LaptopwerkPlus
LaptopwerkPlus

GERHARD VÖGTLER aus Bamlach mit:

2012 ( GÄSTE-KLICK 2 Ruderstar und Sport[...]
Microsoft Word-Dokument [85.5 KB]

 

MARKGRÄFLER

SPÄT-LESE



Folge 123 (2017-07-20) 

Mandy schreibt Geschichte

Warum Joachim Löw

die Frauen-EM verfolgt

Bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen strebt die deutsche Nationalmannschaft den neunten Titelgewinn an.

Mit acht EM-Finalsiegen ist die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Rekord-Europameister. Zudem gewannen die deutschen Spielerinnen zwei WM-Titel und wurden im vorigen Jahr in Rio de Janeiro Olympiasieger. Eine bestechende Bilanz.

 

Zwei EM-Titel verbuchte bisher Norwegens Nationalmannschaft. Den ersten EM-Titel der Geschichte gewann 1984 Schweden. In einer Neuauflage des Olympiafinales von 2016 trafen im ersten Gruppenspiel des laufenden EM-Turniers in den Niederlanden Olympiasieger Deutschland und Silbermedaillengewinner Schweden aufeinander. Die Begegnung endete torlos und hält beiden Mannschaften die Tür offen.

Für das EM-Turnier in den Niederlanden berief Bundestrainerin Steffi Jones fünf Spielerinnen des SC Freiburg. Dem DFB-Kader gehören auch fünf Spielerinnen des VfL Wolfsburg und vier Spielrinnen vom FC Bayern München an. Die Vereine aus der Ersten Bundesliga der Männer sind bei der Frauen-EM in den Niederlanden also stark vertreten. Bundesliga-Torjägerin und EM-Teilnehmerin Mandy Islacker (oben) von Bayern München hat eine familiäre Verbindung zum Männerfußball. Ihr Großvater Franz Islacker spielte einst für Rot-Weiß Essen in der Nationalmannschaft.

Franz Islacker wurde 1955 mit Essen Deutscher Meister. Beim 4:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern im Finale erzielte er drei Tore.

Mit ihren Toren verhalf Mandy Islacker im vorigen Jahr Bayern München zum Meistertitel in der Frauen-Bundesliga.

 

Eine runde Geschichte. Rund wie der Fußball. Ob von Männern oder Frauen gespielt. Joachim Löw, Bundestrainer der Männer und mit seiner Nationalmannschaft 2014 Weltmeister geworden, war noch nie Europameister. Bei der Frauen-EM in den Niederlanden wird er das Turnier mit dem DFB-Team als Titelverteidiger wohl aufmerksam verfolgen.

 

Und: Löw ist immer noch Rekord-Torschütze des SC Freiburg.

GV

Folge 122 (2017-06-29) 

Mit Tourfieber

nach Deutschland

Ein deutscher Sieg

ist ausgeschlossen

 

Großer Radsport an diesem Wochenende in Deutschland. Die Tour de France wird am Samstag in Düsseldorf gestartet.

Nach dem Einzelzeitfahren über 14 Kilometer zum Auftakt wird am Sonntag in Düsseldorf die erste Etappe der 104. „Großen Schleife“ gestartet. Nach 203,5 Kilometer über Aachen endet die erste Etappe in Lüttich/Belgien.

Für die Radsportfreunde in der südbadischen Grenzregion ist die fünfte Etappe interessant. Sie führt am Mittwoch (5. Juli) mit Start in Vittel über 160,5 Kilometer durch die Vogesen.

Düsseldorf ist nach Köln, Frankfurt am Main und Berlin die vierte deutsche Stadt, in der die Tour gestartet wird. In Basel erfolgte 1982 der Startschuss zur Frankreich-Rundfahrt.

Viermal war Freiburg Etappenort der Tour de France, zuletzt im Jahr 2000 mit einer Passage durch Lörrach. Zweimal wurden Karlsruhe und Pforzheim passiert.

 

In der langen Geschichte der Tour de France gab es bisher nur einen deutschen Gesamtsieger. Vor 20 Jahren, also 1997, war dies Jan Ullrich, der auf der Elsass-Etappe „einzubrechen“ drohte. Ein Jahr zuvor (1996) hatte „Ulle“ die Regio-Tour gewonnen.

 

Nach 3540 Kilometer durch vier Länder und fünf Bergregionen endet die Tour de France am 23. Juli traditionell in Paris. Unter den 22 Mannschaften befinden sich auch zwei unter deutscher Flagge.

Ein deutscher Gesamtsieg ist jedoch so gut wie ausgeschlossen. Die Organisatoren der Tour de France wollen indessen im nächsten Jahr wieder die Deutschland-Tour zum Rollen bringen. Tourfieber steckt an.

GV

Folge 121 (2017-06-22) 

Sabine Spitz:

Rund um den Globus

Mountainbike-Marathon-WM

in Singen

 

Im Rennkalender von Olympiasiegerin Sabine Spitz sind in dieser Saison zwei Termine von Weltmeisterschaften verzeichnet. Am Sonntag (25. Juni) startet die Radsportlerin der Disziplin Mountainbike in Singen bei der Marathon-WM.

Im olympischen Cross Country werden die Regenbogentrikots für die Weltmeister am 10. September in Australien vergeben.

 

Bei fünf Olympischen Spielen seit 2000 in Sydney fuhr Spitz einen kompletten Medaillensatz heraus. Titel und Medaillen gab es für die Athletin vom Hochrhein auch bei EM- und WM-Rennen. Seit rund 20 Jahren zählt Spitz zur Weltklasse.

Im bisherigen Saisonverlauf unterstrich Sabine Spitz diese Kategorie. Bei Weltcuprennen im Cross Country fuhr sie zweimal unter die zehn besten Starterinnen. Damit untermauerte sie im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ihre Vormachtstellung. Diese Position konnte ihr weder die routinierte Adelheid Morath noch die talentierte Helen Grobert (beide Freiburg) streitig machen.

 

Ein Grund mehr, um getreu der Devise des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Oliver Kahn vom FC Bayern München zu verfahren: „Weiter, immer weiter.“ Die Richtung: Die nächsten olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Wieder eine Weltreise. Typisch für Sabine Spitz. Sie kurbelte auf allen Kontinenten in der erfolgreichen Spur.

Sabine Spitz fühlt sich sowohl in der weiten Welt als auch in der Hotzenwälder Heimatregion zu Hause. Als Jugendliche betrieb sie im Winter das Schlittschuhlaufen. Später entdeckte sie im Schwarzwald den Mountainbike-Radsport.

 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie „ihrem“ Sport auch nach ihrer aktiven Laufbahn treu bleiben wird. Als Rennkurs-Betreiberin oder im BDR und im Weltverband als Anwalt dieses Sports.

GV

 

Folge 120 (2017-06-15) 

Von der Dreisam

in die Welt

Löw liegt schon

vor Herberger

 

Die Dreisam fließt durch Freiburg. Der Fluss diente einst als Namensgeber des Stadions, in dem der SC Freiburg seine Heimspiele austrägt. Mittlerweile heißt die Spielstätte des Sport-Clubs aus Freiburg statt Dreisamstadion für den Klub aus der Fußball-Bundesliga Schwarzwald-Stadion. Wenn eines Tages der geplante Neubau einer Arena steht, dürfte ein neuer Name fällig sein.

Drei erfolgreiche südbadische Trainer, die einst als Spieler beim SC Freiburg aktiv waren, erinnern sich an das Dreisamstadion: Joachim Löw, Christian Streich und Heiko Herrlich. Gewissermaßen ist dieses Trio in der Breisgaumetropole durch ein Dreiband verbunden.

 

Bundestrainer Löw ist Rekordtorschütze des SC Freiburg, der aktuelle Sport-Club-Trainer Streich ist momentan der dienstälteste Bundestrainer in der deutschen Eliteklasse und Heiko Herrlich, ehemaliger Zweitligaspieler des SCF, wird in der neuen Saison Cheftrainer von Bayer Leverkusen. Als Spieler von Borussia Dortmund gewann Herrlich unter der Regie des Lörracher Trainers Ottmar Hitzfeld 1997 die Champions-League im Münchner Finale gegen Juventus Turin.Joachim Löw aus Schönau, Christian Streich aus Eimeldingen und Heiko Herrlich aus Waldkirch – aus Südbaden bis zum internationalen Fußball. Ein weites Feld.

 

Bundestrainer Löw befindet sich auf dem Weg an die Spitze der Rangliste der zehn Chefs der Nationalmannschaft. In seinen elf Amtsjahren betreute Löw die Verbandsauswahl des DFB in 148 Länderspielen (Platz zwei hinter Sepp Herberger). In der Anzahl der Siege liegt Löw schon vor Herberger. Auch ein Rekord.

Die Dreisam nimmt ihren Anfang im beckenförmigen Dreisamtal im badischen Südschwarzwald. Nahe der Brücke der Landesstraße 127 von Kirchzarten nach Stegen liegt der Zusammenfluss des etwas längeren Rotbachs aus dem Höllental und des etwas wasserreicheren Wagensteigbachs. Vom Punkt dieser „Flusshochzeit“ im Westen des Naturparks Südschwarzwald fließt die Dreisam im Breisgau kanalisiert nach Westen und nimmt unter anderem den Krummbach und die Brugga von links auf und von rechts den Eschbach. Mit dem östlichen Ende des Stadtteils Ebnet erreicht der Fluss Freiburg und passiert das Schwarzwaldstadion (früher Dreisamstadion). Am sogenannten „Sandfang“ wird ein großer Teil des Wassers für den Gewerbekanal und die Freiburger Bächle abgezweigt. Wikipedia

GV

Folge 119 (2017-06-08) 

Der andere FCB

Basel, Benthaus

und Europa

 

Der Schweizer Fußball-Verband (SFV) wurde 1895 gegründet, der erste Schweizer Meister Grashoppers Zürich 1898 gekürt. Die erste Meisterschaft feierte der FC Basel erst 1953 auf dem Landhof.

 

In diesem Frühjahr verbuchte der FCB vom Rheinknie seinen 20. Titel. Als Krönung von acht Meisterschaftserfolgen in Serie.

Das erste Kapitel der Basler Erfolgsgeschichte schrieb der deutsche Nationalspieler Helmut Benthaus. Er kam Ende der sechziger Jahre vom 1. FC Köln zum FC Basel, den er in seinen 17 Jahren als Trainer zu sieben Titelgewinnen führte.

 

Helmut Benthaus: Pfingstmontag feierte der erste VfB-Meistertrainer in der Bundesliga, der mittlerweile im schweizerischen Riehen nahe der Grenze zu Deutschland lebt, seinen 82. Geburtstag

Mit Benthaus als Trainer gewann der Lörracher Torjäger Ottmar Hitzfeld beim FC Basel 1972 und 1973 den Schweizer Meistertitel. Benthaus hatte dem deutschen Bundestrainer Jupp Derwall für die Olympiamannschaft den Torjäger Hitzfeld empfohlen.

In der Bundesliga wechselte Benthaus als Trainer zum VfB Stuttgart, mit dem er 1984 die Deutsche Meisterschaft gewann. Als Spieler des 1. FC Köln war Benthaus 1964 Deutscher Meister geworden.

Für die Nachfolge von Jupp Derwall als Bundestrainer war Helmut Benthaus 1984 Wunschkandidat des deutschen Verbandes DFB, doch Benthaus war im Urlaub in Kanada telefonisch nicht zu erreichen. So fiel die Wahl auf Franz Beckenbauer.

 

Während seiner Zeit als Spieler des FC Basel hatte Ottmar Hitzfeld von Trainer Helmut Benthaus viel abgeschaut. Hitzfeld gewann als Trainer von Borussia Dortmund und Bayern München jeweils die Champions Legaue. Im internationalen Fußball verewigte sich Basel. In dieser Stadt wurde 1954 der europäische Verband UEFA gegründet, der die europäischen Wettbewerbe ermöglichte.

GV

Folge 118 (2017-06-01) 

Messe der Bewegung

Eine Woche Turnfest

in Berlin

 

Die deutsche Hauptstadt ist ab dem Wochenende für eine Woche Metropole der deutschen Turnbewegung. In Berlin feiert der Deutsche Turner-Bund (DTB) vom 3. bis 10. Juni das Internationale Deutsche Turnfest.

Mit 6 300 Teilnehmern stellt der Badische Turner-Bund (BTB) zehn Prozent der Berliner Turnfeststarter. Aus dem Markgräfler Hochrhein-Turngau (MHTG) wurden 528 Starter gemeldet. In der BTB-Rangliste steht dieser Gau an sechster Stelle der insgesamt 13 Turngaue.

 

Zum Turnfest in Berlin setzt der BTB zwei Sonderzüge ein. Diese fahren ab Basel und ab Konstanz. Beim 6. Deutschen Turnfest 1885 in Dresden nahmen zum ersten Mal Starter aus dem MHTG teil, der in seinem Gründungsjahr 1882 in Schopfheim auch das erste Gauturnfest durchgeführt hat.

 

Mit fast 1 000 Besuchern wurde 1860 in Coburg das erste deutsche Turnfest veranstaltet.

 

Das Deutsche Turnfest in Berlin ist nicht nur eine Messe des Breitensports, sondern bietet auch Spitzensport. In allen olympischen Turndisziplinen ermittelt der DTB im Rahmen des Turnfestes auch die Deutschen Meister.

 

Zum gesellschaftlichen Teil zählt beim Berliner Turnfest der so genannte Badische Abend, der sich im Lauf der Zeit zu einem Anziehungspunkt für die Festbesucher aus allen deutschen Regionen entwickelt hat.

 

Das Alter der Berliner Turnfestteilnehmer reicht von zwölf bis 94 Jahre.

So breit gefächert ist auch das Angebot der Messe des Turnens in der Hauptstadt Berlin.

GV

Folge 117 (2017-05-18) 

Die besondere Qualität des SC Freiburg

Kompliment von Ottmar Hitzfeld

 

Finale der 53. Saison in der Fußball-Bundesliga. Am letzten Spieltag tritt Aufsteiger SC Freiburg am Samstag beim Rekordmeister FC Bayern München an. Die Freiburger stehen bei der Münchner Meisterfeier Spalier.

Doch auch der Sport-Club hat Grund zum Feiern. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Es winkt sogar noch ein Startplatz für den internationalen Wettbewerb.

Und: Für den Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld aus Lörrach steht fest, dass Christian Streich die Auszeichnung Trainer des Jahres verdient hat. Streich schaffte mit seiner Mannschaft nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg und führte den SC Freiburg in der deutschen Eliteklasse auf einen Spitzenplatz.

 

Die Sport-Club-Spieler loben nicht nur die fachlichen Qualitäten des Freiburger Trainers, sondern vor allem auch dessen Art der Menschenführung.

Sport-Club-Kapitän Julian Schuster spricht in einem Interview vom Feingefühl des Freiburger Trainers, und hebt hervor: „Das ist eine ganz wichtige Qualität von Christian Streich.“.

 

Schusters sportliche Saisonbilanz: „Wenn wir am Ende tatsächlich so gut abschneiden, dass es für Europa reichen sollte, dann müssen wir das mitnehmen. Das sind unbezahlbare Momente. Vor vier Jahren haben wir auch Europa-League gespielt, und sind in der Bundesliga geblieben.“

 

Spieler, Trainer und Vorstandsmitglieder des SC Freiburg sind nicht nur sportlich gerüstet, sondern auch gefestigt für die Zukunft. Ein Zusammenhalt, nicht nur auf dem Spielfeld.

 

1. Bundesliga - Saison 2016/2017

 

 

R

V

Verein

Sp

S

U

N

Tore

TD

P

Quali

1

(1)

Bayern München (M,P)

33

24

7

2

85:21

+64

79

CL

2

(2)

RB Leipzig (N)

33

20

6

7

64:37

+27

66

CL

3

(3)

Borussia Dortmund

33

17

10

6

68:37

+31

61

CL

4

(4)

1899 Hoffenheim

33

16

13

4

64:37

+27

61

CLQ

5

(6)

Hertha BSC

33

15

4

14

41:41

+0

49

EL

6

(5)

SC Freiburg (N)

33

14

6

13

41:56

-15

48

ELQ

7

(7)

1. FC Köln

33

11

13

9

49:42

+7

46

 

8

(8)

Werder Bremen

33

13

6

14

58:60

-2

45

 

9

(9)

Borussia Mönchengladbach

33

12

8

13

43:47

-4

44

 

10

(10)

FC Schalke 04

33

11

9

13

44:39

+5

42

 

11

(11)

Eintracht Frankfurt

33

11

8

14

34:41

-7

41

 

12

(12)

Bayer 04 Leverkusen

33

10

8

15

47:53

-6

38

 

13

(15)

1. FSV Mainz 05

33

10

7

16

44:53

-9

37

 

14

(13)

FC Augsburg

33

9

10

14

35:51

-16

37

 

15

(14)

VfL Wolfsburg

33

10

7

16

33:50

-17

37

 

16

(16)

Hamburger SV

33

9

8

16

31:60

-29

35

Ab-Rel

17

(17)

FC Ingolstadt 04

33

8

7

18

35:56

-21

31

Ab

18

(18)

SV Darmstadt 98

33

7

3

23

26:61

-35

24

Ab

Stand: Samstag, 13.05.2017, 17:48 Uhr

 

GV

Folge 116 (2017-05-10) 

Seit fünf Jahrzehnten

Geld für Gold

Stiftung Deutsche Sporthilfe

 

In diesem Jahr wird die Stiftung Deutsche Sporthilfe (SDS) 50 Jahre alt. Die Gründung am 26. Mai 1967 in Berlin geht auf eine Initiative des Unternehmers und Dressurreiters Josef Neckermann aus Frankfurt am Main zurück.

 

 

Am 11. Februar 1968 gewann Franz Keller aus Isny bei den Olympischen Spielen in Grenoble als erster von der Sporthilfe geförderter Athlet in der Nordischen Kombination die Goldmedaille.

In den fünf Jahrzehnten seit Bestehen der Sporthilfe förderte die Stiftung mit rund 410 Millionen Euro fast 50 000 Athleten aus 50 Sportarten. Durch die SDS-Förderung sprangen bei Olympischen Spielen im Sommer und Winter 247 Goldmedaillen heraus.

Allein im vorigen Jahr zahlte die Sporthilfe insgesamt 13,6 Millionen Euro an Fördermitteln aus, ohne Sachleistungen und Servicegelder, die die Stiftungspartner den Athleten direkt zukommen ließen.

 

 

Aus unserer Region in der südbadischen Grenzecke wurden von der Sporthilfe bisher auch die Olympiastarter Nicole Grether, Monique Riesterer und Ruwen Faller gefördert. In gewisser Hinsicht ist Olympiasiegerin Sabine Spitz eine Ausnahme. Sie startete erst im Aktivenalter durch, ist jedoch mittlerweile der Sporthilfe verbunden. Inzwischen stehen auch die Talente Tabea Tabel und Moritz Huber auf der SDS-Förderliste.

Ein Sporthilfe-Sprecher hält das Fördermodell des deutschen Sports noch für ausbaufähig. Das entspricht dem Olympiamotto schneller, höher, stärker.

Auf das Sozialwerk des deutschen Sports kann auch in Zukunft nicht verzichtet werden.

GV

Folge 115 (2017-03-23) 

Das Tour-Fieber steigt

Start in Düsseldorf zum

Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“

 

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), gegründet 1884 in Leipzig, ist im deutschen Sport einer der ältesten Fachverbände. Der internationale Verband UCI entstand 1900 in Paris.

In Frankreich wurde 1903 die Tour de France gestartet. Die Frankreich-Rundfahrt gilt als ältestes Etappen-Radrennen der Welt. In diesem Jahr wird die Tour de France in Düsseldorf gestartet. Der BDR hatte sich darum beworben, um das Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ in einem geeigneten Rahmen zu feiern.

Im nächsten Jahr soll es auch wieder eine Deutschland-Rundfahrt geben. Zum ersten Mal stand sie 1911 auf dem Programm. Der deutschen Tour fehlt es jedoch an Kontinuität. Immer wieder gab es längere Unterbrechungen.

Zuletzt galt die inzwischen ebenfalls eingestellte Regio-Tour als Impuls für einen Neustart der Deutschland-Tour.

Als bisher einziger deutscher Radprofi gewann 1997 Jan Ullrich aus Merdingen die Tour de France, nachdem er ein Jahr zuvor die Regio-Tour für sich entschieden hatte.

Jan Ullrich gewann 2000 in Sydney beim olympischen Straßenrennen die Goldmedaille. Auch die Olympiasieger von 1992 in Barcelona mit dem Straßenvierer, Michael Rich aus Reute und Christian Meyer aus Freiburg sowie die Berliner Bernd Dittert und Uwe Peschel, starteten schon bei der Regio-Tour.

Die heutigen Profis Nico Denz aus Waldshut-Tiengen und Jascha Sütterlin aus Freiburg erwarben im Team Baden bei der Regio-Tour die Rennhärte. Dieses Duo möchte im Sommer beim Auftakt der Tour de France in Düsseldorf dabei sein. Nicht nur bei Denz und Sütterlin steigt das Tourfiber.

GV

Folge 114 (2017-03-16) 

Asienspiele im Winter

Schwarzwälder Wurzeln

schlagen durch

 

Die Winterkönigin Laura Dahlmeier ist mit fünf WM-Titeln im Biathlon bei den Olympischen Spielen im nächsten Jahr die große Favoritin. Die in sich ruhende Athletin aus Bayern wird diese Rolle nicht als Belastung empfinden.

 

Die Winterspiele werden 2018 in Südkorea entschieden. Für 2022 haben die Olympier die Winterspiele nach Peking vergeben. Da verwundert es nicht, dass Dahlmeier den Wunsch verspürt, Olympische Spiele im Winter auch wieder einmal in Skandinavien oder in der Alpenregion zu organisieren. Zurück zu den Wurzeln also. Vor allem auch mit dem Blick auf die in Japan geplante Bewerbung für die Spiele 2026 in Sapporo, das schon 1972 Olympiastadt war.

Peking ist die erste Olympiastadt, die nach den Sommerspielen 2008 auch Winterspiele organisiert. Die Radsportlerin Sabine Spitz aus dem Schwarzwald wurde in Peking als Mountainbikerin Cross-Country-Olympiasiegerin. Sie hat deshalb an diese Asienspiele besonders gute Erinnerungen. Nun kurbelt sie als Beraterin in Südkorea ihren Sport engagiert an.

Durch gute Leistungen im vorolympischen Winter hat sich die Schwarzwälder Skisportlerin Steffi Böhler, die mit der deutschen Staffel schon WM- und Olympiamedaillen sammelte, als Starterin für die olympischen Wettbewerbe im nächsten Winter in Südkorea ins Blickfeld geschoben.

Sie freut sich wie Dahlmeier auf diese Asienspiele.

 

Freude auch beim Olympiastützpunkt (OSP) Freiburg-Schwarzwald. Böhler lebt und trainiert zwar schon lange in Bayern, startet aber noch immer für ihren Heimatverein in Ibach im Hotzenwald. Sie bekennt sich damit zu ihren Schwarzwälder Wurzeln und zum OSP in Freiburg.

GV

Folge 113 (2017-03-09) 

Doppelte Freiburger Schule

Eine Wandlung auf leisen Sohlen

 

Vom Ausbildungsverein zum Vorzeigeklub - die Tabelle der Fußball-Bundesliga vermittelt das neue Bild des SC Freiburg. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich rangiert im vorderen Mittelfeld auf Sichtweite zum internationalen Spielbetrieb in der neuen Saison.

 

Der ehemalige Sport-Club-Kapitän Heiko Butscher begründet den Werdegang der legendären Breisgau-Brasilianer aus Freiburg. Butscher: „Was die Freiburger tun, hat Hand und Fuß. Die haben eine Philosophie und ziehen diese auch durch“.

Bevor der Allgäuer Butscher zum Sport-Club in Freiburg kam, spielte er beim VfL Bochum. Hier stieg er jetzt vom Jugendtrainer zum Trainerassistenten der Zweitligamannschaft auf. Butscher vergleicht Bochum mit Freiburg. „Kleine Stadt, kleiner Verein. In beiden Klubs muss man schlauer arbeiten und der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein. Der SC ist ein Vorbild für den VfL.“

 

Unter Trainer Volker Finke avancierte Jens Todt beim SC Freiburg zum Nationalspieler. Finke führte den SCF einst in die Bundesliga. Beim Hamburger SV trägt Todt mit seinen Mitarbeitern die Verantwortung dafür, dass der Traditionsverein HSV erstklassig bleibt.

Bundesliga-Gründungsmitglied Hamburger SV spielt als einziger Verein seit 1963 ununterbrochen in der deutschen Eliteklasse. Aus seiner Freiburger Zeit bringt Todt den Behauptungswillen mit.

Jens Todt steht als Beispiel für den Weg des SC Freiburg vom Ausbilder zum Vorbild. Und: Jungen Profis dient der Sport-Club in Freiburg als Sprungbrett. Ähnlich verhält es sich mit „gestandenen“ Spielern aus der Freiburger Fußballschule.

GV

Folge 112 (2017-03-02) 

Zwei Titel im Visier

Bundestrainer Löw

in der Doppelspur

 

Mit dem Länderspiel-Klassiker gegen England startet die deutsche Nationalmannschaft am 22. März 2017 in Dortmund in das aktuelle Länderspieljahr.

Vier Tage nach dem Test setzt die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw mit dem Spiel am 26. März 2017 in Baku gegen Aserbaidschan die Qualifikation zur WM 2018 in Russland fort.

 

Deshalb dient für Bundestrainer Joachim Löw die Begegnung gegen England als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Unter diesem Gesichtspunkt stehen im Sommer auch die Turniere um den Confed-Cup in Russland und die U-21-Europameisterschaft in Polen.

 

Bei der WM 2018 in Russland will Löw zum zweiten Mal hintereinander nach dem Erfolg von 2014 den WM-Titel gewinnen. Das gelang in der WM-Geschichte des Fußballs seit 1930 bisher nur dem Italiener Vittorio Pozzo mit den WM-Siegen 1934 und 1938, dazwischen wurde Trainer Pozzo mit Italien 1936 auch Olympiasieger.

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewann bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro Olympiasilber. Diesen Erfolg wertet Joachim Löw nicht nur als Medaillengewinn, sondern auch unter der Kategorie Turniererfahrung.

 

Noch kein Bundestrainer gewann bisher mit der deutschen Nationalmannschaft zwei WM-Titel. Helmut Schön ist bisher der einzige Bundestrainer, der mit der deutschen Nationalmannschaft sowohl Europameister als auch Weltmeister wurde.

In einem Interview mit dem Fachblatt KICKER beantwortete Löw die Frage, ob er nach dem zweiten WM-Titel im nächsten Jahr als Bundestrainer zurücktreten würde, mit dem Hinweis, dass ein EM-Titel noch fehle.

 

Bundestrainer Joachim Löw, seit über zehn Jahre im Amt, visiert nicht nur ein Ziel an.

Als deutscher Weltmeistertrainer steht Löw mit Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer auf einer Stufe.

 

Die Länderspieltermine 2017

 

22. März 2017: Deutschland - England (LSP/Dortmund)

26. März 2017: Aserbaidschan - Deutschland (WMQ/Baku)

6. Juni 2017: Länderspiel (N.N.)

10. Juni 2017: Deutschland - San Marino (WMQ/Nürnberg)

17. Juni bis 2. Juli 2017: FIFA Confederations Cup in Russland

19. Juni 2017: Australien - Deutschland (Sotschi)

22. Juni 2017: Deutschland - Chile (Kasan)

25. Juni 2017: Deutschland - Afrikameister (Sotschi)

1. September 2017: Tschechische Republik - Deutschland (WMQ)

4. September 2017: Deutschland - Norwegen (WMQ/Stuttgart)

5. Oktober 2017: Nordirland - Deutschland (WMQ)

8. Oktober 2017: Deutschland - Aserbaidschan (WMQ/Kaiserslautern)

10. November 2017: Länderspiel

14. November 2017: N.N. abhängig vom Ausgang der Qualifikation (Köln)

GV

Folge 111 (2017-02-23) 

Die Golddomäne

Von der nordischen zur deutschen Kombination

 

Die deutsche Skinationalmannschaft startet bei den Weltmeisterschaften in den nordischen Disziplinen bis 5. März in Lahti/Finnland mit guten Aussichten auf Titel und Medaillen. Der Zweikampf aus Skispringen und Langlauf heißt Nordische Kombination.

Und in diesem Wettbewerb haben die Athleten des Deutschen Ski-Verbandes DSLV in der vorolympischen Saison bisher dominiert. Zum DSV-Aufgebot zählt bei der WM in Finnland auch Fabian Rießle aus Breitnau im Schwarzwald.

 

Erster deutscher Weltmeister in der Nordischen Kombination wurde 1939 in Zakopane/Polen der aus dem Riesengebirge stammende Gustav Berauer. Die ersten nordischen Skiweltmeisterschaften wurden 1937 im italienischen Cortina entschieden. Seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix/Frankreich zählt die Nordische Kombination zum olympischen Programm.

 

Die erste olympische Goldmedaille in der Nordischen Kombination gewann 1960 Georg Thoma aus Hinterzarten. Mit dem WM-Sieg 1966 in Oslo beendete Thoma seine sportliche Karriere.

 

Die olympische Goldserie deutscher Kombinierer setzten Franz Keller (Isny, 1968) und aus der ehemaligen DDR der dreimalige Olympiasieger Ulrich Wehling (1972, 1976, 1980) fort.

Die deutschen Kombinierer werden bei der WM in Finnland von Hermann Weinbuch betreut. Der Bundestrainer gewann 1985 in Seefeld/Österreich in „seiner“ Disziplin den WM-Titel.

Nicht nur als aktiver, sondern auch als Trainer steht Weinbuch dafür, dass aus der Nordischen Kombination längst eine sogenannte deutsche Kombination geworden ist. Das Startsignal löste einst der Schwarzwälder Georg Thoma aus.

GV

Folge 110 (2017-02-16) 

Notschrei und Jubelschrei

Zweikampf ist die Nummer eins

 

Biathlon als Zugnummer für das Fernsehen. Dank der WM-Siege von Laura Dahlmeier aus Garmisch und Benedikt Doll aus Breitnau schnellten die Quoten der Zuschauer in die Höhe und erreichten Werte wie im Fußball. Und bei den Wettkämpfen herrschte bei den Zuschauern auf den Tribünen Volksfeststimmung. Biathlon – im Wintersport die Nummer eins.

 

Die Sportgeschichte der Familie Doll reicht bis in die Gründerjahre des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) zurück. Der Vorfahre Professor Franz Kohlhepp war von 1908 bis 1913 DSV-Präsident. Der Ur-Ur-Großvater von Benedikt Doll fungierte bei den ersten deutschen nordischen Meisterschaften 1900 auf dem Feldberg als Kampfrichter.

Die olympische Sportart Biathlon ist jünger. Zum ersten Mal wurde bei den Winterspielen 1960 in den USA um den Olympiasieg gekämpft. 1958 gab es im Biathlon die ersten Weltmeisterschaften.

Der Langläufer Sixten Jernberg aus Schweden, Olympiasieger 1956, 1960 und 1964, nach dem Ende der Karriere gefragt, was er künftig sportlich unternehmen würde, antwortete in der bedächtigen Art der Skandinavier: „Ich fahre mit den Ski in den Wald und beobachte Elche.“

Mit dieser Sichtweise lag Jernberg ganz nahe am Ursprung des Biathlons. Dieser Zweikampf ist aus der Skijagd in Skandinavien hervorgegangen.

 

Der Grundstein für Biathlon im Schwarzwald wurde im Zentrum Notschrei gelegt. Der WM-Sieg von Benedikt Doll löste einen Jubelschrei aus.

 

 

Einen Nachklang erhofften sich die Verantwortlichen im Landesverband Schwarzwald und im nationalen Fachverband. Der Weltmeister als Ansporn für Talente.

GV

Folge 109 (2017-01-12) 

Mit Sprungwurf

zum WM-Titel

Zwischenstation auf

dem Weg nach Tokio

 

Die deutsche Handballnationalmannschaft setzt zum nächsten großen

Wurf an. Nach dem EM-Finalsieg und Olympiabronze 2016 will der Europameister jetzt bei der Weltmeisterschaft in Frankreich das

Endspiel erreichen.

Bei den bisherigen 24 WM-Turnieren seit 1938 gewannen deutsche Mannschaften dreimal den Titel. Zudem belegten sie viermal Platz zwei und dreimal Rang drei.

In der „ewigen“ WM-Tabelle ist die deutsche Auswahl hinter Frankreich (5 Titel) sowie Schweden und Rumänien (je 3) Vierter. Weltmeister waren bisher auch Russland, Spanien, Kroatien, Tschechoslowakei und Jugoslawien. Die deutsche Mannschaft wurde 1938, 1978 (BRD) und 2007 Weltmeister. Aus der WM-Mannschaft vor zehn Jahren fungiert Oliver Roggisch vom TuS Hofweier jetzt als Manager der DHB-Auswahl. Bundestrainer aus Südbaden waren schon Arno Ehret, Simon Schobel (beide TuS Hofweier) und Martin Heuberger (TuS Schutterwald). Heubergers Nachfolger wurde der Isländer Dagur Sigurdsson, der mit der deutschen Mannschaft zum Höhenflug ansetzte.

 

Nach der WM in Frankreich tritt der Erfolgstrainer auf eigenen Wunsch zurück. Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio will Sigurdsson die japanische Mannschaft betreuen.

DHB-Vizepräsident Bob Hanning, der Sigurdsson als Trainer für die deutsche Auswahl verpflichtete, muss nach einem neuen Trainer für den nationalen Fachverband finden. Das große Ziel bleibt. Olympiasieg in Tokio. Ein solcher Erfolg fehlt noch in der DHB-Bilanz.

Als Kandidat für das Amt des Bundestrainers wird der Südbadener Markus Baur lanciert, da Kapitän der Weltmeisterschaft von 2007 und derzeitige Bundesligatrainer in Stuttgart.

Die Devise: Große Sprünge mit erfolgreichen Würfen.

GV

Folge 108 (2017-01-05) 

Von der Straße

zum Titel

 

Löw immer noch Rekord-Torschütze des SCF

 

Gegner der Extraklasse erwartet der SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga nach der Feiertagspause sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Der Deutsche Meister FC Bayern München präsentiert sich jeweils im Breisgau.

Zuvor wurden an den Sport-Club aus Freiburg Komplimente verteilt.

Bundestrainer Joachim Löw, einst beim SC Freiburg aktiv und immer noch Rekord-Torschütze des Vereins, ernannte Christian Streich zum Trainer des Jahres. Siegfried Dietrich, als Manager des 1. FFC Frankfurt ein großer Förderer des Frauenfußballs in Deutschland über seinen Verein hinaus, wies dem SC Freiburg hinter den Spitzenclubs Bayern München und VfL Wolfsburg die Rolle als dritte Kraft der Frauen-Bundesliga zu.

 

Mit fünf Amtsjahren ist Streich (oben) dienstältester Bundesligatrainer. Zunächst hatte Streich noch gezögert, beim SCF überhaupt Cheftrainer bei den Männern zu werden. Viel lieber wollte er Jugendtrainer bleiben. Nun ist er an der Dreisam zu einer festen Größe herangereift. Der Verein bietet den Rahmen, dass dies so bleiben wird.

In der Frauen-Bundesliga hob Dietrich beim SCF Nationalspielerin Hasret Kayikci als Straßen-Kickerin hervor. Ein Spielertyp, der im Männerfußball praktisch ausgestorben ist.

In dieser Reihe sieht Frankfurts Manager auch die neue Bundestrainerin Steffi Jones aus seinem Frankfurter Verein.

Bei der EM in diesem Jahr in den Niederlanden peilt Jones den Titelgewinn an. Für Löw steht die Nagelprobe bei der WM im nächsten Jahr an.

GV

Folge 107 (2016-12-28) 

Rekordsieg für die Ewigkeit

Freiburger Fußball schrieb

bei Olympia Geschichte

 

Das Weihnachtsgeschäft geht in die Verlängerung. Nach den Festtagen werden Geschenke umgetauscht.

Der Fußballfreund in der badischen Grenzecke kennt die sogenannte Verlängerung zur Genüge aus den Pokalspielen. Wenn die Verlängerung keine Entscheidung bringt, gibt es Elfmeterschießen wie beim Olympiafinale im Sommer in Rio de Janeiro. Gegen Gastgeber Brasilien verlor die deutsche Auswahl im Elfmeterschießen. Nils Petersen vom SC Freiburg hatte nicht getroffen.

Der deutschen Frauenauswahl gelang in Rio hingegen der Olympiasieg. Zur Mannschaft zählten aktuelle und ehemalige Spielerinnen des Sport-Clubs aus Freiburg.

Dabei führten die Wege der SCF-Aktiven zum Olympiaturnier auf zwei Strecken zum Ziel. Die Männer werden von der Freiburger Fußballschule auf Kurs gebracht, die Frauen werden vom Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald gefördert.

Freiburger Fußball und Olympia schrieben schon in den Gründerjahren Geschichte. Mit Josef Glaser vom Freiburger FC erzielte die deutsche Auswahl 1912 bei den Sommerspielen in Stockholm mit 16:0 gegen Russland den Rekordsieg, der bis heute besteht.

Es scheint eine Bestmarke für die Ewigkeit zu sein. Die Zahl der Länderspiele hat sich seit 1912 pro Jahr dagegen unaufhörlich in die Höhe geschraubt.

GV

Folge 106 (2016-12-15) 

Ehrung als Königsdisziplin

Am 18. Dezember im ZDF

 

Alle Jahre wieder: In den Tagen vor Weihnachten werden Sportlerwahlen durchgeführt. Am Sonntagabend überträgt das ZDF die Ehrung der deutschen Wahlsieger in Baden-Baden im Fernsehen. Die erste Abstimmung zur deutschen Sportlerwahl wurde 1947 durchgeführt.

 

Der bisher einzige Sportler des Jahres aus Südbaden war 1960 Georg Thoma (siehe oben) aus Hinterzarten.

Der Olympiasieger in der Nordischen Kombination setzte sich in der Abstimmung gegen Sprint-Olympiasieger Armin Hary aus Frankfurt am Main durch. Dabei hatten sowohl der Skisportler als auch der Leichtathlet außergewöhnliche Leistungen vollbracht. Thoma beendete die Dominanz der Skandinavier, Hary stoppte den Siegeszug der Stars aus den USA, und dies gleich zweimal. Er siegte über 100 Meter und mit der deutschen Staffel.

 

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde bei den Männern schon einige Male als „Elf“ des Jahres ausgezeichnet. 1954, nach dem ersten WM-Titelgewinn in der Schweiz, ging der DFB noch leer aus. Die Ehrung der Mannschaft des Jahres wurde erst 1957 in das Programm aufgenommen

Neben der Sportlerin und dem Sportler des Jahres wird am Sonntag auch die Mannschaft des Jahres gekürt. Und hier liegt auch die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen als Olympiasieger von Rio de Janeiro gut im Rennen. Mit Melanie Behringer aus Wieden.

Die Mannschaftsführerin des deutschen Meister FC Bayern München hat noch eine zweite Chance. Vom Weltverband FIFA wurde „Mel“ für die Wahl zur Welt-Fußballspielerin des Jahres nominiert. Eine Ehre auch ohne Ehrung.

GV

Folge 105 (2016-12-08) 

Als es für Gold noch Silber gab

Der erste deutsche Olympiasieger

 

Europameisterin und WM-Dritte: Der deutsche Fachverband DRB zeichnete Elena Brugger vom Erstligaklub TuS Adelshausen als beste Nachwuchsringerin des Jahres aus. Das Talent vom Dinkelberg genießt auch im Olympiastützpunkt (OSP) Freiburg Schwarzwald hohes Ansehen. Brugger dient dem OSP als Vorzeige-Athletin. Ein Beweis für gezielte Talentförderung.

Ringen und Olympia – ein besonderes Kapitel in der deutschen Sportgeschichte unter der Flagge der fünf Olympischen Ringe. Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen feierte Carl Schuhmann aus Berlin den ersten deutschen Olympiasieg. Im Ringen mit einer Stilart und offenen Gewichtsklasse. Schuhmann benötigte zwei Tage, ehe er den griechischen Lokalmatador Georgius Tsitas bezwungen hatte.

 

Damals gab es dafür noch keine Medaille in Gold, sondern eine Silbermedaille. Schuhmann wurde auch im Turnen Olympiasieger, startete in Athen auch als Gewichtheber und Leichtathlet. Ein vielseitiger Sportler, der seine Reise zu den Spielen in Athen selbst finanzierte. Ein echter Amateur und großer Athlet. Sein Enkel Carl Schuhmann zeigt dies in einem privaten Museum in Berlin.

Nach seiner Aktivenzeit wirkte Schuhmann in London als Turnlehrer. Sein Sohn Carl Schuhmann jr. vom TuS Charlottenburg in Berlin erkämpfte als Turner einige deutsche Meistertitel.

Bei den ersten Olympischen Spielen in Athen starteten noch keine Sportlerinnen. Mittlerweile ist für sie der Weg frei. Elena Brugger stehen alle Türen offen.

GV

Folge 104 (2016-12-01) 

Mit Kunstgriff

zum Erfolg

Die Hintergründe der

südbadener Dominanz

 

 

Drei Jahre nach den Weltmeisterschaften in Basel werden an diesem Wochenende in Stuttgart die WM-Titel im Hallenradsport in den Disziplinen Kunstfahren und Radball vergeben. Die Wettbewerbe in der Landeshauptstadt werden viele Zuschauer aus dem Bezirk verfolgen.

Bei der Basler WM 2013 war der RSV Herten zusammen mit dem Schweizer Verband Organisator. Vor dem WM-Hintergrund erlebte der RSV Herten in der Talentförderung einen Aufschwung.

Die Aktiven im Kunstfahren und im Radball bescherten dem Bezirk mit Titeln und Medaillen schon manche internationale Erfolge. Willi Eichin aus Haagen sowie Susanne Seifert und Kerstin Stark aus Lottstetten wurden Weltmeister, Anja Meyer aus Lörrach fuhr einen Europameister-Titel heraus.

Nach der aktiven Laufbahn machte die ehemalige WM-Zweite und WM-Dritte Sigrid Hupfer vom RSV Herten als Trainerin Karriere, beim nationalen Fachverband BDR wirkte sie zehn Jahre lang als Bundestrainerin für die Junioren-Nationalmannschaft.

Für die Stuttgarter WM qualifizierte sie für Südbaden ein Frauen-Zweier, der seit der Jugend nach Plänen von Sigrid Hupfer trainiert.

Die in Eimeldingen lebende Trainerin schließt nicht aus, dass Talente aus dem Bezirk wieder zur internationalen Spitze aufschließen können.

Der Erfolgsweg ist mit technischen Kunstgriffen, die zum Rüstzeug schon bei den Talenten zählen, garniert als Stilmittel der persönlichen Ausstrahlung.

Seit der ersten WM 1921 ist die Grifftechnik eine feste Größe. Vor 125 Jahren stand die Wiege des deutschen Hallenradsports in Berlin. Der RV Spandau feierte dieses Jubiläum vor einer Woche, gleichsam zur Einstimmung auf die Stuttgarter WM-Tage.

GV

Folge 103 (2016-11-24) 

Vom Schwarzwald in die Welt

Biathlon erst seit

56 Jahren olympisch

 

Olympiasieger und Weltmeister aus dem Schwarzwald – Skisportler wie Christl Cranz aus Freiburg und Georg Thoma aus Hinterzarten prägen seit Jahrzehnten den internationalen Ruf dieser Region in den alpinen und nordischen Disziplinen.

Im Vergleich zu den Skisport-Wettbewerben der „Alpinen“ (Abfahrt, Torlauf) und der „Nordischen“ (Langlauf, Springen, Kombination) mit der Olympiapremiere 1924 zählt Biathlon erst seit 1960 zum Olympiaprogramm.

Dabei reicht die Skigeschichte nach Angaben im „Sport-Brockhaus“ rund 5000 Jahre und nach Zentralasien zurück. Die Skijagd gehörte damals zum täglichen Überlebenskampf.

 

Die Geschichte des organisierten Skisports in Deutschland reicht gerade einmal über 100 Jahre zurück und führt in den Schwarzwald. In Todtnau wurde 1882 der SC Todtnau gegründet, der neben dem WSV Braunlage im Harz (Gründungsjahr ebenfalls 1882) als ältester Skisport-Verein in Deutschland gilt.

 

Die Todtnauer Initiative führte zum Landesverband Schwarzwald und zur Gründung nationaler Fachverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der internationale Fachverband FIS wurde erst 1924 gegründet. Vor gut 50 Jahren war die FIS mit der Einführung der Weltcup-Serie Vorreiter für praktisch alle Sportarten im Sommer und Winter.

Sogar die ersten Olympischen Winterspiele der Sportgeschichte waren für 1916 im Schwarzwald geplant.

 

„Die Olympischen Sommerspiele 1916 (offiziell Spiele der VI. Olympiade genannt) wurden vom Internationalen Olympischen Komitee am 4. Juli 1912 nach Berlin vergeben. Das IOC gab der deutschen Hauptstadt den Vorzug gegenüber Alexandria, Amsterdam, Brüssel, Budapest und Cleveland.

IOC-Präsident Coubertin hatte Berlin favorisiert, denn er meinte, dies könne dazu beitragen, den drohenden Krieg zu verhindern. Dies glückte nicht, und die Deutschen sagten sogar – in Erwartung eines schnellen Sieges – die Spiele nicht sofort ab.

 

Wegen des Ersten Weltkriegs fielen die Spiele aus.

 

Wichtigste Neuerung wäre die Austragung einer olympischen Wintersportwoche (im Februar) gewesen. Vorgesehen waren Eiskunstlauf, Eisschnelllauf (Mehrkampf) und Eishockey sowie Nordischer Skisport (auszutragen im Schwarzwald) mit zwei Langlaufdisziplinen, Skispringen und Nordischer Kombination. Somit hätte es bereits 1916 einen ernsthaften Vorläufer der Olympischen Winterspiele gegeben.“ Wikipedia

 

Auch ohne diese Spiele eroberte der Skisport in organisierter Form vom Schwarzwald aus die Welt.

GV

Folge 102 (2016-11-17) 

Eine bunte Mischung

Turbine läuft wieder rund

 

Exmeister Turbine Potsdam und Titelverteidiger Bayern München rangieren in der Fußball-Bundesliga der Frauen auf den Plätzen eins und zwei. Auf Rang drei nach dem achten Spieltag: Der SC Freiburg als Verfolger Nummer eins.

Durch ein 2:1 im südbadischen Derby gegen den deutschen Pokalfinalisten SC Sand aus der Ortenau rückte der SCF in diese Position, die dem Team aus dem Breisgau momentan eine Spitzenrolle bietet. Der englische Trainer des SC Sand, Collin Bell, lobte deshalb auch die Freiburgerinnen: „Der Sportclub spielt derzeit neben Potsdam den schönsten Fußball der Liga. Freiburg ist vor allem offensiv sehr stark“. Collin Bell feierte einst als Trainer des 1. FFC Frankfurt nationale und internationale Erfolge. Sein Urteil hat deshalb Gewicht.

Beim SC Sand, mit einigen ehemaligen Spielerinnen des SC Freiburg im Aufgebot, will Trainer Bell eine feste Bundesliga-Größe formen. Neben 1899 Hoffenheim, dem dritten badischen Verein in der Frauen-Bundesliga, ist Sand der zweite sogenannte Dorfverein. Der Unterschied zu Hoffenheim: 1899 spielt auch noch in der Männer-Bundesliga.

Neben Freiburg und Hoffenheim sind in der Frauen-Bundesliga aus der Männer-Bundesliga noch Bayern München, VfLWolfsburg, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach vertreten.

 

Die Hälfte der zwölf Klubs in der Frauen-Bundesliga hat also die Männer-Bundesliga im Rücken. Reine Frauen-Vereine sind SC Sand, 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam und USV Jena. Eine bunte Mischung mit drei badischen Farbtönen. Und einem SC Freiburg auf dem Vormarsch.

GV

Folge 101 (2016-11-10) 

Island und der

deutsche Handball

Folgt Gudmundsson auf Sigurdsson?

 

Nach EM-Gold und Olympia-Bronze in diesem Jahr will der Deutsche Handball-Bund (DHB) im Januar beim WM-Turnier in Frankreich zum ganz großen Wurf ansetzen. Die Nationalmannschaft peilt den dritten Weltmeistertitel nach 1978 und 2007 an.

 

Das nächste Ziel: Der Olympiasieg 2020 in Tokio.

Bis dahin läuft auch der Vertrag, den der DHB 2014 mit Dagur Sigurdsson als Bundestrainer geschlossen hat. Der Isländer ließ bei der Verpflichtung jedoch eine Hintertür offen. Eine Option ermöglicht es Sigurdsson, schon im Sommer nächsten Jahres aufzuhören. Dem Vernehmen nach will er nach Japan wechseln.

Mit dem Isländer Gudmundur Gudmundsson als Trainer wurde im Sommer in Rio de Janeiro Dänemark Olympiasieger vor Weltmeister Frankreich und dem deutschen Europameister. In dieser Woche beendete der Trainer aus Island überraschend seine Zusammenarbeit mit dem dänischen Verband.

 

Das eröffnet dem DHB die Chance, nach dem angedeuteten Weggang von Sigurdsson mit Gudmundsson erneut einen Trainer aus Island zu verpflichten. Der hat mit den Dänen gezeigt, dass ein Olympiasieg möglich ist. Und der beim DHB als Vizepräsident für den Leistungssport zuständige Bob Hanning sagt, dass als Bundestrainer nur beste Wahl zählt. Für Island spricht auch Alfred Gíslasson, der erfolgreiche Bundesligatrainer des deutschen Rekordmeisters THW Kiel.

Der deutsche Handball fährt gut mit Trainern aus Island. Sie verstehen ihr Handwerk.

 

Und: Erfolge mit der Nationalmannschaft wirken als Impuls der Talentförderung bis in die Bezirksvereine.

GV

Folge 100 (2016-11-03) Herzlichen Glückwunsch!

Jagd nach Rekorden

Joachim Löw will auch EM-Titel

 

Titel und Rekorde strebt Joachim Löw an, der dieser Tage den Vertrag als Bundestrainer mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorzeitig um zwei Jahre bis 2020 verlängert hat.

Der 56 Jahre alte Schwarzwälder, als Chef der Nationalmannschaft seit 2006 im Amt, zieht mit Helmut Schön gleich, der auf 14 Amtsjahre kam. Schön, der als einziger Bundestrainer die DFB-Auswahl zu einem EM und WM-Titel führte, hat Löw den EM-Sieg voraus. Löw, Weltmeistertrainer von 2014, könnte beim EM-Turnier 2020 mit Schön gleichziehen.

In der Rangliste der EM-Titel liegt die deutsche Nationalmannschaft mit Spanien (je 3) gleichauf. Beim WM-Turnier 2018 in Russland könnte Löws Mannschaft mit zwei Endspielsiegen hintereinander zu Italien und Brasilien aufschließen und mit dem Rekord-Weltmeister aus Südamerika (5 Titel) gleichziehen.

 

Die Sterne für Bundestrainer Joachim Löw stehen günstig. Beim Olympiaturnier im Sommer in Brasilien überzeugte die deutsche Mannschaft mit Trainer Horst Hrubesch durch den Gewinn der Silbermedaille. Einige dieser talentierten Spieler sind auf dem Sprung in die A-Nationalmannschaft, schon 2009 zeichnete sich DFB-Trainer Hrubesch als Zulieferer von Löw aus. Sechs Spieler, die damals Junioren-Europameister wurden, gehörten fünf Jahre später zum Stamm der Weltmeistermannschaft von Löw, der die Erfolgsspur weiter führte. Heute sind sich die Experten einig: Noch nie hatte der DFB so gut ausgebildete Talente in großer Zahl. Für Bundestrainer Joachim Löw Ansporn und Verpflichtung zugleich.

GV

FOLGE 99 (2016-10-27)

Heben mit Familie

Ziel der Gewichtheber: 1. Bundesliga

 

Der KSV 02 Lörrach ist im deutschen Gewichtheben nicht nur ein Traditionsverein, sondern auch ein Garant für internationale Erfolge. Trainer Herbert Riesterer führte einst Jörg Mazur (WM-Titel) und seine Tochter Monique Riesterer (EM-Titel) zu internationalen Erfolgen. Sein Sohn Mike Riesterer führt diesen Weg bei den „Null-Zweiern“ mit Tabea Tabel fort, die als Jugendliche schon für EM-Medaillen sorgte und bei den Aktiven schon WM-Starterin war.

Mike Riesterers Schwester Monique, die in Berlin verheiratet ist und mit der Familie in der Hauptstadt lebt, brachte es als Funktionärin im nationalen Fachverband bis zur Frauenreferentin.

Der KSV 02 Lörrach ist nicht nur bei den Riesterers eine Art Familienbetrieb, sondern ist es auch bei den Hubers. Theresa Huber ist nicht nur Vereinsvorsitzende, sondern steht auch dem Bezirk vor. Ehemann Thomas Huber wirkte im Landesverband als Jugendreferent. Sohn Moritz Huber, trainiert von Mike Riesterer, zählt im deutschen Verband zu den Athleten mit großen Perspektiven.

 

Und immer wieder zeichnet sich der KSV 02 Lörrach als Organisator von Meisterschaften aus. Dafür gibt es vom Landesverband und Bundesverband regelmäßig Bestnoten.

Mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga will sich der KSV 02 Lörrach im neuen Jahr selbst belohnen.

GV

Do              20.07.2017 

Nr.           2.461 - 1.158

Aktualisierung        19:15

Übrigens,

 

… in Berlin werden immer noch dringend Wahlhelfer gesucht - ein Interessent wollte sich deshalb melden, aber … Sie glauben nicht, was dann geschah (doch Sie ahnen es sicherlich): Online ließ sich die „Bereitschaftserklärung" auf dem beschriebenen Weg an die angegebene Stelle nicht senden, also schickte unser freundlicher Helfer das Papier per Mail an die allgemeine Adresse des Bezirksamts - das war vor zehn Tagen, bis heute keine Antwort. Nächster Versuch: Persönliche Anmeldung im Rathaus Weißensee - doch dort hieß es: Nicht bei uns! Fahren Sie zum Rathaus Pankow … Das Resümee: „Im Bürgeramt Weißensee kann man kein Formular raussuchen und das ausgefüllte Ding dann nach Pankow senden? Statt dessen soll ich noch Fahrgeld bezahlen, um nach Pankow zu kommen? Also lassen wir das.“ TSCP

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 19.07.2017

17    19   21   27    36   41    SZ: 1

Spiel 77:  0177 997 

 

Super 6: 422 100  

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

1974 (2017-07-20) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Metalldiebe im Bergener Gotteshaus

In Sankt Marien hat

die Stunde 61 Minuten

Die westliche Außenwand

mit dem Grabstein einens

wendischen Priesters

BREAKING NEWS

Stand: 20.07.2017 - 19.25 Uhr

 

International

 

US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht die verdeckten Waffenlieferungen der CIA an syrische Rebellen, die gegen die Regierung von Bashar al-Assad kämpfen, stoppen lassen. Die Entscheidung habe Trump vor knapp einem Monat nach einem Treffen mit CIA-Direktor Mike Pompeo und seinem Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster getroffen.

 

Nach dem Hickhack um die Gesundheitsreform und die Russland-Affäre seines Sohnes bringt ein Zeitungsinterview US-Präsident Donald Trump abermals in Erklärungsnot. Eben wegen der Kontakte seines Teams nach Moskau hat sich Trump nun offenbar nachhaltig mit seinem Justizminister Jeff Sessions entzweit. Er hätte Sessions nicht ernannt, wenn er gewusst hätte, dass dieser sich in der Causa für befangen erklären würde, sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "New York Times".

 

In Russland ist der Entzug der Staatsbürgerschaft bei einer Verurteilung wegen terroristischer Straftaten nun möglich. Die Abgeordneten des Unterhauses verabschiedeten am Mittwoch in Moskau in dritter Lesung das Gesetz, das ausschließlich eingebürgerte Russen betrifft.

 

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu befand sich im Gespräch mit Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Sein Mikrofon soll bei dem privaten Treffen zeitweise noch eingeschaltet gewesen sein, so dass ihn Journalisten außerhalb des Zimmers hätten hören können. "Europa gefährdet seine eigene Entwicklung, in dem es seine Beziehung zu Israel in Gefahr bringt wegen dieses verrückten Versuchs, Bedingungen zu schaffen" für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern, sagte er laut "Ynet" weiter. "Europa muss sich entscheiden, ob es leben und gedeihen will oder ausdörren und verschwinden."

 

In Griechenland haben sich in den vergangenen Wochen gewalttätige Angriffe auf Migranten gehäuft. Die Attacken werden meist nachts von Schlägertrupps durchgeführt, die mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet sind.

 

Beim Errichten von Wohnraum haut Österreich im internationalen Vergleich kräftig auf den Putz: Mit 7,6 Bauvorhaben pro 1.000 Einwohner wurde 2016 der höchste Wert von 19 untersuchten Ländern erreicht, wie aus dem aktuellen Deloitte Property Index hervorgeht. Dahinter folgten Israel mit 6,1 und Frankreich mit 5,7 geplanten Wohnungen. Das Schlusslicht bildete Portugal mit 1,1 Wohnbauvorhaben. 

 

Deutschland/Berlin

 

Im Streit zwischen der Türkei und Deutschland über die Inhaftierung deutscher Staatsbürger wird der Ton immer schärfer. Das türkische Außenministerium erklärte am Donnerstag, die deutschen Äußerungen zur Festnahme von Menschenrechtsaktivisten seien nicht akzeptabel. "Das war eine direkte Einmischung in Angelegenheiten der türkischen Justiz."

 

Ein Unwetter über dem Ruhrgebiet hat zum Tod einer 51 Jahre alten Frau in Dortmund geführt. Die Frau sei an den lebensgefährlichen Verletzungen gestorben, die ihr am Mittwochabend ein umstürzender Baum zugefügt habe, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. 

 

Sport

 

Fussball

 

Teammanager Antonio Conte hat seinen Vertrag beim englischen Fußball-Meister FC Chelsea vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2021 verlängert. Das gaben die Londoner am Dienstagabend bekannt. Der ursprüngliche Vertrag des 47-Jährigen wäre bis 2019 gelaufen.

 

Spaniens Fußball-Teamstürmer Alvaro Morata wechselt von Champions-League-Sieger Real Madrid nach London zum englischen Meister Chelsea. Dies bestätigten beide Clubs am Mittwochabend. Die Ablösesumme für den 24-Jährigen soll laut spanischen Medienberichten 80 Millionen Euro betragen. Damit würde Morata zum Rekord-Verkauf der Madrilenen und zum teuersten Chelsea-Transfer. 

 

Radsport

 

Tour de France

 

Chris Froome strampelt bei der Tour de France seinem vierten Gesamtsieg entgegen. Der Brite hielt mit seinem Sky-Team am Donnerstag auch auf der letzten Bergetappe den Angriffen der Konkurrenz stand. Auf der 18. Etappe mit dem Schlussanstieg auf den Col d'Izoard belegte Froome Rang vier zeitgleich hinter seinem schärfsten Rivalen Romain Bardet.

 

18. Etappe, Briancon – Izoard (179,5 km):

 

1. Warren Barguil (FRA) Sunweb 4:40:33 Stunden 2. Darwin Atapuma (COL) UAE +20 Sek. 3. Romain Bardet (FRA) AG2R 4. Chris Froome (GBR) Sky 5. Rigoberto Uran (COL) Cannondale 22 6. Mikel Landa (ESP) Sky 32 7. Louis Meintjes (RSA) UAE 37 8. Daniel Martin (IRL) Quick-Step 39 9. Simon Yates (GBR) Orica 59 10. Alberto Contador (ESP) Trek 1:09 Min.

 

Gesamtwertung:

 

1. Froome 78:08:19 2. Bardet +23 Sek. 3. Uran 29 4. Landa 1:36 5. Aru 1:55 6. Martin 2:56 7. Yates 4:46 8. Meintjes 6:52 9. Barguil 8:22 10. Contador 8:34

 

Profiwissen für den privaten Bauherrn

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© laptopwerk

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.