen Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche“ des berühmten Satirikers und Philosophen Georg Christoph Lichtenberg lesen.

 

Ebenfalls in Anknüpfung an die Ausstellung liest um 17 Uhr Katharina Thalbach in der Schinkel-Kirche aus dem Libretto zu Igor Strawinskys Welterfolg „The Rake’s Progress“, der von dem gleichnamigen Hogarth’schen Bilderzyklus inspiriert ist. Es erklingen Auszüge aus der Oper, konzertant gesungen von Ensemblemitgliedern der Berliner Staatsoper unter der Leitung von Günther Albers.

Insbesondere für das junge Publikum und Familien zeigt das Düsseldorfer Schauspielhaus am 8. und 9. Oktober das der großen Sammlung „1001 Nacht“ entlehnte, brandneue Theaterstück von Mathilda Fatima Onur „Meine Schwester Sheherazade“. Und große Literatur kommt auch sonst zu Wort: Klaus Maria Brandauer kehrt im Oktober auf die Bühne der Schinkel-Kirche zurück und liest unter dem Titel „An jedem Wendepunkt hat man die Wahl. Eine literarische Reise nach Europa“ aus Texten von Klaus Mann. Ebenfalls im Oktober wird Peter Lohmeyer aus Hans Magnus Enzensbergers Essay „Die große Wanderung“ lesen. Ein genuin Neuhardenberger Thema bringt Peter Simonischek ins Programm ein mit seiner Lesung aus Günter des Bruyns neuem Buch „Die Somnambule“, in dem es um die letzten Tage des Staatskanzlers Hardenberg geht. Im November ist Manfred Zapatka mit einer Lesung von Fred Uhlmanns ergreifender Erzählung „Der wiedergefundene Freund“ zu Gast.

Zum öffentlichen Nachdenken über Themen der Zeit treffen u. a. Norbert Lammert und Adolf Muschg im November in Neuhardenberg zu einem Podiumsgespräch zusammen.


 

Zum Saisonausklang lesen Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl mit musikalischer Begleitung Charles Dickens‘ anrührende „Weihnachtsgeschichte“. Aufgrund der großen Nachfrage und einer bereits ausverkauften Veranstaltung wird es am Samstag, dem 3.12., um 19.30 Uhr eine Zusatzvorstellung geben; der Kartenverkauf hat heute begonnen.

Probe 24 (2016-07-14) Michael R. Kaiser

Prijatno!

Balkan-Brunch am 16. Juli

 

Liebe FreundInnen des Traditionsbrunches,

 

ich möchte gerne in die Küche des Balkans entführen. Grillen und viele Salate im gepflegten Garten, unter einem großen Baum und Sommerpavillions.

 

Gianni Zille und seine Partnerin Fatima (gebürtige Bosniakin) werden uns einen wunderbaren Brunch bieten!

16. Juli (Sa.) – 11.00 – 15.00 Uhr


Ristorante GIANNI – Stephanstr. 67/Ecke Perleberger Str.

Buslinien 123 + M27 – U-Bhf. Birkenstr. + S-Bhf. Westhafen

 

In der lauschigen Atmosphäre des Gartens wird Fatima auf dem Grill viele Spezialitäten bieten.

- Hausgemachte Cevapcici

- Hähnchenkeulen

- Schweinenackensteak

- Schaschlik mit pikanter Sauce

- Lamm

 

- Ofengebackene Kartoffeln

- gegrillte, geschälte Spätpaprika

- gegrillte Auberginen

- Champignons in Rahmsauce

Diverse tolle Salate – speziell für die Vegetarier sehr attraktiv

- Spitzkohlsalat

- Charlottensalat MOSTAR

- Tomatensalat mit Mozzarella, Basilikum

- knackiger Bohnensalat BALKAN

- Gurkensalat mit Sauerrahm

- Mini-Paprika mit Frischkäse gefüllt

- Gekochte Eier mit schwarzem Kaviar

- Großer Grüner Salat

- Orginal Dzuvec-Reis

- Landschinken auf Melonen

  • Obstsalat mit Maraschino

 

Der Preis für diesen Brunch (exklusive Getränke) beträgt attraktive 17,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei, zwischen 7 – 10 Jahre 8,50 €

 

Wir werden Tourismus-Infos von Slowenien und Kroatien haben!

 

Im Hintergrund wird es typische Musik des Balkans geben!

 

So bitte ich Euch, ganz schnell anzumelden! Das kann über MrEmpire@web.de oder Fax: 03212-8571792 laufen.

 

Micha Kaiser

Probe 23 (2016-06-02) Michael R. Kaiser

There’s no accounting for taste

British Brunch - 18. Juni

Über Geschmack lässt sich nicht streiten

Dear Friends,

It will be wonderful ... British Brunch Berlin ... hope to see you!

 

Liebe Freunde, Ihr dürft Euch freuen, die andere Seite des englischen Essens kennenlernen zu können …!

 

Jan Hanack – Küchenchef – wird die Planungen von John Bywater + Thomas Forcher (beide GF von der Gastronomie HOFLADEN) über die typische Küche der Insel umsetzen!

18. Juni – (Samstag) - 10.00 Uhr – 15.00 Uhr

Hofladen – Arminiushalle – Berlin-Tiergarten – Arminiusstr. 2-4 – 10551 Berlin

U-Bhf. Turmstr. – Bus M27, 123, 101 – Rathaus Tiergarten

 

Begrüßt werden wir mit einem Prosecco!

Wir werden dort folgende Spezialitäten haben:

- Savoury pie eg chicken and leek in a creamy white sauce

- Mashed potato

- Original Fish&Chips with homemade dips and Sarsons malt vinegar

- English salad with bacon and pears

- Cheddar und Chester

- British sausages, bacon and baked beans

- Porridge with red berry

- Fruit scones served with jam and cream

- Fruit Trifles in glasses

Lemon drizzle cake

Rührei, Bacon und gebratene Würstchen

Übliche Frühstücksteile – Brötchen, Marmelade, Cornflakes, etc.

Diverse Salate

Kaffee und Tee, O-Saft, Apfelsaft, Wasser – ohne Begrenzung – sind im sensationellen Preis von 16,90 € enthalten. (Kinder – pro Lebensjahr – 1 €)

Der Botschafter und seine Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, mit uns einen entspannten Brunch zu erleben.

Britische Musik – wird im Hintergrund zu hören sein! John Bywater wird uns als honarabler Butler im Original-Dress „umsorgen“!

Die Tourismusbüros Großbritanniens werden uns Informationen zum Mitnehmen schicken!

 

Return-to-me“ – ein tolles Produkt – ermöglicht per Schlüsselanhänger und Internet-Registrierung – siehe www.return-to.me – das schnelle Zurückbringen von verlorenen Gegenständen. Manuel Stroeh – Inhaber und Macher dieser Idee stellt uns ebenso einige Anhänger und Prospekte zur Verfügung (Tombola-Preise).

 

Der Silberfuchsverlag – Antje Hinz und Corinna Hesse – www. silberfuchs-verlag.de – hat dazu passend ein Hörbuch über Großbritannien, Land und Leute herausgebracht. Auf der Webseite sind auch Hörproben abrufbar. Freudlicherweise habe ich welche für die Tombola zu vergeben! www.Silberfuchs-verlag.de

Claudia von Holten & ihre Tochter Annika haben ein engl.-dt. Buch über London – The most beautiful place – gemacht. Sie werden anwesend sein und haben ebenso für die Tombola dieses Werk zur Verfügung gestellt! Das Buch ist im Amiguitos-Verlag erschienen!

 

Ich bitte, Euch ganz schnell anzumelden! Das kann über MrEmpire@web.de oder Fax: 03212-8571792 laufen.

 

Michael R. Kaiser

Probe 22 (2016-05-27) Newsletter

Genießen, Flanieren und Verweilen

15. Neuhardenberg-Nacht am 4. Juni

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Stiftung Schloss Neuhardenberg,

 

am Samstag, dem 4. Juni 2016, ab 19 Uhr begeht die Stiftung Schloss Neuhardenberg zum 15. Mal die Neuhardenberg-Nacht und es sind alle herzlich eingeladen. Bei freiem Eintritt erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit internationalen Musik- und Theaterensembles sowie faszinierenden Performances. Den Abschluss des Programms bildet wie in jedem Jahr ein spektakuläres Höhenfeuerwerk. Ein Abend für die ganze Familie zum Genießen, Flanieren und zum Verweilen.

 

Im Mittelpunkt der Jubiläums-Nacht steht die Geschichte der Equipe Tudelle aus Orléans um den Riesen Lièdo Magic Nano, der sich aus einer fernen Welt auf Entdeckungsreise in den Schlosspark von Neuhardenberg begibt und Abenteuer erlebt. Außerdem zu Gast: eine fantastische Kavalkade der Compagnie des Quidams (im Bild oben), Irish Folk mit der Band GOITSE, skuriller Slapstick mit Klappleitern, musikalische Hühner, Clowneskes, schräge Schlafmützen und eine Inszenierung auf dem Schloss-Teich.

Die Küchen von Schloss Neuhardenberg halten den ganzen Abend über kulinarische Genüsse bereit. Die Open-Air-Gastronomie öffnet bereits um 18 Uhr.


Das ausführliche Programm finden Sie auf unserer Homepage unter schlossneuhardenberg.de


Für all diejenigen, die mit dem Auto zur Neuhardenberg-Nacht kommen, stehen auf dem Flugplatz Neuhardenberg (vor dem Großen Hangar) kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Der Weg dorthin führt durch die Einfahrt zum Flugplatz an der B167 kurz vor den Toren von Neuhardenberg und ist mit einem Leitsystem ausgeschildert. Vom Parkplatz aus ist das Veranstaltungsgelände zu Fuß in circa 12 Minuten zu erreichen. Es wird darum gebeten, alle Halteverbote und Straßensperren in der Ortslage Neuhardenberg zu beachten.


Samstag, 4.6.2016 ab 19 Uhr

Neuhardenberg-Nacht

Performances, Musik und Feuerwerk

mit L´Equipe Tudelle, Compagnie des Quidams, GOITSE, Knäcke u.v.a.m.

Schlosspark / Open Air

Eintritt frei


Die Open-Air-Gastronomie öffnet um 18 Uhr.


Aktuelle Ausstellungen:


Portrait

Eine Ausstellung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds

Ausstellungshalle

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von tip Berlin


Mann trifft Frau

Piktogramme von Yang Liu

Foyer Großer Saal und Orangerie

Eintritt frei


Ständige Ausstellung

Schloss Neuhardenberg. Ein Ortstermin

Ausstellungshalle

Eintritt: € 3,- / ermäßigt € 2,-


Öffnungszeiten: dienstags – sonntags sowie an Feiertagen 10-18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltungen nach 18 Uhr bis zu deren Beginn)


Informationen und Tickets unter: 033476 600-750

Bitte beachten Sie, dass die Tickets zu unseren Veranstaltungen i. d. R. schnell vergriffen sind. Es empfiehlt sich, frühzeitig Karten zu erwerben. Bei bereits ausverkauften Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen.

 

Das Hotel der Stiftung Schloss Neuhardenberg bietet zu allen Veranstaltungen Kulturarrangements an. Reservierungsanfragen telefonisch unter 033476 600-0 oder hotel@schlossneuhardenberg.de

 

Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter schlossneuhardenberg.de

 

Das Programmheft wird auf Wunsch gerne unentgeltlich zugesandt. Bestellungen unter 030 889 290-0 oder info@schlossneuhardenberg.de


 

Foto: Compagnie des Quidams © JJ Pauget

Probe 21 (2016-05-23) Lara Dovifat

 

Zusammen befreien wir

die Syngenta-Tomate

Masseneinspruch gegen das absurde Patent auf Leben

Lieber Bernd, liebe Laptopwerker,

wow, was für ein Engagement! Mehr als 65.000 Campact-Aktive haben Einspruch gegen das Tomaten-Patent des Großkonzerns Syngenta eingereicht. Das ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Patent auf Leben gab – und eine kraftvolle Absage an die Patent-Gier von Monsanto, Bayer und Co! 

Nun beginnt das juristische Verfahren, und es wird viel Geld kosten: Einspruchsgebühr und Anwaltskosten müssen finanziert werden. Außerdem wollen wir mit bunten und lautstarken Aktionen pünktlich zu den Sitzungen des Europäischen Patentamts auf unsere Sache aufmerksam machen. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir das! Bitte unterstützen Sie den Masseneinspruch mit Ihrer Spende: Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm! 

 

Der Einspruch Tausender Bürger/-innen kommt genau zur rechten Zeit: Als ich in der vergangenen Woche in Brüssel bei einer Veranstaltung zur Zukunft von Patenten auf Leben teilnahm, wurde das Ausmaß der Absurdität deutlich. Während das Europäische Parlament, der deutsche Bundestag und die Mehrheit der Bürger/-innen Biopatente ablehnen, werden die Stimmen von Konzernanwälten und aus der Agrarindustrie lauter. Sie fordern auch für nicht-technische Erfindungen wie Pflanzen, Tiere und Saatgut einen immer stärkeren Patentschutz – unfassbar, weil die Folgen solcher Patente Konzern-Monopole, steigende Preise und ein Verlust der Sortenvielfalt sind. 

Doch der Masseneinspruch von Campact-Aktiven und einem starken europäischen Bündnis wird den Konzernen und ihrer Patentlust einen Strich durch die Rechnung machen: Er setzt ein deutliches Zeichen, dass Europas Bürger/-innen diesen Eingriff der Konzerne über unsere Ernährung nicht weiter hinnehmen. Auch die deutsche Bundesregierung darf 65.000 Menschen hinter dem Verfahren nicht länger ignorieren. Sie muss endlich das im Koalitionsvertrag versprochene Verbot von Patenten auf Leben umsetzen.

Schon einmal konnte dieses Jahr ein Patent auf eine konventionell gezüchtete Pflanze dank eines Einspruchs als ungültig erklärt werden. Das Melonen-Patent wurde Monsanto nach dem Einspruch von diversen Umweltorganisationen entzogen. Lassen Sie uns gemeinsam diesen Erfolg bei der Tomate wiederholen!

 

Lara Dovifat, Campaignerin

 

P.S. Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen: 

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE81251205106980031001
BIC BFSWDE33HAN

Probe 20 (2016-05-13) Michael R. Kaiser

Spargelsaison

Brandenburg-Brunch am 21. Mai 2016

Liebe FreundInnen des Traditionsbrunches,

 

das Land und die Küche des Bundeslandes Brandenburg sind uns allen vertraut. Natürlich wird die Spargelsaison eines der Highlights sein!

 

21. Mai  – 10.00 Uhr – 15.00 Uhr

Hofladen – Arminushalle – Berlin-Tiergarten – Arminusstr. 2-4

10551 Berlin, U-Bhf. Turmstr. – Bus M27, 123, 101 – Rathaus Tiergarten

 

Thomas Forcher, erfahrener Gastronom und sein Küchenteam werden uns einen tollen kulinarischen Abriss der brandenburgischen Küche machen!.

 

www.Markthalleberlin.com

 

Begrüßt werden wir mit einem Prosecco!

 

Wir werden dort folgende Spezialitäten haben:

 

Hausgemachte Spargelcremesuppe

mit Kasslerstreifen

 

Würzfleisch von der Putenbrust

mit Champignons und Worcestershiresoße

 

Kartoffel-Spargel-Auflauf

mit Sc. Hollandaise überbacken

 

Kleine „Steak au four“

mit Ragout und Käse überbacken

 

Spreewaldgurken, Golßener Nudelsalat

und Lausitzer Bauernkartoffelsalat

 

Eberswalder Würstchen

zum Rührei

 

Apfelmuskuchen mit Goldtränen

 

und wie gehabt, eine reichliche Auswahl von Wurst- und Käsespezialitäten, Räucherlachs, Salaten, Brot, Brötchen und Butter.

 

Kaffee und Tee, O-Saft, Apfelsaft, Wasser – ohne Begrenzung – sind im sensationellen Preis von 16,90 € enthalten. (Kinder – pro Lebensjahr – 1 €)

Die Tourismusbüros Brandenburgs werden uns Informationen zum Mitnehmen schicken!

 

So bitte ich, Euch ganz schnell anzumelden! Das kann über MrEmpire@web.de oder Fax: 03212-8571792 laufen.

 

 

Michael R. Kaiser

Probe 19 (2016-05-03) Newsletter

Schloss Diedersdorf

ist bereit

 

Himmelfahrt und Pfingsten können kommen

 

Christi Himmerfahrt wird traditionell von den Herren genutzt, um an diesem "Vatertag/ Herrentag" mit guten Freuden einen geselligen Tag zu verbringen. Schloss Diedersdorf ist seit Anbeginn ein fester Anlaufpunkt für diese fröhlichen Väter und auch dieses Jahr wieder gut gerüstet:

Im Grill-Pavillon warten am Herrentag wieder unsere Haxen, um eine kräftige Grundlage für das Löwenbräu-Bier zu liefern. 

 

Das lange Pfingstwochenende bietet wieder viel Abwechslung! In Schmiede, Kuhstall, Pferdestall und Schloss-Salon gibt es ab 10 Uhr unseren Pfingstbrunch. Im Biergarten gibt es ab 12 Uhr Musik und wie immer eine große Bandbreite an Speisen und Getränken, u.a. im Grillpavillon Haxen und unsere neuen Burger! Und am Pfingstmontag findet wieder das beliebte "Frühstück mit Kasper" mit dem Puppentheater "Wunderhorn" statt. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl und erfahrungsgemäß großer Nachfrage bitten wir für alle Brunch-Angebote, "Frühstück mit Kasper" und für Plätze im Restaurant um rechtzeitige Reservierung! Schlossbüro 03379-35350

Probe 18 (2016-04-09) Michael R. Kaiser

Moules & Frites

Belgien-Brunch am 16. April 2016

 

 

 

An zu viel Glück ist noch kein Mensch gestorben...“

Flämisches Sprichwort

Liebe FreundInnen des Traditionsbrunches,

 

das Land und die Küche des Landes Belgien sind vielleicht das einigende Band dieses Volkes. Flamen, Wallonen und die deutschsprachige Bevölkerung sind in vielen Dingen sehr unterschiedlich, das Essen und Trinken ist dem typischen Belgier aber immer eine elementares Anliegen.

 

Somit möchte ich Euch einladen in die Küche und damit das Glück unseres Nachbarn Belgien!

 

16. April – 10.00 Uhr – 15.00 Uhr

Hofladen – Arminiushalle – Berlin-Tiergarten – Arminiusstr. 2-4

10551 Berlin

U-Bhf. Turmstr. – Bus M27, 123, 101 – Rathaus Tiergarten

 

Thomas Forcher, erfahrener Gastronom und sein Küchenteam werden uns einen tollen kulinarischen Abriss der belgischen Küche geben!

Begrüßt werden wir mit einem Prosecco!

 

Es gibt folgende Spezialitäten:

 

Salade Liègoise - ein Kartoffelsalat mit Prinzessbohnen und Knoblauch

Cramique - ein süßer Hefekuchen mit Hegelzucker und Rosinen

Lapin à la Gueuze - Kaninchen, in Bier geschmort

Gratin au Chicons – überbackener Chicorée

Moules-Frites - Miesmuscheln im Gemüsesud, serviert mit klassischen belgischen "Fritten"

Rührei, Bacon und gebratene Würstchen

Übliche Frühstücksteile – Brötchen, Marmelade, Cornflakes, etc.

Diverse Salate

 

Kaffee und Tee, O-Saft, Apfelsaft, Wasser – ohne Begrenzung – sind im sensationellen Preis von 16,90 € enthalten. (Kinder – pro Lebensjahr – 1 €)

 

Die offizielle Seite – der Botschafter und seine Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, mit uns einen entspannten Brunch zu erleben.

 

Belgische Musik – flämische, französische und deutsche Musik – wird im Hintergrund zu hören sein!

 

Die Tourismusbüros Belgiens werden uns Informationen zum Mitnehmen schicken!

Mareile Herbst – Verlegerin – Autumnus Verlag – stellt uns zehn Exemplare vom Buch „Treppensteigen in Brüssel“ – (wird demnächst verfilmt) für die Tombola zur Verfügung. 

 

Ich bitte, Euch ganz schnell anzumelden! Das kann über MrEmpire@web.de oder Fax: 03212-8571792 laufen.

 

Herzliche Grüße

 

Michael R. Kaiser

Probe 16 (2016-03-15) Michael R. Kaiser

Spanien-Brunch

La prueba del pudín consiste en comer

Probieren geht über studieren

Hola liebe FreundInnen des Traditionsbrunches!

 

Lasst uns einen Ausflug in die kulinarische Welt der Spanier machen!

 

20. März 2016 AB 10.30 UHR – (MIND. 15 UHR) - Spanien-Brunch

LA LUZ“ – OUDENARDER STR. 16 – 20 – BERLIN-WEDDING

OSRAM-HÖFE – ANFAHRT WWW.LALUZ.DE

U6 – U-BHF. SEESTR./TRAM 13 + 50 /U9 – U-BHF NAUENER PL.

 

FOOD

 

Eine kleine kalte Tapasauswahl mit spanischen Oliven.

 

Paella Valencia mit Hähnchenbrust und Meeresfrüchten.

 

Albondigas - kleine Hackbällchen in Tomatensoße.

 

Patatas Bravas - Geröstete Würfelkartoffeln mit Tomatenaioli.

 

Gebratene Chorizo, Rührei und spanischer Schinkenspeck.

 

Käsebrett mit Manchego und spanischem Ziegenkäse.

 

DESSERTS

 

Creme Catalana.

 

Almond Cakes - Pastas de Almendra.

 

Arroz con Leche (Milchreis).

 

Biscotos (Biscuits).

 

Auch dabei sind Rührei, Bacon und gebratene Würstchen.

 

Übliche Frühstücksteile – Brötchen, Marmelade, Cornflakes, div. Salate, etc.

Das LA LUZ mit dem Chef Guido Wendering und seinem Team werden uns für 14 € (inkl. Kaffee, Tee, Wasser, Säfte) ein tolles Büffet bieten. Der Service um Kerstin Mainor ist ein guter freundlicher und kompetenter Gastgeber!

 

Guido betreibt zusätzlich eine Flamenco-Schule. Möglicherweise bekommen wir eine Kurzvorführung und ein paar Infos über die Kurse!

 

Der Zigarrenfabrikant Philipp Schuster wird uns ein paar ausgewählte Zigarren als Gratisproben zur Verfügung stellen. Die Traditionsfabrik Schuster ist über 120 Jahre im westfälischem Bünde beheimatet! (siehe www.schustercigars.de)

 

Der Silberfuchs-Verlag wird für die Tombola wieder sein attraktives Spanien-Hörbuch für die Tombola zur Verfügung stellen! Wer schon einmal reinhören möchte, geht auf folgende Seite http://www.silberfuchs-verlag.de - wo unter vielen Ländern auch Spanien ein gut gemachter Hörgenuß – Mischung aus historischen Infos und Musik – dabei ist.

 

Der Amiguitos-Verlag wird uns etwas Passendes für die Tombola schicken. Der Verlag ist spezialisiert auf bilinguale (deutsch – spanisch) Bücher! Siehe www.Amiguitos.de – speziell für Kinder und Jugendliche sind es spannende Themen, die zum Erlernen der Sprache animieren!

Das spanische Fremdenverkehrsamt wird mit Informationen und Dekoration bereit sein!

 

S.E. Herr Juan Pablo Garcia-Berdoy Cerezo, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter, Frau Ines Carvajal Argüelles – sowie seine MitarbeiterInnen sind herzlich eingeladen mit uns den Tag zu genießen!

 

Ich bitte, Euch ganz schnell anzumelden! Das kann über MrEmpire@web.de oder Fax: 03212-8571792 laufen.

 

Michael R. Kaiser

Probe 15 (2016-03-09) Peter Kenzelmann

Knisterndes

und wärmendes Osterfeuer

Feiertagsprogramm

der Alten Börse Marzahn

 

Liebe Freunde und Gäste der Alten Börse Marzahn,

die kalten Tage werden hoffentlich bald durch laue Frühlingsabende abgelöst. Zeit, aus den eigenen vier Wänden zu gehen. Raus ins Freie, raus ans knisternde und wärmende Osterfeuer. Am Karsamstag, 26. März ab 18 Uhr auf dem Marktplatz der Alten Börse Marzahn. Bereits am Karfreitag gibt es zur Einstimmung ein Osterprogramm für die ganze Familie. Geschichten und Erklärungen von Agathe Leselust verbunden mit Basteln für Ostern.

 

Und auch unser nächstes "Clubkonzert" im Börsensaal lockt. Diesmal zu Gast ist Heiko Reissig. In Erinnerung an die legendäre Sendung des DFF "Die musikalische Rumpelkammer" mit Willi Schwabe präsentiert Deutschlands Operettentenor der Herzen Heiko Reissig die größten Tonfilm- und Operettenhits. Freuen Sie sich auf einen ganz besonderen Abend!

- Clubkonzert mit Heiko Reissig am 13.3.: 
http://alte-boerse-marzahn.de/?p=1959

 

Und was findet noch an kulturellen Aktivitäten auf der Alten Börse statt? Im Czar Hagestolz gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm - mit jeder Menge Livemusik, Kleinkunst und der einen oder anderen Überraschung...
Informationen unter: 
www.hagestolz.de

 

Am 15. März 2016 von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr bieten wir für alle, die unsere Veranstaltungsräume näher kennenlernen möchten ein kostenloses "EVENTLOCATIONGRATISKENNENLERNFRÜHSTÜCK" an. In entspannter Atmosphäre und bei einem außergewöhnlichen Frühstücksbuffet können Sie sich aus erster Hand über unsere Möglichkeiten als Veranstaltungslocation informieren und besondere Räume kennenlernen. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich. Die Anmeldung ist nicht nur für Agenturmitarbeiter, Pressevertreter und Veranstalter, sondern offen für alle Interessierten.
Anmeldung für diese Veranstaltung bitte unter: 
event@alte-boerse-marzahn.de

Bis bald wünschen wir vom Team der

Alten Börse Marzahn!


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Alte Börse Marzahn GmbH
Zur Alten Börse 59
12681 Berlin

Telefon 030/55074074

post@alte-boerse-marzahn.de

PROBE 13 (2013-07-15) MAXI GEBHARDT

Repro: Maxi Gebhardt

Blonde Carmen

Ganz langsam, wie mit letzter Kraft öffnet eine junge blonde Frau die Eichentür eines Miethauses in der Wilmersdorfer Künstlerkolonie. Mechanisch macht sie ein paar Schritte aus dem dunklen Treppenhaus in den sonnendurch-fluteten Spätsommernachmittag und steht wie benommen in der menschenleeren Straße. Ihr Blick ist leer, wie nach innen gerichtet, um sie herum nimmt sie nichts wahr. Tonlos formen ihre Lippen einen Namen, immer wieder. Claire, Claire, Claire! Es ist der 7. September 1955.

 

Mit dem ersten Geld

 

Es war ein Tag wie heute, als Gusti das erste mal in dieses wunderbare Geschäft trat. KÜNSTLERBEDARF stand in gelben Lettern über dem Schaufenster, das auf sie schon lange mit magischer Anziehungskraft wirkte. Auch ihr hatte der Krieg – wie anderen jungen Menschen – einen dicken Strich durch die beruflichen Zukunftspläne gezogen. Nun war sie 16 und hatte endlich den Volksschulabschluss in der Tasche und Mama Hertha meinte, sie solle erst mal Arbeiten gehen.

 

Widerwillig folgte sie sich drein und ließ sich bei SIEMENS als Löterin am Fließband einstellen. Aber sie hatte noch nicht die Hoffnung aufgegeben, irgendwann mal einen künstlerischen Beruf zu erlernen und ausüben zu können, Malen war ihre große Leidenschaft und sie wollte viel Übung und Disziplin dafür aufwenden, es sich in Perfektion anzueignen, egal wie! Heute hat sie ihr erstes Gehalt, eher ein Taschengeld erhalten. Sie brauchte Farben, Stifte, Papier. Außer einer eleganten Dame war niemand im Laden.

 

Einfach nur schön malen

 

„Na, kleenet Frollein,“ donnerte eine tiefe Frauenstimme, die sich aus dem dunklen Hinterraum des Geschäftes näherte, „wat solls denn sein?“

Gusti schaute verlegen zu der anderen Kundin, die aber mit dem Durchsehen des Angebotes sehr beschäftigt schien.

„Ich brauch alles zum Malen.“

„Tja, Mädelchen, wat und wie willste denn malen? Mit Kreiden uff Pappe, mit Öl uff Leinwand, mit Feder uff Papier?“

Gusti ward rot und noch verlegener.

„Bunte Blumen will ich malen, Vögel, Schmetterlinge...“

„Na, denn is woll Aquarell det Beste. Haste woll noch nie jemacht, haste noch jar keene Erfahrung?“

„Ich will einfach nur schön malen können“, sie weinte jetzt fast, „da muss man doch irgendwann mal mit dem Üben anfangen!“

 

Unbemerkt war die Dame zu ihnen herangetreten.

„Frau Wittmann, ich kümmere mich mal um die junge Kundin,“ sie sah Gusti freundlich ins Gesicht, „vielleicht können wir gemeinsam erkunden, was für sie das richtige ist. Ich komme dann morgen wieder.“

Zu Frau Ohlischlaeger fasste Gusti sofort Vertrauen, sie hatte so eine liebenswürdige Art an sich und war kein bisschen herablassend. Auf dem Weg erfuhr sie dann, dass sie Malerin sei und ihr Künstlername Claire Philipp-Tellier.

 

Auch solchen Künstlernamen

 

„Das klingt ja herrlich! Wenn ich erst Künstlerin bin, suche ich mir auch einen wohlklingenden Künstlernamen aus. Ich heiße nämlich Auguste, ist das nicht grässlich? Die meisten nennen mich Juste, was ist das gegen Claire!“, setzte sie seufzend hinzu. Claire lächelte ein wenig amüsiert.

„Hast du Lust – ich darf doch DU sagen? – einmal in der Woche zu mir zu kommen? Ich könnte dir einiges zeigen, so eine Art Mal- und Zeichenunterricht meine ich.“

„Oh ja, so gerne! Ich kann das auch bezahlen, ich habe nämlich eine richtige Arbeit!“

 

In den folgenden Monaten probierte sie sich in den verschiedensten Maltechniken. Blumen blieben ihre Lieblingsmotive. Oft brachte Gusti einen Strauß aus Mutters Schrebergarten zur Malstunde mit, sozusagen als Modell. Diese Arrangements wurden von Mal zu Mal schöner. Claire hatte ihr erklärt, wie man attraktive Sträuße zusammenstellt. Sie empfahl ihr Blumen mit unterschiedlichen Längen und Formen zu verwenden, Gräser mit hineinzubinden, mit den Farben zu spielen, beispielsweise eine Palette vom dunklen Bordeaux bis zu Zartrosa zu kombinieren, oder nur eine einzige Farbe zu verwenden, dafür aber mit Beiwerk in den unterschiedlichsten Grüntönen zu schmücken.

 

Arrangement mit Weiß

 

Eine ganz wichtige Erkenntnis verinnerlichte Gusti sofort: Bringe in ein vielfarbiges Arrangement immer Weiß hinein, dadurch werden anderen Farben mehr zum Leuchten gebracht, ihre Brillanz kommt stärker zur Geltung. Zur Demonstration holte Claire aus dem Hof drei Holunderblütendolden und steckte sie zu Gustis hellroten Rosenblüten. Das Mädchen war begeistert, welch ein Unterschied! Von Claire bekam sie immer mehr Anerkennung für ihre Blumenauswahl, aber auch für ihre Bilder und Skizzen. Als einmal eine rote Nelkenblüte abbrach, steckte Claire ihr diese ins lange Haar.

 

„Jetzt siehst du aus, wie eine blonde Carmen!“, rief sie begeistert. Für Gusti aber war ihr Anblick nicht das, was ihr daran so gefiel, sondern der Name! Carmen! Ja! „Claire, kann ich mich nicht einfach Carmen nennen? Oder sagen sie das wenigstens zu mir?“ Claire aber war von dem nelkengeschmückten Blondhaar entzückt. Ohne auf Gustis Frage einzugehen, wollte sie von ihr wissen: “Darf ich dich so malen? Für das Modellsitzen bekommst du von mir jetzt ein halbes Jahr kostenlos Malunterricht, wie wär das?“

 

Modellsitzen für Malstunde

 

Nun hatte Gusti alle Mühe, sich die geringe freie Zeit, die ihr neben der schweren, stupiden Fabrikarbeit und der von der Mutter immer wieder angemahnten Hilfe bei der Hausarbeit noch blieb, so einzuteilen, dass sie nun 3x wöchentlich zu Claire kommen konnte, denn eine Stunde kam für das Modellsitzen hinzu und die Entlohnung nahm sie als zusätzliche Malstunde pro Woche wahr.

 

Diese Zeit bei Claire war für sie alles, worauf sie sich freute. Sie war für Gusti angefüllt mit positiven Empfindungen und Gesprächen, wie sie sie mit niemandem sonst führen konnte. Besonders stolz war sie darauf, dass diese von ihr so verehrte Künstlerin sie ernst nahm und achtete. Das Bild von der blonden Carmen wurde wunderschön, darüber waren sich beide einig und sprachlos vor Freude war die junge Frau, als Claire erklärte, sie würde es nie verkaufen.

 

Nun zum Kunststudium

 

Claire wurde so ihre wichtigste Bezugsperson. Sie kannten sich nun schon über zwei Jahre und waren vertraut wie Freundinnen. Da schlug Claire ihr vor, verschiedene Arbeiten an der Kunsthochschule einzureichen. Das gab Gusti sehr viel Auftrieb und Energie, sie malte jetzt auch zuhause in fast jeder freien Minute. Als Claire das bemerkte, lachte sie: „Du hast ja in der kurzen Zeit schon viel mehr gemalt, als ich in den vielen Jahren!“ Zudem hatte Gusti in bemerkenswert zielstrebiger Weise an der Abendschule das Abitur nachgeholt. Nun konnte sie nichts mehr davon abhalten, sich für das Kunststudium zu bewerben.

 

Während sie immer noch wie mechanisch weitergeht, versucht sie, ihre Gedanken zu ordnen. Wie konnte ihr Mann einfach sagen, sie sei tot? Claire war doch gar nicht krank! Manchmal war sie vielleicht niedergeschlagen und traurig, aber davon stirbt doch keiner! Claire, wie konntest du mich gerade jetzt verlassen!? Gestern hat Gusti ihre Studienzulassung bekommen, das sollte die Überraschung zu Claires heutigem Geburtstag sein.

 

Blumen auf dem Abtreter

 

Gusti bleibt stehen und kehrt um. Noch einmal steigt sie die Treppen zu Ohlischlaegers Wohnung hinauf und legt ihren großen Blumenstrauß auf den Abtreter vor der Tür. Es sind Gladiolen in den verschiedensten Rotnuancen und in der Mitte eine in Reinweiß.

 

Caro v. Creutz

So                 21.05.2017 

Nr.             2.410 - 1.107

Aktualisierung        08:55

Übrigens,

 

… für die Vereinigten Staaten von Amerika würde die derzeitige Klassifizierung von HTS als terroristische Organisation das Eingeständnis bedeuten, dass sie hochentwickelte Waffen, darunter TOW-Panzerabwehrraketen an „Terroristen“ geliefert haben, und würde Aufmerksamkeit auf die Tatsache ziehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin islamistische Milizen in Syrien mit Waffen beliefern.

Sie haben richtig gelesen: der Grund, warum die Vereinigten Staaten von Amerika al-Qaeda in Syrien nicht als terroristische Gruppierung einstufen können, liegt darin, dass das die Vereinigten Staaten von Amerika gesetzlich dafür haftbar machen würde, eine terroristische Gruppe mit extrem hochentwickelten Waffen und Ausbildung versorgt zu haben.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bewaffnen Terroristen in Syrien und bilden sie aus, aber statt sich einfach zurückzuziehen geben sie vor, dass al-Qaeda keine terroristische Organisation ist.

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 20.05.2017

   15    29    34   37   44    SZ: 7

Spiel 77:  4072 755

 

Super 6: 718 112   

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

1924 (2017-05-21) 

Honoré de Balzac 

und Heinrich Seidel 

 

Liebe zur Natur

ist die einzige Liebe,

die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

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