LaptopwerkPlus
LaptopwerkPlus

STAUFIS FLOHMARKT

Von und mit

WALTER STAUFENBIEL

Staufis Flohmarkt 88 (2017-07-10)

Quo vadis

G20-„Gegner“ ???

Was können Hamburg und seine Bewohner dafür?

 

Konkret meine ich:

 

Pflastersteine und Stahlkugeln aus Schleudern auf Menschen.

Brennende Barrikaden und Autos, geborstene Scheiben.

Geplünderte Läden. (Aber nicht gegen den Hunger der Welt)

 

Die irrsinnigen Kosten (offiziell ca. 50 Mill., inoffiziell ca. 300 Mill)

Die wahre Zahl werden wir nie erfahren.

 

aber es geht auch anders…

 

- Glückliche, von sich selbst überzeugte Politiker, die garantiert auf rauschenden

Banketten ihre, allerdings nur für sie selbst sichtbaren Erfolge feiern.

 

- Eine über ihren „Erfolg“ total glückliche „Mutti“ .

 

Übrigens wurde vor einem Jahr den dummen Untertanen fast der gleiche Mist erzählt.

 

- Ein Hamburger OB Scholz, der das Hafenfest mit einem

G20-Gipfel vergleicht.

 

(Soviel Naivität kann man ruhig mal als kindisch einstufen, aber nicht bei der SPD.)

und noch schlimmer…

 

- Die Kinder sterben weiterhin vor Hunger.

 

- Bildung, Hygiene, Arbeit oder gleich: Bessere Lebensbedingungen bleiben weiter ein Traum von Millionen armer Menschen in dieser so reichen Welt.

 

...da fehlt noch was…

 

 

Und jetzt frage ich mich, diesmal aber mit Tränen in den Augen:

 

Wäre eine Spendensammlung gegen Hunger, Not und Elend nicht besser gewesen als geplünderte Läden, brennende Autos, Pflastersteine und Stahlkugeln?

 

 

Oder muß ich das lieber die sogenannten G20-„Gegner in Schwarz“ fragen?

 

Euer Staufi am 10. Juli 2017

Staufis Flohmarkt 87 (2017-07-07)

Quo vadis

G20-„Führungselite“ ???

 

Einer von neun Menschen weltweit muss jeden Abend hungrig

schlafen gehen.

 

Das heißt konkret:

 

795 Millionen Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen.

 

Alle fünf Sekunden stirbt laut Unicef weltweit ein kleines Kind, das meist mit einfachen Mitteln hätte gerettet werden können.

 

Rund eine Million Säuglinge jährlich überleben den ersten Tag nach ihrer Geburt nicht.

 

Die Themen Hygiene, Toiletten, Trinkwasser, Bildung, Monokulturen und und…

lassen wir jetzt mal weg,

 

denn es geht auch anders…

 

- Zum G20-Gipfel haben die sogenannten Welt-Eliten insgesamt

  9000 Zimmer in Hamburg gebucht.

- Im Durchschnitt bestehen die Delegationen aus 100 Personen.

 

und noch schlimmer…

 

 

- Der amerikanische Präsident hat eine 600 Mann starke Begleitung.

 

- Der Staatsminister Saudi Arabiens hat 400 Zimmer für seine        

  Mannschaft reserviert.

  Das ist aber noch nicht alles, denn dazu kommen noch eingeflogene   Luxus-Karossen und persönliche Kamele für die Frühstücksmilch.

  Und wenn der Monarch selbst gekommen wäre, dann hätte es skurile   Formen angenommen.

 

...da fehlt noch was…

 

- Die in die Millionen gehenden Kosten rund um den ganzen Zirkus.

Und jetzt frage ich mich:

 

Was passiert eigentlich, wenn wir „einfachen“ Menschen auch noch die Augen vor Hunger und Elend in der Welt verschließen würden?“

 

 

Oder sollte ich das lieber die G20-„Führungselite“ fragen?

 

Euer Staufi am 7. Juli 2017

Staufis Flohmarkt 86 (2017-05-10)

Eigentlich ging es ja

nur um mein Hobby!

Aber, wer Bücher verbrennt...

 

Wer mich kennt, der weiß, ich brenne für mein Hobby –

Das Miniaturbuch

 

An diesem Wochenende, Samstag 13. Mai, findet nun endlich auch einmal die jährliche Mitgliederversammlung meines Vereins in Dresden statt.

Da auf so einem Treffen neben diesem wunderbaren Erfahrungsaustausch über das gemeinsame Hobby auch immer etwas Bürokratie ihren Platz haben muss, komme ich als Vorsitzender um einen Rechenschaftsbericht nicht herum. In der Vorbereitung für diese unumgängliche Aufgabe dachte ich natürlich hauptsächlich an Bücher, bei dem Hobby selbstverständlich an Miniaturbücher. 

Aber, wie manchmal im Leben, waren meine Gedanken plötzlich bei einem Ereignis, das, mit exakter deutscher Gründlichkeit geplant und mit aller Härte zur gleichen Zeit in ganz Deutschland durchgezogen wurde und dessen Opfer Bücher und im Endeffekt ihre Autoren waren...

 

Schon vergessen?

 

Ich meine die Kampagne „ Wider den undeutschen Geist“, mit der an diesem Tag regelrecht generalstabsmäßig und

öffentlichkeitswirksam im Land der Dichter und Denker unliebsame Bücher, vor allem jüdischer, kommunistischer und fortschrittlich-liberaler Autoren verboten und in Schauveranstaltungen auf bekannten Plätzen in den Städten und Gemeinden verbrannt wurden.

Die Liste der geächteten Autoren war sehr, sehr lang.Ich möchte sie hier nicht aufzählen, aber ich weiß genau, dass ich sehr viele Titel dieser damals Geächteten heute im Miniaturformat in meiner Sammlung habe. Selbstverständlich auch Heinrich Heine. In seiner 1823 erschienenen Tragödie „Almansor“ geht es um die Eroberung des letzten muslimischen Königreichs „Granadas“ auf der iberischen Halbinsel durch katholische Ritter im Jahre 1492. Im Angesicht einer dort stattfindenden Koran-Verbrennung sagt der Moslem Hassan die neben stehenden Worte: 

 

War Heine ein Hellseher?

 

Der Leiter des damaligen reichsweiten Kampfausschusses „wider den undeutschen Geist“ war übrigens ein gewisser Paul Karl Schmidt, der für das Plakat und die berüchtigten 12 Thesen verantwortlich war. In diesen Thesen waren die Positionen und Ziele der „Aktion“ zusammengefasst, mit deren Hilfe man die jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und liberalen Ideen und ihre Vertreter anprangerte. Dank seiner überaus aktiven Rolle in diesem deutschen Trauerspiel machte Schmidt steile Karriere mit seiner späteren antijüdischen Kriegspropaganda und stieg sogar zum Pressechef des Auswärtigen Amtes in Nazi-Deutschland auf.

 

Damit aber nicht genug, brachte er es auch in der Bundesrepublik Deutschland zu sehr viel Ansehen in der Medienwelt. Das gipfelte in einer Vertrauensstellung bei Meinungsmacher Springer. Wenn das nichts ist!

 

 

 

Übrigens:

1933 waren es „nur“ Bücher,

aber es

dauerte nicht lange, bis

den Büchern

die Autoren

und ihre Leser folgten.

 

 

Das wollte Euer Staufi vom Flohmarkt unbedingt mal loswerden!

Ich habe natürlich auch in meinem Rechenschaftsbericht dieses

Ereignis ausreichend thematisiert.

 

 

 

Ach, noch was:

Auch das kann mal ein Anfang werden!

 

Oder ist er etwa schon da?

 

Staufis Flohmarkt 85 (2017-01-15)

Das Land der Verantwortungslosen

Wie lange…?

 

Diese angedeutete Frage hat ihre volle Berechtigung, denn wie lange kann ein, ich denke mal, Durchschnittsbürger wie ich, oder soll ich besser sagen, dummer Michel, denn als solcher fühle ich mich immer mehr, diesen ganzen Idiotismus, der zur Zeit in der Politik herrscht, ertragen.

 

Lügenprediger und Provinzialität

 

Für mich ist es wie eine Ewigkeit her, dass das damalige große Lügengebäude um das Thema „NSU“ Steinchen für Steinchen abgetragen und von den politischen Führungen aller Couleur größtmögliche Aufklärung versprochen wurde. Ein jahrelang dauernder Prozess soll uns Aufklärungswillen vorgaukeln, aber Konkretes, außer immensen Prozesskosten, natürlich für den Steuerzahler, kommt dabei nicht heraus. Dabei wissen doch selbst einfache Menschen, wie z.B. ich dummer Michel, dass ein großes Übel unsere Kleinstaaterei ist, denn in ...zig Amtsstuben und Büros kleben Teilverantwortliche mit ihren Ärschen, andere Namen dafür sind reinste Verharmlosung, am pensionsgefederten Karriere Sitz.

 

Nachrichten und Erkenntnisse behalten wir erst mal für uns, wer weiß, wie und wann wir sie nochmal nutzen können. Und wenn unsere, stellenweise provinzielle Lahmarschigkeit Opfer kostet, haben wir das ja nicht so gemeint. Da kommen Verfassungsschutz und Kriminalämter zu Erkenntnissen, sogar in einträchtiger Parallelität von Bund-und Landesebene und was folgt – Nichts. So war es beim Mordfeldzug der NSU-Leute und so läuft es schon wieder beim Berliner Attentat. Oder man benimmt sich kindisch naiv wie in Dresden.

 

Und schon stehen wieder unsere Allmächtigen in der Politik im Schulterschluss und verkünden knallharte Anti-Terrormaßnahmen. Jetzt sollen es gepanzerte Fahrzeuge, Schutzwesten und Maschinengewehre richten. Hoffentlich spielt die gegnerische Seite auch mit und hat jetzt Angst. Enttäuschungen werden aber nicht ausbleiben, die Kölner Polizei hat es schon gespürt. Obwohl zu Silvester am Dom Massen von Nordafrikanern eingeplant waren, kamen die nicht. Das gehört sich doch nicht!

 

Aber zurück zu den geplanten Abschreckungen

 

Ich als dummer Michel würde zum Beispiel die Kompetenz für Verfassungsschutz und andere sensible Sicherheitsbereiche in zentrale Hand legen.

Eigentlich auch logisch, aber da jagt ein Proteststurm der meisten selbstherrlichen Landesfürsten durch Deutschland, mit dem Ergebnis, dass auch weiterhin die linke Hand nicht weiß, was der rechte Fuß, oder von mir aus auch umgekehrt, macht. Es lebe weiterhin das nachrichtentechnische Chaos. Aber so ist es nun mal, wenn ich Abertausende freundlich ins Land winke und nicht mal das Primitivste – die Registrierung in den Griff bekomme.

 

Deutsche Politik schützt Betrüger VW

 

Man, oder ich, könnte ja sagen, na schön, dafür klappt es in anderen Bereichen aber besser. Da kommt aber der dumme Michel, also ich und fragt, aber bitte wo? Und genauso ist es. Die Rentenangleichung hinkt hinterher, immer mehr Alte müssen noch arbeiten, um anständig leben zu können. Jetzt findet man heraus, das länger Arbeiten jung hält. Wie alt und klapprig muss da eigentlich der Herr Winterkorn sein, der pro Tag, ich schäme mich, das zu schreiben, ca. 3.000 € Betriebsrente bekommt. Dafür muss er aber wahnsinnig kaltschnäuzig sein, denn er hat in einer VW-Immobilie für rund 5 €/qm zur Miete gewohnt. Und in Deutschland leben zig Familien unter dem Damokles Schwert steigender und damit nicht mehr bezahlbarer Mieten. Interessieren solche Probleme eigentlich noch unsere Politiker? Ich glaube, im Wahljahr gleich gar nicht. Hier geht es doch um persönliche Interessen wie einträgliche vordere Listenplätze, was scheren da die Probleme der Menschen.

 

Das Wahlvolk freilich hat zur Urne zu trotten, ein paar Brotsamen wird es schon geben, allerdings so geschickt in parlamentarische Ränke und Spielchen verpackt, dass am Ende das gemeine Wahlvolk überhaupt nicht mehr mitkriegt, wie es am Ende doch wieder bekotet und alles doppelt und dreifach zurück zahlen muss, also so wie meist immer. Übrigens hatten unsere Altvorderen dazu schon ein treffendes Sprichwort:

 

Amtsleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei.“

 

Ich glaube sogar, unsere ewigen Forderungen gehen denen da oben sowieso auf den Keks. Und vielleicht haben sie ja sogar Recht; Wer z.B. denkt, er zahlt zu viel Strom, kann doch abschalten, und wem Arzneien zu teuer sind, nimmt man eben keine. Ist doch alles so einfach, aber wahrscheinlich für uns gemeines Volk noch zu kompliziert. Dabei wissen wir doch überhaupt nicht, was so ein Wahljahr für die Existenzen unserer bedauernswerten Abgeordneten bedeuten könnte, denn auch sie haben Familien. Es wäre doch furchtbar, ein Leben ohne Diäten und Lobbyisten-Gelder:

 

Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'

 

Auch für uns, das gemeine Volk selbst, denn ohne finanzgepolsterte Sitzgelegenheiten können die da oben ja nichts ausrichten. Und dabei liegt ihnen doch gerade das Volkswohl so am Herzen. Zur Zeit besonders das fremder Völker, denn die haben doch so einen großen Nachholebedarf an Demokratie, damit Korruption und Vetternwirtschaft in ihren Ländern endlich der Vergangenheit angehören.

 

Lacht da etwa wer?

 

Selbstverständlich gehören bei der Hilfe Panzer und Sturmgewehre an erste Stelle. Wie sonst könnten die vielen armen Kinderlein dort sicher zur Schule gehen? Das wird mir aber jetzt alles zu kompliziert. Vielleicht zeigt sich jetzt gerade mein primitives Gedankentum, das solche verwobenen Prozesse nicht versteht. Anstatt nun aber Konsequenzen zu ziehen, bleibe ich stur und frage weiter. Zum Beispiel, was soll eigentlich dieses, einst so hoch gepriesene Mehrparteien-System noch. Keine dieser angeblichen Volksparteien kommt seit einigen Jahren auch nur annähernd in die Nähe ihrer einstigen Basis, geschweige denn in die Nähe des Volkes.

 

Fake-Parteien

 

Ganz im Gegenteil, sie heben immer mehr ab, bilden sich ein, sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen, gaukeln uns sonst was vor, bekoten uns nach Strich und Faden, bevormunden uns, machen sich stellenweise über uns lustig, benutzen immer öfters öffentliche Gelder zum Wettbewerb „günstig planen, überteuert realisieren“, leiden an Hör- und Gedächtnisschwäche wenn es um die Sorgen und Nöte der Menschen geht, verfeuern unsere uniformierten Landsleute in fremden Ländern usw., usw. Und das ohne Ausnahme,

  • denn die CDU ist von christlichen Werten so weit weg wie der Lügenteufel vom Wahrheitsengel,

  • die SPD wechselt ihre Meinungen, falls sie überhaupt eine hat, schneller als ein Chamäleon seine Farbe,

  • die FDP sucht, welcher Partei sie sich wieder anbiedern kann,

  • die Grünen, ganz verzweifelt auf der Suche nach ihren Wurzeln, sind generell gegen alles, nur im Ländle BW, wo sie an der Macht sind, zeigen sie, ganz zur Zufriedenheit ihres Koalitiospartners CDU ihr wahres Gesicht.

  • Na, und die Linke wiegt sich in der Opposition, frei jeglicher Verantwortung, denn nur so können sie weiter illusorisch träumen und aus dem Hintergrund meckern.

  • Wer jetzt sagt, der hat die CSU vergessen – hat er nicht. Aber was soll ich zu dieser Provinzposse, die von einem Möchtegern König regiert wird, überhaupt sagen?

     

In dem Stil könnte ich weitermachen, aber reicht das, um die Berechtigung meiner Frage in der Überschrift zu bekräftigen, nun aus?

Ich selbst weiß es nicht. Dafür kenne ich aber das Sprichwort

 

der Krug geht solange, bis Übermut tut selten gut “.

 

Oder so ähnlich. Bin eben nur der dumme ...

Wer mir einen Rat geben kann oder will, dem sag ich jetzt schon „DANKE“

 

P.S. Noch ein persönlicher Rat zu einem anderen Thema, auf das ich durch die Medien gekommen bin:

Alles, was jetzt mit Schnee, Eis, Sturm, Kälte usw. zu tun hat, nannten wir zu meiner Kindheit schlicht und einfach WINTER!

 

Tschüss sagt Euer Flohmarkt-Walter

Staufis Flohmarkt 84 (2017-01-06)

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge...

Vor und nach der Wunschausstellung

 

Warum diese Überschrift?

 

Weil die so lang ersehnte, während der Vorbereitungszeit auch schon mal verfluchte und nach der Eröffnung bewunderte Ausstellung jetzt geschlossen ist! Aus – vorbei!

 

Aber zu den Anfängen, und da muss ich sehr weit ausholen

 

Wer selbst etwas sammelt, der weiß, irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wächst das Bedürfnis, das Sammelgut, die Sammlung auch mal zu zeigen. Sei es darum, im Freundeskreis zu glänzen, oder wie bei uns, als die Sammlung quantitativ, besonders aber qualitativ wuchs, den Mitmenschen zu zeigen, was es auf unserem Sammelgebiet „Miniaturbuch“ alles so zu sehen gibt. Und genau mit diesem Wunsch, an die Öffentlichkeit zu gehen, kamen auch die Probleme. Wo gibt es Räumlichkeiten? Wer hat Vitrinen? Sind diese auch abschließbar usw.

 

Fragen über Fragen, deren Beantwortung unsere Hoffnungen gewaltig dämpften

 

Nach ersten kleinen Beteiligungen an Hobby-Ausstellungen in unserer Wohnungsgenossenschaft merkten wir, die Leute zeigen Interesse. Also suchten wir weiter nach Möglichkeiten auszustellen. In unserer Stadtbibliothek hatten wir zwei Standvitrinen, aber die Bibliotheksbesucher gingen meist achtlos vorüber und der Herr über die Leihbücher platzte auch nicht gerade vor Neugier.

Also weiter suchen. Dann der Gedanke, Mensch, wir haben doch die große SLUB, sprich „Sächsische Landes-und Universitätsbibliothek“ mit ihrem Buchmuseum. Das wäre es doch, habe ich gedacht.

 

Auf zur Kontaktaufnahme, d.h., ich habe eine alte Biblia von 1705 und eine alte Schrift aus Äthiopien eingepackt und mich zum Tag der offenen Tür angestellt. Meine Hoffnung war, dass einige der Herren mit dem „Dr. phil.“ -Titel beim Anblick dieser kleinen bibliophilen Kostbarkeiten etwas unruhig werden und Neugier zeigen. Aber mein lieber Staufenbiel, da hast du aber in die „merde“ gegriffen, denn außer einem„...das sieht aber schön aus...“ gab es keinen Kommentar. So kann man sich irren, scheinbar zählen hier nur der alte Maya Kalender und die großen Prachtbände vom ollen August.

Wir werden wohl nie zu unserer großen Wunschausstellung kommen – dachten wir, leicht deprimiert.

 

Aber, wie so oft, kam uns Kollege „Zufall“ zu Hilfe

 

Die Leiterin der Bibliothek der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden erfuhr über mehrere Ecken von unserem Hobby, wurde neugierig und nahm Kontakt mit uns auf. Ich habe von Anfang an gesagt, wer mit uns und unserem Hobby in die Öffentlichkeit will, muss zuerst bei Staufenbiels genau hinschauen, worum es sich handelt und ob sie es auch ernst meinen. So auch hier, die Frau Stenzel, so heißt die gute Frau, kam im April 2016 zu Besuch, war von unserer Sammlung absolut beeindruckt und bot uns an, in ihrer Bibliothek in vier Vitrinen (siehe oben) unsere Schätze zu zeigen. Drei Vitrinen waren je 1,45 m breit, 1,70 m hoch und 0,45 m tief. Die vierte Vitrine war etwa 50 x 50 cm mit drei Fächern.

Wir hatten es also mit insgesamt 15 Fächern zu tun, die, möglichst thematisch mit Miniaturbüchern gefüllt sein wollten. Und das bis zum

19. Oktober, dem geplanten Eröffnungstag. Als wir wieder allein waren, kamen erste Zweifel auf, ob diese Nummer nicht etwas zu groß wird.

 

Aber nein, die Chance war einfach zu toll, um nicht genutzt zu werden

 

Also los, viel Schmierpapier und ran an die Konzeption. Die Hauptfrage war, für jedes Fach eine eigene Thematik mit den dazu passenden Büchern und eventuell notwendigen Erklärungen. Und alles unter dem Motto: Der Eröffnungstermin kommt garantiert!

Darum anfangen. Zuerst brauchten wir einen großen Karton, der etwa die Größe eines Vitrinenfachs hatte. Dank Aldi kein Problem. Und dieser Karton sollte dann die nächsten Monate unser Leben am Stubentisch bestimmen. Nichts mehr mit gemütlichem Frühstück, Mittag- oder Abendessen, denn den größten Platz nahm das Vitrinenfach, äh, der Karton ein. Ich erspare uns ein Foto von der Situation, wenn Wurst, Butter, Brot und Bier mit Miniaturbüchern um die besten Plätze kämpften. Doch so nach und nach bekamen wir das Chaos in den Griff, formten sich erste Bilder, die auch vielversprechend aussahen. Jetzt kam ein unverzichtbares „Muss“, denn von allen fertig geplanten Fächern mussten Aufnahmen gemacht werden, denn diese Bilder

waren ja unsere Grundlage zum endgültigen Einräumen der Vitrinen. Ein Vergessen wäre katastrophal gewesen. Ebenso wichtig sind Listen der Bücher, die nun in die Schaubilder wanderten. Im Endeffekt haben wir etwa 1250 Exponate „verbaut“. Das waren kleine und kleinste Bücher, Leporellos, Daumenkinos und Schraubtaler. Sie waren aus allen nur erdenklichen Sachgebieten, einschließlich Kinderbücher.

Über den Wert habe ich gar nicht erst groß nachgedacht, die Bibliothek versichert nicht, und privat wäre es eindeutig zu teuer geworden. Also volles Vertrauen in die Stabilität der Vitrinen-schlösser, in den Sicherheitsdienst sowie den „elektronischen Verschluss“ der Bibliothek ab 22:00 Uhr. Und ganz nebenbei, was nutzt mir das schönste Geld, das Objekt der Begierde bekommt man sowieso nicht mehr wieder. 

 

Der Tag der Eröffnung nahte und mit einigen „Schwerlasttransporten“ mittels öffentlicher Verkehrsmittel verlagerten wir alles in die Bibliothek. Wir hatten uns für den Aufbau zwei Tage vorgegeben, eine Stunde vor Eröffnung vollendete meine Frau das letzte Schaubild in der Kindervitrine. Fertig!!!

14:00 Uhr dann endlich die Eröffnung. Nach den üblichen Reden konnte ich rund 30 Besuchern die Grundzüge der Ausstellung erklären.

Da der Platz für Fotos zu knapp wird, folgender Hinweis:

Bitte im Internet die Seite www.miniaturbuch.de aufrufen, dann auf „Aktivitäten und danach auf „Ausstellungen“ gehen. Am Ende der Seite kommt dann ein Link, der einige Fotos zur Ausstellung zeigt. Wer einen kleinen Beitrag aus der Nachrichtensendung „Sachsenspiegel“ sehen möchte, bitte unter www.miniaturbuch.de auf meinen Kopf klicken. 

Das wäre geschafft, die Besucher stellten viele Fragen und ich konnte mich bei der Beantwortung so richtig austoben und unser Hobby nahe bringen. Leider waren, trotz privater Flyer und Ankündigung seitens der Bibliothek im Internet keine Medien anwesend.

 

Und damit komme ich zum weniger schönen Teil meiner Erfahrungen zum Thema „Ausstellung“

 

Um den Leuten in Dresden und Umgebung die Gelegenheit zu geben, so etwas mal zu sehen, haben Bibliothek und wir im Rahmen unserer Möglichkeiten mit Flyern, Internet und Mundpropaganda auf unsere Ausstellung hingewiesen. Außerdem habe ich am Tage nach Eröffnung viele bittende Anrufe bei Presse, Funk und Fernsehen gemacht. Und, man lese und staune, MDR „Sachsenspiegel“ und die „Sächsische Zeitung“ reagierten mit Kamera und Reporter. 

 

Ich war happy, denn wer über die Ausstellung sieht und liest, kommt vielleicht. Wieder so eine Fehleinschätzung von mir, Kamera und Reporter waren zwar da, aber es wurde nichts gesendet oder gedruckt. Da ich nun Schmeißfliegen ähnlich nachgefragt habe, gab es immer neue Gründe gegen das Senden, wie z.B. aktuelle Ereignisse, redaktionelle Umbrüche usw. Ich hatte, gelinde gesagt, die Schnauze voll. Und das habe ich auch bei meinen Telefonaten deutlich zum Ausdruck gebracht, indem ich fragte, welchen Stellenwert kulturelle ehrenamtliche Arbeit in Deutschland überhaupt noch hat. Irgendwie hat es doch noch mit den Veröffentlichungen geklappt, aber bitteschön wann?

 

Die Eröffnung war am 19.10., Fernsehaufnahme , am 24.10., Sendung am 15.11., die Zeitung war am 08.11. da, veröffentlicht erst am letzten November-Wochenende. Wie kann ich da noch interessierte Menschen erreichen, wenn die Ausstellung schon wieder dem Ende entgegen geht? Wie einfach haben es dagegen irgendwelche Sternchen oder sogenannte Künstler, die wegen jedem Scheiß in den Medien präsent sind, ob wir das wollen oder nicht.

 

Aber das Positive war, nach den Veröffentlichungen kamen auch Besucher, zwar nicht in Massen, aber immerhin Neugierige, die dieses Thema interessierte. Und die meisten Besucher waren überrascht, wie lange die Ausstellung schon eröffnet war.

 

Soweit mal einige Eindrücke von und über ein Wagnis, das meine Frau und ich eingegangen sind, um unser nicht alltägliches Hobby einem größeren Kreis von Menschen etwas näher zu bringen.

 

Zur Zeit bauen wir ab, das ist übrigens fast genauso stressig, wie der Aufbau, denn die rund 1250 Exponate suchen ihren angestammten Platz.

Aber es kommt noch schlimmer; Meine Frau hat für unsere Gesamtsammlung (knapp 14.000 Teile) eine Inventur anberaumt, das bedeutet, neben Staub wischen und Glasscheiben polieren muss jedes Teil seine Existenz im PC-Register und in Natura nachweisen!

 

Wenn ich könnte, würde ich mich davor drücken

 

In der Hoffnung, dass dieser Beitrag etwas gefallen hat, möchte ich nochmal allen Machern und Lesern unserer Plattform ein schönes 2017 wünschen. Möge uns das neue Jahr neben endlich mehr Frieden und Menschlichkeit auch Politiker bringen, die begreifen, warum sie vom Volk gewählt wurden und werden.

Und noch ein kleiner Rat an die Regierenden:

 

Nicht jeder, der kritisiert, ist ein Feind!

 

In diesem Sinne grüßen der Flohmarkt Staufi mit Frau Elke, Hund Nicky und der Sammlung

Staufis Flohmarkt 83 (2016-12-21)

Danke, liebe Politiker!

 

Habt Ihr nun endlich Euren Terror im eigenen Land?

 

Seid Ihr nun zufrieden?

 

Tausende Menschen ohne halbwegs vernünftige Kontrolle ins Land geholt, Turnhallen blockiert, Vermieter und Produzenten von Containern reich gemacht, Millionen in den Sand gesetzt usw….

Aber schlimmer ist; wenn ich dummer Michel mir erlaubt habe, auch nur andeutungsweise kleine Argumente dagegen zu haben, schon wurde und werde ich in die ganz rechte Ecke gestellt. Mir wird als ehemaligem Abiturienten jegliches Vermögen, logisch zu denken, abgesprochen. Das können wahrscheinlich nur unsere angeblichen Volksvertreter, die die Weisheit garantiert mit Löffeln gefressen haben. Im Lauf der Jahre ist ihnen wahrscheinlich bei der Jagd nach Diäten, gekoppelt mit unverschämt hohen Zweiteinnahmen durch Lobby- und andere dubiose Einkünfte das letzte Stück humanes (das heißt übersetzt „menschliches“) Denken verloren gegangen. Während ein Frank Zander seit Jahren ohne großes Getöse in Berlin Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, einige menschliche Stunden bereitet, kümmert sich das Gros unserer

Volksvertreter um irgendwelches Gesülze von Anteilnahme, Beileid und Floskeln, dass Terror bei uns keine Chance hat, weil wir so gut sind. Jetzt werden wieder diese hässlichen Beton Lego Klötze als Wunderwaffe gegen LKW Attacken hervorgeholt, um uns Sicherheit vorzugaukeln. Aber nirgends eine Spur von Selbstkritik wegen zu lascher Gesetzgebungen und idiotischer bürokratischer Hürden beim Schutz unserer Bürger. Da werden Übergriffe verschwiegen oder verharmlost, um ja keinem Flüchtling zu nahe zu treten, Abschiebungen werden hinausgezögert…

Ich habe nichts gegen die Flüchtlingsfamilie, die endlich in Sicherheit und froh und dankbar über jede Hilfe

ist.

Aber ich habe – verflucht nochmal – etwas gegen eine große Zahl von jugendlichen Flüchtlingen, die, ausgerüstet mit modernster Kleidung und Supertechnik im Handybereich, keine Normen ihres Gastlandes akzeptieren will, und außerdem noch mangelhaft registriert wurde.

Und ich habe was gegen deutsche Behörden und Ämter, die pausenlos jammern, weil sie angeblich überfordert sind. Müssen eigentlich immer bloß wir als Bevölkerung die Kastanien aus dem Feuer holen?

Ich bin eigentlich stolz auf meine Schulbildung. Und genau die sagt mir täglich, was meine sogenannten Volksvertreter alles falsch machen.

Ich würde sagen, es reicht langsam! Und noch was; Unsere Medien mit ihren Berichterstattungen, nur ausgerichtet auf Sensationen und Umsatz, reichen mir auch. Dazu zählt auch das, von meinen Gebühren

mit finanzierte öffentlich rechtliche Fernsehen. Es kann noch soviel Sondersendungen mit hoch bezahlten sogenannte Experten bringen, kein Terrorist wird sich weltweit darum kümmern. Gesunder Menschen-verstand, gepaart mit ehrlichen Analysen, wäre meist hilfreicher und auch billiger.

Eigentlich wollte ich einen Beitrag über eine Ausstellung schreiben, in der meine Frau und ich endlich einmal in großem Stil unser Hobby – das Sammeln von Miniaturbüchern – vorstellen. Aber wo zur Zeit echte Kultur mit Füßen getreten wird, und dem oberflächlichen Vergnügen Tür und Tor geöffnet sind – Hauptsache , das Hamsterrad dreht weiter und immer schneller, brauchen wir mehr Stimmen, die der menschlichen Vernunft wieder Gehör verschaffen. Und menschliche Vernunft heißt für mich auch kompromissloses und damit hartes Vorgehen gegen Terrorismus, Antihumanismus und staatliches Versagen. Und das mit Adresse und Hausnummer! Dazu zählen für mich auch unsere immer idiotischer werdenden Bundeswehreinsätze. Wen oder was schützen wir eigentlich? Außer die Interessen der Rüstungsindustrie?

So, das war‘s jetzt aber. Schade, ich hätte gern Fröhlicheres geschrieben.

Trotzdem immer noch Euer „Flohmarkt“ Staufi

Staufis Flohmarkt 82 (2016-07-21)

Vertane Chance

Ehrlich bleibt am dümmsten

Eigentlich wollte ich heute mal ganz spontan aktionieren, sprich „Greif zur Feder, Michel“ machen, denn früher hatten wir in der DDR (ich meine natürlich die böse DDR) die Aktion „Greif zur Feder, Kumpel“. Und da gab es auch schon mal Talente, die entdeckt wurden. Jetzt denkt ihr sicher, ich will entdeckt werden. Keine Angst, die Zeit ist vorbei, vielleicht auch vertan. Ja vertan, denn, stellt euch mal vor, ich hätte an meinem Lebenslauf etwas gerüttelt und geschüttelt, was da alles aus mir hätte werden können. Abiturient nicht, das bin ich ja wirklich. Aber vielleicht das Mutterstudium fast aller Politiker, Jura, ich glaube, wahnsinnig viele Türen hätten sich für mich geöffnet.

Ich stelle mir vor...Der Jurist und Miniaturbuchsammler Staufi eröffnet im Foyer des Deutschen Bundestages eine neue Miniaturbuchausstellung, Vernisage am ...Ist der Gedanke nicht heller Wahnsinn. Und dann die Angebote der Lobbyisten, weitere Vorhaben meines e.V. finanziell zu unterstützen. Und das alles nur, weil es mir gelang, meinen Lebenslauf etwas aufzumotzen. Dass das möglich ist, zeigt das real existierende MdB Frau Hinz. Aber an dieser Stelle muss man auch hervorheben, dass sie uneigennützig mitten in der Legislaturperiode ihr Mandat zur Verfügung stellt. Das verdient doch Anerkennung, wenn ich allein an den finanziellen Verlust denke, den sie erleidet, kommen mir die Tränen. Hoffentlich behält die arme Frau wenigstens ihre Pensionsansprüche. Andere hatten da mehr Glück, denn nur weil sie ein wenig sorglos mit ihren Doktorarbeiten umgegangen sind, durften sie neue Karrieren im Vatikan oder sogar im Ausland beginnen. Glaubt ihr nun, dass ich meine Chancen vertan habe.

Was habe ich gemacht? Ausbildung mit Abschluss, Arbeit in Hülle und Fülle, über Bezahlung schweigen wir, denn kein Gewerkschaftsfunktionär würde dafür arbeiten. Übrigens gilt der gleiche Satz auch beim Thema Rente!

Aber weiter im Text, Familie gegründet, Scheidung, neue Familie, natürlich mit Kindern, nebenbei eine Wende durchgemacht (Im wahrsten Sinn des Wortes), erfolgreich zum deutschen dummen Michel qualifiziert, der ohne Nachdenken (darauf lege ich Wert!) abends sein Fernsehen reinzieht und artig zur Wahl geht. Zusammen gefasst: Der sich täglich für dumm verkaufen lässt von Leuten, die z.B.einen Jura-Abschluss als Sprungbrett nutzten, um in die große Politik zu gehen. Und hier verkaufen sie mich täglich für dumm, dass es kaum noch zum Aushalten ist. Egal, ob Bundeswehr-Einsätze zum Schutz deutscher Interessen im Ausland (hatten wir doch schon mal), Speerspitze gegen den bösen Putin, selbst überschätzte Großmäuligkeit in der EU, ständiges Aufheulen bei angeblichen Demokratie(Wessen?)-Verletzungen in fast aller Welt, aber der Gipfel ist, dass seit ca. zwei Tagen sich unsere sogenannte Politprominenz in Schweigen hüllt, wenn es um die Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen in großem Stil geht. Wo? In einem Land das gerne in die EU möchte... Ich glaube, bei diesem Thema läuft auch bei so einem braven und seinen vertanen Chancen hinterher trauernden Michel irgendwann mal die Galle über.

Dazu kommt, dass ich in einer schwachen Stunde mal von Mitbestimmung geträumt habe. Aber diese traumhafte Entgleisung meinerseits wurde mir heute von meinem ersten und obersten Bundesbürger, dem Freiheitskämpfer und Theologen und auch noch Bundespräsidenten, kräftig um die Ohren gehauen. Nischt mit Volksabstimmung und so. Die Herrschaften bleiben lieber unter sich. 

 

Und ich dummer Michel wollte zur Feder greifen! Das wäre dann auch als Meinungsäußerung deklariert worden, also in gewisser Weise auch eine Volksabstimmung. Nein, die Feder bleibt im Tintenfass. Obwohl, man hätte das ruhig mal aufschreiben sollen, was ich jetzt da alles durch meinen Michel Kopf hab gehen lassen. Vielleicht wieder eine vertane Chance! Wer weiß?

 

Euer Staufi vom Flohmarkt

Staufis Flohmarkt 81 (2016-07-16)

Bildung gegen Terror

Ich denke, das geht!

Den Fußball-Wahnsinn, oder doch besser Fußball-Irrsinn, habe ich ganz gut überstanden. Wenn ihr jetzt fragt, wieso? Ganz einfach, erst etwa eine Minute nach Anpfiff einschalten, denn wenn man Glück hatte, war da der Hinweis auf den, der mir das Sehen des Spiels überhaupt erst möglich machte, also sponserte, bereits vorbei. Und zweiter Tipp: Sofort nach Spielende ausschalten, denn was dann folgte, war schlimmer als Werbung und alle neuen Pokemon-Apps zusammen.

 

Öffentlich-rechtlicher Traumjob: Apps-Perte

Ich meine die sogenannten Expertenrunden. So langsam frage ich mich, wer den Programm -Verantwortlichen eigentlich das Recht gibt, so mit den Beiträgen der Menschen umzugehen. Das Schlimme dabei war aber, ich hatte als bekennender dummer Michel absolut keine Chance, etwas zu sehen, das in etwa dem Auftrag an das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerecht geworden wäre. Außer einer unerträglichen Zahl von Wiederholungen.

 

Merde

Laptopwerker Uwe schreibt von Konservenschrott. Für mich ist das noch geschmeichelt. Aber leider habe ich in unserem, immer weniger werdenden deutschen Wortschatz nichts Beschisseneres gefunden. Höchstens noch das Wort Merde, denn das ist mir von meinem „Nur DDR-Abitur“ (12 Jahre) immerhin vom Französisch-Unterricht hängengeblieben. Aber da bin ich sofort in Frankreich und muss sagen, die Franzosen tun mir unendlich leid. Ein Terror-Anschlag schlimmer als der andere und mit steigenden Opferzahlen. Und was tut Monsieur Hollande? Nachdem er begründet hat, warum sein Leibfriseur, weshalb eigentlich nicht Kopffriseur, 10.000 €uro Monatsgehalt erhält (Vom Staat, äh Steuerzahler???), wird er sich wieder hinstellen und verkünden, dass der Terrorismus mit aller Härte bekämpft wird.

 

Russen und Islamisten

Übrigens so, wie das nun schon seit Jahren die Herrscher und Herrscherinnen dieser Welt verkünden. Ich glaube, sie würden das auch endlich mal anpacken, aber solange der böse Putin seine Finger nach gewissen kleinen Staaten ausstreckt (tut er das wirklich?), haben sie keine Zeit, sondern müssen gewaltige neue Bündnisse schmieden und die NATO im Osten stärken. Und immer die Bundeswehr an der Spitze. Endlich kann Deutschland auch auf diesem Gebiet wieder eine Spitzenposition einnehmen. Und das mit höchster Billigung einer Vielfach-Mutter, einem zutiefst gläubigen Bundespräsidenten und unserer in Physik, aber nicht in Menschenkenntnis erfahrenen Landesmutti.

Deutsche Waffenmissionare

Wann endlich wachen diese, immer Gott gleicher werdenden angeblichen Volksvertreter mal auf und bekämpfen den Terrorismus ganz konkret an der Wurzel, also mit Bildung, Strukturprogrammen und medizinischer Hilfe für alle die Menschen, die immer noch geistig blind und damit hilflos, solchen hirnrissigen Idioten glauben. Nicht immer nur Geld mit der Gießkanne streuen, damit es schnell versickern kann. Lieber Schulen bauen, Landwirtschaft entwickeln, aber nicht durch Monokultur kaputt machen. Aber das wird garantiert teurer, und, jetzt kommt es, und es bringt keine schnelle Rendite wie Panzer und Granaten. Ein Schelm, der Arges dabei denkt…

Es wird noch soweit kommen, dass die Waffenlobby, äh Entschuldigung, natürlich NATO auch in Afrika Stützpunkte gegen Putin braucht. Die Waffenlobby wird mir armen dummen Michel schon Begründungen liefern.

Da schließt sich der Kreis wieder, denn genau dabei bekommt sie Unterstützung von den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die ihren Bildungsauftrag höchstwahrscheinlich vergessen haben. Und meine Gebühren? Na, die werden doch gebraucht für die vielen „Experten“, die mir die Welt erklären sollen, und wahrscheinlich auch müssen, weil ich doch der arme dumme Michel bin. Anders ausgedrückt, ich bin selber schuld. Aber was passiert? Nachdem ich durch Zufall gesehen habe, dass es außer Fußball noch anderen Sport gibt, sogar eine EM war dabei, wird man mich jetzt mit Olympischen Spielen bombardieren, und, welch Zufall, auch hier kommen wieder die bösen Russen ins Spiel. Ist ja auch eine Frechheit, immer noch als einzigste Amateursportler der Welt zu dopen. 

Bachs Milliardenspiele im Land der Armut

Übrigens würde ich dem IOC empfehlen, nicht mehr Olympische Spiele zu sagen, denn der alte Baron de Coubertin möchte endlich mal in Ruhe schlafen. Wie wäre es denn mit „Bachs Hoftheater zur Schaustellung unermesslichen Reichtums“. Gefällt euch nicht? Mir auch nicht. Entspricht aber immer mehr der Realität! Oder kümmert sich der allmächtige Herr Bach etwa um Schulsport in Entwicklungsländern?

Ich glaube, es ist besser, ich höre jetzt auf, denn so etwas geht auch an mir nicht spurlos vorüber, noch dazu, wo ich gerade von der angeblich „Schönsten Seereise der Welt“ zurück gekehrt bin. Übrigens kann man das – angeblich - wirklich streichen.

Die tollen Bilder, die ich auf dieser Reise in mich gesogen habe, sind auch der Grund, warum ich meinen Beitrag nicht illustriert habe, denn ich halte zur Zeit diese Abgründe zwischen arm und reich und Wahrheit und Lüge nicht aus!

Ich bin nun mal so, auch nach der Reise!

Euer Flohmarkt-Staufi

Staufis Flohmarkt 80 (2016-06-15)

“Brot und Spiele“

Kampfdrohne, Militärseelsorger, Pfarrerstochter und, ach ja, Fußball

Im April habe ich über die großen Sorgen eines Bundesliga Profis geschrieben. Er hat wahnsinnig viel Stress, um täglich die hohen Anforderungen für sein, nicht gerade üppiges Salair erfüllen zu können. Kurz und gut, er tat und tut mir immer noch leid.

Aber nun tue ich mir leid. Warum? Ganz einfach.

Ich kann den ganzen Rummel um den Fußball nicht mehr ertragen

 

Wieder ein Warum? Weil man täglich 25 Stunden nur noch ein Thema vorgesetzt bekommt, egal, ob man sich in Rundfunk, Fernsehen oder in der Presse informieren will. Und wenn ich dann doch mal ein Spiel sehe, erwartet man von mir, eine ganze Stunde vorher sogenannte Expertenmeinungen, Analysen und Prognosen über mich ergehen zu lassen. So erfahre ich eben, dass der arme Jogi Löw auch transpiriert, und auch schon mal Geruchsproben aus der Hose holt. Das interessiert mich übrigens brennend. Aber damit nicht genug, denn nach dem Spiel geht es erst mal so richtig zur Sache. Ob die Akteure eigentlich auch selbst erfahren, in welchen Kreisen und Quadraten sie auf dem Platz verkehrt rumgelaufen sind? Bedenklich ist allerdings, wenn ein Reporter nach dem Remis zwischen England und Rußland sagt, „Dieses Remis nutzt den Engländern nicht...“ Heißt das etwa, den sowieso bösen Russen nutzt es? Weil sie vielleicht nicht so hohe Ansprüche haben…. Sind eben nur die Russen, oder? Aber letztlich ist mir das auch egal, denn es geht ja angeblich nur um die schönste usw. ...! Oder etwa doch nicht? Ganz so sicher bin ich mir da nicht. 

 

Denn bei den mittlerweile nicht mehr vermittelbaren idiotischen Summen, die für einzelne Menschen mit Ball-Umgang bezahlt werden, könnte doch kein, von der öffentlichen Hand (z.B. mir, dem dummen Michel) bezahlter Politiker still zusehen, woher eigentlich diese Unsummen kommen, egal, ob er Rot, Grün oder Schwarz, von mir aus auch Gelb ist. Im Nachwuchsbereich werden nach wie vor die Eltern, oder auch die Großeltern gebeten, die Mannschaftstrikotwäsche zu übernehmen, da kein Geld vorhanden wäre. Das kommt mir als verrücktem Miniaturbuchsammler, der einen ebensolchen Verein leitet, auch sehr bekannt vor, denn auch für Kultur sind die Kassen jammervoll, ne, leer. Und schon kommt mir wieder das alte Rom in den Kopf mit seiner Zauberformel „Brot und Spiele“. Da muss es doch einen geheimnisvollen Born geben, der solche Summen sprudeln lassen kann. Fußball-Unsummen-Lobby-Politik? Ein Schelm, oder dummer Michel wie ich, der Arges dabei denkt. Und ich denke bei Arges auch an unsere öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die trotz ihres Verfassungsauftrages einen großen Teil meiner Gebühren für Fußball ausgeben, um so unsere armen Profis noch etwas mehr zu unterstützen.

 

Hat da gerade jemand Lobby gerufen?

 

Übrigens habe ich vergessen, zu sagen, dass die alten Römer mit Brot und Spiele ihre arme Bevölkerung eingelullt haben. Redet man bei uns nicht auch von weiterer Verarmung der Leute? Und noch was; Wer Fußball guckt, fragt nicht, warum deutsche Soldaten wieder gen Osten sollen. Irgendwie alles logisch, oder? Aber vielleicht bin ich einfach urlaubsreif und sehe deshalb die Dinge falsch. Auf jeden Fall brauche ich aber Abstand zum Fußball, und deshalb geht es am Sonntag für einige teure Tage auf zur „Hurtig Route“. Und da Norwegen kein EM-Teilnehmer ist, werde ich wohl etwas Ruhe haben. Hoffe ich jedenfalls.

Apropos Norwegen, ich verstehe nicht, warum man die paar zu Hause gebliebenen Nationen nicht auch noch teilnehmen lässt. Zum Beispiel als Sparringspartner oder eben einfach als Punkt- und Torlieferanten für die Elite Europas. Das gäbe übrigens ganz neue Möglichkeiten für die Hooligans dieser Länder. Schließlich wollen die sich ja auch körperlich bewegen. Geistig geht leider nicht, denn da sind sie ja eindeutig unbewaffnet.

 

Was einem zum Thema Fußball so alles durch den Kopf geht, ist schon nicht mehr normal.

 

Aber, was ist heute schon normal?

 

Etwa, dass unsere oberste Kampfdrohne nun sogar eine Rolle rückwärts in der Bundeswehr-Politik macht? Oder, dass unser hoch verehrter oberster Pfarrer unseren Soldaten überall in der Welt den Schutz des Herrn garantiert? Er sollte lieber mal daran denken, dass es vor nicht allzu langer Zeit schon mal so einen Geltungsdrang gab, Millionen deutsche Soldaten in der ganzen Welt verbluten zu lassen. Übrigens, auch im Osten…

Ist es etwa normal, dass unsere Pfarrerstochter fast stillschweigend hinnimmt, dass ein Möchtegern-Großsultan (zu)hoch bezahlten deutschen Wunschdemokraten mit Vergeltung droht? Ich glaube, hier höre ich jetzt auf, denn ich habe keine Lust, mir mit 70 noch einen Turban aufzusetzen und meine Kolumne „Flohmarkt“ in „Basar“ umzunennen.

In diesem Sinne Entschuldigung, aber ich kann nicht anders!

 

Euer Staufi vom noch „Flohmarkt“

Staufis Flohmarkt 79 (2016-04-24)

Zorn, Wut oder doch Mitleid?

Aber nur mit dem Geisteszustand

Da wollte ich mich mal in Ruhe auf einen schönen Samstag vorbereiten, und dann das: Beim Internet-Stöbern lese ich doch tatsächlich, dass unsere Fußball-Profis zu wenig verdienen. Und das aus dem Munde eines erfolgreichen Spielers der ersten Liga. Der Stürmer Sandro Wagner vom Club SV Darmstadt hat doch allen Ernstes solchen Schwachsinn vom Stapel gelassen. In einer Zeit,

wo die Altersarmut wächst,

wo Menschen von Stütze leben,

wo viele nur durch mehrere Jobs vernünftig leben können,

wo zu viele Kinder in armseligen Verhältnissen aufwachsen,

wo die Tafeln mit der Ausgabe von kostenlosen Lebensmitteln nicht mehr hinterher kommen,

wo“ gebe es noch einige, aber es reicht wohl auch so.

 

Dieser bedauernswerte Mensch quatscht unter anderem

von Riesendruck in der Öffentlichkeit,

von verschenkter Jugend,

von „Nicht Rumlungern“ dürfen nach der Schule,

von Hausaufgaben, die nach 21:00 Uhr gemacht werden müssen,

von nur knapp 15 Jahren zur Vorsorge für das Alter,

von heimlich tolle Autos fahren…weil es in Deutschland sonst Neid erweckt.

Die Krönung dieses geistigen Tieffluges ist die Bemerkung „...jeder €uro ist verdient“

Darf ich jetzt mit dem Zitieren aufhören, denn ein Sturzbach meiner salzigen Tränen überschwemmt das Papier. Nicht aus Neid, sondern aus Mitleid mit so einem bedauernswerten Mitglied unserer Gesellschaft. In diesem bösen Umfeld wurde es ihm verwehrt, das deutsche Schulsystem bis zum Abitur zu durchlaufen, ein Studium zu beginnen, oder aber einen Beruf zu erlernen. Stattdessen musste er schon als Kind, wahrscheinlich unter Sklaven ähnlichen Bedingungen, pausenlos dem Ball nachjagen. Und nun, im Mannesalter muss er vor tausenden, wild gestikulierenden Menschen, 90 Minuten lang schuften. Und um diese 90 Minuten gut zu überstehen, jagt man ihn auch noch gnadenlos in der Woche zur Arbeit, Äh Entschuldigung, zum Training. Ich glaube, die Gladiatoren hatten es besser, denn die warteten nur auf die berühmt berüchtigte Bewegung des Cäsaren Daumens.

Was denkt eigentlich ein normal sterblicher Bürger, der täglich seiner Lohnarbeit nach geht, sich Sorgen um die immer mieser werdenden Altersaussichten macht, und trotzdem noch Woche für Woche das Geld zum Besuch eines Fußballspiels aufbringt? Ich hoffe nur, der Herr Darmstädter Fußballgott hat soviel Geld übrig, um mal im Internet zu surfen, denn dort kann er schon die ersten Kommentare zu seinen geistigen Ergüssen lesen. Hoffentlich spielt er weiter besser Fußball als er Interviews gibt. Bei diesem geistigen Niveau braucht er ja vor zu viel Kopfbällen keine Angst zu haben…

Das denkt jedenfalls Staufi, der durch solch Gequatsche leider immer weiter vom Fußball abrückt.

 

Übrigens ist Herr Wagner diese „journalistische Kostbarkeit“ im Rahmen eines Interviews natürlich in dem Blatt mit den großen Buchstaben losgeworden. Wo sonst eigentlich! Ich hoffe nur, es hat ihm ein paar Groschen für die nächste Riester-Rate eingebracht und die Erkenntnis, dass Kopfbälle eventuell doch ungesund...usw. 

Staufis Flohmarkt 78 (2016-03-29)

Danksagung

des deutschen Durchschnittsmichels

Ich möchte auf diesem ungewöhnlichen Wege einmal allen Obrigkeiten mit ihren wiederum übergeordneten Obrigkeiten, die wahrscheinlich auch noch Obrigkeiten erdulden müssen, danken, weil sie es trotz dieser, fast schon unheimlich anmutenden Obrigkeits-Pyramiden-Struktur immer wieder mit traumwandlerischer Sicherheit schaffen, alle von Oben kommenden Ideen, Anordnungen, Befehle, aber auch Entschuldigungen, Ausreden, Bla-Bla-Reden, Kehrt-wendungen, Versprechungen, Schuldzuweisungen, Hinhalte-Parolen und Lügen, so gekonnt steuern, dass sie, ausgenommen davon sind nur Belobigungen, Prämien, Auszeichnungen, Orden, jedwede Vergünstigungen, Sekt-Partys, Bordell-Besuche in Brasilien, immer durch den riesigen Obrigkeitstrichter, dessen unteres, logischerweise dünnes Ende aber immer noch eine so riesige Durchflussmenge hat, dass diese mit unheimlicher Wucht stets den deutschen Durchschnittsmichel, mich, trifft, aber so, dass er absolut keine Chance hat, sich dagegen zu wehren, denn die, die mir eigentlich helfen sollten, also die Anwälte, Richter, Staats- und Landesstuhldrücker in den Ämtern, Beschwerdestellenmitarbeiter und Leiter, ja sogar Politiker, wenn sie denn mal in ihren Wahlbüros auftauchenund nicht gerade ihrer so beliebten Lobbyarbeit, die ja ihr Zugehörigkeitsgefühl für die einzelnen Stufen der Obrigkeitspyramide stärken soll, damit genau diese, ich nenne sie nun der Einfachheit halber mal Teufelsschneckengang, klingt gar nicht mal so schlecht, auch ihre dämonische Wirkung auf mich, also den deutschen Durchschnittsmichel, auf keinen Fall verliert, weil das ja für die Obrigkeit fatal wäre.                     

Warum schreibt der deutsche Durchschnittsmichel gerade jetzt so einen Schmarrn?

Ist das überhaupt Unsinn?

Nein, sage ich hier und heute, wo überall das Osterfest, auch Fest der Hoffnung genannt, gefeiert wurde.

Und genau hier geht mein Problem los. Seit Jahren hört man besonders auch an solchen Feiertagen in der ganzen Welt, angefangen vom Vatikan über die UNO-Mächtigen bis hin zu den Großmacht-Politikern, geführt von Obama und den EU-Heiligen wie auch von unserer, fern von jeder Realität agierenden Kanzlerin, nur platte Worthülsen über den Terrorismus, Krieg und Hunger, Umweltverbrechen usw. und deren furchtbaren Folgen. Sie sind untereinander solidarisch, was das Empfinden von Erschütterung, Mitleid und Sprachlosigkeit angeht. Sie sind sich einig über Gegenmaßnahmen und Vergeltung, natürlich mit Bombenhagel und weiteren Waffenlieferungen. In diesem Zusammenhang hat mich die Erkenntnis, dass auch Kinder im Bombenhagel ums Leben kommen, doch sehr beeindruckt. Allerdings haben unsere Mächtigen dieses Wissen erst, seit die bösen Russen Bomben werfen… So doof bin nicht mal ich. Und noch etwas gehört dazu; Sie schaffen es einfach nicht, dem IS den Geldhahn zuzudrehen, und sie haben furchtbare Angst, ihre nationalen Geheimdienste oder wie diese ganzen Staaten im Staate agierenden Organisationen heißen, wenigstens etwas zusammenarbeiten zu lassen. Dafür wird sich aber mit Geld in die Türkei eingekauft. Ja, Flüchtlinge für Geld oder umgekehrt, so wird und soll es nach dem Willen der allwissenden Politiker ablaufen. Und dazu braucht man eben ein Land, in dem Menschenrechte und Bürgerwillen sowie Pressefreiheit hoch im Kurs stehen (sollten). Ich glaube fast, ich habe ein Lachen auf den Lippen der Schlepper gesehen.

Auch auf den Lippen der Terroristen, denn in der gleichen Zeit marschieren sie wieder irgendwo seelenruhig und ungehindert an irgendwelchen Sperren vorbei und betreiben ihr blutiges Handwerk, dank großzügiger Grenzöffnungen und fehlender einfachster Zusammenarbeit, weiter. Und wieder sind die Mächtigen dieser Zeit erschüttert, wenn es irgendwo knallt. Als einzige Antwort sieht man nur ein Heer von Polizisten, die schwer behangen durch die Gegend rennen. Übrigens tun sie mir leid, denn sie würden bestimmt gern zielgerichtet helfen und verhindern, aber das geht nicht bei dem Chaos, das zwischen den „befreundeten“ Staaten in der EU herrscht. Apropos EU; Ich habe den Eindruck, dass die Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten aufgefordert wird, sich total gegen die EU zu wenden, denn was hier jetzt an sogenannter einheitlicher Politik betrieben wird, ist so haarsträubend, dass es als Kandidat für eine Himmelfahrtsfeier durchgehen könnte. Aber der Herr deutsche Außenminister zeigt sich schon wieder empört, weil einige Mitgliedsländer, natürlich aus der östlichen Hemisphäre anderer Meinung sind. „So kann man mit uns nicht umgehen“ sagt er. Und wie geht er, der Herr Außenminister mit Anderen um? Vielleicht sind bald sogar Millionen Menschen anderer Meinung, denn jetzt geht es wirklich ans Eingemachte, nämlich an die Spargroschen, die eigentlich durch Zinsen etwas angereichert, mal für ein relativ sicheres Leben nach der Arbeit sein sollten. Vielleicht kann es aber doch noch besser werden, denn statt Zinsen sollen die Menschen jetzt durch, von Hubschraubern, ach ne, von Helicoptern aufgewirbeltes Geld reich werden… Der Wahnsinn, und oder doch besser die Hilflosigkeit, marschieren weiter. 

 

Das passt eigentlich auch genau in unsere stolze Republik. die mal durch ihre stabile Geldpolitik weltweit berühmt war. Denn auch hier werden aus Wahlniederlagen Siege, wird Volkes Wille und das Wissen von namhaften Wissenschaftlern missachtet. Die einfachen Menschen scheinen überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, im Gegenteil, nur das Wohl von Parteien ist das Maß aller Dinge. Und ob da ein paar Millionen lausige Bürger durch fehlende Zinsen nun gar kein Polster mehr haben, interessiert doch unsere herrschende, regierende kann man ja nicht sagen, Oberschicht schon lange nicht mehr. Erst heißt es an Bundeswehr sparen, jetzt Bundeswehr braucht Geld. Sie muss ja mittlerweile in immer mehr Länder ihre Nase stecken. Ich dachte ja, unsere oberste Landesverteidigerin hat von den Amerikaner gelernt, welche Folgen das ewige Einmischen hat. Die große Exportnation BRD denkt tatsächlich, Demokratie kann man exportieren. Dabei hat doch ihr Phrasen dreschender SPD-Verweser Gabriel schon genug Probleme mit dem Verschleiern seiner Waffenexporte. Als wenn es noch nicht genug Dreck wäre, fließen auch immer noch Hunderte Millionen €uro jährlich an die, von Missbrauchs- und Bereicherungsskandalen erschütterte Kirche. Das Tolle ist, meine Groschen sind auch dabei, obwohl ich seit x – Jahren nicht mehr in der Kirche bin, und deshalb auch keine Kirchensteuer zahle. Dazu kommt noch, dass der seit der Weimarer Republik verfassungsmäßig fest geschriebene Auftrag zur Ablösung dieser Geldleistungen immer noch nicht durch Gesetze umgesetzt wurde. Ein Hoch auf den Bundestag!

Es gibt einen Schlager, in dem heißt es u.a. „Wo fang ich an, wo hör ich auf...“

So geht es mir auch, denn ich habe noch viele Stichpunkte und Ansätze, ich könnte noch tagelang zum Thema „Verarschung des Menschen durch den Menschen“ schreiben. Aber meine furchtbare Ahnung sagt mir, das geht wahrscheinlich den Meisten immer noch am Arsch vorbei!

Tut mir leid, aber so sehe ich das. Würde mich aber gern eines Besseren belehren lassen.

 

Das meint ehrlich Staufi

Staufis Flohmarkt 77 (2016-03-14)

Wie lange wollen die uns noch für dumm verkaufen?

 

Wäre ich jünger, würde ich auswandern

Na toll, wie blöd muss ich eigentlich noch werden, damit ich diese leeren und immer dümmlicher werdenden Worthülsen der Politiker verstehe. Da bekommt die CDU in drei Bundesländern, davon zwei große Flächenländer, einen gewaltigen Denkzettel und die CDU-Chefs der Flächenländer haben nichts Besseres zu tun, als sich noch zu loben, weil sie doch gerade die jeweilige Landesregierung abgewählt haben. Sind denn diese angeblichen Politgrößen mittlerweile so dekadent, dass sie nicht mal mehr eigene Niederlagen, ausgelöst durch mit Dummheit gepaarter

Arroganz, eingestehen können. 

Ich kann mich noch genau erinnern, als ein gewisser Joschka Fischer in Sandalen in den Bonner Bundestag schlurfte, und alle sogenannten etablierten Volksparteien die Nase rümpften „Mit denen auf keinen Fall“. Will man jetzt immer noch behaupten, die AfD bestehe nur aus radikalen Rechten und Nazis. Dann hätten wir aber bei dem Wahlerfolg ein riesiges Problem in Deutschland. Wann wird endlich ehrlich die Wahl analysiert. Vielleicht zeigt ja gerade die überraschend hohe Wahlbeteiligung, dass sich der „deutsche dumme Michel“ doch Gedanken macht, wie es weiter gehen soll. Das kann man von unseren sogenannten Volksvertretern absolut nicht behaupten. Wenn ich sehe, wie die einst so stolze Arbeiterpartei von August Bebel heute, bis auf eine Ausnahme, herunter gekommen ist, da tun mir die ehemaligen alten Sozialisten, von denen viele ihr Leben für ihre Ideale geopfert haben, leid. Aber die heutigen SPD-Bosse sehen das natürlich ganz anders. Ich glaube fast, Helmut Schmidt wusste genau, wann er gehen musste, um die Blamage nicht zu erleben. Wann wird endlich in diesem Land Politik für Menschen und nicht für Parteien und Lobbyisten gemacht? Ich glaube, bevor hier ein €uro mehr für soziale Abfederungen ausgegeben wird, werden lieber tausende €uro für Werbung für deutsches Kriegsgut im Ausland verschleudert. Quo vadis, einst so stolzes Deutschland? Wäre ich jünger, wüsste ich meinen Ausweg; Auswandern und mich nicht mehr unbedingt als Deutscher ausgeben. Das ist schmerzhaft, aber gleichzeitig besser, als eine eigene persönliche Meinung zu den Alltagsproblemen zu haben und deshalb als Rechter oder Nazi gestempelt zu werden.

Ich bin mir übrigens fast sicher, dieser, mein Aufschrei bleibt ungehört. Wie auch so viele mahnende Worte deutscher Wissenschaftler zu dieser Thematik. Abgeschmettert von selbstsüchtigen und mittlerweile allwissenden Politikern. Ich glaube, denen ist neben ihrem immer mehr wachsenden Realitätsverlust nun auch noch jedes Schamgefühl abhanden gekommen.

So, jetzt hab ich mir mal eine Zentnerlast runtergeschrieben. Das tat gut!

Bin ich vielleicht nun ein Wutbürger?

 

Der das fragt, ist Euer Staufi vom Flohmarkt

Staufis Flohmarkt 76 (2016-01-06)

Schweiger ist Silber, Schweigen ist Gold!

De Til un sine Helene

Allen Laptopwerkern und denen, die es werden wollen,

ein gesundes neues Jahr!

 

Meine Entscheidung, Neujahr und am 03. Januar den Tatort zu gucken, habe ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte selbst entschieden!

Nun zu den Fakten; Fakt ist, mir brummt der Schädel. Fakt ist aber auch, das Brummen kommt nicht vom Alkohol oder vom Rauchen. Nein, es kommt von den Folgen einer Gewaltorgie, an der mich die ARD teilhaben ließ.

Den Idealvorstellungen, was eine öffentlich-rechtliche Medienanstalt mir armen dummen Michel bieten soll,

nämlich eine ausgewogene Mischung aus Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung

vertrauend, habe ich mich im Sessel zurückgelehnt und mit Spannung den Tatort erwartet. Meine Gehörhilfen waren auch frisch, die Batterie bespannt, also los.

Was dann kam, war furchtbar; Die gesamten zwei Folgen waren mit einem Ton unterlegt, der es normalen Menschen kaum möglich machte, audiomäßig dem Geschehen zu folgen. Wo Schweiger spielt, wird genuschelt. Vielleicht war das aber gerade gewollt, denn hörenswerte Dialoge kann ich mir in diesem, fast nur im Schummerlicht spielenden Tatort nicht so richtig vorstellen. Dazu fehlte sicher auch der geistige Boden.

Egal, ich habe tapfer weiter geguckt, meine Frau wollte schon nach kurzer Zeit aufgeben.

Und nun ging der Schinken richtig ab, denn LKA-Mann und seit der ersten Folge auch Massenmörder Tschiller drehte jetzt so richtig auf; In Szenen, wo von 100 Wasserratten 110 ersaufen würden, schüttelte sich unser LKA-Held nur und ballerte sofort nach dem Auftauchen schnell mal so vier Leute um. Auch beim Versuch, ihn zu erdrosseln, zeigte Tschiller (Übrigens hat mich die Namensnähe zu unserem großen Kulturgut Schiller von Anfang an irritiert), dass man auch mit fast schon heraushängenden Augen topfit sein kann. Getragen wurden diese Heldentaten von solch literarisch wertvollen Sätzen wie „...Scheiße, ich habe es verbockt“ oder „...Er gehört mir“. Das hat übrigens Marianne Rosenberg auch schon gesungen, allerdings bedeutend liebevoller. Das ist aber meine rein subjektive Meinung.

Auf diesem Niveau ging es weiter bis zum Endsieg, natürlich ohne Rücksicht auf Opfer, denn da muss ein deutscher LKA-Mann vom Schlage eines Herrn Tschiller, einfach durch. Und schließlich wird der LKA Mann auch noch belohnt, denn die Hamburger Polizei warte auf ihn, wenn es auch Jahre dauern sollte. Das bedeutet für mich eine Schreckensnachricht, denn die liebe ARD plant weiter mit so einem Schwachsinn. Was hat dieser Irre namens Tschiller, eigentlich noch mit der realen Welt zu tun? Sieht so etwa die Wirklichkeit bei unseren Sicherheitskräften aus? Wenn ja, Gute Nacht, da braucht man sich nicht über NSU oder und Verfassungsschutz wundern.

Eine Frage habe ich noch:

Was sucht eigentlich eine, doch recht erfolgreiche Interpretin der Schlagerbranche in so einem üblen, Gewalt verherrlichenden Machwerk? An der Gage kann es doch nicht gelegen haben, obwohl sie ja ein Wort aus der Vulgär-Sprache in den Mund nehmen musste. Wäre nicht eine Filmrolle in einem musikalischen Schinken wie z.B. „Silberner Eisenmann liebt goldige Fischerin“ oder so in etwa, besser gewesen?

Das fragt ganz traurig der Flohmarkt-Chef Staufi

 

Übrigens finde ich es bezeichnend und gleichzeitig arrogant anmaßend, wie ein Herr Schweiger auf Kritik an seinem Machwerk reagiert.

 

Ach, noch was,

 

 

 

 

 

und das Fegefeuer aus!

Staufis Flohmarkt 75 (2015-12-31)

Tatort hin, Tatort her, Till Eulenspiegel kann noch mehr

Wer einmal lügt, hat`s später

nicht so schwer!

Eigentlich gehört es ja zum guten Ton, um diese Zeit einen Rückblick zu geben oder wenigstens etwas zu resümieren. Das machen nämlich alle großen Schreiberlinge (!!!???) so.

Bloß, wo und wie fängt man an? Eine chronologische Abfolge des Jahres mache ich auf keinen Fall, denn das flattert einem jetzt von allen Seiten und auf allen Bildschirmen entgegen.

Für mich als armen und wahrscheinlich auch dooofen Michel war es das Jahr der Tatorte, denn so viele Krimis, Polizeirufe und „110“ Einsätze gab es wahrscheinlich noch nie. Einbezogen sind da natürlich auch die langsam nervenden Wiederholungen, aber so spart man eben Geld, unser Geld, das man dann allerdings für Fußball im Fernsehen gleich wieder unkontrolliert und haufenweise

herum geschmissen hat. Das Dumme ist, durch diese Überflutung mit Fußball bekommt man keinen Zuschauer zusätzlich vor die Glotze, ganz im Gegenteil. Keine Angst, ich komme jetzt nicht zu FIFA und UEFA, obwohl das auch schon wieder Tatorte sind. 

Einer der schlimmsten Tatorte ist und bleibt auch leider weiterhin der internationale Bolzplatz für sogenannte Volksvertreter, oder heißt das doch Volksverdreher? Ist auch egal, im Volksmund nennt man sie Politiker. Was die sich in endlosen „Tatort“-Folgen dieses Jahr so geleistet haben, geht auf keine Kuhhaut, nicht mal, wenn sämtliche Rinderherden der Welt gehäutet würden, natürlich nach dem sanften Tod. Großer Tatort ist auch das Lügen. In der ehemaligen DDR gab es einen Witz, der ungefähr so ging: Bei jeder Lüge läutet ein Glöcklein. Und warum läutet jetzt der Berliner Dom? Das „ND“ wird gedruckt! Jetzt bitte lachen! Geht nicht?

Ist mir schon klar, denn auch ich habe vor möglichem Wahrheitsgehalt dieses Witzes große Angst. Warum? Ich stelle mir vor, bei jeder Politikerlüge erklingt wirklich ein Glöckchen, dann hätten wir bald keine Kirchen mehr, denn welcher Glockenstuhl hält diese Belastung aus?

Aber zurück zu einem schon älteren Tatort:

Liebe Soldaten, die Demokratie in Afghanistan ist in Gefahr, auf zum Tatort, die Demokratie retten!

 

Tatort aus jüngerer Zeit:

Rede unserer so beliebten siebenfachen Kampfdrohne, äh Verzeihung Mutter:

Liebe Übrige, also am Leben gebliebene Soldaten, die Demokratie in Afghanistan ist jetzt relativ sicher, ab in die Heimat!

Haben wir noch Soldaten, oder sind sie alle in den von unserer oben zitierten Kampfdrohne so beliebten neuen Sozialeinrichtungen in der umgekrempelten neuen Armee beschäftigt?

Egal, neuer Marschbefehl, denn die Demokratie ist doch nicht sicher. Also wieder auf ins bekannte Afghanistan. Ist das nun schon Kampfort oder doch wieder Tatort?

Quatsch, aber Rest-Soldaten aufgepasst, die Tatorte, äh Kampforte, werden immer mehr, und, jetzt kommt der Lacher, Ausrüstung und Soldaten dafür immer weniger. Schon wieder egal, auf nach (neben) Afghanistan, Irak, Syrien, Mali, ins Mittelmeer. Mittelmeer? Ja, die Ursachen der Flüchtlingsströme bekämpfen, die da sind Armut, fehlende Bildung, Korruption...

 

Befehl des Kommandanten:

Soldaten, kurz mal Stopp und an den Straßenrand, denn hier kommt ein neuer Waffentransport. Natürlich beste Qualität vom Tatort, äh aus der Heimat, und der hat ja wohl Vorrang. Wars das jetzt mit den Tatorten?

Gott bewahre nein! Wir haben da schließlich noch …, soll ich die jetzt wirklich alle aufzählen?

Gut, auf Eure Gefahr. Fangen wir mal mit den Sitzungen des Bundestages an. Wie viele waren das im Jahre 2015? Geht gleich weiter mit den Ratssitzungen der EU. Und wenn wir einmal dabei sind, hoch lebe die Flüchtlingspolitik der Europäischen Staatengemeinschaft. Na bitte, jetzt wird mein Bericht selbst noch zum Tatort, denn wo gibt es denn eine europäische Staatengemeinschaft? Doch nur beim Säbelrasseln, bei idiotischen Gesetzesauswüchsen und beim Salair kassieren. Aber vielleicht sind das ja auch schon Tatorte. So sicher bin ich mir da nicht mehr.

 

Vielleicht ist da ja meine blöde Schreiberei schon Tatort. Mensch, wer kann mir denn da helfen? Eventuell mein Bundespräsident, der Herr „Wir“. Denn „Ich“ kann er ja nicht sagen, woher auch. In der DDR kannte ihn ja keiner... Schei.., ich werde wohl nun noch selber zum Tatort, denn kein Respekt vor dem höchsten Repräsentanten des Tatortes, äh Entschuldigung, natürlich der demokratischsten aller Republiken ist schon tatortwürdig. Ich bin zur Zeit total von der Rolle. Bringe so sachte alles total durcheinander. 

Ist nun Till Eulenspiegel äh natürlich Til Schweiger oder doch Deutschland ein Tatort? Wenn ja, wieso? Hier hat doch keiner Schuld. Weder das Pastorentöchterlein, noch die Vielfach-Mutter, kein unbekannter Anti-DDR-Held, keine Treuhand, kein VW-Verantwortlicher, kein Verfassungsschutz-Chef, kein, soll ich weitermachen? Nein! Aber einen Schuldigen muß es doch geben. Na klar doch, mich natürlich, den dooofen Michel, der nichts glaubt, über alles meckert, keine Steuern zahlen will, nicht zur Wahl geht, sich nicht mit TTIP und CETA verarschen lassen will und, jetzt kommt das Schlimmste, auch noch Ehrlichkeit und Offenheit von denen da „oben“ will. Das ist doch unerhört, der, da bin ich gemeint, wird ja langsam selbst zum Tatort. Da hätte die ARD aber gleich einen neuen Fall und könnte an Originalschauplätzen drehen. Und dort hätte sie, die ARD, auch gleich noch genügend Darsteller, Entschuldigung, schlechte Schauspieler.

Nur eine Bitte hätte ich: Liebe ARD, wenn der Sendetermin zu diesem Tatort bekannt ist, bitte scheue keine Mittel und verhindere in allen, so mühsam errichteten Asyl-Unterkünften die Ausstrahlung. Was sollen denn sonst die Menschen denken, die unter so vielen Mühen und so gerne zu uns nach Deutschland gekommen sind und noch kommen möchten.

Übrigens muss ich nochmal an das Lügen denken;

Im Bundestag in Berlin wird das gesamte Mobiliar in der Höhe gekürzt. Warum?

Lügen haben kurze...usw.

Mir ist vollkommen bewusst, dass ich nicht besonders positiv von unseren Volksvertretern rede, aber ich lese zur Zeit das Buch „Das Hohe Haus - Ein Jahr im Parlament“ von Roger Willemsen.

 

Noch Fragen?

 

Mit Bildern, Karikaturen oder einfachen

 

Zeichnungen habe ich diesen Beitrag

 

absichtlich nicht dekoriert, denn sie sollen ja

 

eigentlich die Realität zeigen!

 

 

Allen Lenkern, Mitgestaltern, Freunden, Symphatisanten und Lesern

 

ein erfolgreiches und gesundes, von Demenz freies neues Jahr!

 

Euer (hoffentlich) Staufi vom Flohmarkt

(Der noch kein Tatort ist)

 

 

P.S. Das ist mir jetzt aber so was von peinlich, aber gerade wollte ich meinen Beitrag abschicken, da lese ich doch in der Zeitung, die Parteienspenden sind 2015 weniger geworden. Und im gleichen Atemzug lese ich weiter, dass die Großkonzerne jetzt statt Bargeld mehr auf sogenanntes Sponsoring bei Parteiveranstaltungen setzen, weil – Hallo! - solche Leistungen nicht als veröffentlichungspflichtig angesehen werden.

Staufis Flohmarkt 74 (2015-11-29)

Endlich (???)

sind auch wir

im Krieg!!!

Unsere oberste

Kriegsdrohne

atmet nun wieder auf

 

Natürlich, weil sie wieder Soldaten in den Kriegseinsatz verabschieden kann. Und das kann sie doch Hand in Hand mit unserem obersten Bundes- und Feldprediger machen. Ein toller Meilenstein im gemeinsamen Karriererennen.

Afghanistan fast vorbei, Ukraine wird nicht so richtig, Mali – na ja, nicht gerade das Tollste. Aber nun Kampfjets mit modernster Aufklärungstechnik, eine Fregatte, die wie ein kleiner Delphin den Stolz der Grande Nation, den Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ umkreisen darf, das ist doch was. Wozu geben wir denn sonst Geld für das Militär aus? Da kann unser lieber geiziger Herr Schäuble wieder um seine schwarze Null jammern.

Werden deutsche sogenannte Volksvertreter, manche sagen auch Politiker, überhaupt niemals schlau. Immer wieder nach dem alten verhängnisvollen Motto „... wie Du mir, so ich Dir...“ oder „Gebiss gegen Gebiss“.Und was mich, den kleinen dummen Michel, am meisten stört, ist die Tatsache,

dass Lügen keine kurzen Beine mehr haben, denn sonst würde man ja landauf, landab fast keinen Bundes- oder Kommunalpolitiker ohne Stelzen sehen. Ja, ich beziehe bewusst nun auch die Kommunalpolitiker mit ein, denn wenn das nicht so wäre, hätten wir bestimmt noch mehr Turnhallen für Schul- und Freizeitsport sowie einige Brachflächen mehr. Aber fast alle, die im Staats- oder Kommunalwesen beschäftigt sind, sagen mit süßsaurem Lächeln „Wir schaffen das“ Wer ist eigentlich Wir? Die wirklichen Wir sind doch wir – das Volk, das am Ende alles ausbaden muss. Natürlich auch die Folgen der Lügerei. Und Lügen gibt es z.Zt. en Masse; Da wird der Dreck Ausstoß der Autos runter gelogen, gleichzeitig über die Zukunft mit Elektroautos gefaselt, aber nichts getan. Da wird über die arme Tier- und Pflanzenwelt, die unter dem Klimawandel leidet, gejammert, da wird eine der größten Energierevolutionen mit riesigem Bla Bla angeschoben, aber gleichzeitig immer weiter Kohle in den Himmel gejagt. Von dem Geld, nein, von unserem Geld, was dabei auch in die Luft gejagt wird, rede ich lieber nicht.  

 

Aber nun zur größten Lüge; Wir liefern keine Waffen in Krisengebiete.

Ist das etwa kein Krisengebiet, wo, in der gesellschaftlichen Entwicklung stehen gebliebene Scheichs die Opposition mit tausend Stockschlägen bestrafen, wo Menschen aus den ärmsten Ländern der Welt unter Sklaven

ähnlichen Bedingungen schuften müssen, um immer neue Prunkbauten in den Wüstensand zu setzen. Übrigens auch für sogenannte friedliche Sportspiele der Jugend der Welt...

Soll ich jetzt noch weitere Lügen auftischen? Ich lass es lieber, denn eigentlich tut mir der alte Münchhausen leid, weil sein toller Titel Baron heute nur noch einen Scheißdreck wert wäre. Aber eines muss ich doch noch los werden; Wie wollen wir eigentlich unsere Kinder, die ja unsere Hoffnung für das Morgen sind, noch sauber erziehen?

 

Das fragt sich Staufi vom Flohmarkt ganz besonders jetzt, wo endlich das Gedudel von „Friede-Freude-Eierkuchen“ aus allen Lautsprechern von allen Weihnachtsmärkten dieser so selbstgefälligen Republik dröhnt!     

Staufis Flohmarkt 73 (2015-11-18)

Bitte keine Manipulation

Terror ist schon

schlimm genug!

In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass meine Trauer über das Geschehene in Paris tief sitzt. Daran hat sich auch nichts geändert. Ich finde es nach wie vor abscheulich, im Namen einer Religion wahllos Menschen zu töten.

Über solche Verbrechen soll und muss auch umfassend informiert werden. Aber was sich die ARD-Gewaltigen in den letzten Stunden geleistet haben, das hat meiner Meinung nach absolut nichts mehr mit Information zu tun. In gerade zu hektischer Art und Weise wurde über die Geschehnisse berichtet. Obwohl auch dem letzten Nachrichtensprecher bekannt sein müsste, dass man bei Fahndungsmaßnahmen bestimmte Schweigepflichten einhält und aus Sicherheitsgründen auch einhalten muss, wurden die sogenannten Reporter vor Ort regelrecht mit Fragen bombardiert, die wahrscheinlich nicht mal von den Fahndern selbst beantwortet werden könnten. Und dann wird mitten in einer Sendung umgeschaltet in eine Pressekonferenz, in der sich Innenminister de Maiziere und sein niedersächsischer Amts Kollege Pistorius abquälen müssen, um die Absage des Fußballspiels zu begründen. 

Wenn unsere Verantwortlichen entschieden haben, wegen der Sicherheitslage ein Großereignis abzusagen, dann sollte man das auch akzeptieren und nicht nach, eventuell sensationellen Einzelheiten fragen. Soviel Vertrauen muss einfach sein.

Allerdings dürfen die ARD-Verantwortlichen ruhig einmal überlegen, mit wessen Geld sie das Fernsehprogramm und ihre, bestimmt nicht schmalen Gehälter bestreiten.

Denn dann wäre es vielleicht möglich, den dummen Bürger auch mal zu informieren, wie es im Programm weiter geht. Bei aller Aktualität der Ereignisse möchte ich als Gebührenzahler auch weiterhin selbst entscheiden dürfen, was ich sehen will und was nicht.

Da kann man mir nicht pausenlos sogenannte ARD Brennpunkte oder andere Direktsendungen vor die Nase setzen.

Das sorgt dann irgendwann dafür, dass ich mir ein anderes Programm suche.

Besonders bevormundet fühle ich mich durch die Absetzung des kommenden „Tatort“ am Sonntag. Traut man mir, wahrscheinlich doch dummen Michel nicht zu, eine Fernsehsendung selbst einzuordnen und auch zu verarbeiten? 

Besteht der Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen jetzt darin, uns Gebührenzahler zu manipulieren, Wann und Wo, aber besonders Was wir sehen dürfen? Da kann ich mich ja gleich den Privaten in den immer primitiver werdenden Werberachen werfen.

Geht der Trend jetzt dahin, dass wir, wenn in der Tagesschau über Gewaltverbrechen berichtet wurde, hinterher keinen Kriminalfilm mehr sehen dürfen?

Für wen werden eigentlich die teuren Produktionen gemacht? Für das Ansehen der Herrschaften Intendanten oder für ein mögliches Millionenpublikum? Wenn schon Gewaltminderung im Öffentlich-Rechtlichen, dann bitte mit den zahllosen Krimi-Folgen im Vorabendprogramm der Dritten Programme beginnen.

 

Ich möchte nochmals betonen; Eine schnelle und aktuelle Information soll und muss sein.

Eine Überfütterung mit Information kann gefährlich werden!

 

Staufi vom Flohmarkt

Staufis Flohmarkt 72 (2015-11-16)

Meine Trauer

sitzt tief

Die Wut ist aber größer

 

Es ist wieder passiert; Entmenschte, sich auf religiöse Pflichten berufende

Fanatiker haben wieder mal der ganzen Welt gezeigt, wozu sie fähig sind. Sie töten wahllos andersgläubige Menschen, wo auch immer, versetzen ihre Umgebung damit in Angst und Schrecken und schüren so Panik. Und das Schlimmste ist, ihre Rechnung scheint aufzugehen, denn statt Besonnenheit und Ruhe an den Tag zu legen, hat die Politik weltweit nichts Besseres zu tun, als sofort mit unüberlegten Gegenschlägen zu drohen. Immer getreu dem Motto „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ usw.

Ich bin auch der Meinung, solche Untaten müssen strengstens geahndet werden, aber mit brutaler Gegengewalt gelingt das meist nicht. Klar ist, die Schuldigen müssen bestraft werden, und damit meine ich, es müssen endlich auch die Hintermänner mit ihren Geldgebern ans Licht der Öffentlichkeit.

Keiner dieser irregeleiteten Selbstmörder kann die finanziellen Mittel aufbringen, die zur Vorbereitung und Durchführung solcher furchtbaren Aktionen notwendig sind. Und genau hier muss die Politik ansetzen. Die Geldgeber des Terrors sind doch lange bekannt, aber die großen, Rache schreienden Industrienationen dieser Welt haben weiter einen unersättlichen Hunger nach Erdöl...

Von wegen, die Ursachen von Terrorismus müssen bekämpft werden! Dann mal los, reiche Länder, her mit Bildung und Arbeit für die Armen dieser Welt, Entschuldigung, zuerst natürlich her mit Essen für die Armen. Aber da geht es doch schon los. Eine Armee von hoch bezahlten Lobbyisten müsste aufgeben, in den Armenregionen dieser Welt für Monokulturen zu sorgen, damit die Bauern von ihren, dann trotzdem noch spärlichen Einkünften endlich leben könnten. Wasser dürfte nicht länger manipulierbare Ware sein, und, und, und. Ich komme mir vor wie früher im Studium, wo auch Marx auf dem Plan stand.

 

Und was macht eigentlich unsere, angeblich so christlich demokratische Regierung. Ich habe bewusst ihr Minderheitsanhängsel SPD außen vor gelassen, denn die ämtergeilen Vertreter dieser, einst unter Bebel so stolzen Sozialdemokratie haben für mich und scheinbar auch für die Mehrheit des Wahlvolkes schon lange ihre Bedeutung verloren.

Und trotzdem heuchelt der Spitzenvertreter dieser Partei uns immer noch vor, wir liefern keine Waffen in Krisengebiete. Wohin liefern wir dann eigentlich? Etwa nach Nepal oder gar ins Paradies.

Wo keine Krisen, braucht es auch keine Waffen. Oder sehe ich das als doofer Michel wieder mal falsch. Und der Rest unserer Spitzenpolitiker? Mehr als gegenseitiges Zerfleischen, es kommen ja bald Wahlen und da geht es natürlich um gute Ausgangspositionen, gibt es nicht, kein Wunder, denn „Mutti“ geht ja mit gutem Beispiel voran, nein, stimmt nicht ganz, „Mutti“ ist momentan die Königin der Durchhalteparolen.

Als es beim Griechenland-Thema um blanke Knete ging, da zeigte sie noch Aktion.

Und schon bin ich beim, untrennbar mit Terrorismus verbundenen Thema Flüchtlinge.

Wo gibt es eigentlich einen besseren Nährboden für neue Mitglieder und Anhänger dieser Gruppen als bei jungen, ohne Perspektive lebenden Jugendlichen. Einmal in ihren Heimatländern selbst und neuerdings auch in den Lagern der freien demokratischen Welt, wo sie meist unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Außerdem bekommen sie hier bereits Gelegenheit, ethnische Auseinandersetzungen fleißig üben zu können, denn unüberlegt handelnde Bürokratie steckt diese, aus den verschiedensten ethnischen Lagern kommenden Jugendlichen wahllos in Turnhallen, Zelte und ähnliche Behausungen zusammen. Zoff ist also vorprogrammiert.

 

Es ist so beschämend, wenn bei unseren so hoch bezahlten Politikern die Rechte nicht weiß, was momentan die Linke macht. Ich meine natürlich die Hände. Obwohl die andere Deutung auch stimmen würde, denn es geht doch bloß allein um das Regieren, die Macht ist das alles Entscheidende. Der Mensch, der Mitbürger, der Wähler interessiert doch keinen Politiker mehr.Vielleicht etwas vor den Wahlen, aber ansonsten gibt es nur eins: Ich, der Bundestagsabgeordnete, bin vom Volke gewählt und nun kann ich machen, was ich will. Und selbst, wenn ich eventuell nicht das hellste Licht sein sollte, so schlau wie Wissenschaftler oder wie Professoren sonst noch heißen, bin ich allemal. Noch dazu, wo mich mein Wahlkreis doch nur aus parteipolitischen Gründen auf die Liste gesetzt hat. Ja, das soll auch vorkommen!

Warum muss ich, der Bundestagsabgeordnete, da noch auf mein verfassungs-mäßiges Recht der Kontrolle pochen? Die „Mutti“ wird’s schon richten, und wenn in unserer Demokratie selbst Autos manipuliert werden, kann das doch wohl nicht so schlimm sein, oder?

 

Nun bin ich mit meinem Beitrag mittlerweile in einem der, wenn nicht gar dem, demokratischsten Land der Erde gelandet. Dabei war mein Ausgangspunkt der, zu zeigen, wie mich dieser Anschlag in Paris erschüttert hat, und dass es Besonnenheit braucht, um diesem Wahnwitz Einhalt zu gebieten, denn...!

Wenn ich jetzt weiterschreibe, fange ich wieder von vorn an. Ist das nun der Ausdruck meiner Hilflosigkeit? Hoffentlich nicht!

Übrigens, jetzt tagt ja der G 20 Gipfel, der auch über die Terrorismus-Bekämpfung reden will (muss!!!) in der Türkei. Das ist aber das Land, das auf dem Wege zum Absolutismus (auch dem religiösen?) ist.

 

Ich glaube, da hat Staufi vom Flohmarkt schon wieder neue Fragen.

Di                  19.09.2017 

Nr.             2.522 - 1.219

Sollte es in diesen Tagen zu Unregelmäßigkeiten bei der Aktualisierung der Website kommen, bitte ich um Entschuldigung. Webmaster und Internet Provider primacom führen einen Vertragsstreit!

BJM

Aktualisierung        11:05

Übrigens,

 

… der Abschuss eines Wisents, eine europäische Art des Bisons (rechts), in Brandenburg am 13. September schlägt immer höhere Wellen. Der aus Polen stammende 900-kg-Bulle wurde nahe des Städtchens Lebus auf Anweisung des Ordnungsamtes abgeknallt. Ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr sei vor Einbruch der Dunkelheit nicht aufzutreiben gewesen, hieß es. "Deutschland – kein Land für Wisente", titelte die regierungsnahe Zeitung Gazeta Polska Codzienna vorwurfsvoll. Nun kann den Deutschen der Schwarze Peter in Sachen Naturschutz zugeschoben werden. "Deutsche Logik – den geschützten Wisent abschießen, aber die Borkenkäfer in unserem Urwald schützen" so eine von vielen Twitter-Meldungen. Es ist der alte Vorwurf östlich der Oder, dass man in Deutschland Polen gern belehre, sich selbst jedoch mehr Freiheiten herausnehme.

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 16.09.2017

21    26    27   31    35   47    SZ: 9

Spiel 77:  4741 600

 

Super 6: 169 673 

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

2035 (2017-09-19) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Im Süden der Insel Rügen direkt

an der Deutschen Alleenstraße

Putbus - die ehemalige Fürstenresidenz

Name kommt vom slawischen epod boz - hinter dem Holunderbusch

BREAKING NEWS

Stand: 19.09.2017 - 11.05 Uhr

 

International

 

Der frühere Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, ist laut einem CNN-Bericht während des Wahlkampfs bis nach dem Urnengang heimlich von den Behörden abgehört worden. Manaforts Gespräche seien auf Grundlage einer geheimen Gerichtsanordnung bis mindestens Anfang dieses Jahres mitgeschnitten worden.Unter Berufung auf drei Quellen berichtete CNN, die abgehörten Gespräche hätten bei den Ermittlern den Verdacht genährt, dass Manafort Russland ermutigt habe, zugunsten von Trump in den Wahlkampf einzugreifen. Zwei der Quellen gaben demnach allerdings an, dass die Beweise nicht ausreichend gewesen seien.

 

Spanien weist den nordkoreanischen Botschafter aus. Wegen der wiederholten Weigerung des asiatischen Landes, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben, müsse der Diplomat Spanien bis Ende des Monats verlassen, erklärte das spanische Außenministerium am Montag. Der Botschafter sei einbestellt und zur persona non grata erklärt worden.

 

Mitten in der Nordkorea-Krise haben Russland und China sowie die USA und Südkorea am Montag Militärmanöver in der Nähe des isolierten Landes gestartet.

 

Deutschland/Berlin

 

Als Angela Merkel am Montag am Rednerpult steht, im badischen Offenburg, da geht es nicht um das, was sie sagt. Es geht um das, was sie nicht sagt. Das weiß auch der Jubilar in der ersten Reihe. Wolfgang Schäuble ist gerade 75 geworden, er scheint das Brimborium um ihn zu genießen, selbst die Blasmusik, die seine CDU für ihn spielen lässt. Seit 45 Jahren sitzt er im Bundestag, ist damit nicht nur der dienstälteste CDUler, sondern auch der längstdienende Mandatar der Geschichte; und immer ist er per Direktmandat gewählt worden. Letztes Mal waren es 56 Prozent in Offenburg, wo er herkommt, wo gefeiert wird. Dass es am Sonntag ebenso viele sein werden, gilt als ausgemacht. Und dass er weitermachen will als Finanzminister, trotz der vielen Jahre in Spitzenämtern, daran lässt er selbst keinen Zweifel. Nur: Ob er noch darf, ist die Frage.


Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat das türkische Außenministerium den deutschen Botschafter einbestellt. Erst am Samstag hatte Martin Erdmann im Außenministerium in Ankara antreten müssen, weil die Türkei sich über eine Kurdendemonstration in Köln beschwert hatte.

 

Sport

 

Fussball

 

Am Tag vor dem Bundesliga-Schlager gegen Schalke hat Bayern München einen Rückschlag verdauen müssen. So verletzte sich Tormann Manuel Neuer im geheimen Abschlusstraining am Montag erneut am linken Fuß, nach Informationen der "Bild"-Zeitung droht dem Kapitän wieder eine Operation und damit eine mehrmonatige Pause. Neuer hatte erst vor drei Wochen in Bremen sein Bundesliga-Comeback gefeiert. 

 

Rad-WM in Bergen/Norwegen

 

Das deutsche Team Sunweb um Giro-Sieger Tom Dumoulin hat am Sonntag bei der Radstraßen-WM im norwegischen Bergen überraschend Gold geholt. Völlig unerwartet wurden die wesentlich höher eingeschätzten Teams wie Sky, BMC Racing und Titelverteidiger Quick-Step Floors geschlagen.

 

Sonntag: Herren, Teamzeitfahren (42,5 km): 1. Sunweb (GER/Tom Dumoulin, Lennard Kämna, Wilco Kelderman, Sören Andersen, Michael Matthews, Sam Oomen) 47:50,42 Min. – 2. BMC (USA/Rohan Dennis, Silvan Dillier, Stefan Küng, Daniel Oss, Miles Scotson, Tejay van Garderen) + 8,29 Sek. – 3. Sky (GBR/Owain Doull, Chris Froome, Wasil Kirijenka, Michal Kwiatkowski, Gianni Moscon, Geraint Thomas) 22,35. 

Profiwissen für den

privaten Bauherrn

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© laptopwerk

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.