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GERHARD VÖGTLER aus Bamlach mit:

2012 ( GÄSTE-KLICK 2 Ruderstar und Sport[...]
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MARKGRÄFLER

SPÄT-LESE



Folge 131 (2017-09-14) 

Vom Schwarzwald

zur Weltspitze

Der lange Weg von Olympiasiegerin Sabine Spitz

 

Radsport im Skistadion. Das bietet das Bundesligarennen der Mountainbiker an diesem Wochenende (16./17. September) in

Titisee-Neustadt. Die Doppelgemeinde im Hochschwarzwald hat sich

als Ausrichter von Weltcupwettbewerben der Skispringer einen

Namen gemacht.

Eine Woche nach den Radweltmeisterschaften in der olympischen

Cross-Country-Disziplin steht in Titisee-Neustadt das vierte Rennen der international ausgeschriebenen Bundesliga-Rennserie auf dem Programm. Eine Woche später (23./24. September) wird in Freudenstadt das

Finale entschieden.

Schon vor der WM in Australien hatte Olympiasiegerin Sabine Spitz aus Niederhof ihre Startzusage für das Bundesligarennen in Titisee-Neustadt gegeben. Spitz ist neben Lokalmatador Simon Stiebjahn die Zugnummer beim sogenannten Singer-Wäldercup-Wettbewerb.

 

In Titisee-Neustadt fahren beim Frauenrennen am Samstag die drei WM-Starterinnen Spitz, Helen Grobert und Adelheid Morath (beide aus Freiburg) um die nationale Vormachtstellung. Bei der WM in Australien konnten Spitz (Sturz) und Morath (Defekt) ihre Klasse nicht ausspielen. Grobert blieb als Elfte im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Mit Rang sieben im Staffelrennen verschaffte sich Spitz Respekt.

 

Für das Bundesligarennen in Titisee-Neustadt haben die Organisatoren das Streckenprofil verbessert. Es wurde Wert darauf gelegt, den Zuschauern mehr Spektakel zu bieten. Und in den Zukunftsplänen spielt auch ein Weltcuprennen der Mountainbiker eine Rolle. Der Weltcup der Skispringer lässt grüßen. Mit Rennen in Kirchzarten, St. Märgen und Offenburg sorgte die Region Südbaden dafür, dass die Schwarzwälder Mountainbiketradition heutzutage die Weltklasse anlockt. Olympiasiegerin Spitz bestritt einst in Kirchzarten ihr erstes Mountainbikerennen.

GV

Folge 130 (2017-09-07) 

Freiburger

Fußball-Zukunft

Sport-Club: Zwei Teams und ein neues Stadion

 

Am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga gastiert an diesem Wochenende in Freiburg beim Sport-Club die Borussia aus Dortmund. Mit diesem Spitzenklub kehren zwei ehemalige SCF-Spieler in das Schwarzwaldstadion zurück. An der Dreisam begrüßen die Freiburger Zuschauer Roman Bürki und Maximilian Philipp, zwei ehemalige Freiburger Sport-Club-Profis.

In der laufenden Saison sind in sechs Bundesligaklubs acht Spieler mit einer Freiburger Sport-Club-Vergangenheit unter Vertrag. Hinzu kommen zwei ehemalige SCF-Spieler, die in ihren neuen Vereinen als Funktionäre in der deutschen Elite-Spielklasse beschäftigt sind. Der SC Freiburg als Ausbildungsverein.

 

Zudem zählt der SC Freiburg in der Männer-Bundesliga zum Kreis der sechs Vereine, die auch in der Frauen-Bundesliga vertreten sind. Was den Verein aus dem Breisgau jedoch von anderen Klubs unterscheidet, ist die Tatsache, dass bei den Männern und bei den Frauen die Trainer und Betreuer aus den eigenen Vereinen stammen. Mittlerweile ist Männer-Cheftrainer Christian Streich vom SC Freiburg der dienstälteste Trainer in der Bundesliga. Bei den SCF-Frauen geht Trainer Jens Scheuer in die dritte Saison. Einst leitete Streich beim SC Freiburg das Leistungszentrum für den Nachwuchs. Es ist im deutschen Spitzenfußball eine Pioniereinrichtung.

 

Beim SC Freiburg herrscht zwischen den Bundesligatrainern der Frauen und Männer ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. Zur Sicherung des Freiburger Standortes in der Fußball-Bundesliga dient auch der Neubau des Sport-Club-Stadions. Die Pläne liegen auf dem Tisch. Wenn es keine Einsprüche gibt, kann das Projekt zügig abgeschlossen werden.

 

Der SC Freiburg, die Stadt Freiburg und die Stadion Freiburg Objektträger GmbH & Co. KG (SFG) haben am Donnerstag vergangener Woche den Siegerentwurf für das neue Freiburger Fußballstadion vorgestellt.

 

Der Freiburger Stadionentwurf sieht eine Kapazität von ca. 34.700 Plätzen vor, wovon rund 36% als Stehplätze (ca. 12.400) ausgewiesen sind. Die Heimtribüne hinter dem Tor auf der Südseite des neuen Stadions besteht aus einem Rang, wohingegen die anderen Bereiche des Stadions als Zwei-Rang-Stadion entworfen sind.

Das Stadion wird im Nordwesten der Stadt im Wolfswinkel neben Flugplatz und Messe entstehen. Integriert sind die Geschäftsstelle als auch die Funktionsräume der Profi- und der U23-Mannschaft. Es hat eine Höhe von knapp 25 Metern und eine ausdrucksstarke rechteckige Grundform. Der Bezug des neuen Stadions wird zur Winterpause 2019/20 oder zum Saisonstart 2020/21 angestrebt. Das beauftragte Totalunternehmer-Budget liegt bei 76 Millionen Euro.

Im Fan-Shop des SC Freiburg (Schwarzwaldstr. 193) werden vom 6. bis 23.September ein 90x90 cm großes Stadion-Modell sowie großflächige Visualisierungen in einem Präsentationsraum ausgestellt. Zudem ist eine Broschüre ausgelegt. 

Stadionwelt

Die Zukunft für Freiburger Bundesliga-Fußball ist eingeläutet. Damit es an der Dreisam weiter Spitzenspiele geben wird wie jetzt am ersten Bundesliga-September-Wochenende. GV

Bilder: HPP Architeckten/WillMore

Folge 129 (2017-08-31) 

 

Teddy und die Fußballfrauen

SC Freiburg und SC Sand

Pioniere der Extraklasse aus Südbaden

 

Die beiden südbadischen Vereine SC Freiburg und SC Sand starten am Sonntag (3. September) in die neue Fußballsaison der Frauen-Bundesliga. Zum Auftakt steht für Freiburg ein Heimspiel gegen MSV Duisburg auf dem Programm. Sand bestreitet ein Auswärtsspiel bei Werder Bremen.

Der Sport-Club aus Freiburg belegte in der Abschlusstabelle 2016 und 2017 jeweils den vierten Platz. 

 

Der SC Sand aus dem Ortenauer Willstätt stand zuletzt zweimal hintereinander im deutschen Pokalfinale.

Für das EM-Turnier 2017 in den Niederlanden stellte der SC Freiburg fünf deutsche Nationalspielerinnen ab. Eine Spielerin nahm für Österreich an den EM-Spielen teil. Drei Österreicherinnen des SC Sand erreichten in den Niederlanden ebenfalls das EM-Halbfinale. 2016 und 2017 stand der SC Sand jeweils im deutschen Pokalendspiel. Zuletzt kam für den SC Freiburg im nationalen Cupwettbewerb zweimal hintereinander im Halbfinale das Aus.

Birgit Bauer vom SC Freiburg ist die dienstälteste Managerin in der Frauen-Bundesliga. Die österreichische Nationalspielerin Sarah Puntigam vom SC Freiburg schwärmt vom deutschen Pokalsieg. Sie hatte 2012 mit dem FC Bayern München den DFB-Pokal gewonnen. „Ein tolles Gefühl“, sagt sie im Rückblick. „Es wäre schön, mit dem SC Freiburg den deutschen Pokal zu gewinnen.

Zum Start der Frauen-Bundesliga 1990/91 war der TuS Binzen mit Trainer Gerhard „Teddy“ Böhringer dabei. Im südbadischen Frauenfußball zählte Trainer Böhringer mit seinen Teddygirls ebenso wie die Sportfreunde aus Schliengen zu den Wegbereitern. SF Schliengen hatte einst die Bundesliga-Zulassung nur ganz knapp verpasst. Dafür hatte SF Schliengen mit Nicole Fischer eine Nationalspielerin. Fischer gab ihr Debüt im Nationaltrikot wie die spätere Bundestrainerin Silvia Neid 1983 in Basel beim 2:0 gegen die Schweiz.

GV

Folge 128 (2017-08-24) 

Harbig und Freiburg

Fußballpokal: Nicht nur Sport-Club gegen Dynamo

 

Auf den ersten Blick ein ganz normales Pokalspiel. In der zweiten Runde des DFB-Cup-Wettbewerbs trifft im Oktober der SC Freiburg auf Dynamo Dresden. Erste Bundesliga gegen Zweite Liga.

 

In der Eliteklasse waren der Sport-Club und Dynamo schon Gegner. In der „ewigen“ Bundesliga-Tabelle rangiert Freiburg vor Dresden, ebenso in der 2. Liga.

Hinter dem zweiten Blick verbirgt sich unter Dynamo Dresden Fußballgeschichte aus der DDR. Und dahinter kommt sogar deutsche Fußballgeschichte zum Vorschein.

 

In der DDR erspielte sich Dynamo Dresden acht Meistertitel. Hinzu kommen noch sieben Pokalsiege. Der Vorgängerverein von Dynamo war der Dresdner SC. Mit dem späteren Bundestrainer Helmut Schön als Spieler wurde dieser Verein je zweimal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Der DSC spielte einst wie Dynamo im Rudolf-Harbig-Stadion. Mit dem Läufer aus Dresden verbindet sich auch ein Stück Geschichte des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) unter Freiburger Mithilfe.

Der Freiburger Trainer Woldemar Gerschler führte Harbig über 800 Meter nicht nur zum Europameister, sondern auch zum Weltrekord und zu Olympia-Bronze. Als Direktor des Hochschulinstituts für Leibesübungen der Universität Freiburg erkannte der Sportpädagoge Gerschler die Bedeutung des Intervalltrainings, das über die Leichtathletik hinaus auch für andere Sportarten von Bedeutung war.

 

Der DLV stiftete einen Rudolf-Harbig-Preis (oben). In der DDR wurde aus dem Harbig-Stadion in Dresden das Dynamo-Stadion.

Der Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis wird seit 1950 als Wanderpreis verliehen an einen „würdigen und verdienten Leichtathleten, der in Haltung und Leistung als Vorbild für die Jugend gelten kann.“ Er wurde auf Anregung des Clubs der Alten Meister – heute Vereinigung ehemaliger Leichtathleten (VEL) – vom Ehrenpräsidenten des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) Karl Ritter von Halt gestiftet und wird jährlich vom DLV-Präsidenten und dem Vorsitzenden der VEL verliehen. Der Preis erinnert an Rudolf Harbig, den erfolgreichsten deutschen Mittelstreckenläufer der 1930er Jahre, der 1944 im Zweiten Weltkrieg fiel. Wikipedia

Am Beispiel Harbig wird deutlich wie die Geschichte in den beiden deutschen Staaten einst unterschiedlich bewertet wurde. Die Verbindung im Sport zwischen den Städten Dresden und Freiburg bleibt indessen bestehen. Ein Aspekt, der das Pokalspiel SC Freiburg gegen Dynamo Dresden überlagert.

GV

 

Folge 127 (2017-08-17) 

Das nächste Gold

liegt in Berlin

Offenburger Modell

mit dem Speer

 

 

Nach der WM ist vor der EM. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London gewann Johannes Vetter von der LG Offenburg den einzigen Titel für die deutsche Mannschaft. Bei den Europameisterschaften im nächsten Jahr in Berlin will der 24 Jahre alte Athlet mit einem Goldwurf nachlegen.

Speerwerfen und Offenburg sind eine Erfolgsgeschichte. Christine Obergföll (links) von der LGO wurde, angeleitet von Trainer Werner Daniels, 2013 Weltmeisterin. Diesen Titelgewinn münzten die Athletin und ihr Coach in Offenburg in den Bau einer speziellen Sporthalle um. Im Winter können die Speerwerfer in der Halle mit vollem Anlauf das Gerät ins Freie schleudern. Eine Investition, die nicht nur den Spitzensport beflügelt, sondern auch dem Schulsport zugute kommt. Die Halle wird nämlich auch für den Sportunterricht der Schulen genutzt.

 

Speerwurf in der Halle? In Offenburg ist das möglich. Eigentlich handelt es sich um Speerwerfen aus der Halle! Die Athleten bereiten sich in der Halle vor, laufen in der Halle an und werfen dann den Speer durch das große »Garagentor« auf den Rasen vor der Rüdiger-Hurrle-Leichtathletikhalle.

Nach der Heirat mit Christine Obergföll nahm Speerwerfer Boris Henry nicht nur den Namen seiner Frau an, der 90-Meter-Werfer verlegte auch seinen Wohnsitz aus dem Saarland nach Offenburg. Boris Obergföll ist inzwischen Bundestrainer der deutschen Speerwerfer. Er leitet in Offenburg das Leistungszentrum. Mit Bundestrainer Obergföll wurde Thomas Röhler im vorigen Jahr bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro Olympiasieger.

Weltmeister Vetter zog vor drei Jahren aus Dresden nach Offenburg, um täglich mit dem Bundestrainer üben zu können. Unter der Regie von Bundestrainer Obergföll steigerte sich Vetter in drei Jahren um 15 Meter. Nach seiner aktiven Zeit will Sportsoldat Vetter studieren. Aber noch hat Sport Vorrang mit dem Ziel, 2020 Olympiasieger zu werden.

Die Speere aus Offenburg fliegen weit und landen oft auf goldenem Boden. Das Nahziel sind die Europameisterschaften im nächsten Jahr in Berlin. Nach Olympiasieg und WM-Titelgewinn fehlt der Offenburger Speerspitze noch EM-Gold. Wichtig sind neben Siegen und Medaillen auch Aspekte wie Begeisterung für den Sport wie zuletzt die Leichtathletik-WM vermittelte. Spitzensport als Zugnummer für den Breitensport.

GV

Folge 126 (2017-08-10) 

Neue Technik und alte Probleme

Bundesliga-Premiere für Bibiana Steinhaus

 

Die Fußball-Bundesliga startet in einer Woche mit zwei Premieren in die 55. Saison. Zum ersten Mal leitet eine Frau Spiele in der Elite-Spielklasse. Zudem wird der sogenannte Video-Beweis angewendet.

Bibiana Steinhaus aus Langenhagen in Niedersachsen qualifizierte sich durch 80 Einsätze in der 2. Liga für den Aufstieg. In der 1. Bundesliga befindet sie sich im Kreis von 13 Kollegen.

 

Im Frauenfußball zählt Bibiana Steinhaus (im Bild oben) schon seit Jahren zur internationalen Spitzenklasse. Beim EM-Finale Anfang des Monats in den Niederlanden agierte sie als vierte Schiedsrichterin.

Der Video-Beweis befindet sich in der neuen Saison noch in der Testphase. Erst im März 2018 entscheidet der Weltverband FIFA, ob er bleibt oder von der Bildfläche verbannt wird.

Beim Confed-Turnier im Juni/Juli in Russland und im August beim deutschen Spiel um den Supercup in Dortmund offenbarte der Video-Beweis noch Schwächen. Lutz Michael Fröhlich, Chef der deutschen Schiedsrichter, ist vom Video-Beweis überzeugt. Aber die neue Technik, das stellte sich bisher heraus, ist kein Allheilmittel gegen Fehlentscheidungen. Das liegt schon am Begriff, den Fröhlich als „klare Fehler, die jeder als solche wahrnimmt“, definiert.

 

Nationalspieler Mats Hummels bewertet den Video-Beweis positiv, sieht jedoch in der Umsetzung noch Nachholbedarf. In einem Interview sagte er: „Es bedarf schon Mut, gegen 80 000 Zuschauer in einem Stadion den Video-Beweis durchzusetzen.“

 

Alte Probleme trotz der neuen Technik. Und den „gerechten“ Fußball wird es nicht geben. Das wissen die Zuschauer schon lange. Und die Schiedsrichter müssen sich Woche für Woche damit auseinandersetzen. Ob in der Bundesliga oder in der Kreisklasse.

GV

Folge 125 (2017-08-03) 

Neue Saison

mit 27 Schweizern

Klinsmann-Sohn im Hertha-Tor

 

Mit 27 Spielern aus der Schweiz geht die 1. Bundesliga im deutschen Fußball in die neue Saison. Lediglich drei Vereine weisen in der Kaderliste keine Schweizer Profis auf.

Sechs Bundesliga-Klubs bieten Torhüter aus der Schweiz auf. Die bekanntesten Namen: Roman Bürki (Borussia Dortmund, davor SC Freiburg), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach, FC Basel) und Jonathan Klinsmann ( Hertha BSC Berlin, Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann). Der in Newport Beach, Kalifornien, geborene Deutsch-Amerikaner, dessen Muttersprache Englisch ist, gehört eigentlich nicht auf die Liste der Schweizer. Aber seine Mutter, das ehemalige amerikanische Model Debbie Chin hat väterlicherseits chinesische und mütterlicherseits deutsche und Schweizer Vorfahren.

 

Wenn es um die Verpflichtung von neuen Spielern geht, will sich der SC Freiburg künftig verstärkt in der Schweiz umsehen. 15 der 18 Bundesliga-Klubs haben in der neuen Saison Profis aus der Schweiz unter Vertrag. Lediglich Rekordmeister FC Bayern München sowie die beiden deutschen Exmeister 1. FC Köln und VfL Wolfsburg kommen ohne Schweizer

Spieler aus.

Beim SC Freiburg spielen mit Amir Abrashi und Vincent Sierro zwei Aktive aus der Schweiz. Den größten Schweizer Ableger mit vier Eidgenossen im Kader weist Borussia Mönchengladbach auf.

Beim FC Schalke 04 arbeitet Ruwen Faller als Athletiktrainer mit dem achten Cheftrainer seit 2011 zusammen. Der ehemalige Leichtathlet des TV Wehr war über 400 Meter Deutscher Meister, Olympia-, EM- und WM-Starter. Die Schalker Mannschaft wartet seit 1958 auf den achten Meistertitel. In der Bundesliga zählen die „Knappen“ aus Gelsenkirchen zu den Gründungsvereinen der deutschen Eliteklasse. Die Hoffnungen auf einen neuen Höhenflug des FC Schalke 04 ruhen auch auf Breel Embolo, der vor einem Jahr als Schweizer Nationalspieler vom FC Basel verpflichtet wurde. Schweizer Importe für Gipfel im deutschen Fußball.

GV

Folge 124 (2017-07-27) 

 

Spiel um den Regio-Cup?

FC Basel, SC Freiburg und Racing Straßburg erstklassig

 

Basel, Freiburg und Straßburg: Die Hauptstädte der Regio. Das Dreiland (TriRhena) Nordwestschweiz, Südbaden und Haute-Alsace (Ober-Elsass) bildet gleichsam die Schweiz, Deutschland und Frankreich im Kleinformat ab.

 

Die drei Regiostädte haben durch den Fußball eine Gemeinsamkeit. Der FC Basel, der SC Freiburg und Racing Straßburg spielen jeweils in der ersten Liga ihres Landes. Die deutsche Nationalmannschaft trug in allen drei Regiometropolen schon Länderspiele aus.

 

Der FC Basel glänzt als Schweizer Serienmeister mit zuletzt acht Titelgewinnen in Folge. Der Sport-Club aus Freiburg verweist auf den Titel eines deutschen Zweitligameisters. Und in der Vereinsgeschichte von Racing Straßburg wird auf einen französischen Titelgewinn hingewiesen. Dieser Erfolg des Traditionsklubs aus dem Elsass liegt allerdings schon lange zurück. Dafür konnte Racing Straßburg jetzt nach einem tiefen Absturz den Aufstieg in die Eliteklasse feiern. Und das aus den Niederungen der fünften Spielklasse. Besonders eindrucksvoll: Die Straßburger Fußballfans hielten ihrem Klub in diesen Jahren die Treue. Selbst in der fünften Liga füllten sie die Ränge im Meinau-Stadion, das nun modernisiert werden soll.

 

Unterdessen fragen sich die Fußballfreunde am Rheinknie und zu beiden Seiten des Rheines: Warum tragen der FC Basel, der SC Freiburg und Racing Straßburg keine Spiele gegeneinander aus? Und sie bringen gleich einen Gedanken ins Spiel: Ein Turnier der drei Vereine um den Regio-Cup, jeweils abwechselnd in den drei Städten.

 

Nun stehen die nationalen und internationalen Terminkalender einem solchen Vorhaben im Weg. Aber zur Eigenschaft des Fußballs zählt, Lösungen zu finden. Nicht nur auf dem Platz.

GV

Folge 123 (2017-07-20) 

Mandy schreibt Geschichte

Warum Joachim Löw

die Frauen-EM verfolgt

Bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen strebt die deutsche Nationalmannschaft den neunten Titelgewinn an.

Mit acht EM-Finalsiegen ist die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Rekord-Europameister. Zudem gewannen die deutschen Spielerinnen zwei WM-Titel und wurden im vorigen Jahr in Rio de Janeiro Olympiasieger. Eine bestechende Bilanz.

 

Zwei EM-Titel verbuchte bisher Norwegens Nationalmannschaft. Den ersten EM-Titel der Geschichte gewann 1984 Schweden. In einer Neuauflage des Olympiafinales von 2016 trafen im ersten Gruppenspiel des laufenden EM-Turniers in den Niederlanden Olympiasieger Deutschland und Silbermedaillengewinner Schweden aufeinander. Die Begegnung endete torlos und hält beiden Mannschaften die Tür offen.

Für das EM-Turnier in den Niederlanden berief Bundestrainerin Steffi Jones fünf Spielerinnen des SC Freiburg. Dem DFB-Kader gehören auch fünf Spielerinnen des VfL Wolfsburg und vier Spielrinnen vom FC Bayern München an. Die Vereine aus der Ersten Bundesliga der Männer sind bei der Frauen-EM in den Niederlanden also stark vertreten. Bundesliga-Torjägerin und EM-Teilnehmerin Mandy Islacker (oben) von Bayern München hat eine familiäre Verbindung zum Männerfußball. Ihr Großvater Franz Islacker spielte einst für Rot-Weiß Essen in der Nationalmannschaft.

Franz Islacker wurde 1955 mit Essen Deutscher Meister. Beim 4:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern im Finale erzielte er drei Tore.

Mit ihren Toren verhalf Mandy Islacker im vorigen Jahr Bayern München zum Meistertitel in der Frauen-Bundesliga.

 

Eine runde Geschichte. Rund wie der Fußball. Ob von Männern oder Frauen gespielt. Joachim Löw, Bundestrainer der Männer und mit seiner Nationalmannschaft 2014 Weltmeister geworden, war noch nie Europameister. Bei der Frauen-EM in den Niederlanden wird er das Turnier mit dem DFB-Team als Titelverteidiger wohl aufmerksam verfolgen.

 

Und: Löw ist immer noch Rekord-Torschütze des SC Freiburg.

GV

Folge 122 (2017-06-29) 

Mit Tourfieber

nach Deutschland

Ein deutscher Sieg

ist ausgeschlossen

 

Großer Radsport an diesem Wochenende in Deutschland. Die Tour de France wird am Samstag in Düsseldorf gestartet.

Nach dem Einzelzeitfahren über 14 Kilometer zum Auftakt wird am Sonntag in Düsseldorf die erste Etappe der 104. „Großen Schleife“ gestartet. Nach 203,5 Kilometer über Aachen endet die erste Etappe in Lüttich/Belgien.

Für die Radsportfreunde in der südbadischen Grenzregion ist die fünfte Etappe interessant. Sie führt am Mittwoch (5. Juli) mit Start in Vittel über 160,5 Kilometer durch die Vogesen.

Düsseldorf ist nach Köln, Frankfurt am Main und Berlin die vierte deutsche Stadt, in der die Tour gestartet wird. In Basel erfolgte 1982 der Startschuss zur Frankreich-Rundfahrt.

Viermal war Freiburg Etappenort der Tour de France, zuletzt im Jahr 2000 mit einer Passage durch Lörrach. Zweimal wurden Karlsruhe und Pforzheim passiert.

 

In der langen Geschichte der Tour de France gab es bisher nur einen deutschen Gesamtsieger. Vor 20 Jahren, also 1997, war dies Jan Ullrich, der auf der Elsass-Etappe „einzubrechen“ drohte. Ein Jahr zuvor (1996) hatte „Ulle“ die Regio-Tour gewonnen.

 

Nach 3540 Kilometer durch vier Länder und fünf Bergregionen endet die Tour de France am 23. Juli traditionell in Paris. Unter den 22 Mannschaften befinden sich auch zwei unter deutscher Flagge.

Ein deutscher Gesamtsieg ist jedoch so gut wie ausgeschlossen. Die Organisatoren der Tour de France wollen indessen im nächsten Jahr wieder die Deutschland-Tour zum Rollen bringen. Tourfieber steckt an.

GV

Folge 121 (2017-06-22) 

Sabine Spitz:

Rund um den Globus

Mountainbike-Marathon-WM

in Singen

 

Im Rennkalender von Olympiasiegerin Sabine Spitz sind in dieser Saison zwei Termine von Weltmeisterschaften verzeichnet. Am Sonntag (25. Juni) startet die Radsportlerin der Disziplin Mountainbike in Singen bei der Marathon-WM.

Im olympischen Cross Country werden die Regenbogentrikots für die Weltmeister am 10. September in Australien vergeben.

 

Bei fünf Olympischen Spielen seit 2000 in Sydney fuhr Spitz einen kompletten Medaillensatz heraus. Titel und Medaillen gab es für die Athletin vom Hochrhein auch bei EM- und WM-Rennen. Seit rund 20 Jahren zählt Spitz zur Weltklasse.

Im bisherigen Saisonverlauf unterstrich Sabine Spitz diese Kategorie. Bei Weltcuprennen im Cross Country fuhr sie zweimal unter die zehn besten Starterinnen. Damit untermauerte sie im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ihre Vormachtstellung. Diese Position konnte ihr weder die routinierte Adelheid Morath noch die talentierte Helen Grobert (beide Freiburg) streitig machen.

 

Ein Grund mehr, um getreu der Devise des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Oliver Kahn vom FC Bayern München zu verfahren: „Weiter, immer weiter.“ Die Richtung: Die nächsten olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Wieder eine Weltreise. Typisch für Sabine Spitz. Sie kurbelte auf allen Kontinenten in der erfolgreichen Spur.

Sabine Spitz fühlt sich sowohl in der weiten Welt als auch in der Hotzenwälder Heimatregion zu Hause. Als Jugendliche betrieb sie im Winter das Schlittschuhlaufen. Später entdeckte sie im Schwarzwald den Mountainbike-Radsport.

 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie „ihrem“ Sport auch nach ihrer aktiven Laufbahn treu bleiben wird. Als Rennkurs-Betreiberin oder im BDR und im Weltverband als Anwalt dieses Sports.

GV

 

Folge 120 (2017-06-15) 

Von der Dreisam

in die Welt

Löw liegt schon

vor Herberger

 

Die Dreisam fließt durch Freiburg. Der Fluss diente einst als Namensgeber des Stadions, in dem der SC Freiburg seine Heimspiele austrägt. Mittlerweile heißt die Spielstätte des Sport-Clubs aus Freiburg statt Dreisamstadion für den Klub aus der Fußball-Bundesliga Schwarzwald-Stadion. Wenn eines Tages der geplante Neubau einer Arena steht, dürfte ein neuer Name fällig sein.

Drei erfolgreiche südbadische Trainer, die einst als Spieler beim SC Freiburg aktiv waren, erinnern sich an das Dreisamstadion: Joachim Löw, Christian Streich und Heiko Herrlich. Gewissermaßen ist dieses Trio in der Breisgaumetropole durch ein Dreiband verbunden.

 

Bundestrainer Löw ist Rekordtorschütze des SC Freiburg, der aktuelle Sport-Club-Trainer Streich ist momentan der dienstälteste Bundestrainer in der deutschen Eliteklasse und Heiko Herrlich, ehemaliger Zweitligaspieler des SCF, wird in der neuen Saison Cheftrainer von Bayer Leverkusen. Als Spieler von Borussia Dortmund gewann Herrlich unter der Regie des Lörracher Trainers Ottmar Hitzfeld 1997 die Champions-League im Münchner Finale gegen Juventus Turin.Joachim Löw aus Schönau, Christian Streich aus Eimeldingen und Heiko Herrlich aus Waldkirch – aus Südbaden bis zum internationalen Fußball. Ein weites Feld.

 

Bundestrainer Löw befindet sich auf dem Weg an die Spitze der Rangliste der zehn Chefs der Nationalmannschaft. In seinen elf Amtsjahren betreute Löw die Verbandsauswahl des DFB in 148 Länderspielen (Platz zwei hinter Sepp Herberger). In der Anzahl der Siege liegt Löw schon vor Herberger. Auch ein Rekord.

Die Dreisam nimmt ihren Anfang im beckenförmigen Dreisamtal im badischen Südschwarzwald. Nahe der Brücke der Landesstraße 127 von Kirchzarten nach Stegen liegt der Zusammenfluss des etwas längeren Rotbachs aus dem Höllental und des etwas wasserreicheren Wagensteigbachs. Vom Punkt dieser „Flusshochzeit“ im Westen des Naturparks Südschwarzwald fließt die Dreisam im Breisgau kanalisiert nach Westen und nimmt unter anderem den Krummbach und die Brugga von links auf und von rechts den Eschbach. Mit dem östlichen Ende des Stadtteils Ebnet erreicht der Fluss Freiburg und passiert das Schwarzwaldstadion (früher Dreisamstadion). Am sogenannten „Sandfang“ wird ein großer Teil des Wassers für den Gewerbekanal und die Freiburger Bächle abgezweigt. Wikipedia

GV

Folge 119 (2017-06-08) 

Der andere FCB

Basel, Benthaus

und Europa

 

Der Schweizer Fußball-Verband (SFV) wurde 1895 gegründet, der erste Schweizer Meister Grashoppers Zürich 1898 gekürt. Die erste Meisterschaft feierte der FC Basel erst 1953 auf dem Landhof.

 

In diesem Frühjahr verbuchte der FCB vom Rheinknie seinen 20. Titel. Als Krönung von acht Meisterschaftserfolgen in Serie.

Das erste Kapitel der Basler Erfolgsgeschichte schrieb der deutsche Nationalspieler Helmut Benthaus. Er kam Ende der sechziger Jahre vom 1. FC Köln zum FC Basel, den er in seinen 17 Jahren als Trainer zu sieben Titelgewinnen führte.

 

Helmut Benthaus: Pfingstmontag feierte der erste VfB-Meistertrainer in der Bundesliga, der mittlerweile im schweizerischen Riehen nahe der Grenze zu Deutschland lebt, seinen 82. Geburtstag

Mit Benthaus als Trainer gewann der Lörracher Torjäger Ottmar Hitzfeld beim FC Basel 1972 und 1973 den Schweizer Meistertitel. Benthaus hatte dem deutschen Bundestrainer Jupp Derwall für die Olympiamannschaft den Torjäger Hitzfeld empfohlen.

In der Bundesliga wechselte Benthaus als Trainer zum VfB Stuttgart, mit dem er 1984 die Deutsche Meisterschaft gewann. Als Spieler des 1. FC Köln war Benthaus 1964 Deutscher Meister geworden.

Für die Nachfolge von Jupp Derwall als Bundestrainer war Helmut Benthaus 1984 Wunschkandidat des deutschen Verbandes DFB, doch Benthaus war im Urlaub in Kanada telefonisch nicht zu erreichen. So fiel die Wahl auf Franz Beckenbauer.

 

Während seiner Zeit als Spieler des FC Basel hatte Ottmar Hitzfeld von Trainer Helmut Benthaus viel abgeschaut. Hitzfeld gewann als Trainer von Borussia Dortmund und Bayern München jeweils die Champions Legaue. Im internationalen Fußball verewigte sich Basel. In dieser Stadt wurde 1954 der europäische Verband UEFA gegründet, der die europäischen Wettbewerbe ermöglichte.

GV

Folge 118 (2017-06-01) 

Messe der Bewegung

Eine Woche Turnfest

in Berlin

 

Die deutsche Hauptstadt ist ab dem Wochenende für eine Woche Metropole der deutschen Turnbewegung. In Berlin feiert der Deutsche Turner-Bund (DTB) vom 3. bis 10. Juni das Internationale Deutsche Turnfest.

Mit 6 300 Teilnehmern stellt der Badische Turner-Bund (BTB) zehn Prozent der Berliner Turnfeststarter. Aus dem Markgräfler Hochrhein-Turngau (MHTG) wurden 528 Starter gemeldet. In der BTB-Rangliste steht dieser Gau an sechster Stelle der insgesamt 13 Turngaue.

 

Zum Turnfest in Berlin setzt der BTB zwei Sonderzüge ein. Diese fahren ab Basel und ab Konstanz. Beim 6. Deutschen Turnfest 1885 in Dresden nahmen zum ersten Mal Starter aus dem MHTG teil, der in seinem Gründungsjahr 1882 in Schopfheim auch das erste Gauturnfest durchgeführt hat.

 

Mit fast 1 000 Besuchern wurde 1860 in Coburg das erste deutsche Turnfest veranstaltet.

 

Das Deutsche Turnfest in Berlin ist nicht nur eine Messe des Breitensports, sondern bietet auch Spitzensport. In allen olympischen Turndisziplinen ermittelt der DTB im Rahmen des Turnfestes auch die Deutschen Meister.

 

Zum gesellschaftlichen Teil zählt beim Berliner Turnfest der so genannte Badische Abend, der sich im Lauf der Zeit zu einem Anziehungspunkt für die Festbesucher aus allen deutschen Regionen entwickelt hat.

 

Das Alter der Berliner Turnfestteilnehmer reicht von zwölf bis 94 Jahre.

So breit gefächert ist auch das Angebot der Messe des Turnens in der Hauptstadt Berlin.

GV

Folge 117 (2017-05-18) 

Die besondere Qualität des SC Freiburg

Kompliment von Ottmar Hitzfeld

 

Finale der 53. Saison in der Fußball-Bundesliga. Am letzten Spieltag tritt Aufsteiger SC Freiburg am Samstag beim Rekordmeister FC Bayern München an. Die Freiburger stehen bei der Münchner Meisterfeier Spalier.

Doch auch der Sport-Club hat Grund zum Feiern. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Es winkt sogar noch ein Startplatz für den internationalen Wettbewerb.

Und: Für den Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld aus Lörrach steht fest, dass Christian Streich die Auszeichnung Trainer des Jahres verdient hat. Streich schaffte mit seiner Mannschaft nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg und führte den SC Freiburg in der deutschen Eliteklasse auf einen Spitzenplatz.

 

Die Sport-Club-Spieler loben nicht nur die fachlichen Qualitäten des Freiburger Trainers, sondern vor allem auch dessen Art der Menschenführung.

Sport-Club-Kapitän Julian Schuster spricht in einem Interview vom Feingefühl des Freiburger Trainers, und hebt hervor: „Das ist eine ganz wichtige Qualität von Christian Streich.“.

 

Schusters sportliche Saisonbilanz: „Wenn wir am Ende tatsächlich so gut abschneiden, dass es für Europa reichen sollte, dann müssen wir das mitnehmen. Das sind unbezahlbare Momente. Vor vier Jahren haben wir auch Europa-League gespielt, und sind in der Bundesliga geblieben.“

 

Spieler, Trainer und Vorstandsmitglieder des SC Freiburg sind nicht nur sportlich gerüstet, sondern auch gefestigt für die Zukunft. Ein Zusammenhalt, nicht nur auf dem Spielfeld.

 

1. Bundesliga - Saison 2016/2017

 

 

R

V

Verein

Sp

S

U

N

Tore

TD

P

Quali

1

(1)

Bayern München (M,P)

33

24

7

2

85:21

+64

79

CL

2

(2)

RB Leipzig (N)

33

20

6

7

64:37

+27

66

CL

3

(3)

Borussia Dortmund

33

17

10

6

68:37

+31

61

CL

4

(4)

1899 Hoffenheim

33

16

13

4

64:37

+27

61

CLQ

5

(6)

Hertha BSC

33

15

4

14

41:41

+0

49

EL

6

(5)

SC Freiburg (N)

33

14

6

13

41:56

-15

48

ELQ

7

(7)

1. FC Köln

33

11

13

9

49:42

+7

46

 

8

(8)

Werder Bremen

33

13

6

14

58:60

-2

45

 

9

(9)

Borussia Mönchengladbach

33

12

8

13

43:47

-4

44

 

10

(10)

FC Schalke 04

33

11

9

13

44:39

+5

42

 

11

(11)

Eintracht Frankfurt

33

11

8

14

34:41

-7

41

 

12

(12)

Bayer 04 Leverkusen

33

10

8

15

47:53

-6

38

 

13

(15)

1. FSV Mainz 05

33

10

7

16

44:53

-9

37

 

14

(13)

FC Augsburg

33

9

10

14

35:51

-16

37

 

15

(14)

VfL Wolfsburg

33

10

7

16

33:50

-17

37

 

16

(16)

Hamburger SV

33

9

8

16

31:60

-29

35

Ab-Rel

17

(17)

FC Ingolstadt 04

33

8

7

18

35:56

-21

31

Ab

18

(18)

SV Darmstadt 98

33

7

3

23

26:61

-35

24

Ab

Stand: Samstag, 13.05.2017, 17:48 Uhr

 

GV

Folge 116 (2017-05-10) 

Seit fünf Jahrzehnten

Geld für Gold

Stiftung Deutsche Sporthilfe

 

In diesem Jahr wird die Stiftung Deutsche Sporthilfe (SDS) 50 Jahre alt. Die Gründung am 26. Mai 1967 in Berlin geht auf eine Initiative des Unternehmers und Dressurreiters Josef Neckermann aus Frankfurt am Main zurück.

 

 

Am 11. Februar 1968 gewann Franz Keller aus Isny bei den Olympischen Spielen in Grenoble als erster von der Sporthilfe geförderter Athlet in der Nordischen Kombination die Goldmedaille.

In den fünf Jahrzehnten seit Bestehen der Sporthilfe förderte die Stiftung mit rund 410 Millionen Euro fast 50 000 Athleten aus 50 Sportarten. Durch die SDS-Förderung sprangen bei Olympischen Spielen im Sommer und Winter 247 Goldmedaillen heraus.

Allein im vorigen Jahr zahlte die Sporthilfe insgesamt 13,6 Millionen Euro an Fördermitteln aus, ohne Sachleistungen und Servicegelder, die die Stiftungspartner den Athleten direkt zukommen ließen.

 

 

Aus unserer Region in der südbadischen Grenzecke wurden von der Sporthilfe bisher auch die Olympiastarter Nicole Grether, Monique Riesterer und Ruwen Faller gefördert. In gewisser Hinsicht ist Olympiasiegerin Sabine Spitz eine Ausnahme. Sie startete erst im Aktivenalter durch, ist jedoch mittlerweile der Sporthilfe verbunden. Inzwischen stehen auch die Talente Tabea Tabel und Moritz Huber auf der SDS-Förderliste.

Ein Sporthilfe-Sprecher hält das Fördermodell des deutschen Sports noch für ausbaufähig. Das entspricht dem Olympiamotto schneller, höher, stärker.

Auf das Sozialwerk des deutschen Sports kann auch in Zukunft nicht verzichtet werden.

GV

Folge 115 (2017-03-23) 

Das Tour-Fieber steigt

Start in Düsseldorf zum

Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“

 

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), gegründet 1884 in Leipzig, ist im deutschen Sport einer der ältesten Fachverbände. Der internationale Verband UCI entstand 1900 in Paris.

In Frankreich wurde 1903 die Tour de France gestartet. Die Frankreich-Rundfahrt gilt als ältestes Etappen-Radrennen der Welt. In diesem Jahr wird die Tour de France in Düsseldorf gestartet. Der BDR hatte sich darum beworben, um das Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ in einem geeigneten Rahmen zu feiern.

Im nächsten Jahr soll es auch wieder eine Deutschland-Rundfahrt geben. Zum ersten Mal stand sie 1911 auf dem Programm. Der deutschen Tour fehlt es jedoch an Kontinuität. Immer wieder gab es längere Unterbrechungen.

Zuletzt galt die inzwischen ebenfalls eingestellte Regio-Tour als Impuls für einen Neustart der Deutschland-Tour.

Als bisher einziger deutscher Radprofi gewann 1997 Jan Ullrich aus Merdingen die Tour de France, nachdem er ein Jahr zuvor die Regio-Tour für sich entschieden hatte.

Jan Ullrich gewann 2000 in Sydney beim olympischen Straßenrennen die Goldmedaille. Auch die Olympiasieger von 1992 in Barcelona mit dem Straßenvierer, Michael Rich aus Reute und Christian Meyer aus Freiburg sowie die Berliner Bernd Dittert und Uwe Peschel, starteten schon bei der Regio-Tour.

Die heutigen Profis Nico Denz aus Waldshut-Tiengen und Jascha Sütterlin aus Freiburg erwarben im Team Baden bei der Regio-Tour die Rennhärte. Dieses Duo möchte im Sommer beim Auftakt der Tour de France in Düsseldorf dabei sein. Nicht nur bei Denz und Sütterlin steigt das Tourfiber.

GV

Folge 114 (2017-03-16) 

Asienspiele im Winter

Schwarzwälder Wurzeln

schlagen durch

 

Die Winterkönigin Laura Dahlmeier ist mit fünf WM-Titeln im Biathlon bei den Olympischen Spielen im nächsten Jahr die große Favoritin. Die in sich ruhende Athletin aus Bayern wird diese Rolle nicht als Belastung empfinden.

 

Die Winterspiele werden 2018 in Südkorea entschieden. Für 2022 haben die Olympier die Winterspiele nach Peking vergeben. Da verwundert es nicht, dass Dahlmeier den Wunsch verspürt, Olympische Spiele im Winter auch wieder einmal in Skandinavien oder in der Alpenregion zu organisieren. Zurück zu den Wurzeln also. Vor allem auch mit dem Blick auf die in Japan geplante Bewerbung für die Spiele 2026 in Sapporo, das schon 1972 Olympiastadt war.

Peking ist die erste Olympiastadt, die nach den Sommerspielen 2008 auch Winterspiele organisiert. Die Radsportlerin Sabine Spitz aus dem Schwarzwald wurde in Peking als Mountainbikerin Cross-Country-Olympiasiegerin. Sie hat deshalb an diese Asienspiele besonders gute Erinnerungen. Nun kurbelt sie als Beraterin in Südkorea ihren Sport engagiert an.

Durch gute Leistungen im vorolympischen Winter hat sich die Schwarzwälder Skisportlerin Steffi Böhler, die mit der deutschen Staffel schon WM- und Olympiamedaillen sammelte, als Starterin für die olympischen Wettbewerbe im nächsten Winter in Südkorea ins Blickfeld geschoben.

Sie freut sich wie Dahlmeier auf diese Asienspiele.

 

Freude auch beim Olympiastützpunkt (OSP) Freiburg-Schwarzwald. Böhler lebt und trainiert zwar schon lange in Bayern, startet aber noch immer für ihren Heimatverein in Ibach im Hotzenwald. Sie bekennt sich damit zu ihren Schwarzwälder Wurzeln und zum OSP in Freiburg.

GV

Folge 113 (2017-03-09) 

Doppelte Freiburger Schule

Eine Wandlung auf leisen Sohlen

 

Vom Ausbildungsverein zum Vorzeigeklub - die Tabelle der Fußball-Bundesliga vermittelt das neue Bild des SC Freiburg. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich rangiert im vorderen Mittelfeld auf Sichtweite zum internationalen Spielbetrieb in der neuen Saison.

 

Der ehemalige Sport-Club-Kapitän Heiko Butscher begründet den Werdegang der legendären Breisgau-Brasilianer aus Freiburg. Butscher: „Was die Freiburger tun, hat Hand und Fuß. Die haben eine Philosophie und ziehen diese auch durch“.

Bevor der Allgäuer Butscher zum Sport-Club in Freiburg kam, spielte er beim VfL Bochum. Hier stieg er jetzt vom Jugendtrainer zum Trainerassistenten der Zweitligamannschaft auf. Butscher vergleicht Bochum mit Freiburg. „Kleine Stadt, kleiner Verein. In beiden Klubs muss man schlauer arbeiten und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein. Der SC ist ein Vorbild für den VfL.“

 

Unter Trainer Volker Finke avancierte Jens Todt beim SC Freiburg zum Nationalspieler. Finke führte den SCF einst in die Bundesliga. Beim Hamburger SV trägt Todt mit seinen Mitarbeitern die Verantwortung dafür, dass der Traditionsverein HSV erstklassig bleibt.

Bundesliga-Gründungsmitglied Hamburger SV spielt als einziger Verein seit 1963 ununterbrochen in der deutschen Eliteklasse. Aus seiner Freiburger Zeit bringt Todt den Behauptungswillen mit.

Jens Todt steht als Beispiel für den Weg des SC Freiburg vom Ausbilder zum Vorbild. Und: Jungen Profis dient der Sport-Club in Freiburg als Sprungbrett. Ähnlich verhält es sich mit „gestandenen“ Spielern aus der Freiburger Fußballschule.

GV

Folge 112 (2017-03-02) 

Zwei Titel im Visier

Bundestrainer Löw

in der Doppelspur

 

Mit dem Länderspiel-Klassiker gegen England startet die deutsche Nationalmannschaft am 22. März 2017 in Dortmund in das aktuelle Länderspieljahr.

Vier Tage nach dem Test setzt die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw mit dem Spiel am 26. März 2017 in Baku gegen Aserbaidschan die Qualifikation zur WM 2018 in Russland fort.

 

Deshalb dient für Bundestrainer Joachim Löw die Begegnung gegen England als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Unter diesem Gesichtspunkt stehen im Sommer auch die Turniere um den Confed-Cup in Russland und die U-21-Europameisterschaft in Polen.

 

Bei der WM 2018 in Russland will Löw zum zweiten Mal hintereinander nach dem Erfolg von 2014 den WM-Titel gewinnen. Das gelang in der WM-Geschichte des Fußballs seit 1930 bisher nur dem Italiener Vittorio Pozzo mit den WM-Siegen 1934 und 1938, dazwischen wurde Trainer Pozzo mit Italien 1936 auch Olympiasieger.

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewann bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro Olympiasilber. Diesen Erfolg wertet Joachim Löw nicht nur als Medaillengewinn, sondern auch unter der Kategorie Turniererfahrung.

 

Noch kein Bundestrainer gewann bisher mit der deutschen Nationalmannschaft zwei WM-Titel. Helmut Schön ist bisher der einzige Bundestrainer, der mit der deutschen Nationalmannschaft sowohl Europameister als auch Weltmeister wurde.

In einem Interview mit dem Fachblatt KICKER beantwortete Löw die Frage, ob er nach dem zweiten WM-Titel im nächsten Jahr als Bundestrainer zurücktreten würde, mit dem Hinweis, dass ein EM-Titel noch fehle.

 

Bundestrainer Joachim Löw, seit über zehn Jahre im Amt, visiert nicht nur ein Ziel an.

Als deutscher Weltmeistertrainer steht Löw mit Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer auf einer Stufe.

 

Die Länderspieltermine 2017

 

22. März 2017: Deutschland - England (LSP/Dortmund)

26. März 2017: Aserbaidschan - Deutschland (WMQ/Baku)

6. Juni 2017: Länderspiel (N.N.)

10. Juni 2017: Deutschland - San Marino (WMQ/Nürnberg)

17. Juni bis 2. Juli 2017: FIFA Confederations Cup in Russland

19. Juni 2017: Australien - Deutschland (Sotschi)

22. Juni 2017: Deutschland - Chile (Kasan)

25. Juni 2017: Deutschland - Afrikameister (Sotschi)

1. September 2017: Tschechische Republik - Deutschland (WMQ)

4. September 2017: Deutschland - Norwegen (WMQ/Stuttgart)

5. Oktober 2017: Nordirland - Deutschland (WMQ)

8. Oktober 2017: Deutschland - Aserbaidschan (WMQ/Kaiserslautern)

10. November 2017: Länderspiel

14. November 2017: N.N. abhängig vom Ausgang der Qualifikation (Köln)

GV

Folge 111 (2017-02-23) 

Die Golddomäne

Von der nordischen zur deutschen Kombination

 

Die deutsche Skinationalmannschaft startet bei den Weltmeisterschaften in den nordischen Disziplinen bis 5. März in Lahti/Finnland mit guten Aussichten auf Titel und Medaillen. Der Zweikampf aus Skispringen und Langlauf heißt Nordische Kombination.

Und in diesem Wettbewerb haben die Athleten des Deutschen Ski-Verbandes DSLV in der vorolympischen Saison bisher dominiert. Zum DSV-Aufgebot zählt bei der WM in Finnland auch Fabian Rießle aus Breitnau im Schwarzwald.

 

Erster deutscher Weltmeister in der Nordischen Kombination wurde 1939 in Zakopane/Polen der aus dem Riesengebirge stammende Gustav Berauer. Die ersten nordischen Skiweltmeisterschaften wurden 1937 im italienischen Cortina entschieden. Seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix/Frankreich zählt die Nordische Kombination zum olympischen Programm.

 

Die erste olympische Goldmedaille in der Nordischen Kombination gewann 1960 Georg Thoma aus Hinterzarten. Mit dem WM-Sieg 1966 in Oslo beendete Thoma seine sportliche Karriere.

 

Die olympische Goldserie deutscher Kombinierer setzten Franz Keller (Isny, 1968) und aus der ehemaligen DDR der dreimalige Olympiasieger Ulrich Wehling (1972, 1976, 1980) fort.

Die deutschen Kombinierer werden bei der WM in Finnland von Hermann Weinbuch betreut. Der Bundestrainer gewann 1985 in Seefeld/Österreich in „seiner“ Disziplin den WM-Titel.

Nicht nur als aktiver, sondern auch als Trainer steht Weinbuch dafür, dass aus der Nordischen Kombination längst eine sogenannte deutsche Kombination geworden ist. Das Startsignal löste einst der Schwarzwälder Georg Thoma aus.

GV

Folge 110 (2017-02-16) 

Notschrei und Jubelschrei

Zweikampf ist die Nummer eins

 

Biathlon als Zugnummer für das Fernsehen. Dank der WM-Siege von Laura Dahlmeier aus Garmisch und Benedikt Doll aus Breitnau schnellten die Quoten der Zuschauer in die Höhe und erreichten Werte wie im Fußball. Und bei den Wettkämpfen herrschte bei den Zuschauern auf den Tribünen Volksfeststimmung. Biathlon – im Wintersport die Nummer eins.

 

Die Sportgeschichte der Familie Doll reicht bis in die Gründerjahre des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) zurück. Der Vorfahre Professor Franz Kohlhepp war von 1908 bis 1913 DSV-Präsident. Der Ur-Ur-Großvater von Benedikt Doll fungierte bei den ersten deutschen nordischen Meisterschaften 1900 auf dem Feldberg als Kampfrichter.

Die olympische Sportart Biathlon ist jünger. Zum ersten Mal wurde bei den Winterspielen 1960 in den USA um den Olympiasieg gekämpft. 1958 gab es im Biathlon die ersten Weltmeisterschaften.

Der Langläufer Sixten Jernberg aus Schweden, Olympiasieger 1956, 1960 und 1964, nach dem Ende der Karriere gefragt, was er künftig sportlich unternehmen würde, antwortete in der bedächtigen Art der Skandinavier: „Ich fahre mit den Ski in den Wald und beobachte Elche.“

Mit dieser Sichtweise lag Jernberg ganz nahe am Ursprung des Biathlons. Dieser Zweikampf ist aus der Skijagd in Skandinavien hervorgegangen.

 

Der Grundstein für Biathlon im Schwarzwald wurde im Zentrum Notschrei gelegt. Der WM-Sieg von Benedikt Doll löste einen Jubelschrei aus.

 

 

Einen Nachklang erhofften sich die Verantwortlichen im Landesverband Schwarzwald und im nationalen Fachverband. Der Weltmeister als Ansporn für Talente.

GV

Di                  19.09.2017 

Nr.             2.522 - 1.219

Sollte es in diesen Tagen zu Unregelmäßigkeiten bei der Aktualisierung der Website kommen, bitte ich um Entschuldigung. Webmaster und Internet Provider primacom führen einen Vertragsstreit!

BJM

Aktualisierung        11:05

Übrigens,

 

… der Abschuss eines Wisents, eine europäische Art des Bisons (rechts), in Brandenburg am 13. September schlägt immer höhere Wellen. Der aus Polen stammende 900-kg-Bulle wurde nahe des Städtchens Lebus auf Anweisung des Ordnungsamtes abgeknallt. Ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr sei vor Einbruch der Dunkelheit nicht aufzutreiben gewesen, hieß es. "Deutschland – kein Land für Wisente", titelte die regierungsnahe Zeitung Gazeta Polska Codzienna vorwurfsvoll. Nun kann den Deutschen der Schwarze Peter in Sachen Naturschutz zugeschoben werden. "Deutsche Logik – den geschützten Wisent abschießen, aber die Borkenkäfer in unserem Urwald schützen" so eine von vielen Twitter-Meldungen. Es ist der alte Vorwurf östlich der Oder, dass man in Deutschland Polen gern belehre, sich selbst jedoch mehr Freiheiten herausnehme.

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 16.09.2017

21    26    27   31    35   47    SZ: 9

Spiel 77:  4741 600

 

Super 6: 169 673 

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

2035 (2017-09-19) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Im Süden der Insel Rügen direkt

an der Deutschen Alleenstraße

Putbus - die ehemalige Fürstenresidenz

Name kommt vom slawischen epod boz - hinter dem Holunderbusch

BREAKING NEWS

Stand: 19.09.2017 - 11.05 Uhr

 

International

 

Der frühere Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, ist laut einem CNN-Bericht während des Wahlkampfs bis nach dem Urnengang heimlich von den Behörden abgehört worden. Manaforts Gespräche seien auf Grundlage einer geheimen Gerichtsanordnung bis mindestens Anfang dieses Jahres mitgeschnitten worden.Unter Berufung auf drei Quellen berichtete CNN, die abgehörten Gespräche hätten bei den Ermittlern den Verdacht genährt, dass Manafort Russland ermutigt habe, zugunsten von Trump in den Wahlkampf einzugreifen. Zwei der Quellen gaben demnach allerdings an, dass die Beweise nicht ausreichend gewesen seien.

 

Spanien weist den nordkoreanischen Botschafter aus. Wegen der wiederholten Weigerung des asiatischen Landes, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben, müsse der Diplomat Spanien bis Ende des Monats verlassen, erklärte das spanische Außenministerium am Montag. Der Botschafter sei einbestellt und zur persona non grata erklärt worden.

 

Mitten in der Nordkorea-Krise haben Russland und China sowie die USA und Südkorea am Montag Militärmanöver in der Nähe des isolierten Landes gestartet.

 

Deutschland/Berlin

 

Als Angela Merkel am Montag am Rednerpult steht, im badischen Offenburg, da geht es nicht um das, was sie sagt. Es geht um das, was sie nicht sagt. Das weiß auch der Jubilar in der ersten Reihe. Wolfgang Schäuble ist gerade 75 geworden, er scheint das Brimborium um ihn zu genießen, selbst die Blasmusik, die seine CDU für ihn spielen lässt. Seit 45 Jahren sitzt er im Bundestag, ist damit nicht nur der dienstälteste CDUler, sondern auch der längstdienende Mandatar der Geschichte; und immer ist er per Direktmandat gewählt worden. Letztes Mal waren es 56 Prozent in Offenburg, wo er herkommt, wo gefeiert wird. Dass es am Sonntag ebenso viele sein werden, gilt als ausgemacht. Und dass er weitermachen will als Finanzminister, trotz der vielen Jahre in Spitzenämtern, daran lässt er selbst keinen Zweifel. Nur: Ob er noch darf, ist die Frage.


Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat das türkische Außenministerium den deutschen Botschafter einbestellt. Erst am Samstag hatte Martin Erdmann im Außenministerium in Ankara antreten müssen, weil die Türkei sich über eine Kurdendemonstration in Köln beschwert hatte.

 

Sport

 

Fussball

 

Am Tag vor dem Bundesliga-Schlager gegen Schalke hat Bayern München einen Rückschlag verdauen müssen. So verletzte sich Tormann Manuel Neuer im geheimen Abschlusstraining am Montag erneut am linken Fuß, nach Informationen der "Bild"-Zeitung droht dem Kapitän wieder eine Operation und damit eine mehrmonatige Pause. Neuer hatte erst vor drei Wochen in Bremen sein Bundesliga-Comeback gefeiert. 

 

Rad-WM in Bergen/Norwegen

 

Das deutsche Team Sunweb um Giro-Sieger Tom Dumoulin hat am Sonntag bei der Radstraßen-WM im norwegischen Bergen überraschend Gold geholt. Völlig unerwartet wurden die wesentlich höher eingeschätzten Teams wie Sky, BMC Racing und Titelverteidiger Quick-Step Floors geschlagen.

 

Sonntag: Herren, Teamzeitfahren (42,5 km): 1. Sunweb (GER/Tom Dumoulin, Lennard Kämna, Wilco Kelderman, Sören Andersen, Michael Matthews, Sam Oomen) 47:50,42 Min. – 2. BMC (USA/Rohan Dennis, Silvan Dillier, Stefan Küng, Daniel Oss, Miles Scotson, Tejay van Garderen) + 8,29 Sek. – 3. Sky (GBR/Owain Doull, Chris Froome, Wasil Kirijenka, Michal Kwiatkowski, Gianni Moscon, Geraint Thomas) 22,35. 

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