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109  (2017-05-16) Infratest dimap

Zwei Drittel sind eine deutliche Mehrheit

Die Ablehnung des Islams

in Deutschland erreicht

neuen Höchstwert

 

Am Donnerstag veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut „Infratest dimap – Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH“ eine angeblich repräsentative Umfrage zum Thema: „Gehört der Islam zu Deutschland“. Angeblich „repräsentativ“ deshalb, weil es sich bei einer „repräsentativen Umfrage“ schlicht meist um Zufallsstichproben oder Quotenstichproben handelt. Infratest dimap, bekannt für die Erstellung des ARD-Deutschlandtrends, sowie der Prognosen und Hochrechnungen zum jeweiligen Wahlabend, ermittelte in ihrer aktuellen Umfrage, dass die Deutschen, wie niemals zuvor, den Islam ablehnen.

 

Zwei Drittel der Bundesbürger lehnen den Islam ab

 

Für knapp zwei Drittel der Bundesbürger gehört diese, mit unseren Werten nicht zu vereinbarende Ideologie des Islams, nicht zu Deutschland. FDP- und AfD-Anhänger stellen hierbei jene Wählergruppe mit den größten Skeptikern. 76 Prozent der FDP-Anhänger, sowie 94 Prozent der AfD-Anhäger finden, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, wobei die Ablehnung des Islams mit dem Alter zunimmt. Die Skepsis nimmt mit steigendem Alter zu, so dass die über 64-Jährigen zu 71 Prozent den Islam ablehnen.

Bereits vor Angela Merkels Blitzentscheidung, die deutschen Grenzen zu öffnen und Hunderttausenden mehrheitlich muslimischen Menschen den ungehinderten Zutritt in unser Land zu erlauben, war der Anteil jener, die den Islam ablehnen beachtlich. Als 2010 der damalige Bundespräsident Christian Wulff (CDU) den Ausspruch tätigte, der Islam gehöre zu Deutschland, stimmten noch 49 Prozent der Befragten laut Infratest dimap zu. 47 Prozent indes lehnten Wulffs eigenmächtige Verortung ab. Jedoch machten sich damals bereits 82 Prozent der Deutschen Sorgen bezüglich der Ausbreitung des Islams. 37 Prozent waren der Meinung, dass „ein Deutschland ohne Islam besser“ wäre. Und 44 Prozent der Deutschen schlossen sich der Aussage an, seit der Debatte über Thilo Sarrazins Buch könne „man sich trauen, den Islam offener zu kritisieren“.

 

Politisch korrekte Islamhuldigung

 

Der stetig wachsenden Ablehnung des Islams widerspricht aktuell der Berliner Mittelalterhistoriker Michael Borgolte, der bereits zur Hochphase der Merkelschen Immigrationskrise immer wieder regierungskonform darstellte, dass »Völkerwanderungen“ etwas ganz Normales seien, da „Völker immer gewandert“ seien.

Borgolte stellt aktuell klar, dass der Islam aus historischer Perspektive „zu den Fundamenten europäischer und deutscher Kultur“ gehöre, da „ohne die Vermittlung antiker Kulturgüter durch Moslems und übrigens auch Juden“ es den Aufstieg des europäischen Westens seit dem hohen Mittelalter nicht gegeben hätte und verweißt zudem darauf, dass „moslemische Gelehrte im Mittelalter wesentlich dazu beigetragen hätten, das Wissen über griechische Philosophie und Naturwissenschaften zu erhalten und ins lateinische Europa zu übertragen“.

Eine äußert umstrittene Sichtweise, die wohl mehr der politischen Korrektheit Borgoltes, denn den tatsächlichen historischen Gegebenheiten geschuldet sein dürfte. Denn die wirklichen Bewahrer der griechischen Philosophen und Naturwissenschaftler waren irische Mönche, die bereits im fünften und sechsten Jahrhundert antike Schriften retteten und übersetzten. Nicht wegen des Islams, sondern trotz des Islams wurden richtigerweise auch von islamischen Gelehrten diese Schriften kopiert.

Die massenhafte Bücher- und Schriftenverbrennung „unislamischer Schriften“ durch Moslems im durch den Islam besetzten Spanien – hier wurden 500.000 Schriftstücke zerstört (Stichwort: Mythos vom friedlichen Al-Andalus) – und der schlussendlichen Vernichtung der Bibliothek von Alexandria – dort wurden vier Monate lang die Bäder von Alexandria mit diesen Schriften aus der Bibliothek beheizt – zeigen auf, wie wenig Borgoltes Darstellung mit einem angeblich wissbegierigen Islam, der zudem die antike Kultur bewahrt haben soll, gemein hat. Weit vor der schlussendlichen islamischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurden in verschiedenen Wellen immer wieder große Mengen antiker Schriften nach Europa verbracht, um diese vor der moslemischen Zerstörungswut in Sicherheit zu bringen. Einige Historiker vermuten hier den eigentlichen Grund für die dann einsetzende Renaissance in Europa.

Konsequenterweise muss das Resümee lauten, dass die Moslems keine Bewahrer oder Retter, sondern eine der größten Vernichter antiker Schriftkultur waren. Aber dies mit klaren Worten zu benennen scheint heutzutage eine fast unmögliche Übung für regierungsnahe Historiker zu sein.

Anonymous 15. Mai 2017

108  (2017-04-29) News zur NACH-LESE

Mediale Schnappatmung

Neuer Song

von Xavier Naidoo

 

„Alles nur peinlich und sowas nennt sich dann Volksvertreter. Teile eures Volks nennen euch schon Hoch- beziehungsweise Volksverräter. Alles wird vergeben, wenn Ihr einsichtig seid, sonst sorgt der wütende Bauer mit der Forke dafür, dass ihr einsichtig seid.“ Das singt der letzte Promi Deutschlands, der noch Eier in der Hose hat und sich das Fressehalten nicht vom Unterhaltungsestablishment vergolden lässt.

Das kennt man schon: Künstler Xavier Naidoo meldet sich mit einem neuen Song zu Wort, der auch noch gesellschaftspolitischen Touch hat. Der Mainstream hyperventiliert und fordert Maulkörbe. Zum neuen Casus belli wird das Lied „Marionetten“. Was steckt dahinter?

Schon die Solo-Songs des Musikers Xavier Naidoo führen in steter Regelmäßigkeit zu medialer Schnappatmung seitens des Mainstreams. Zuletzt war es im Dezember 2015 Naidoos Track „Nie mehr Krieg“, der die Gemüter erhitzte.

Die kampagnenartige Vorgehensweise der leidenschaftlichen Naidoo-Gegner ist dabei stets dieselbe: Zunächst extrahieren sie einzelne Textzeilen, echauffieren sich lauthals über diese und in der Folge fordern zahlreiche sogenannte Journalisten und Aktivisten gesellschaftliche oder berufliche Strafmaßnahmen gegen den Mannheimer.

Keine Frage: Wann immer der kleine Geist einen Künstler falsch verstehen will, findet er auch einen Anlass dazu. So auch bei Naidoos neuem Song „Marionetten“, den der Musiker zusammen mit seiner Band Söhne Mannheims aufgenommen hat und bei dem auch der Rapper Cr7z mitwirkte.

„Straßenunterhaltungsdienst“ mit Handyverbot

 

Anlässlich ihres vergangene Woche veröffentlichten Albums „MannHeim“ tourt die Gruppe derzeit mit einem zur Bühne ausgebauten LKW durch die Lande und gibt in Fußgängerzonen Spontankonzerte. „Straßenunterhaltungsdienst“ nennen die Söhne Mannheims die Aktion. Anders als bei solchen Gigs mittlerweile üblich, riefen die Musiker ihre Fans jedoch dazu auf, auf jegliche Handyaufnahmen der kostenfreien Straßenkonzerte zu verzichten. Mehrmals unterbrach die Band am Montag in Mönchengladbach ihren Auftritt, weil dennoch Smartphones in die Höhe gehalten wurden.

Führen Naidoo und die Söhne Mannheims etwa Geheimes im Schilde? Wohl kaum. Lediglich seien zahlreiche neue Songs noch nicht perfektioniert und sollen – bis dies der Fall ist – nicht im Netz kursieren. Der Künstler liebt eben die Perfektion.

Doch auch ohne audiovisuelle Mitschnitte des Geschehens sorgen die Auftritte und die Veröffentlichung des neuen Söhne-Mannheims-Albums nun für ein erneutes mediales Stürmchen gegen Naidoo. Aufhänger ist dabei das Lied „Marionetten“, in dem die Gruppe elitäre Hinterzimmerpolitik und deren negative Auswirkungen auf die Bevölkerung besingt. Auch der mittlerweile in Teilen der Gesellschaft fest verankerte Unmut gegen die etablierte Politik wird in lyrische Zeilen verpackt:

„Alles nur peinlich und sowas nennt sich dann Volksvertreter. Teile Eures Volks nennen Euch schon Hoch- beziehungsweise Volksverräter.“

 

Beim Inhalt der Strophe handelt es sich weitestgehend um eine Tatsachenbeschreibung, die kaum jemand leugnen kann. Wer etwa die Aufnahmen vom 1. Mai 2016 gesehen hat, die zeigen, wie eine aufgebrachte Menge Bundesjustizminister Heiko Maas unter „Volksverräter“-Rufen vom Marktplatz jagt, wird kaum leugnen können, dass eine solche Stimmung durchaus ihre bleibenden Manifestationen gefunden hat und dies auch durchaus eine gewisse Peinlichkeit für die gewählten Repräsentanten mit sich bringt.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den letztjährigen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden. Auch hier glichen die öffentlichen Auftritte der etablierten Politiker eher einem Spießrutenlauf. In der Tat fehlten nur noch die Mistgabeln in den Händen der empörten Bürger, welche die Söhne Mannheims in ihrem Track ebenfalls besingen.

 

Aggression gegen den Überbringer der ungeliebten Nachricht

 

Doch natürlich nutzen einschlägige Online-Medien wie etwa die Publikation Huffington Post die Zeilen gekonnt, um Naidoo zu unterstellen, er selbst bezeichne Politiker in dem Stück als „Volks- und Hochverräter“. Das alte Spiel. Ebenso bekannt sind die bereits ad nauseam gehörten Vorwürfe und Anklagepunkte, die da lauten: Verbreiten von Verschwörungstheorien, antisemitische Sprachbilder, Pegida-Vokabular.

Im besagten Beitrag der Huffington Post kulminiert dies in der ehrabschneidenden Überschrift „Xavier Naidoos neuer Song zeigt, dass er vollkommen durchgedreht ist“. Wie gehabt also: Ist die Botschaft unbequem, so gilt es, deren Überbringer zu meucheln.

Selbstredend stehen neben bekannten Hetzblogs und deren Facebookseiten aus dem Spektrum der quasireligiösen so genannten Skeptiker-Bewegung auch staatliche Einrichtungen wie die Bundeszentrale für Politische Bildung Gewehr bei Fuß, um die Vorwürfe vermeintlich fachmännisch abzusegnen und zu untermauern. Ebenfalls ein bekanntes Theater. Insgesamt wirkt alles fast wie die Aufführung eines längst bekannten Puppenspiels, doch das wäre wohl zu verschwörungstheoretisch gedacht.

Anonymous, 27. April 2017

107  (2017-04-27) Recherche zur NACH-LESE

Flüchtling macht Heimaturlaub in Aleppo

Dort bleiben will der Christ nicht:                                                     Die Geschichte von Hamid M

 

Ein syrischer Flüchtling aus Jena machte Heimurlaub in Aleppo: Er wollte seine Familie und Freunde besuchen und reiste zu Weihnachten in das Kriegsgebiet. Die russische und syrische Regierung hätten zumindest in Aleppo den Frieden wieder hergestellt, sagt er.


Ein anerkannter Flüchtling aus Jena ist im Dezember nach Syrien ausgereist, um dort Weihnachten zu feiern. Der 32-Jährige veröffentlichte sogar einige Bilder auf Facebook, die ihn in der Altstadt von Aleppo zeigten. Vor seinem Urlaub in Aleppo, eroberte die syrische Armee mit der Unterstützung von Russland den Ostteil der Stadt.

Wie "Thüringen24" berichtet, wollte Hamid M. (Name geändert) das Weihnachtsfest mit Freunden und Familie verbringen, die trotz Krieg in der Heimat geblieben sind. Hamid und seine Familie seien Christen und Anhänger des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, so die Zeitung.

Bei seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er als mutmaßlicher Assad-Spion vom Thüringer Verfassungsschutz kurzzeitig beobachtet. Es wurde angenommen, Hamid sei ein Spitzel der syrischen Regierung. Der Vorwurf bestätigte sich nicht. Bevor Hamid nach Deutschland floh, arbeitete er in einer Bank im IT-Bereich und nicht für den Staat. „Thüringen 24” zufolge, machte der Exil-Syrer einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften. Neben seiner Muttersprache Arabisch spricht er demnach sehr gut Englisch, Französisch auf gutem Niveau und Deutsch auf B2-Level.

 

Ausländerbehörde erlaubte Ausreise nach Syrien

 

Im Oktober 2015 kam Hamid durch seinen Cousin über das Familiennachzugprogramm nach Thüringen. Danach sah er seine Eltern und seine Großmutter über ein Jahr lang nicht. Deshalb entschloss er sich, im Dezember 2016 nach Syrien zu reisen. Ähnlich wie jeder Hartz-IV-Empfänger hat der Syrer Anspruch auf drei Wochen Urlaub im Jahr. Hamid erzählte der Agentur für Arbeit in Jena von seinen Plänen. Das Amt genehmigte ihm die drei Wochen Jahresurlaub im Dezember. Er hatte keine Probleme mit seinen Plänen nach Aleppo zu reisen, die der Syrer selbst finanzierte.

 

Hamid hofft auf baldigen Frieden

 

In Aleppo sei mit der Befreiung durch syrische und russische Soldaten wieder Frieden eingekehrt, sagt er. Deshalb konnte er und seine christliche Familie das Weihnachtsfest ausgelassen feiern. „Ich wollte nur meine Eltern sehen und mit ihnen Weihnachten feiern“, sagt er der Zeitung.

 

Weil die Lage in Aleppo noch zu instabil ist, wolle er aber nicht dort bleiben. Im Januar kehrte Hamid deshalb nach Jena zurück.

Das ein Flüchtling in seinem Heimatland Urlaub macht, ist eine heikle Sache, denn, ein anerkannter Flüchtling dürfe zwar Reisen, aber: „Eine Reise in das Herkunftsland ist problematisch. Die Flüchtlingstitel wurden den betreffenden Personen zuerkannt, weil sie in ihrer Heimat Verfolgung befürchten müssen. Reisen die anerkannten Flüchtlinge in ihr Herkunftsland, droht ihnen die Aberkennung des Flüchtlingsstatus“, erklärt ein Sprecher des Thüringer Migrationsministeriums der Zeitung.

 

Hamid hat Angst vor Assads Gegnern – den islamistischen Terroristen

 

„Ich habe gut mit dem Regime gelebt“, fährt Hamid fort. Die Korruption sei zwar belastend gewesen, aber immer noch besser als die islamistischen Terroristen – die ihm zufolge die Oppositionskräfte in Syrien darstellen. Als einen Christen würden die Extremisten ihm den Kopf abschneiden, sagt er.

Doch auch Deutschland ist für Hamid nicht das Gelobte Land – als Anfangs angenommen. Er stecke in der Arbeitslosigkeit fest und habe kein geregeltes Leben, erklärt er „Thüringen 24”. Zu viele bürokratische Hürden würden den Flüchtlingen die Integration erschweren. Auch die deutsche Sprache sei viel schwerer zu erlernen als erwartet. Dennoch habe er sich fest dazu entschlossen Deutschland, das ihn so bereitwillig aufgenommen und unterstützt hat, etwas zurückgeben. (so)

 

Epoch Times 21. April 2017

106  (2017-04-25) Heiko Schrang aus Berlin

Macrons Geheimnis

Eine Marionette der Rothschilds?

 

Seit jeher gilt in der Politik der Spruch: „Sag mir, wer dich zum König gemacht hat und ich sage dir, was für ein König du bist.“ Im Falle von Marcron, der so wie es den Anschein hat, neuer Präsident Frankreichs wird, ist dies einer der mächtigsten Familienklans der Welt. Die Rede ist von den Rothschilds, die wahrscheinlich reichste Familie der Welt. 

Wie aus dem Nichts wurde Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron zum neuen Präsidentschaftskandidaten in Frankreich aufgebaut. Massiv beteiligt daran war die gesamte Medienlandschaft Europas.

Die Geschichte von Macrons Auftauchen in der Präsidentschaftsrunde zeigt jedoch nicht nur die Leichtigkeit, mit der PR-Agenturen und die Massenmedien in der Lage sind, einen Unbekannten an die Spitze eines Landes zu bringen. Macrons Erfolgsgeschichte zeigt vor allem, welche Macht die Strippenzieher hinter den Politikmarionetten tatsächlich haben und wie leicht die Menschen zu manipulieren sind.

Spätestens seit dem 31. Mai 2014 bei dem er das Bilderbergertreffen in Kopenhagen besuchte, wurden die Weichen für seinen kometenhaften Aufstieg gestellt. Die offizielle Politikbühne betrat er zuerst als Wirtschaftsminister der Links-Regierung unter Hollande. Er war Leiter der Kommission „Globalisierung“ an der Jean Jaurès – Stiftung und ist ein Mitglied der Französisch-amerikanischen Stiftung Young Leader Cuvee.

Wirklich ausschlaggebend dürfte seine Tätigkeit bei der Pariser Rothschild-Bank gewesen sein, die an den Finanzexzessen der letzten Jahre entscheidend beteiligt war. Mit 31 Jahren erhielt er eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie. Zwei Jahre später schon wurde er Partner (associé-gérant) bei Rothschilds selbst. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.

Bei diesem Lebenslauf sollte man sich eigentlich die Frage stellen, wie kann ein Investment-Banker, der in diesem Ausmaße Geschäfte für die Hochfinanz und Großkonzerne abwickelt, ernsthaft als Kandidat für die kleinen Leute verkauft werden?

 

Hören wir uns doch einfach an, was seine Lehrmeister, die Rothschilds selbst zu sagen haben:

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht“ sagte einst der Meyer Amschel Rothschild (1744 – 1812).

Sein Sohn Nathan Mayer Rothschild (1777-1836), Begründer der englischen Rothschild Dynastie formulierte das später weiter aus: „Mir ist es egal, welche Marionette auf dem Thron von England sitzt und ein Imperium regiert, wo die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die Geldmenge Britanniens kontrolliert, kontrolliert das Britische Imperium, und ich bin der Mann, der die Geldmenge Britanniens kontrolliert.“

Noch deutlicher wurden die Gebrüder Rothschild in einem Brief aus dem 1863 an Geschäftspartner in den USA: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System gegen sie arbeitet.“

Wie so häufig in der Politik wird es auch bei Macron laufen. Denn Politiker agieren nach dem Motto: Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht. Sollte er tatsächlich gewählt werden, wird es für Europa exakt so weitergehen wie bisher. Also Euro auf Biegen und Brechen, mehr Migration und, viel wichtiger, noch mehr Bankenrettung bis zur totalen Enteignung. Das betrügerische Giralgeldsystem (Schuldgeldsystem) soll bis zum letzten Atemzug erhalten werden und deswegen werden ihre besten Männer ins Rennen geschickt.

Macron ist die französische Ausgabe eines Tsipras, seine Politik wird ebenso auf höhere Steuern und Abgaben mit Suppenküchen hinauslaufen. Aber er sieht gut aus, hat Stil und kann sich gut artikulieren.

In der Zeit des großen Wandels, in der wir leben, gibt es aber zum Glück immer mehr Menschen, die erwachen und sich nicht mehr durch hochglanzpolierte Hüllen blenden lassen. Das Motto der neuen Zeit lautet, mehr Sein als Schein und nicht wie bislang, mehr Schein als Sein.

 

GettyImages

105  (2017-04-17) Pressemitteilung 

Ahmadiyya-Gemeinde:

Wolf im Schafspelz?

In Erfurt wächst der Widerstand gegen das Vorhaben der dort rund 70 Mitglieder zählenden Ahmadiyya-Gemeinde, im Ortsteil Marbach eine Moschee mit Kuppel und Minarett zu errichten. Die AfD hat ein Bürgerbegehren gegen den Moscheebau initiiert, Aktivisten der „Bürger für Erfurt“ haben kürzlich mit einer spektakulären Kreuz-Aktion auf einem Nachbargrundstück des vorgesehenen Standorts für Aufsehen gesorgt. Die Moscheekritiker wollen verhindern, dass die Ahmadis nach ihren erfolgreichen Bemühungen in den beiden sächsischen Städten Leipzig und Chemnitz nun auch in der Thüringer Landeshauptstadt ein islamisches Gotteshaus mit Minarett bauen dürfen und so die Verfestigung parallelgesellschaftlicher Strukturen vorantreiben.

 

Die verstärkten Aktivitäten der ursprünglich aus Pakistan stammenden „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ in den neuen Bundesländern kommen nicht von ungefähr. Sie sind Teil des sogenannten „100-Moscheen-Plans“, den die Ahmadis im Wendejahr 1989 anlässlich des 100. Jubiläums ihrer Religionsgemeinschaft formulierten. Auf Wunsch des Enkels von Ahmadiyya-Gründer Mirza Ghulam Ahmad, der Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Britisch-Indien seine ersten Anhänger um sich scharte und behauptete, der von den Muslimen erwartete „Mahdi“ der Endzeit zu sein, sollten ursprünglich binnen zehn Jahren in Deutschland mindestens einhundert Moscheen errichtet werden. Nachdem sich dieses ambitionierte Ziel als illusorisch erwiesen hatte, kam man darin überein, jährlich fünf Moscheen zu bauen, was zwar immer noch zu hoch gegriffen erscheint, aber zumindest tendenziell weiterhin angestrebt wird.

Einschlägige Schriften


In öffentlichen Stellungnahmen verweist der Deutschland-Chef („Emir“) der Ahmadis, Uwe Wagishauser, ein früherer APO-Aktivist und Kommunarde, der sich seit seiner Konversion zum Ahmadiyya-Islam Abdullah nennt, immer wieder auf die angeblich besonders aufgeklärte und liberale Ausrichtung seiner Gemeinschaft. Man bekenne sich zum Grundgesetz, trete für die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein, engagiere sich im interreligiösen Dialog und lehne religiös motivierte Gewalt oder gar Terror strikt ab. „Glauben Sie mir, der radikale Islam ist unser gemeinsamer Feind“, bekräftigte Abdullah Uwe Wagishauser in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Repräsentiert die Ahmadiyya-Gemeinschaft, die 2013 als erste und bislang einzige muslimische Vereinigung in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt wurde, also den vom Establishment herbeigesehnten „Euro-Islam“, der mit unseren abendländischen Wertvorstellungen kompatibel ist und sich quasi geräuschlos in das gesellschaftliche Leben einfügt?

Nicht nur, weil es in einer Darmstädter Ahmadi-Familie schon einen Ehrenmord-Fall gab, zweifeln Kritiker das von Wagishauser und anderen Ahmadiyya-Vertretern in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild an. Auch vor dem Hintergrund einschlägiger Zitate aus den Schriften der Gemeinschaft erscheint die Behauptung, man folge einer besonders liberalen Auslegung des Korans und befürworte die Religions- und Glaubensfreiheit, äußerst fragwürdig.

So heißt es etwa im „Tabligh-e-Risalat“, einer Grundlagenschrift der Ahmadiyya-Gemeinschaft: „Die Tage sind nahe, wenn die Sonne der Wahrheit im Westen aufgehen und Europa den wahren Gott kennenlernen wird. (…) Alle Glaubensbekenntnisse werden zugrunde gehen, mit Ausnahme des Islam.“ Und an anderer Stelle kann man lesen: „Den Juden und den Christen wird geraten, nichts gegen den verheißenen Propheten zu unternehmen. Wenn sein Einfluss sich in ihrem Land bemerkbar macht, so sollen sie ihn akzeptieren. Es wird keinen Sinn haben, sich ihm zu widersetzen oder den Versuch zu machen, sich der heranbrandenden Flut seiner Botschaft entgegenzustemmen. Widersetzlichkeit würde nur bedeuten, dass die Widersacher selbst vernichtet würden.“

Nach interreligiösem Dialog hört sich das nicht gerade an, sondern nach der auch in anderen muslimischen Gemeinschaften gängigen Eroberungs- und Unterdrückungsrhetorik, die von Politik, Kirchen und gesellschaftlichen Gruppen vielleicht als sowas wie eine eigentümliche Folklore angesehen wird, von den Gläubigen aber sehr ernst und sehr wörtlich genommen wird.

 

Bei vielen Verfehlungen einfach weggesehen“

 

In ihrem 2002 erschienenen Buch „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“ stellte die Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter fest: „Das politische Ziel der Ahmadiyya ist die Einrichtung einer islamischen Ordnung auf der ganzen Welt, auch in Deutschland. Das bedeutet Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und Errichtung des Kalifats mit Scharia-Recht. Sie setzt eine Doppelstrategie ein: Anpassung und Integration einerseits, Machterweiterung der Führung andererseits.“ Bekenntnisse, wie sie von Wagishauser, aber auch dem Erfurter Ahmadiyya-Sprecher Mohammad Suleman Malik immer wieder zu hören sind, erklärte Hiltrud Schröter mit einer „Doppelstrategie“, die „aus Anpassung und Wohlverhalten der Gefolgschaft einerseits und Machterweiterung der Führung andererseits“ bestehe. „Wie islamistische Gruppierungen verbindet sie uralte mythische eschatologische Ideen mit islamischen Dschihad-Vorstellungen, erteilt allerdings der Anwendung von Gewalt eine Absage. Sie ist pragmatisch genug, das eigentliche Ziel zurückzustellen, bis sie eines Tages über mehr Macht verfügt. Trotz Tarnung bleibt dieses Ziel erkennbar“, so die 2010 verstorbene Religionsexpertin.

Die Naivität und das Zuvorkommen, mit der die Politik den Ahmadis in Erfurt und anderen mitteldeutschen Städten begegnet, verwundert umso mehr, als dass man andernorts – selbst in der etablierten Politik – das Treiben der Glaubensgemeinschaft inzwischen durchschaut hat. In einem Beitrag des ARD-Magazins „Report Mainz“ vom 25. November 2014 räumte die frühere nordrhein-westfälische SPD-Politikerin Lale Akgün offen ein, dass man auf die Ahmadiyya-Propagandafloskel „Reform-Islam“ hereingefallen sei. „Die Politik hat die Ahmadiyya zur ihrem Partner erklärt und bei vielen Verfehlungen einfach weggesehen“, so die einstige Referatsleiterin der NRW-Staatskanzlei für „Internationale Angelegenheiten und Eine-Welt-Politik“.


Erpressung und Schleusung illegaler Einwanderer

 

In der Sendung erhoben mehrere Ex-Mitglieder der Gemeinschaft schwere Vorwürfe gegen die Ahmadis, etwa „Erpressung“ und „Handel“ auf Kosten von Asylbewerbern. So soll die Ahmadiyya-Gemeinde in Frankfurt am Main, der lange Zeit der inzwischen verstorbene Imam Hadayatullah Hübsch – übrigens auch ein konvertierter Achtundsechziger – vorstand, gegen beträchtliche Spendenzahlungen Bescheinigungen über das religiöse Engagement ihrer Mitglieder ausgestellt haben, die vor Gericht in einigen Asylverfahren vorgelegt werden müssen. Wer diese Spenden nicht geleistet habe, sei auch nicht mit einem solchen „Persilschein“ ausgestattet worden, erklärten in der Sendung mehrere ehemalige Gemeindemitglieder übereinstimmend.

In Darmstadt wurde außerdem gegen mehrere Ahmadis wegen gewerbsmäßiger Schleusung ermittelt. Sie sollen Glaubensbrüder gegen Entgelt mit illegalen Visa nach Deutschland geschmuggelt haben. Das Verfahren wurde gegen Geldzahlung eingestellt, da den illegalen Einwanderern später politisches Asyl gewährt wurde. Die Ahmadiyya-Gemeinschaft wies die Vorwürfe zurück und teilte dazu mit, dass die wegen Schleusung Angeklagten angeblich nur ihren Familienangehörigen geholfen und dafür keinerlei finanzielle Gegenleistung erhalten hätten. Überzeugend klang das nicht.


Innerislamische Konflikte


Die Moschee-Expansion der Ahmadis weckt natürlich entsprechende Begehrlichkeiten bei anderen muslimischen Gemeinden, die übrigens die „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ größtenteils nicht anerkennen und teilweise sogar als „Ketzer“ verteufeln, so dass auch innerislamische Konflikte geradezu vorprogrammiert sind. Aus Sicherheitskreisen wurden 

entsprechende Bedenken schon im Fall von Leipzig geäußert, wo die Ahmadis einen Standort im Stadtteil Gohlis ausgewählt haben, der sich nur wenige Kilometer von der Al-Rahman-Moschee des berüchtigten Salafisten-Predigers Hassan Dabbagh befindet. Der zeigte sich „not amused“ über die Ahmadiyya-Pläne und nannte die künftige Moschee in Gohlis nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung einen „Platz von Schirk (Polytheismus) und Kufr (Unglauben)“.


Nicht zuletzt wegen der Eskalationsgefahr, die eine weitere Ausbreitung des Ahmadi-Islams mit sich bringt, werden die Erfurter Moscheekritiker ihren Widerstand weiter aufrecht erhalten – und wissen dabei viele Bürger, die sich nicht nur über den kulturellen Charakter, sondern auch über die Sicherheit in ihrer Stadt Gedanken machen, hinter sich.

104  (2017-04-15) News 

Eine Schande

für Deutschland

Imad Karim auf

Facebook gelöscht

Das Nutzerprofil des deutsch-libanesischen Schriftstellers und Filmemachers Imad Karim wurde auf Facebook gelöscht. Das Unternehmen reagiert in vorauseilendem Gehorsam auf die Zensurinitiative des Bundesjustizministers, der die Bundesregierung folgt. Während weiterhin pro-islamistische Seiten ungestört zu Hass und Mord aufrufen können, werden kritische Geister gesperrt oder gelöscht.

 

 

Er sagt uns dazu:

 

Als Heranwachsender erlebte ich mit 15 bis 19 Jahre staatliche Willkür im Libanon, jetzt 40 Jahre später, wiederholen sich bestimmte Erlebnisse.

 

laptopwerk.de stellte Imad Karim vor:

Eine Liebeserklärung an Deutschland und seine Kultur, aus der Feder eines vor religiöser Intoleranz geflohenen Mannes besonders wertvoll: Gilt doch neuen Ankömmlingen oft Deutschland als ein Land und Leute, die nicht ihre werden sollen.

Imad Karim – deutscher Regisseur, Drehbuchautor, Fernsehjournalist und Filmautor. Er ist libanesischer Herkunft und seit Ende 1977 in Südwestdeutschland ansässig.

 

Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Somit erreichten die Themen seiner Dokumentationen Millionen Zuschauer.

 

Imad Karim gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und er ist selber Träger verschiedener Fernsehpreise u.a. des CICIS Medienpreises für Integration.

 

Seit 2001 leitet er die von ihm gegründete Filmproduktionsfirma Strong Shadow Media.

103  (2017-04-07) Uwe Morchutt aus Eltville 

Adrenalin-Kick im Rappbodetal

Titan RT“ im Harz

 

 

Ein Selfie, also ein Selbstporträt, von einer Talsperre. Geht es noch langweiliger? Es muss einfach mehr Aktion her. Im Spaßzeitalter reicht eine läppische Staumauer schon lange nicht mehr aus, um im Freundeskreis Aufmerksamkeit zu erlangen, oder möglichst viele Touristen in das Gebiet rund um den Brocken zu locken. 2011 wurde bereits für alle Adrenalinjunkies eine besondere Attraktion eingeweiht: Harzdrenalin betreibt hier seither die nach eigenen Angaben „größte Doppelseilrutsche Europas“. Dort kann man in 120 m Höhe festgeschnallt an der „Megazipline“ einen 1000 m langen Parallelflug zur Staumauer über die Bode in Angriff nehmen. Natürlich nur, wer es braucht!

 

Die Rappbode-Talsperre, die von 1952 bis 1959 errichtet worden ist, dient zum einen der Wasserversorgung und zum anderen zur Stromversorgung. Ist zwar langweilig, aber existenziell! Das aufgestaute Wasser in Form eines Stausees schützt zudem die Stadt Oberharz am Brocken vor möglichen Hochwassergefahren.

 

Die rund 106 m hohe Staumauer, die höchste Deutschlands, staut besonders die Rappbode und deren Zufluss Hassel zum etwa 3,9 km² großen Rappbode-Stausee auf. Die Rappbode-Talsperre zählt mit der „Großen Dhünntalsperre“, die von den zwei Quellarmen des Flusses Dhünn gespeist wird, im Rheinisch-Bergischen Kreis, zu den beiden größten Trinkwasser-Talsperren Deutschlands.

 

Bald ist es nun soweit: Ab 7. Mai 2017, offizieller Tag der Einweihung, kommt für alle Selbstporträt-Fetischisten eine weitere Lokation hinzu: die längste Fußgänger-Seil-Hängebrücke der Welt wird parallel zur Staumauer eingeweiht. „Sie wird sich mindestens 440 m über das Tal spannen“, frohlockt Bauherr Stefan Berke - mindestens einen Meter mehr als der bisherige Rekordhalter im russischen Sotschi. Auch hier gilt das Motto: ohne Rekord, kein Nervenkitzel!

 

Schwieriger als zunächst vermutet, sei dagegen die Berechnung der Statik gewesen. Vieles war zu bedenken: Wo und wie müssen die Pressanker im Tonschiefergestein befestigt werden? Wie müssen die Tragseile der Edelstahlkonstruktion beschaffen sein, wo die diagonalen „Windseile“ unterhalb der Brücke verspannt werden? „Bei der Berechnung des Windkanals hat uns die Leibniz-Uni Hannover mit einem 3-D-Modell geholfen“, berichtet Berke, der gelernter Tischlermeister ist. Damit der Wind die Brücke nicht zu sehr in Schwingung bringt, habe man unter anderem herausfinden müssen, wie sich die Talsperre auf die Windverhältnisse auswirkt.

 

Titan RT, so die Kurzbezeichnung der längsten Seil-Hängebrücke der Welt, ist speziell für Fußgänger konzipiert worden. Die Elemente wurden von der HTB Baugesellschaft m.b.H. aus Österreich verlegt. Die filigrane Seilkonstruktion beißt sich mit der gewaltigen Zugkraft von 947 Tonnen in den Schieferfelsen auf beiden Seiten des Tales (Stütz-Pylone). Vier Haupttragseile, Durchmesser je 65 mm, bilden das Rückgrat des 120 Tonnen schweren Bauwerks. Zwei Stabilisierungsseile sorgen zusätzlich dafür, dass die Position, je nach Windgeschwindigkeit, nahezu konstant bleibt. Der Laufsteg von 1200 mm Breite, bestehend aus durchsichtigen Gitterrosten, man will ja nichts verpassen, wird auf der ganzen Länge von einem 1300 mm hohen Geländer gesäumt, und ist seitlich durch Edelstahlnetze verschlossen.

 

Was der Bau gekostet hat, verrät Berke allerdings nicht, nur soviel: „Wir bekommen EU-Zuschüsse.“ Ganz schön spendabel unsere EU? Der Eintritt zur Brücke werde voraussichtlich 6 Euro betragen, der Pendelsprung, für ganz Mutige, soll ab 79 Euro zu buchen sein. Das Alter seiner Kundschaft reiche von 8 bis 88 Jahren, bemerkt Berke stolz. Wer den Sprung wagen will, müsse aber mindestens 40 Kilogramm wiegen. Magersüchtige können also zu Hause bleiben!

 

Übrigens: Schwindelfrei sollte man schon sein, um ein vorzeigbares Selfie von sich zu machen. Erbrechend über dem Brückengeländer hängend, kommt im Freundeskreis sicher nicht so gut an! umo

102  (2017-04-04) Hilmar Bürger aus Gotha 

Mit Jugendkraft

und Oderschwung

Gewichtheber-Legende

Rolf Sennewald

wird am 4. April 80

 

Am 4. April dieses Jahres war wieder allerhand los. Fußballer Sami Khedira wurde 30, Komiker Sebastian Pastewka 45, Schauspieler Armin Rohde 62, seine Kollegin Angelica Domröse 75 und Schriftstellerin Bettina von Arnim wäre 231, der römische Kaiser Caracalla 1839 Jahre alt geworden.

Oben und rechts:

Rolf Sennewald auf dem Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn als Olympionike

von Rom 1960

 

An diesem Tag feierte auch einer der prominentesten

deutschen Gewichtheber der Vergangenheit in Frank-furt/Oder sein 80. Wiegenfest: Rolf Sennewald, auf seine Weise auch eine eiserne Legende, als erfolgreicher Athlet und Trainer sowie als Macher und gefragter internationaler Kampfrichter. Ein Mann mit drei Orten als Lebensmittelpunkt: Crawinkel in Thüringen, wo er 1937 geboren wurde, Leipzig, wo er in den 50-er und 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Armees-portler seine großen Erfolge erzielte, sowie die Oderstadt, wo er beim Armeesportklub und dessen Nachfolgern sowie auch im Land Brandenburg seine wertvollen Erfahrungen aus all den Jahren einbringen konnte.

 

Viel von dem ist in seiner Kurzbiographie im Eisenlexi-kon der dreiteiligen CD-Dokumentation „Deutsches Gewichtheben“ erfasst:

 

Als Rolf Sennnewald im Gewichtheber-Sportzentrum Frankfurt/Oder vor zehn Jahren seinen 70. Geburtstag beging, wurde offensichtlich, welche Anerkennung und Achtung er als einer der eisernen Legenden des Landes genießt. Damals wie auch dieses Mal unter Regie von Edgar Jung, einem seiner einstigen Schützlinge, der als Trainer und Geschäftsführer des Landesverbandes selbst Verantwortung übernommen hat. Glückwünsche und Dank von den Vereinen der Stadt – auch aus Schwedt und Potsdam kamen die Gratulanten. Diesmal wird es nicht anders sein.

 

Aus diesem Anlass lüftete Rolf Sennewald das „Geheim-nis“ seiner großen Vitalität auch im hohen Alter. „Das machte auch die gute Thüringer Luft, in der ich aufgewachsen bin“, verkündete er augenzwinkernd. „...

und nicht vergessen: Mein Heimatverein heißt noch heute Jugendkraft!“

 

Die Crawinkler Gewichtheber um Jürgen Püschel haben eine

Chronik über

Rolf Sennewald erstellt

Dort am Fuße des Rennsteiges im Landkreis Gotha wird im Nachbarort von Ohrdruf am 4. April traditionsgemäß an den erfolgreichsten Gewichtheber des Ortes gedacht. „Wir werden wie stets das Glas auf sein Wohl erheben“, so Jürgen .... , das Gewichtheber-Oberhaupt in Crawinkel. „Seine Besuche werden bei uns immer seltener. Aber Frankfurt/Oder ist ja auch nicht gerade um die Ecke. Wenn Rolf seine Schwester besucht, kommt er aber immer bei uns vorbei, schaut in die Trainingshalle und spicht auch mit unseren Sportlern.“

 

Die Jugendkraftler haben es sich nicht nehmen lassen, eine Chronik über Rolf Sennewalds Sportlerleben anzufertigen. Sie umfasst immerhin 37 Seiten. Davon mehrere mit dem Report von den Olympischen Spielen 1960 in Rom. Damals war noch eine Gesamtdeutsche Mannschaft zugelassen. Es gab vorher Ost-West-Aus-Scheidungswettkämpfe. Von sieben Olympiatickets holten sich die DDR-Heber sechs – neben ihm Hans Reck, Georg Miske, Wolfgang Müller, Werner Arnold und Werner Dittrich. Dazu kam BRD-Heber Roland Lortz.

 

Es war für den Heber aus Thüringen ein unvergessliches Erlebnis. Rolf Sennewald erinnert sich auch an die Eröffnung im Stadio Olimpico.

„Ich war unheimlich begeistert. Ich habe daran gedacht, dass ich aus einem kleinen Ort in Thüringen komme und nun hier in Rom mit den Besten der Welt zusammentreffe. Und das nur gut 30 Jahre, nachdem ein Zella-Mehliser unsere Sportart nach Crawinkel brachte.“ In seiner Gewichtsklasse, dem damaligen Leichtschwergewicht (bis 82.5 kg), belegte er unter 25 Teilnehmern einen elften Platz.

Eine seiner olympischen Akkreditierungs-karten

Zu diesem Zeitpunkt war der Crawinkler allerdings schon Mitglied des Leipziger Armeesportklubs, damals Abonnements-Mannschaftsmeister, wo ein Großteil der DDR-Spitzenheber vereint war.

Als er im Jahre 1958 in seinem Heimatort im Rahmen einer öffentlichen Gemeindevertretersitzung als DDR-Meister geehrt und zum Armeedienst verabschiedet wurde, konnte er noch nicht ahnen, dass ihn der Sport nach der Ausbildung in Güstrow nach Leipzig und dann für immer nach Frankfurt/Oder führen würde. Nach den Olympischen Spielen 1972 in München wurden die Armee-Gewichtheber von der Pleiße an die

Oder verlegt.

 

Die Frankfurter Gewichtheber-Trainingsstätte und ein Logo des Oderpokals 2014 – Rolf Sennewald war der Begründer des einst auch internationalen Turniers

Hier entwickelte sich das Gewichtheben auch unter Rolf Sennewalds Mitwirken zu einem leistungsstarken Zentrum an der Oder. Zu den erfolgreichsten Vertretern des Klubs zählen Ronny Weller, Günter Schliwka Peter Käks und andere. Mit Martin Moreneo und Lars Betker haben auch zwei international erfolgreiche Athleten die Leitung des jetzigen Athleten-Klubs Frankfurt/oder übernommen.

 

Und so kommt es, dass Rolf Sennewald eigentlich zweimal eine Heimat aufzuwiesen hat. Er und seine Familie haben in Frankfurt feste Wurzeln gefasst. Und zur Jugendkraft von früher ist noch ein guter Schuss

Oderschwung hinzugekommen. Da kann man ihm zu seinem stolzen Jubiläum noch weiter sehr viel eiserne Lebenskraft wünschen.

Hilmar Bürger

101  (2017-03-31) Uwe Morchutt aus Eltville 

In Filzpantoffeln

über das Parkett

Schloss Wörlitz - erstmals komplett begehbar

Elisa von der Recke, eine der engagiertesten Reiseschriftstellerinnen während der Goethezeit, schwärmte 1786: „Wörlitz ist der schönste Orth, den ich in Deutschland kenne.“ Nach fast 20 Jahren Bauzeit, es grenzt schon an Bauzeiten von großen Stadtflughäfen, ist das Obergeschoss im Schloss Wörlitz endlich in voller Pracht zu bestaunen. Es wurde komplett saniert! Erstmals überhaupt, seit 200 Jahren, gewährt das Schloss seinen Besuchern tiefe Einblicke in sein historisches Inneres. Besucher können ab dem 31. März 2017 die Anreise planen.

 

Es ist offen für alle Schaulustigen!

 

Friedrich Wilhelm Freiherr von Erdmannsdorff (*18. Mai 1736 in Dresden; †9. März 1800 in Dessau), ein deutscher Architekt, Freund und Baumeister des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, in dessen Dienste er 1758 trat, gilt als der bedeutendste Vertreter des deutschen Frühklassizismus. 

Nach seinen Plänen entstand Schloss Wörlitz im Wörlitzer Park bei Dessau als frühestes klassizistisches Schlossbauwerk auf dem europäischen Kontinent. Sein bekanntester Schüler war Friedrich Gilly, der Lehrer von Karl Friedrich Schinkels. 1786 bis 1788 arbeitete Erdmansdorff obendrein in Berlin und Sanssouci.

 

 

Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz liegt eingebettet in der Auenlandschaft der Elbe und umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 km². Herzstück des Gartenreichs sind die Parkanlagen von Wörlitz, die als erster Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem Kontinent entstanden sind. Seen und Kanäle, Brücken und Grotten, Wiesen und Bäume, Tempel und Monumente: vom Menschen gestaltete Natur, die hinter jeder Wegbiegung neue malerische Bilder bereithält. 

Für Gartenfreunde ein Paradies auf Erden!

 

Wo, wenn nicht hier, kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen. Selbst Johann Wolfgang von Goethe ließ sich hier zu seinen Werken inspirieren.

 

Eine wahre Pracht wartet auf die Gäste aus nah und fern! Schlüpft hinein in die Filzpantoffeln, um das edle Parkett nicht zu gefährden!

 

Alle Möbel, alle Einrichtungsgegenstände, die Gemälde, Kupferstiche, Drucke, alles original aus dem 18. Jahrhundert. Das sei einmalig, frohlockt die Direktorin der Kulturstiftung. Fassade, Deckenbalken - alles wurde erneuert. Drei Jahre allein hat der Kampf gegen den hartnäckigen Hausschwamm gedauert, um ihn endgültig zu besiegen. 

 

Der Palmensaal, das Belvedere und die Räume im Mezzanin erhielten ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Schließlich wurden Gemälde, Decken und Möbel restauriert. Schritt für Schritt und Stück für Stück fügt sich so die 11 Mio. Investition zusammen, um nun bestaunt zu werden.

29 Jahre jung ist Fürst Franz, als er für sich und seine schöne junge Frau, Fürstin Luise, dieses erste Eigenheim bauen ließ. Ein Eigenheim mit imposanter Freitreppe und weißen Säulen: 36 Meter lang, zwei Etagen hoch mit Lichthof und einem kleinen Dachaufbau für die schöne Aussicht auf Park und See. 

Ein Bau nach dem Vorbild englischer Landsitze

 

Super schick und super modern ist zudem die Einrichtung. Zumindest für das Jahr 1770. Immerhin wurde das riesige Gebäude schon mit gusseisernen Öfen beheizt. Es hat Klappbetten für die Dienerschaft, einen Eisschrank, außerdem Essensaufzüge und versenkbare Türen. Schloss Wörlitz hat sogar einen unterirdischen Gang. Der führt vom Schloss in das Küchengebäude und wieder zurück. Hier konnte die Dienerschaft fernab von den Blicken der Herrschaft ihre delikate Arbeit verrichten. So wurde Wasser aus dem Souterrain bis ins Obergeschoss gepumpt, was für die damalige Zeit einzigartig war.

 

Auf Studienreisen zwischen 1761 und 1775 nach Italien, in die Niederlande, nach England, Frankreich und in die Schweiz, konnte Erdmannsdorff für die architektonische Gestaltung der Wörlitzer Anlagen wichtige Eindrücke sammeln. Besonderen Einfluss übte auf ihn die zeitgenössische Kunst und Kultur Englands aus. 

 

Die Architektur des englischen Klassizismus, die die strenge Fassadengliederung Palladios zum Vorbild hatte, ist in Erdmannsdorffs späteren Entwürfen wiederzuerkennen. Sie wurde neben der Architektur und Innenraumgestaltung des antiken Italiens zum wichtigsten Vorbild. Erdmannsdorff war u.a. auch Mitglied im Bund der Freimaurer. 1759 wurde er in die Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen in Leipzig aufgenommen.

 

Die historischen Baustile fügen sich wie folgt ein:

Barock              ~ 1650 bis 1750

Rokoko              ~ 1750 bis  1770

Zopfstil              ~ 1770 bis 1795
Klassizismus (Zopfstil, Empire, Biedermeier ) - abgeleitet von Klassimo.

Andrea di Pietro della Gondola, kurz Palladio genannt (*30. November 1508 in Padua; †19. August 1580 in Vicenza), war der bedeutendste Architekt der Renaissance in Oberitalien. 

 

Übrigens: Der „Echte Hausschwamm“ (Serpula lacrymans) ist ein holzzerstörender Pilz, der sich gern in feuchtem Holz ansiedelt. Der Befall mit Serpula lacrymans ist in einigen Bundesländern meldepflichtig. Trifft man ihn an, handelt es sich um einen schweren Baumangel nach BGB. 

 

Für die Freunde historischer Baustile und einzigartiger Garten- und Pflanzenkunst ein Muss. Das Schloss hat von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet!

 

umo

 

Bildrechte: u.a. MDR/Susanne Reh

100 !  (2017-03-14) News 

 

Verleihung der

»Goldenen Hoftrompete«

Für besonders willfährige Regierungsberichterstattung

 

Wann: Dienstag, 14. März 2017, 12.00 Uhr

Wo: FAZ Redaktion, Hellerhofstraße 2, 460327 Frankfurt am Main

 

Mit einem neu gestifteten kritischen Preis erinnert der Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten die deutschen Medien an ihre vernachlässigte Verantwortung für die Kontrolle und Kritik der Mächtigen durch umfassende, unvoreingenommene und uneingeschränkte Berichterstattung.

 

Der Februar-Preisträger ist die Feuilleton-Redaktion der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« für die Veröffentlichung des Beitrags »Die Lüge im Netz« (16.1.2017) von Rolf Schwartmann, der die Zensurbestrebungen der Bundesregierung unter dem Deckmantel der »Fake News«-Bekämpfung rechtfertigt. Der Beitrag von Rolf Schwartmann hat sich knapp gegen harte Konkurrenz durchgesetzt. Nominiert waren außer dem FAZ-Beitrag auch die ARD-Talkshow »Anne Will« für das unkritische Hochjubeln des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz in der Sendung vom 29.1.2017 (»Der Kandidat – Können Sie Kanzler, Herr Schulz?«) und »Spiegel«-Autor Roland Nelles für den Kommentar »Zum Glück gibt es das Establishment« (11.2.2017).

 

Am 14. März 2017 wurde die »Goldene Hoftrompete« verliehen. David Bendels, Vorsitzender und Sprecher des Vereins, hat die »Auszeichnung« persönlich an die FAZ-Redakteure überreicht.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten

99  (2017-03-09) Uwe Morchutt 

EuGH:

Volle Umsatzsteuer für E-Books

„Redaktionelle Vereinfachung des Textes"

 

Frankreich und Luxemburg sind gescheitert, nun hat es auch Polen versucht. Auch vergebens. Alle samt sind am EuGH in Luxemburg gescheitert. Die Ungleichbehandlung zwischen Print und digitalen Publikationen innerhalb der EU sei sachlich gerechtfertigt, urteilt der EuGH aktuell, so dass für E-Books weiterhin der volle Umsatzsteuersatz gilt. Der Gleichheitsgrundsatz ist nicht verletzt, argumentiert der Europäische Gerichtshof. Er wies damit Klagen Polens gegen die EU-Regelung ab und bestätigte indirekt die geltenden Regelungen in Deutschland.

 

Nach EU-Recht ist eine verringerte Umsatzsteuer zulässig für die "Lieferung von Büchern auf jeglichen physischen Trägern". Entsprechend gilt in Deutschland für normale Bücher und seit 2015 auch für Hörbücher der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. Auf digitale E-Books wird dagegen der reguläre Satz von 19 Prozent erhoben. Bei der Neufassung ("Bücher auf jeglichen physischen Trägern") handele es sich daher lediglich um eine "redaktionelle Vereinfachung des Textes". Die Luxemburger Richter entschieden, dass die entsprechende Regelung der Mehrwert-Steuerrichtlinie entspricht..

 

Für digitale Zeitungen, Zeitschriften und E-Books wird nach EU-Recht immer die volle Mehrwertsteuer fällig. Konkret ging es bei dem Urteil um die unterschiedliche Besteuerung von Print- und digitalen Publikationen in Polen. Der normale Mehrwertsteuersatz beträgt in Polen 23 Prozent. Für Bücher und Zeitschriften gilt eine ermäßigte Besteuerung von nur fünf Prozent. Wegen der "fortwährenden Weiterentwicklungen" elektronischer Dienstleistungen habe der EU-Gesetzgeber klare und einheitliche Regelungen schaffen wollen, damit der Mehrwertsteuersatz zweifelsfrei ermittelt werden kann. Zur Freude der nationalen Finanzverwaltungen, hätten diese doch so einen geringeren Prüfungsaufwand!

 

Mit dem Urteil bekräftigte der EuGH eine frühere Entscheidung zur Besteuerung von digitalen Publikationen. Am 5. März 2015 hielten die Luxemburger Richter den vollen Mehrwertsteuersatz für E-Books in Frankreich und Luxemburg für zulässig (AZ: C-479/13 und C-502/13).

 

Die Buchpreisbindung für E-Books ist bekanntlich in Deutschland per Neuregelung zum 1. September 2016 in Kraft getreten. Das große Problem der E-Books sind allerdings die komplizierten Nutzungsrechte, die bei den Anwendern eine große Unsicherheit erzeugen! Der Absatzmarkt stagniert deshalb! Der Umsatz hinkt dem Absatz hinterher, da der Durchschnittspreis insgesamt gesunken ist. umo

98  (2017-03-05) Ingrid Carlqvist und Lars Hedegaard 

Ich will mein Land zurück

Schweden:

Die Vergewaltigungsmetropole

des Westens

 

Eine Schwedin berichtet über den Multi-Kulti-Alptraum in Schweden.
Wie Sozialdemokraten das einst sichere Schweden durch ungezügelte Masseneinwanderung in ein Land voller Parallelgesellschaften verwandelt haben und zum Land mit der weltweit höchsten Vergewaltigungsrate machten.

 

40 Jahre nachdem das schwedische Parlament einstimmig beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent und Vergewaltigungen um 1472 Prozent zugenommen. Schweden ist inzwischen an Nummer zwei der Länder mit der höchsten Rate an Vergewaltigungen und wird nur von dem im südlichen Afrika gelegenen Lesotho übertroffen.


Bezeichnenderweise erwähnen die Berichte nicht die Herkunft der Vergewaltiger. Darüber hinaus muss man wissen, dass Einwanderer der zweiten Generation als Schweden gezählt werden.


In erstaunlich vielen Fällen haben die schwedischen Gerichte Sympathien für die Vergewaltiger gezeigt und Verdächtige freigesprochen, die behaupteten, ein Mädchen habe Sex mit sechs, sieben oder acht Männern haben wollen.


Der Internetradiosender Granskning Sverige hat einmal die Mainstreamzeitungen Aftonbladet und Expressen angerufen und gefragt, warum sie Täter als "schwedische Männer" bezeichnet hatten, obwohl es sich in Wirklichkeit um Somalier ohne schwedische Staatsangehörigkeit handelte. Die Journalisten zeigten sich zutiefst beleidigt, als sie gefragt wurden, ob sie irgendeine Verantwortung fühlten, schwedische Frauen zu warnen, sich von bestimmten Männern fernzuhalten. Einer der Journalisten fragte, warum dass in seiner Verantwortung liegen solle.


1975 hat das schwedische Parlament einstimmig beschlossen, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln. 40 Jahre später zeigen sich die dramatischen Folgen dieses Experiments: Die Zahl der Gewaltverbrechen ist um 300 Prozent gestiegen. Schaut man auf die Zahl der Vergewaltigungen, ist der Anstieg sogar noch gravierender. 1975 wurden bei der Polizei 421 Vergewaltigungen angezeigt, 2014 waren es 6620. Das ist eine Zunahme um 1472 Prozent.

Schweden liegt nun weltweit auf Platz zwei, was die Zahl der Vergewaltigungen in Relation zur Größe der Bevölkerung betrifft. Laut einer Studie von 2010 wird Schweden mit 53,2 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner nur von dem winzigen Lesotho im südlichen Afrika mit 91,6 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner übertroffen.


Zahlen zufolge, die der Schwedische Nationalrat für Verbrechensprävention (Brottsförebyggande rådet, bekannt als Brå) – eine Agentur, die dem Justizministerium untersteht – vorgelegt hat, haben im Jahr 2011 29.000 schwedische Frauen Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet (was darauf hindeutet, dass weniger als 25 Prozent der Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht werden).


Seltsame Erklärungen


Statt etwas gegen das Problem der Gewalt und der Vergewaltigungen zu unternehmen, mühen sich schwedische Politiker, Behörden und die Medien, die Fakten wegzuerklären. Hier sind einige ihrer Erklärungen:


Die Schweden neigen heutzutage stärker dazu, Verbrechen anzuzeigen.

Das Gesetz wurde geändert, so dass nun mehr Sexualdelikte als Vergewaltigung gewertet werden.

Schwedische Männer kommen mit dem höheren Maß an Gleichstellung der Geschlechter nicht zurecht und reagieren mit Gewalt gegen Frauen (die vielleicht phantasievollste Entschuldigung).

Ein lange genährter feministischer Mythos ist, dass der gefährlichste Ort für eine Frau ihr eigenes Zuhause sei – dass die meisten Vergewaltigungen von einem Bekannten begangen würden. Diese Behauptung wurde in dem Bericht des Brå zurückgewiesen:

 

"In 58 Prozent der Fälle war der Täter dem Opfer völlig unbekannt. In 29 Prozent der Fälle war der Täter ein Bekannter, und in 13 Prozent der Fälle war der Täter jemand, der dem Opfer nahe stand."


Brå berichtet, dass es im Hinblick auf das Risiko einer Vergewaltigung keine großen Unterschiede gibt zwischen Frauen schwedischer und ausländischer Herkunft. Bezeichnenderweise erwähnen die Berichte nicht die Herkunft der Vergewaltiger.


Beispiellos


1975, in jenem Jahr, als Politiker beschlossen, dass Schweden multikulturell wird, betrug die schwedische Bevölkerung 8.208.442 Einwohner. Bis 2014 stieg sie auf 9.743.087 – ein Anstieg um 18,7 Prozent. Dieses Wachstum ist allein auf die Einwanderung zurückzuführen, denn schwedische Frauen gebären im Durchschnitt nur 1,92 Kinder, verglichen mit den 2,24 Kindern von Einwanderinnen. Man sollte jedoch im Kopf behalten, dass in den Statistiken Einwanderer der zweiten Generation als Schweden gezählt werden.

 

Schwedens jüngstes Bevölkerungswachstum ist beispiellos. Niemals zuvor in der Geschichte des Landes hat die Zahl der Einwohner so schnell zugenommen. Schweden ist nun das am schnellsten wachsende Land Europas.


Die Einwanderer kamen in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren vorwiegend aus muslimischen Ländern wie dem Irak, Syrien und Somalia. Könnte diese Masseneinwanderung eine Erklärung sein für den explosionsartigen Anstieg der Vergewaltigungen in Schweden? Es ist schwierig, hierauf eine präzise Antwort zu geben, weil es das schwedische Gesetz den Einwohnermeldeämtern verbietet, die Herkunft oder Religion zu erfassen. Eine mögliche Erklärung ist, dass Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten im Durchschnitt eine völlig andere Sicht auf Frauen und Sexualität haben als Skandinavier. Und trotz der Versuche des schwedischen Establishments, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass jeder, der einen Fuß auf schwedischen Boden setzt, genauso wird, wie diejenigen, die seit Dutzenden von Generationen dort leben, sprechen die Tatsachen eine andere Sprache.


Die letzte statistische Erhebung der Kriminalität von Immigranten im Vergleich mit derjenigen von Schweden wurde 2005 durchgeführt. Die Ergebnisse werden so gut wie nie erwähnt. Nicht nur dass: Jeder, der es wagt, sich auf sie zu beziehen – etwa in den sozialen Medien –, wird bösartig angegriffen.


Verunglimpfung ethnischer Gruppen


Im Zusammenhang mit den vielen Vergewaltigungen, die auf dem Kairoer Tahrir-Platz während des "arabischen Frühlings" verübt wurden, rief Michael Hess, ein Kommunalpolitiker der Schweden-Demokratischen Partei, die schwedischen Journalisten dazu auf, sich mit der Sicht des Islams auf Frauen vertraut zu machen. Hess schrieb: "Wann werdet ihr Journalisten begreifen, dass das Vergewaltigen und Misshandeln von Frauen, die sich weigern, islamischen Lehren zu gehorchen, tief in der Kultur des Islam verwurzelt ist. Es gibt eine enge Verbindung zwischen den in Schweden verübten Vergewaltigungen und der Zahl der Einwanderer aus den MENA-Ländern [Middle East and North Africa]."


Diese Bemerkung brachte Hess eine Anklage wegen "Verunglimpfung ethnischer Gruppen" [hets mot folkgrupp] ein, was in Schweden eine Straftat ist. Im Mai vergangenen Jahres wurde er zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe verurteilt – die Strafe wurde deshalb auf Bewährung erlassen, weil er nicht vorbestraft war. Gegen das Urteil wurde vor einer höheren Instanz Berufung eingelegt.


Michael Hess hat viele Jahre lang in muslimischen Ländern gelebt und ist mit dem Islam und seiner Sicht auf Frauen sehr gut vertraut. Während des Prozesses legte er Beweise dafür vor, wie das Gesetz der Scharia mit Vergewaltigung verfährt, und Statistiken, um zu zeigen, dass Muslime bei Vergewaltigungen in Schweden unter den Tätern stark überrepräsentiert sind. Das Gericht urteilte jedoch, dass Tatsachen irrelevant seien:


"Das Gericht [Tingsrätten] merkt an, dass die Frage, ob die Behauptungen von Michael Hess wahr sind oder Michael Hess als wahr erscheinen, für diesen Fall nicht von Bedeutung sind. Michael Hess' Äußerungen müssen nach ihrem Zeitpunkt und ihrem Zusammenhang beurteilt werden ... Zum Zeitpunkt des Vergehens bezog sich Michael Hess weder auf bekannte Forschungen noch auf islamische Quellen. Erst im Zusammenhang mit seiner Anklage versuchte Michael Hess Studien und religiöse Schriften zu finden, die ihn unterstützen. Das Gericht stellt darum fest, dass Michael Hess' Äußerungen offensichtlich nicht Teil einer sachlichen [saklig] oder verlässlichen [vederhäftig] Diskussion waren. Michael Hess' Äußerungen müssen deshalb als ein Ausdruck der Geringschätzung gegenüber Einwanderern mit islamischem Glauben betrachtet werden."


Statistische Belege


Was kann man aus den verfügbaren Statistiken schließen?


Als Teil der Beweismittel, die Michael Hess vor Gericht präsentiert hat, machte er Gebrauch von allen Statistiken über die Kriminalität von Einwanderern in Schweden, die existierten, bevor die statistischen Ämter mit dem Zählen aufhörten. Michael Hess versuchte, Antworten auf zwei Fragen zu finden:

 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Vergewaltigungen und der Zahl von Menschen ausländischer Herkunft in Schweden?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Vergewaltigungen und einigen spezifischen Gruppen von Einwanderern in Schweden?

Die Antwort auf beide Fragen war ein eindeutiges Ja. 21 Forschungsberichte von den 1960er Jahren bis heute kommen einhellig zum selben Schluss: Ob nach der Zahl der rechtskräftig Verurteilten gerechnet oder nach derjenigen, die einer Vergewaltigung verdächtigt wurden, Männer ausländischer Abstammung waren sehr viel stärker repräsentiert als Schweden. Und diese stärkere Repräsentanz von Personen mit ausländischem Hintergrund nimmt weiter zu:


1960-1970er – 1,2 bis 2,6-mal so häufig wie Schweden

1980er – 2,1 to 4,7-mal so häufig wie Schweden

1990er – 2,1 to 8,1-mal so häufig wie Schweden

2000er – 2,1 to 19,5-mal so häufig wie Schweden

Selbst dann, wenn man die Zahlen um Variablen wie Alter, Geschlecht, die soziale Schicht und den Wohnort bereinigt, bleibt eine große Diskrepanz zwischen Immigranten und Schweden.


Forschungsberichte über Verbrechen sind in Schweden zu einer Seltenheit geworden, aber unter den achtzehn Studien, die in den 1990er und 2000er Jahren durchgeführt wurden, beschäftigten sich elf mit Vergewaltigung. Zwei dieser Berichte untersuchten den Zusammenhang zwischen Vergewaltigung und Immigration, und beide bestätigten, dass es eine Verbindung gibt.


Diese Zahlen liegen den Behörden, den Politikern und den Medien vor, doch diese beharren darauf, dass sie die Wirklichkeit nicht widerspiegeln.


Krasse Diskrepanz


Wie kommt es dann, dass im Jahr 2008 Schwedens Nachbarland Dänemark nur 7,3 Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen hatte, verglichen mit den 53,2 in Schweden?


Die dänische Gesetzgebung ist nicht sehr verschieden von der schwedischen, und es gibt keinen sichtbaren Grund, warum dänische Frauen weniger geneigt sein sollten, Vergewaltigung zur Anzeige zu bringen, als die schwedischen.


2011 wurden bei der schwedischen Polizei 6.509 Vergewaltigungen angezeigt – aber nur 392 in Dänemark. Die Bevölkerung Dänemarks ist etwa halb so groß wie die Schwedens; also selbst um diese Größe bereinigt ist der Unterschied signifikant.


In Schweden tun die Behörden alles dafür, die Herkunft der Vergewaltiger zu verbergen. In Dänemark gab das offizielle staatliche Statistikamt, Statistics Denmark, 2010 an, dass über die Hälfte der verurteilten Vergewaltiger einen Einwanderungshintergrund hatten.


Ausländer überrepräsentiert


Seit 2000 gab es in Schweden nur eine Studie über die Kriminalität von Einwanderern. Sie wurde 2006 von Ann-Christine Hjelm von der Universität Karlstads durchgeführt.


Es stellte sich heraus, dass im Jahr 2002 85 Prozent derjenigen, die vom Svea Hovrätt, einem Berufungsgericht, zu mindestens zwei Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung verurteilt worden waren, im Ausland geboren oder Einwanderer der zweiten Generation waren.


Ein 1996 veröffentlichter Bericht des Schwedischen Nationalrats zur Verbrechensprävention kam zu dem Schluss, dass Einwanderer aus Nordafrika (Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien) mit einer 23-mal so hohen Wahrscheinlichkeit eine Vergewaltigung verüben wie schwedische Männer. Die Zahlen für Männer aus dem Irak, Bulgarien und Rumänien lagen bei 20, 18 und 18. Männer aus dem übrigen Afrika waren 16-mal, Männer aus dem Iran, Peru, Ecuador und Bolivien zehnmal so anfällig, Vergewaltigungen zu begehen wie Schweden.


Gruppenvergewaltigungen


In den letzten Jahrzehnten hat ein neuer Trend Schweden mit voller Wucht getroffen: Gruppenvergewaltigungen (gang rape) – bis dahin weitestgehend unbekannt in der schwedischen Kriminalhistorie. Die Zahl der Gruppenvergewaltigungen ist zwischen 1995 und 2006 sprunghaft gestiegen. Seitdem wurden keine Studien mehr durchgeführt.


Einer der schlimmsten Fälle ereignete sich 2012 in der Kleinstadt Mariannelund, als eine 30-jährige Frau in einem Wohnprojekt für Asylbewerber von acht Männern vergewaltigt wurde. Die Frau war eine Bekannte eines Mannes aus Afghanistan, der seit einigen Jahren in Schweden lebte. Er lud sie ein, mit ihm mitzukommen. Sie folgte. Der Afghane nahm sie mit zu einem Wohnprojekt für Flüchtlinge und ließ sie dort schutzlos. Während der Nacht wurde sie mehrfach von den Asylbewerbern vergewaltigt, und als ihr "Freund" wiederkam, vergewaltigte er sie ebenfalls. Am folgenden Morgen gelang es ihr, die Polizei zu rufen. Der Staatsanwalt nannte den Fall "das schlimmste Vergewaltigungsverbrechen in der schwedischen Kriminalgeschichte".


Sieben der Männer wurden zu Haftstrafen zwischen viereinhalb und sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Haftzeit wird üblicherweise um ein Drittel reduziert, es wird also nicht lange dauern, bis die Männer zu neuen Übergriffen bereit sein werden –aller Voraussicht nach auf ungläubige Frauen.


In Fällen von Gruppenvergewaltigungen sind die Täter und die Opfer meist jung, und in fast allen Fällen haben die Täter einen Migrationshintergrund, meist aus muslimischen Ländern. In erstaunlich vielen Fällen haben die schwedischen Gerichte Sympathien für die Vergewaltiger gezeigt und Verdächtige freigesprochen, die behaupteten, ein Mädchen habe Sex mit sechs, sieben oder acht Männern haben wollen.


Ein bemerkenswerter Fall ereignete sich 2013, im Stockholmer Außenbezirk Tensta. Ein 15-jähriges Mädchen war eingesperrt, während sechs Männer ausländischer Abstammung Sex mit ihr hatten. In erster Instanz wurden die Männer verurteilt, doch eine höhere sprach sie frei, weil keine Gewalt angewandt wurde und das Gericht entschied, dass das Mädchen "sich nicht in einer schutzlosen Lage befunden" habe.


Diesen Monat berichteten alle schwedischen Medien über eine brutale Gruppenvergewaltigung an Bord der finnischen Fähre Amorella, die zwischen Stockholm und der Stadt Åbo in Finnland verkehrt. In großen Schlagzeilen wurde den Lesern mitgeteilt, dass die Täter Schweden gewesen seien.


"Etliche schwedische Männer der Vergewaltigung auf der Finnland-Fähre verdächtig" (Dagens Nyheter).

"Sechs schwedische Männer vergewaltigen Frau in Kabine" (Aftonbladet).

"Sechs Schweden wegen Vergewaltigung auf Fähre verhaftet" (Expressen).

"Acht Schweden der Vergewaltigung auf Fähre verdächtig" (TT – die schwedische Nachrichtenagentur)

Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass sieben der acht Verdächtigen Somalier waren und einer ein Iraker. Keiner von ihnen hatte die schwedische Staatsangehörigkeit, sie waren also nicht einmal in diesem Sinne Schweden. Laut Zeugen war die Gruppe der Männer über die Fähre gestreift auf der Suche nach Sex. Die Polizei ließ vier von ihnen frei (sie sind aber immer noch Verdächtige), während vier (alle Somalier) in Gewahrsam bleiben.


Der Internetradiosender Granskning Sverige hat die Mainstreamzeitungen Aftonbladet und Expressen angerufen und gefragt, warum sie die Täter als "schwedische Männer" bezeichnet hatten, obwohl es sich in Wirklichkeit um Somalier ohne schwedische Staatsangehörigkeit handelte. Die Journalisten zeigten sich zutiefst beleidigt, als sie gefragt wurden, ob sie irgendeine Verantwortung fühlten, schwedische Frauen zu warnen, sich von bestimmten Männern fernzuhalten. Einer der Journalisten fragte, warum dass in seiner Verantwortung liegen solle.


"Wenn die Frauen das gewusst hätten, hätten sie sich vielleicht von diesen Männern ferngehalten und auf diese Weise vermieden, vergewaltigt zu werden, sagte der Reporter von Granskning Sverige. Woraufhin der Journalist den Hörer aufs Telefon knallte.

 

https://www.facebook.com/berndjurgen.morchutt/posts/1467561829953068


Gatestone Institute

Übersetzung: Stefan Frank

97  (2017-02-19) Bernd Jürgen Morchutt mit "Medienreflexionen" 

Postum zur Legende

Falco tötete den „Hansi“ Hölzel

 

Zum sechzigsten Geburtstag

 

Falco erblickte 1957 als einziger Überlebender von Drillingen das Licht der Welt. Der Bub wuchs bei seiner Mutter auf, und es zeigte sich schon früh, dass er ein musikalisches Ausnahmetalent war. Die Wiener Musikakademie bescheinigte dem kleinen Hans, dass er über ein absolutes Gehör verfüge. Das Studium am Wiener Musikkonservatorium brach Falco jedoch schon nach einem Semester ab. Nach ersten Jahren als Straßenmusiker und Touren durch Clubs in Berlin gelang ihm Mitte der 1980er Jahre der kometenhafte Aufstieg.

Seinen Künstlernamen kreierte er vor dem Fernseher. Es lief – in Österreich unvermeidlich – Skispringen. Der DDR-Springer Falko Weißflog hatte es ihm angetan. Wahrheit oder Legende?

Mit den bis heute oft gespielten Liedern „Rock Me Amadeus“ oder „Coming Home“ feierte er Welterfolge. Er heimste 75 Goldene Schallplatten ein und schaffte es als erster deutschsprachiger Künstler wochenlang an die Spitze der US-Charts. Seine Lieder waren geprägt vom deutsch-englischen Sprechgesang mit Rock-Elementen. Viele bezeichneten ihn als Vorreiter des weißen Rap.

Vor allem seine Heimat Österreich konnte sich aber lange nicht mit Falcos Art anfreunden. Bereits sein erster Titel „Ganz Wien (...ist heut auf Heroin)“, das die Drogenszene in der Österreichs Hauptstadt thematisierte, erhielt Spielverbot im Radio. Ebenfalls geächtet wurde der spätere Falco-Hit „Der Kommissar“. Kritiker warfen ihm vor, beim 1985 erschienenen Titel „Jeanny“ ein Sexualverbrechen zu verherrlichen. Doch all das konnte seinen Weg an die Spitze nicht bremsen, sondern beflügelte Falco eher noch.

 

Johann Hölzel dagegen blieb als zweites „ICH“ auf der Strecke

 

 „Ich hatte ein schizophrenes Verhältnis zu meiner Karriere“, sagte er im Interview mit der Zeitschrift Musikexpress, „Auf der einen Seite war ich der Musiker, der ernst genommen werden wollte, auf der anderen Seite habe ich mein Gesicht in einer Dimension verkauft, die sich völlig meiner Kontrolle entzogen hatte“. Bereits damals machten ihm diese Widersprüche zu schaffen, sagte Falco: „Ich habe ohne Ende Drogen eingeworfen, bin zum Alkoholiker geworden und war phasenweise psychisch völlig von der Rolle.“

Falco stolperte über seinen eigenen Lebensstil. Ende der 1980er-Jahre schlitterte er vor den Augen der Öffentlichkeit in eine tiefe Krise. Mit neuen Platten schaffte er keine Top-Platzierungen mehr. Er zog sich schließlich zurück und machte die Dominikanische Republik zu seiner Wahlheimat. Immer begleitet von wechselnden Frauenbekanntschaften.

 

Die Sucht hatte Falco während seiner Karriere immer wieder im Griff

 

War sie der Grund für Falcos Unfalltod an jenem verhängnisvollen Tag im Februar 1998 in der Dominikanischen Republik? Auf einer Landstraße raste er gegen einen Kleinlaster. Die Polizei fand in seinem Blut 1,5 Promille Alkohol sowie Spuren von Kokain und Marihuana. Spekulationen über einen möglichen Selbstmord halten sich seitdem hartnäckig.

Die Karriere des Künstlers war geprägt von überdimensionalen Erfolgen wie „Rock Me Amadeus“, das es an die Spitze der US-Billboard-Charts schaffte und umso herberen Rückschlägen: Der geplante Durchbruch in den USA scheiterte, weil Falco unter starkem Heimweh litt.

 

Alkoholisiert, depressiv und unter Drogen

 

Den negativen Vaterschaftstest seiner damals vermeintlichen sieben Jahre alten Tochter brachte er selbst in die Medien. Katharina Vitkovic erinnert sich liebevoll an die private Seite ihres (Zieh-)Vaters. Falco sei zerrissen gewesen. Der Musiker habe um jeden Preis sein Image als Kunstfigur aufrecht erhalten wollen. Das ist laut Vitkovic besonders problematisch gewesen, wenn er alkoholisiert, depressiv oder unter Drogen war.
„Da hat man diese zerbrochene Seele gespürt“, sagte Vitkovic. Falco habe gedacht, er könnte den Hype um seine Person selbst kontrollieren. „Es hat aber eine Eigendynamik bekommen, und die Figur, die er erfand, hat überhandgenommen, wenn er fertig war.“

 

Out of the Dark (Into the Light) ist das achte und vorletzte Studioalbum von Falco, bei dem er noch mitgearbeitet hat. Es erschien am 27. Februar 1998, drei Wochen nach seinem Unfalltod. Am Ende der zweiten Strophe heißt es: „muss ich denn sterben, um zu leben?“ Dadurch entstand in den Medien das Gerücht, Falco hätte sich in Wirklichkeit mit seinem Autounfall das Leben nehmen wollen. Geklärt wurde dieses Mysterium nie, jedoch wird öfter auf diese Zeile hingewiesen.

Der Tod ebnete Falco endgültig den Weg zum Ruhm. Würde er heute noch leben, wäre aus ihm sicher nicht diese Musiklegende geworden. In Österreich durchaus nicht unüblich!

OUT OF THE DARK - SONGTEXT

 

Ich krieg von dir niemals genug

Du bist in jedem Atemzug

Alles dreht sich nur um dich

warum ausgerechnet ich?

Zähl die Stunden, die Sekunden

doch die Zeit scheint still zu steh'n

Hab mich geschunden, gewunden

laß mich gehen - was willst Du noch?

Willst Du meine Tage zählen?

Warum mußt Du mich mit meiner Sehnsucht quälen?

Deine Hölle brennt in mir

Du bist mein Überlebenselixier

Ich bin zerrissen...

wann kommst Du meine Wunden küssen?

 

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

Into the light - I give up and close my eyes

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

 

Into the light - I give up and you waste your tears to the night

 

Ich bin bereit, denn es ist Zeit

für unser'n Pakt über die Ewigkeit

Du bist schon da,

ganz nah

ich kann Dich spür'n

Laß mich verführ'n,

laß mich entführ'n,

Heute Nacht zum letzten Mal

ergeben deiner Macht

Reich mir die Hand, mein Leben

Nenn mir den Preis

Ich schenk' Dir gestern, heut' und morgen

Dann schließt sich der Kreis

kein Weg zurück,

das weiße Licht rückt näher, Stück für Stück

 

will mich ergeben...

muß ich denn sterben, um zu leben?

 

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

 

Into the light - I give up and close my eyes

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

Into the light - I give up and you waste your tears to the night

 

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

Into the light - I give up and close my eyes

Out of the dark - Hörst Du die Stimme, die dir sagt

Into the light - I give up and you waste your tears to the night

96  (2017-01-28) Ein Typ von gestern 

Der Grüne Punkt

und der Selbstbetrug

Wie war das früher mit dem Umweltschutz?

 

Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten sind nun einmal schlecht für die Umwelt.

„Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen. Die junge Frau erwidert:

„Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Der Grüne Punkt ist sicherlich ein Fremdwort für sie.

„Das stimmt. Unsere Generation kannte nicht den Grünen Punkt – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück, wo wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden diese wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets auf die jüngeren Geschwister über, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitness-Training, weshalb wir keine Fitness-Studios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuerem Auto gab es nicht. Aber einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch einen Grünen Punkt hatten wir nicht.

Aber bedenke:

Ist es nicht traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Grünen Punkt hatten? Glaubt ihr wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch noch von so einem tätowierten, mehrmals gepiercten Pippimädchen, das mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.

 

Schönen Tag noch – und vergiss den Grünen Punkt nicht!“

 

Verfasser unbekannt

95  (2017-01-24) Pressemitteilung

Baukonzern Papenburg:

Von 100 Flüchtlingen

blieb einer übrig

 

Rückblick auf das vergangene Jahr – Papenburgs Engagement

für Flüchtlinge


Der Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland bringt viele Herausforderungen für unsere Gesellschaft mit sich. Gerade Unternehmen in unserer Region können Chancen in Bezug auf den Fachkräftemangel nutzen und gleichzeitig bei der Integration der Geflüchteten helfen. Einige ansässige Firmen, zu denen wir uns auch zählen, und Vereine gehen mit gutem Beispiel voran und initiieren oder unterstützen Projekte zur Integration. Wir möchten Geflüchteten Perspektiven in unserer Region aufzeigen und auch konkrete Angebote für einen Einstieg in das Berufsleben unterbreiten. 

 

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise bot sich auch der Baukonzern Papenburg in Halle (Saale) an. Vor einem Jahr wurde mit einem großen Medienecho ein Projekt gestartet, um Flüchtlinge fit für eine Ausbildung im Unternehmen zu machen. Selbst Ministerpräsident Reiner Haseloff war zum Startschuss gekommen.

Große Bereitschaft unserer Mitarbeiter/-innen und ein gutes Netzwerk helfen bei der Integration. Wir sind davon überzeugt, dass durch die starke Vernetzung und langjährige Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern in der Region die Integration einer großen Anzahl an Geflüchteten in unserem Unternehmen gelingen und so dem Fachkräftebedarf in bestimmten Berufsfeldern entsprochen werden kann.

 

Gleichzeitig möchten wir aber auch anderen Unternehmen zeigen, dass aufgrund langjähriger Erfahrung in der Berufsorientierung durch modifizierte Angebote auch für Flüchtlinge berufliche Perspektiven aufgezeigt werden können.

 

In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Halle gab es am 09.12.2015 eine erste Begegnung mit Geflüchteten auf dem Betriebsgelände der GP Günter Papenburg Unternehmensgruppe in der Berliner Straße in Halle (Saale). Es wurde mit 21 Teilnehmern eines Willkommenskurses und mit einer Gruppe von Flüchtlingen, die schon eine längere Zeit in Deutschland leben, eine Betriebsbesichtigung durchgeführt, um ihnen Einblicke in das Leistungsprofil eines großen Unternehmens zu geben und die Maschinentechnik sowie verschiedene Arbeitsplätze vorzustellen. Am 25.01.2016 fand erneut eine Informationsveranstaltung und Betriebsbesichtigung für Flüchtlinge mit Pressekonferenz statt.

 

Dabei wurden mögliche berufliche Perspektiven in der GP Günter Papenburg Unternehmensgruppe aufgezeigt. Um 10.00 und um 13.00 Uhr wurde jeweils eine Gruppe mit 36 bzw. 15 Geflüchteten erwartet, die teilweise bereits in ihrer Heimat in Bauberufen tätig waren bzw. Interesse an einer Ausbildung als Berufskraftfahrer, Verfahrensmechaniker oder in einem der Bauberufe signalisiert hatten. Partner bei der Vorauswahl der Flüchtlinge und bei der Bereitstellung von zwei Sprachmittlern waren die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt und Thüringen und der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter.

 

Doch das Projekt ist gescheitert. Von 100 Flüchtlingen ist gerade einmal einer übrig geblieben, berichtet ZDF Heute. Ursprünglich wollte Papenburg neue Betonwerker, Baumaschinisten und Bauhelfer ausbilden. Nun hat man noch einen einzigen syrischen Flüchtling, der eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. Alle anderen bekamen Kurse bei Bildungsträgern und sind nicht mehr erschienen, teilweise sind sie auch aus Halle weggezogen, weil noch keine Wohnsitzauflage galt.

In den Kursen sollte die Kompetenz der Flüchtlinge festgestellt werden. Bereits im September hatte die Arbeitsagentur dazu erklärt, dass dabei oft festgestellt, dass Alphabetisierungskurse stattfinden müssen. Ziel sollte es sein, dass die Flüchtlinge zumindest ein Sprachniveau von B2 erreichen. Doch selbst hier fielen zahlreiche Flüchtlinge durch. Hochqualifizierte Flüchtlinge aus Syrien sind laut Arbeitsagentur selten unter den Flüchtlingen. Zumeist kommen diese aus den sogenannten Mahgreb-Staaten in Nordafrika sowie aus Afghanistan. Viele von ihnen hätten nur drei Jahre die Schule besucht, teilweise waren sie sogar nie in der Schule.

94  (2017-01-16) Pressemitteilung

Burda jetzt in den Top 5

in Großbritannien

Ein anderes deutsches Unternehmen auf Platz 1


 

 

Mit dem Kauf von Immediate Media schafft Hubert Burda Media erstmals den Sprung in die Top 5 der größten Zeitschriftenhäuser in Großbritannien. An der Spitze befindet sich mit deutlichem Abstand das britische Tochterunternehmen einer deutschen Verlegerin.

Die Zahlen, auf denen das Ranking basiert, stammen vom ABC (Audit Bureau of Circulations), das in Großbritannien die Auflagen und die Verbreitung der Medien überprüft.

Laut den aktuellsten Zahlen teilt sich der Printmarkt in Großbritannien folgendermaßen auf:

1. Bauer Media UK 32.6%

2. Time Inc. 29.0%

3. Hearst 7.8%

4. Immediate Media 7.7%

5. Northern & Shell 5.1%

 

Zahlen: UK & Eire Newstrade Print Volume Share By Publisher, August 2016 (ABC Jan-Jun 2016)

 

Wer steckt hinter den Firmen?

 

Auf Platz 1 befindet sich Bauer Media UK mit einem Marktanteil von 32.6 Prozent. Verlegerin ist Yvonne Bauer, die Tochter von Heinz Bauer aus Hamburg, ihr Geschäftsführer in London ist Paul Keenan.

 

Zum Portfolio gehören unter anderem Zeitschriften wie heat, KISS, Grazia, Empire, Motor Cycle News, Parkers, TV Choice, Take a Break, Bella, Magic oder Absolute Radio. Bauer Media UK erreicht über 25 Millionen Nutzer und Leser und ist mit meinem Marktanteil von 32,6 Prozent klare Nr. 1 am Markt. Bauer Media UK gibt es seit 2008, die Bauer Media Group hatte damals die Emap Consumer Media übernommen. CEO Paul Keenan arbeitet seit über 20 Jahren als Verlagsmanager. Zu seinem Führungsteam gehören unter anderem Christian Baesler (Digital-Chef), Rob Munro-Hall (Magazin-Chef), Abby Carvosso (Anzeigen-Chefin), Dee Ford (Radio-Chefin), Anne-Marie Lavan (Marketing-Direktorin), Sarah Vickery (Finanz-Chefin) und Sarah Barnes (Personalchefin).

 

Marcus Rich ist seit März 2014 Chef von Time Inc. UK, dem zweitgrößten Zeitschriftenhaus in Großbritannien.

Rich war davor unter anderem Manager bei Associated Newspapers. Zu den 60 Marken von Time Inc. UK gehören unter anderem Decanter, Country Life, Horse & Hound, NME, What's On TV oder Wallpaper. Time Inc. UK hat einen Marktanteil von 29 Prozent.

 

James Wildman übernimmt am 3. April die Geschäfte von Hearst Magazines UK, Verlag unter anderem von Cosmopolitan, Elle, Esquire, Good Housekeeping oder Harper's Bazaar.

Das hat Hearst-President und CEO Steven R. Swartz am 11. Januar mitgeteilt. Wildman arbeitet derzeit für Trinity Mirror plc. Hearst Magazines UK veröffentlicht insgesamt 18 Zeitschriften und drei rein digitale Magazine.

 

Viertgrößter Zeitschriftenverlag in Großbritannien ist Immediate Media, das Hubert Burda Media von der Private-Equity-Gesellschaft (PEG) Exponent übernahm.

Die Finanzinvestoren haben den Verlag 2011 gegründet und dabei BBC Magazines, Origin Publishing und Magicalia zusammengeführt. Interessant ist dabei das Selbstverständnis der Finanzinvestoren: "Exponent habe die Unfähigkeit der Print-Publishing-Welt zur Bewältigung der strukturellen Herausforderung erkannt" und deshalb die Restrukturierung für insgesamt 115 Mill. Britische Pfund in Angriff genommen. Zum Vergleich - der kolportierte Preis, den Burda für das Großbritannien-Geschäft hingelegt haben soll, beträgt mindestens 260 Mill. Britische Pfund (etwa 300 Millionen Euro). Zu Immediate Media gehören insgesamt 75 Medienmarken, unter anderem Radio Times, olive, Homes & Antiques, hitched, Cycling Plus, JewelleryMaker, Bike Radar, Made For Mums, You & Your Wedding und Mollie Makes. Im Auftrag von BBC Worldwide entstehen BBC Top Gear, BBC Good Food, and BBC Easy Cook, als BBC-Lizenz gibt das Medienhaus BBC History, BBC Gardeners' World oder BBC Focus heraus. Immediate Media beschäftigt nach eigenen Angaben 1300 Mitarbeiter, CEO ist und bleibt Tom Bureau. Immediate Media hat einen Marktanteil 7.7 Prozent.

 

Während die ersten vier Medienhäuser zu deutschen bzw. US-amerikanischen Medienhäusern gehören, befindet sich die Northern & Shell Media Group, Platz 5 im Ranking, in britischer Hand. Geschäftsführender Gesellschafter ist der Verleger Richard Desmond, der die Grundlage für seinen Verlag 1974 mit dem Magazin International Musician & Recording World legte. Zur Northern & Shell Media Group gehören unter anderem auch das Magazin OK! oder die Zeitungen Daily Express, Sunday Express, Daily Star oder Daily Star Sunday. Die Northern & Shell Media Group hat einen Marktanteil von 5.1 Prozent.

 

Bülend Ürük, Chefredakteur kress.de/Images: Bauer Media Group; alamy stock photo

93  (2017-01-12) Uwe Morchutt

50 Jahre

Aktenzeichen XY

Traurig, wenn der eigene Name fällt!

 

Ein Krimi kann noch so gut gemacht sein. In der Regel wird der Täter am Ende des Filmes gefasst. Viel grausamer ist hingegen die Wirklichkeit. Die ganz schlimmen Dinge passieren nämlich im wahren Leben, weil der Getötete wirklich tot ist. Im Film steht er oder sie wieder auf, wenn die Szene im Kasten ist. Schlecht bezahlte Laiendarsteller spielen oftmals die Opfer, die für ein paar Euro in die Rolle des Getöteten schlüpfen. Auch das viele Blut ist natürlich nicht echt!

Eduard Zimmermann, der am 20. Oktober 1967 mit „Aktenzeichen XY“ im ZDF auf Sendung ging, hat vor 50 Jahren ein Genre ins Leben gerufen, das bis heute so aktuell ist wie am ersten Tag. Denn gemordet, geraubt und betrogen wird leider nach wie vor! Vor allem seit die offenen Grenzen zum Verbrechen quasi einladen, da die Verbrecher oft genauso schnell das Land verlassen, wie sie gekommen sind. Häufig steht die Polizei vor einem Rätsel, die Ermittlungen scheinen im Sand zu verlaufen, dann bitten sie die Fernsehzuschauer, sozusagen als letzter Ausweg, um Hilfe. Der bekannte Satz: „Jetzt bittet die Kriminalpolizei wieder um ihre Mithilfe" klingt somit seit fünf Jahrzehnten in den Ohren der interessierten Zuschauer.

Der aufmerksame „Fernsehdetektiv“ hat in all den Jahren dafür gesorgt, dass 40 Prozent der gezeigten Fälle aufgeklärt worden sind. Von 4500 Kriminalfällen berichtet Rudi Cerne, der seit 2002 die Sendung moderiert, in seiner aktuellen Ausstrahlung am 11. Janaur 2017, wovon rund 1800 aufgeklärt wurden. Ein Fall ging mir dabei besonders an die Nieren!

 

Aktenzeichen XY", die Sendung mit den realen Verbrechen, ist immerhin drei Jahre älter als der fiktive „Tatort", den sich ein Drehbuchautor ausdenkt. Authentisch, verantwortungsvoll und ernst geht es zu im „Drehbuch“ des Lebens! Lediglich drei Moderatoren, seit der Erstausstrahlung 1967, verdeutlichen zudem das verantwortungsvolle Konzept der Macher:

- Eduard Zimmermann (1967-1997),

- Butz Peters (1997-2001) und

- Rudi Cerne (seit 2002).

Denn mit den echten Opfern spielt man nicht! Besonders gerne vermeldet Cerne nachträglich Vollzug, wenn wieder ein bzw. mehrere Täter mit Hilfe der Zuschauer gefasst worden sind.

 

Ein Fall, der besonders traurig macht und an die Grenzen des Erträglichen geht, ist der sinnlose Raubmord an der 85-jährigen Anneliese M., die im Juni 2013 in ihrer Nürnberger Wohnung überfallen und erstickt wurde. Beide Täter sind nach jahrelanger Ermittlungsarbeit und mit Hilfe der Aktenzeichen XY-Sendung endlich gefasst worden.

Die Einbrecher fesselten und knebelten ihr Opfer und legten Decken und Teppiche auf sie. Dann durchwühlten sie die Wohnung und flüchteten schließlich mit einer Rolex-Uhr, einer Halskette und einer Hand voll Modeschmuck. Anneliese M. erstickte inzwischen qualvoll. Wenn der eigene Name im Zusammenhang mit einem Tötungsverbrechen fällt, ist die Wut und Ohnmacht besonders groß.

 

Beide Täter sind übrigens Georgier, die die offenen Grenzen dazu nutzten, um ihre Raubzüge europaweit auszuführen! Sozusagen immer auf der Lauer nach einer günstigen Gelegenheit. Der eine Täter ist bereits zu einer lebenslangen Haftstrafe (Landgericht Nürnberg-Fürth) verurteilt worden, der andere Verbrecher sitzt mittlerweile in Tiflis in Untersuchungshaft.

 

Dreineinhalb Jahre nach der grauenhaften Tat an der bekannten Kultwirtin einer Szene-Kneipe. Dreieinhalb Jahre unermütliche Tätersuche mit Erfolg! Da kommt einem die derzeit laufende Sicherheitsdebatte unserer Politiker beschämend vor! Die Opfer sind ja zum Glück immer die Anderen? Auch dank Aktenzeichen XY konnte der Fall letztendlich geklärt werden! In Gedenken an Anneliese M. und die vielen anderen Opfer, die sinnlos sterben mussten für ein paar Habseligkeiten! umo

So                 21.05.2017 

Nr.             2.410 - 1.107

Aktualisierung        08:55

Übrigens,

 

… für die Vereinigten Staaten von Amerika würde die derzeitige Klassifizierung von HTS als terroristische Organisation das Eingeständnis bedeuten, dass sie hochentwickelte Waffen, darunter TOW-Panzerabwehrraketen an „Terroristen“ geliefert haben, und würde Aufmerksamkeit auf die Tatsache ziehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin islamistische Milizen in Syrien mit Waffen beliefern.

Sie haben richtig gelesen: der Grund, warum die Vereinigten Staaten von Amerika al-Qaeda in Syrien nicht als terroristische Gruppierung einstufen können, liegt darin, dass das die Vereinigten Staaten von Amerika gesetzlich dafür haftbar machen würde, eine terroristische Gruppe mit extrem hochentwickelten Waffen und Ausbildung versorgt zu haben.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bewaffnen Terroristen in Syrien und bilden sie aus, aber statt sich einfach zurückzuziehen geben sie vor, dass al-Qaeda keine terroristische Organisation ist.

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 20.05.2017

   15    29    34   37   44    SZ: 7

Spiel 77:  4072 755

 

Super 6: 718 112   

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

1924 (2017-05-21) 

Honoré de Balzac 

und Heinrich Seidel 

 

Liebe zur Natur

ist die einzige Liebe,

die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

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