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HEBEN GEHÖRT

ZUM LEBEN

 

Höhepunkte des deutschen Gewichthebens von 1879 bis zur Gegenwart

1879 wurde mit dem Wandsbeker Athleten-klub der erste deutsche Kraftsportverein gegründet. Und da dies auch eine Wiege des deutschen Gewichthebens war, konnten wir 2014 auf stattliche 135 Jahre der Entwicklung unserer Sportart in Deutschland zurückblicken. Eine Spanne, in der es vom Deutschen Athletenverband(DAV)von 1891 bis zum Bundes Verband Deutscher Gewichtheber von 1969 auch mehrere Verbände gab. Nachfolgende Serie von HILMAR BÜRGER mit Fotos aus dem Archiv von STEPHAN MÜLLER vollzieht wichtige Stationen und verschiedene Jahre nach. Sie nimmt in Text, Fotos, Grafiken und Statistiken Bezug auf ihre gemeinsame, dreiteilige CD-RAM „Deutsches Gewicht-heben Total“ (überarbeitete Auflage 2009).

 

Weitere Informationen: http://sport-record.de/

 

Die Autoren der dreiteiligen CD-RAM-Dokumentation über das deutsche Gewichtheben Stephan Müller (Zweiter von links) und Hilmar Bürger (rechts) stellten auf dem BVDG-Bundestag 2007 – hier von links Manfred Nerlinger, Claus Umbach, Frank Mantek und Martin Zawieja – die Urfassung ihres Werkes vor.

23 (1968-1971)

Das turbulente Jahr 1969

 

Obwohl das Olympiajahr 1968 sportlich natürlich das wichtigste im Zeitraum zwischen  1968 und 1971 war, ragte das Jahr 1969 vor allem in seiner sportpolitischen Bedeutung besonders heraus.

 

Deutsche saßen bei der Gründung der Europäischen Gewichtheber Föderation EWF 1969 in Warschau an einem Tisch – von rechts: Hans Caspar, BVDG-Schatzmeister, Otto Schumann, BVDG-Vorsitzender, Dr. Gerhard Carl, DGV-Präsident, Helmut Atzrodt, DGV-Generalsekretär.

© Archiv Stephan Müller

Zwei fünfte Plätze bei Olympia in Mexiko-Stadt

 

Zuerst jedoch zu Olympia in Mexiko-Stadt. Nach vielen Jahren der zumindest offiziellen Gemeinsamkeit bei Olympischen Spielen gingen nun erstmals die deutschen Gewichtheber aus Ost und West in ihren separaten Olympiamannschaften an den Start. Die erste Olympiamedaille nach dem Krieg blieb beiden Heberteams jedoch weiterhin vorenthalten. Der DAB war mit fünf und der DGV mit drei Athleten vertreten. Für die besten Platzierungen sorgte mit jeweils fünften Rängen der Zittauer Karl Arnold und der Bellenberger Rudolf Mang, dessen Stern in jenem Jahr aufging. Dem bundesdeutschen Olympiateam gehörte mit dem Kasseler Dieter Rauscher erstmals ein Heber an, der vormals schon DDR-Meister gewesen war. Wie auch schon 1964 in Tokio wurden im Gewichtheben gleichzeitig Olympia- und WM-Medaillen vergeben.

 

Rudolf Mang (links) und Karl Arnold

 

Aus dem „Eisenlexikon“ der dreiteiligen CD-Dokumentation über das deutsche Gewichtheben (2009)

Je zwei deutsche Welt- und Europameister

 

Weitere sportliche Höhepunkte waren die WM-Silber-medaille im Reißen durch den Mutterstädter Rainer Dörrzapf 1970 in Columbus sowie die WM-Gold-medaillen durch den Karl-Marx-Städter Stefan Grützner im Reißen und den Stralsunder Helmut Losch im Stoßen bei den WM 1971 in Lima. Europameister wurden der Zittauer Karl Arnold 1970 in Szombathely im Drücken und Rudolf Mang 1971 in Sofia im Reißen.

 

Bei den Weltmeisterschaften 1970 in Columbus gab es erstmals Doping-Disqualifikationen im größeren Ausmaß: Sandor Holczreiter, Imre Földi, Janos Bagocs (alle Ungarn), Walter Szoltysek, Henryk Trebicki, Mieczyslaw Nowak und Jan Wojnowski (alle Polen), Wladimir Smetanin (UdSSR) und Yoshiyuki Miyake

(Japan).

 

Zwei neue Gewichtsklassen

 

Im sportlichen Reglement brachte das Jahr 1969 zwei Veränderungen. Erstmals wurden bei WM und EM zusätzliche zum Dreikampf auch Medaillen in den Einzeldisziplinen Drücken, Reißen und Stoßen verge-ben. Die Anzahl der Gewichtsklassen änderte sich von bisher sieben auf neun: Eingeführt wurde die 52-kg-Kategorie (das ehemalige Fliegengewicht) sowie die Klassen bis 110 kg (Schwergewicht) und +110 kg (Superschwergewicht), wobei das bisherige Schwergewicht +90 kg geteilt wurde.

 

BVDG wurde in Bremen gegründet

Am 7. Mai 1969 wurde in Bremen der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) gegründet. Sein Erster Vorsitzender war bis 1973 der in diesem Jahr leider verstorbene Otto Schumann. Damit begann die schrittweise „Abnabelung“ der Gewichtheber und Kraftsportler vom DAB, die 1972 mit dessen Auflösung endete. Es ist sehr bedauerlich, dass das 45. Jubiläum der BVDG-Gründung im offiziellen Verbandsleben keine Rolle spielte. 2019 gibt es erneut eine Chance – wenn der BVDG 50 wird.

 

Deutsche Mitbegründer der EWF

 

Otto Schumann war auch einer der beiden Vertreter des BVDG, als am

19. September 1969 im Rahmen der Weltmeisterschaften in Warschau die Europäische Gewichtheber-Föderation EWF gegründet wurde. Zum Präsidenten wählte man den Polen Janusz Przedpelski, Generalsekretär wurde Helmut Atzrodt vom DGV der DDR.

Alle drei Genannten sind bereits verstorben.

Otto Schumann wirkte im hohen Alter bis zu seinem Tode im Mai 2014 mit „Schumanns Schatulle“ als einer der Autoren aktiv bei der Gestaltung von „Laptopwerk“ mit. Dieser Link führt zu seiner letzten Kolumne 154:

http://www.laptopwerk.de/kolumnen/schumanns-schatulle/


Gräfenroda schon 1969 mit Heber-Geschichte

 

1969 fanden in Gräfenroda die 1. DDR-Kindermeis-terschaften im Gewichtheben statt. Ausgerichtet durch die BSG Chemie. Dass der Hebersport in dem thürin-gischen Ort auch heute noch ganz besondere Bedeutung hat, wurde wieder deutlich. Die Nachwuchsabteilung des SV 90 Gräfenroda ist zum zweiten Mal mit dem Grünen Band des DOSB ausgezeichnet worden.

Ebenfalls 1969 fand übrigens in Gräfenroda auch ein Länderkampf DDR gegen Lettische SSR statt. Dabei sorgte Gennadi Iwantschenko aus dem Gästeteam dafür, dass Gräfenroda auch in die Liste der Weltrekorde eingegangen ist.

2015 beging der Verein seinen 50. Geburtstag. Die neuesten Erfolge des Gräfenrodaer Gewichthebens mit Macher und Trainer Rene Holtmann sind Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in Speyer – darunter erstmals Silber der Senioren durch Fritz Heyer, mit Andre Langkabel die erste Teilnahme eines Gewichthebers aus Gräfenroda an Jugend-Europameisterschaften in diesem Jahr sowie ein bisher imponierender Durchmarsch in der 2. Bundesliga.

 

Jugendwettkämpfe waren das Vorbild

 

1970 gab es im Bereich des DGV der DDR noch weitere wichtige Ereignisse. Im thüringischen Blankenburg fanden die 3. Jugendwettkämpfe der Freundschaft statt.  Diese Wettbewerbe waren bis 1989  für die ehemals sozialistischen Länder eine internationale „Messe der Meister von Morgen“. Fast alle DDR-Spitzenheber haben ihre ersten internationalen Sporen bei den JWdF erworben. Heute erfüllen Jugend-Welt- und Europameisterschaften diese Funktion. Sogar Olympische Jugendspiele werden jetzt ausgetragen.

Das waren die Sieger der Gastgeber in Bad Blankenburg 1970: Peter Wenzel, Thomas Ahrberg und Gerd Bonk.

 

Geburt des Turniers von Weltruf

1971 fand in Dresden ein internationaler Wettkampf um den Pokal des DGV der DDR statt. Sieger wurde damals Karl Arnold aus Zittau. Es ahnte zu dieser Zeit noch niemand, dass das auch die Geburtsstunde eines Gewichtheberturniers von Weltruf war. Es fand dann ab 1973 unter der Regie von Christian Traudt als das Turnier um den Pokal der Blauen Schwerter mit einer wertvollen Porzellanvase als Trophäe in Meißen statt. Nach über 20 Jahren Pause gab es seit 2012 mit einem überwiegend neuen Organisationsteam einen hoffnungsvollen Neubeginn.

Hilmar Bürger

22 (1964-1967)

In Tokio Olympische

Spiele

und WM

 

Es gibt unterschiedliche Meinungen, was wohl der für das deutsche Gewichtheben wichtigste internationale Wettkampf zwischen 1964 und 1967 war – die olympischen Wettbewerbe 1964 in Tokio oder die Welt- und Europameisterschaften 1966 in der Berliner Dynamohalle.


Alfred Kornprobst und Karl Arnold Olympia-Achte


Bei den Wettkämpfen im fernen Japan in der Shibuya C.C. Lemon Hall war für lange Zeit zum letzten Mal eine gesamtdeutsche Mannschaft am Start. Mit je drei Athleten aus Ost und West. Wie schon 1952 in Helsinki, 1956 in Melbourne und 1960 in Rom, schaffte es dabei kein deutscher Gewichtheber auf das Podest. Die Goldmedaillen in den sieben Gewichtsklassen teilten sich die UdSSR (4), sowie Japan, die damalige CSSR und Polen. Im Leichtschwergewicht gewann übrigens Rudolf Pljukfelder, später Auswahltrainer der „Sbornaya“ und Betreuer von David Rigert. Der Deutschstämmige kam nach der politischen Wende nach Hessen.

Beste deutsche Gewichtheber in Tokio waren der Nürnberger Alfred Kornprobst im Leicht- sowie der Zittauer Karl Arnold im Leichtschwergewicht als jeweils Achte. 

 

Aus dem Eisenmagazin der dreiteiligen CD über das deutsche Gewichtheben von 2009

 

Werner Dittrich aus Zittau blieb ohne Dreikampfwertung.

Gleichzeitig mit den olympischen Wettkämpfen wurden erstmals Weltmeisterschaften ausgetragen. Diese Regelung galt bis 1984.


Arnold Schwarzenegger in der Dynamohalle

 

Ebenfalls eine Doppelveranstaltung waren 1966 die 41. Weltmeisterschaften und die 45. Europameisterschaften, die damals ebenfalls noch unter der Regie der Weltföderation FIHC liefen. Hinzu kamen im Berliner Sportforum Hohenschönhausen noch die Titelkämpfe im Amateur-Bodybuilding, das ebenfalls der FIHC unterstellt war. Hier setzte sich erstmals im Osten ein gewisser Arnold Schwarzenegger aus Österreich, der damals in München lebte, in Szene.

In Berlin trafen sich 1966 Cottbuser Kraftsportler mit dem damals 19-jährigen Arnold Schwarzenegger (rechts). Foto: LR/privat

 

Im Gewichtheben gab es international auch vor 1966 nun auch wieder Medaillen für deutsche Athleten. Vorerst nur durch DDR-Heber. So bei den Europameis-terschaften 1964 Bronze durch den Leipziger Hans Reck und den Zittauer Werner Dittrich. 1965 bei den EM Silber durch Dittrich und Bronze durch den Leipziger Kurt Stemplinger.

 

Der bis dahin größte Erfolg war das WM-Silber von Werner Dittrich 1965 in Teheran.


Drei deutsche Medaillen durch zwei „Musketiere“

Werner Dittrich (links) auf dem Siegerpodest 1965 in

Teheran. In der Mitte Viktor Kurenzow, rechts Alexander Kurynow (beide UdSSR)

 

Diese beiden Silbermedaillen bei WM und EM von 1965 des Zittauers, der 1957 mit seinen Eltern aus Polen kam, haben ihre besondere Geschichte. Zweimal hob Dittrich die gleiche Leistung wie der sowjetische Heber Wiktor Kurenzow. Zweimal war er mehrere Gramm schwerer –

in Sofia 280 und und in Teheran 180. Er gehörte neben Karl Arnold und Manfred Rieger zu den berühmten drei „Zittauer Musketieren“, die unter den Fittichen von Trainer Heinz Kahl damals ihre beste Zeit hatten.

Die drei „Zittauer Musketiere“ Werner Dittrich, Manfred Rieger und Karl Arnold (von links) und ihr Trainer Heinz Kahl

Eröffnung der Welt-und Europameisterschaften 1966 in der Breliner Dynamohalle – rechts: das BVDG-Team

 

Und auch bei den WM/EM 1966 in Berlin setzten zwei von ihnen deutsche Glanzpunkte. Dittrich wurde Dritter in der Welt und in Europa. Manfred Rieger musste in der EM-Wertung des Superschwergewichts nur den beiden UdSSR-Recken Leonid Shabotinski und Stanislaw Batischew den Vortritt lassen. Während der DGV nur fünf Athleten ins Rennen schickte, war die bundes-deutsche Auswahl mit sieben Hebern dabei. Von ihnen schlug sich Superschwergewichtler Artur Haun aus Neckarau am besten. Er wurde WM-Sechster und EM-Vierter.

 

Günter Wu vorher als Oun Yao Ling für Taiwan

 

Mit Günter Wu von Phönix Kassel, der ebenfalls in dieser Kategorie WM-Neunter und EM-Siebenter wurde, stand in der gleichen Riege ein hochinteressanter Mann.

 

Der gebürtige Braunschweiger hatte eine deutsche Mutter und einen chinesischen Vater. Bis Mitte 1966 war der Textilingenieur unter dem Namen Oun Yao Ling noch taiwanesischer Staatsbürger und belegte für dieses Land bei den Olympischen Spielen in Tokio Rang 14.


Cheforganisator der Titelkämpfe im Osten Berlins mit 140 Teilnehmern aus 30 Ländern war damalige DGV-Generalsekretär Helmut Atzrodt, der 1964 in die Technische  Kommission der FIHC gewählt wurde. Erstmals wurden in Berlin  im Gewichtheben Dopingkontrollen durchgeführt. Atzrodt erinnert sich: „Es ist keine einfache Zusammenarbeit mit dem damaligen FIHC-Generalsekretär Oscar State aus England gewesen. Aber er war ein hervorragender Veranstal-tungssprecher.“ Ihm assistierte damals auch am Mikrofon der jetzt über 90-jährige Lothar Janzen aus Potsdam.


1967 wurde zu Nullnummer des Gewichthebens

 

Die auch organisatorisch sehr erfolgreichen Meister-schaften in der Dynamohalle hatten offensichtlich international guten Eindruck hinterlassen. Als 1967 auf politischer Ebene der Hymnen- und Flaggenstreit die DDR betreffend wieder hochkochte, wurden die geplanten Weltmeisterschaften in Tokio abgesagt. In früheren Jahren fanden in solchen Fällen die Titelkämpfe ohne DDR-Sportler statt. Aus gleichem Grund wurden im gleichen Jahr auch keine Europameisterschaften durchgeführt. Eine Nullnummer für das internationale Gewichtheben.


Premiere für die Bundesliga und die Spartakiade

 

Links der erste Bundesligassieger ASV Mainz 88, rechts eine Medaille der DDR-Spartakiade von 1983

 

Zwei Ereignisse ragten aus nationaler Sicht zwischen 1964 und 1967 heraus. In der Bundesrepublik startete am 19. September 1964 der erste Bundesliga-Wettkampf. Dieser Beschluss des Bundesauschusses des DAB führte dazu, dass in jenem Jahr zwei Deutsche Mannschaftsmeister gab: TSG 1886 Mutterstadt nach dem bisherigen Modus der Ausscheidungskämpfe und ASV Mainz 88 als Sieger einer einfachen Bundesliga-Punktrunde.

 

1966 hatte in der DDR etwas Premiere, was vielfach als

besonderes Erfolgsrezept des DDR-Sports eingeschätzt wird. In Berlin fand die I. Kinder- und Jugendspartaki-ade statt. Diese Wettbewerbe gab es auch auf Kreis- und Bezirksebene. An den Gewichtheber-Wettbewerben an der Spree beteiligten sich 183 Kinder- und Jugend-liche. Zu den Spartakiadesiegern an der Hantel gehörte auch mit Stefan Grützner der spätere erste Weltmeister der DDR im Gewichtheben und langjährige erfolgreiche Trainer im Karl-Marx-Städter und Chemnitzer Spitzenklub. Er hatte seine sportliche Laufbahn einst als Skispringer begonnen.

Hilmar Bürger

Statistik 1964 bis 1967

Statistik 1964 bis 1967.xlsx
Microsoft Excel-Dokument [18.4 KB]

21 (1960-1963)

Diesmal keine internationale Medaille

 

Sportlicher Höhepunkt der Jahre 1960 bis 1963 waren die Olympischen Spiele von Rom 1960. Sie sahen eine Gesamtdeutsche Mannschaft am Start. Was Gewichtheben betraf, so waren im Palazzetto dello Sport sechs ostdeutsche und ein westdeutscher Heber vertreten. Bei den vorausgegangenen Auscheidungswettkämpfen hatten sich die Athleten des DGV der DDR klar durchgesetzt. Dieses sportliche Desaster kostete übrigens dem damals verantwortlichen Trainer und jetzigem BVDG-Ehrenpräsidenten Wolfgang Peter das Amt und führte zur Installierung eines Bundestrainers.

 

6:1 für Ost im Palazzetto dello Sport

 

Und so sah dann die (Gesamt)deutsche Olympiamannschaft im Gewichtheben für Rom und ihre Bilanz aus: 56 kg: Hans Reck (Leipzig/X), 60 kg: Georg Miske (Leipzig/13.), 67.5 kg: Werner Dittrich (Zittau/7.), 75 kg: Roland Lortz (Mutterstadt/8.), 82.5 kg: Rolf Sennwald (Leipzig/11.), 90 kg: Wolfgang Müller (Leipzig/12.), 90+ kg: Werner Arnold (Karl-Marx-Stadt/12.).

 

Hier aus dem Eisenlexikon der CD-Dokumentation über das deutsche Gewichtheben von 2009 die Kurzbiographien der sieben Athleten der deutschen Olympiamannschaft Gewichtheben für Rom 1960:

Drei medaillenlose Jahre

 

Deutschland musste weiter auf eine Olympiamedaille der Heber nach dem Zweiten Weltkrieg warten. Keine deutsche Medaillen gab es nicht nur 1960 in Rom, sondern bei allen internationalen Höhepunkten bis 1963 – bei den Europameisterschaften 1960 in Mailand – hier ohne DDR-Beteiligung –, bei den Weltmeisterschaften 1961 in Wien, 1962 in Budapest und 1963 in Stockholm, denen nach den damaligen Praktiken auch jeweils die Europameisterschaften „angeschlossen“ waren.

 

Wechsel an den Verbandsspitzen

 

Verlief also das sportliche Geschehen in jener Periode weitgehend unspektakulär, so gab es doch in beiden deutschen Verbänden etliche Bewegung. Im west-deutschen DAB freute man sich 1960 über die Wahl seines Vizepräsidenten Josef Hergl zum FIHC-Vizepräsidenten. Doch dann kam der große Hammer: 1962 trat er von all seinen Ehrenämtern zurück, weil er von einem Münchner Gericht wegen Veruntreuung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Er hatte den DAB mitgegründet und stand ihm von 1949 an vor. Sein Nachfolger an der DAB-Spitze als Vorsitzender wurde der Kölner Oberamtsrat im Liegenschaftsamt Walter Lippold (siehe unten) – ein einst aktiver Ringer.

 

Auch im DGV der DDR gab es 1962 einen Wechsel an der Spitze. Der Leipziger Sportwissenschaftler Dr. Gerhard Carl trat die Nachfolge des ersten Präsidenten Hermann Tempel an. Helmut Atzrodt wurde neuer DGV-Generalsekretär. Beide machten sich später auch um das internationale Gewichtheben verdient, zählten wie auch der leider unlängst verstorbene Otto Schumann 1969 zu den Mitbegründern der Europäischen Gewichtheber-Föderation EWF.

 

Harry Roewer neuer DGV-Verbandstrainer

 

1963 war das Jahr, in dem Harry Roewer am 1. August sein Amt als verantwortlicher Trainer des DGV der DDR antrat. Der einstige Leichathlet (u.a. 1949 DDR-Jugendmeister Mittelstrecke) hatte vorher bereits die Heber des ASK Vorwärts Leipzig zum damals dominierenden Zentrum im DDR-Gewichtheben geführt. Als zur Wende mit der Vereinigung des BVDG und des DDR-Verbandes sein Cheftraineramt aufgelöst wurde – konnte er nicht nur auf die längste Amtszeit in dieser Funktion aller DDR-Sportverbände, sondern auch auf eine hervorragende internationale Bilanz der DDR- Gewichtheber verweisen.

Einige Jahre leitete Harry Roewer Anfang der 90-er Jahre ehrenamtlich

die Abteilung Gewichtheben des Berliner TSC – hier

die Verabschiedung

 

Sein letzter Auftritt

in der Öffentlichkeit beim Pokal der

Blauen Schwerter

in Meißen 2014

 

Der zu seiner Zeit international sehr geschätzte Sportfunktionär räumte im Rückblick ein, dass auch im DDR-Gewichtheben, wie leider international üblich, unterstützende Mittel benutzt wurden.

 

Harry Roewer verstarb Anfang des Jahres 2017. Leider ist weder das Datum, noch sind nähere Umstände bekannt.

Das deutsche Gewichtheben in Ost und West hat ihm viel zu verdanken.

 

Hilmar Bürger

Statistik 1960 bis 1963

Liesmich.ods
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20 (1956-1959)

Georg Miske aus Leipzig und Willi Kolb aus Stuttgart  - das gesamtdeutsche  Olympia-Heberteam in Melbourne 1956

 

Die gesamtdeutsche Mannschaft bei den EM 1956 in Helsinki - von links: Oswald Junkes, Martin Eberle, Georg Miske, Roland Lortz, Günther Siebert, Josef Schnell und Theo Aalderings.

  © Archiv Stephan Müller

 

DAB-Präsident Josef Hergl (links 1957) und DAB-Vorstandssitzung

 

In die Chronik dieser Jahre gehört die Tatsache, dass auf dem FIHG-Kongress 1956 mit DAB-Präsident Josef Hergl der erste deutsche Vertreter nach dem Zweiten Weltkrieg in ein internationales Amt der Gewichtheber berufen wurde. Die DDR-Gewichtheber erhielten 1958 auf dem Kongress des internationalen Verbandes in Stockholm mit 21:5 Stimmen das Recht, künftig mit einer eigenen Mannschaft bei internationalen Höhepunkten anzutreten. Damit war der gemeinsame Start 1958 bei den WM und EM in Stockholm – außer bei Olympia 1960 und 1964 - der letzte bis 1990.

 

Der erste DGV-Präsident Hermann Tempel (links) und der erste

DGV-Generalsekretär Carl Frohne

Am 27. April 1956 wurde in Leipzig der Deutsche Gewichthe-berverband der DDR gegründet. An der Spitze standen Hermann Tempel als Präsident und Karl Frohne als Generalsekretär. Mit den SKDA-Meisterschaften fanden am gleichen Ort und im gleichen Jahr die Titelkämpfe der Gewichtheber befreundeter Armeen statt.

 

Ofiizier und Molkereimeister

 

Es waren auch die Jahre weiterer bescheidener deutscher Erfolge nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Auftritt einer Gemeinsamen Deutschen Olympiamann-schaft 1956 in Melbourne. Im Gewichtheben bestand das „Team“ aus zwei Hebern: dem Leipziger Erwin Miske im Feder- und dem Stuttgarter Willi Kolb im Leichtgewicht – ein NVA-Offizier und ein Molkereimeister.

Georg Miske

Miske, der 1928 in Oberschlesien geboren wurde, war gleichzeitig der erste DDR-Sportler überhaupt, der bei Olympia an den Start ging. Er wohnte zusammen mit dem späteren Box-Olympiasieger Wolfgang Behrendt in einem Haus des Olympischen Dorfes. Und Behrendts Trainer Erich Sonneberg kümmerte sich um den Gewichtheber, dessen Trainer in Leipzig bleiben musste.

Sein Debüt endete im Federgewicht mit einem beachtlichen sechsten Platz. Da er jedoch des Englischen nicht mächtig war, versäumte er die Siegerehrung, auf der ihm dafür ein Diplom überreicht werden sollte. Das erreicht ihn dann erst ein Jahr später zu Hause.

Willi Kolb

Vom Schwimmer zum Gewichtheber

 

Willi Kolb war in seiner Jugend Schwimmer, kam aber durch seinen Bruder zum Gewichtheben. Er wurde 1934 in Schwäbisch Gmünd geboren und startete für den Stuttgarter Verein SG Weilimdorf 1890. Sein Olympia-Wettkampf in Melbourne endete mit Rang 12.

Vier Jahre später verpasste er die Olympia-Qualifikation.

 

Miske und Kolb gehörten auch zu den erfolgreichsten deutschen Gewichthebern zwischen 1956 und 1959.

Der Leipziger wurde Fünfter der WM 1958 und gewann 1957 und 1958 Europameisterschafts-Bronze. Er wurde insgesamt achtmal DDR-Meister und gehörte auch dem Abonnement-Mannschaftsmeister der Leipziger Armeesportler an. Der Stuttgarter hatte als WM-Elfter von 1959 und als EM-Siebenter von 1958 seine besten internationalen Ergebnisse. Von 1956 bis 1559 wurde er Deutscher Meister, stellte insgesamt 13 deutsche Rekorde auf. Wobei ihm das Vermögen, mit relativ kurzen Armen sein Kraftpotential umzusetzen, besonders half.

 

Auch Lortz und Siebert im Blickpunkt

 

Roland Lortz (links) und Günther Siebert

 

Neben den beiden Olympiateilnehmern von Melbourne setzten sich zwischen 1956 und 1959 besonders auch der aus Groß-Zimmern stammende Roland Lortz und Miskes Klubkamerad Günther Siebert in Szene. Metzgermeister Lortz startete für den AV Vorwärts Groß-Zimmern und Mutterstadt, wurde Vierter der EM 1956 und Sechster der WM 1957. Sein größter sportlicher Erfolg sollte aber erst 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom eintreten.

Günther Siebert schrieb sich durch zwei Dinge in die DDR-Sportchronik ein: Er war der erste Meister des Sports im Gewichtheben und sorgte 1956 bei den Europameisterschaften in Helsinki mit Bronze für die erste internationale Medaille des DDR-Gewichthebens.

Ringer-Legende Wilfried Dietrich

war auch ein guter Gewichtheber

 

Wilfried Dietrich wie einst Werner Seelenbinder

 

Lortz  für den FC Schrobenhausen und Siebert für den ZASK Vorwärts Berlin – wie das Leipziger Team damals auch benannt wurde – gehörten auch den jeweiligen Meistermannschaften an. Betrachtet man die Aufstellungen der Mannschafts-Endkämpfe jener in Ost und West, so ergeben sich einige interessante Aspekte. So hob der spätere BVDG- und jetzige Ehrenpräsident Wolfgang Peter beim 1956-er Vizemeister SV Fellbach 1890 und der spätere DGV-Vizepräsident Jürgen Balthasar stand im NVA-Meisterteam.

Beim Deutschen Vize-Mannschaftsmeister von 1958, der TSG 1886 Mutterstadt, hob mit Wilfried Dietrich eine der deutschen Ringer-Legenden. Wie einst Werner Seelenbinder beim SC Berolina 03.

 

Hilmar Bürger

1956 bis 1959 (1).ods
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19 (1952-1955)

1954 war das Saarland mit dabei

Es wurden die Jahre des Sport-Neubeginns und damit auch der Schwerathletik und des Gewichthebens in beiden deutschen Staaten. In der Bundesrepublik hatte sich bereits 1949 der Deutsche Athletenbund DAB mit den Sportarten Ringen, Gewichtheben, Tauziehen, Rundgewichtsjonglieren, Judo, Rasenkraft- und Kunstkraftsport gebildet. Josef Hergl wurde zum Präsidenten gewählt. 

In der DDR entstand 1952 eine Sektion Schwerathletik mit Gewichtheben, Kunstkraft- und Rasenkraftsport. Ihr erster Vorsitzender wurde die populäre Chemnitzer Gewichtheber-Legende Herbert Svejkovski.

Links: DAB-Präsident Josef Hergl aus München, rechts: Herbert Svejkovski, Vorsitzender der Sektion Schwerathletik der DDR aus Chemnitz

 

Olympia-Comeback in Helsinki

 

1952 bei den Olympischen Spielen in Helsinki waren erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder deutsche Sportler vertreten. Darunter fünf bundesdeutsche Gewichtheber, von denen der Münchner Schwerge-wichtler Heinz Schattner als Vierter das beste Ergebnis erzielte. Der Zeitraum von 1952 bis 1955 war für über 40 Jahre der letzte, in dem BRD-Gewichtheber bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameis-terschaften das deutsche Gewichtheben allein vertraten.

 

Die deutschen Olympiaheber 1952 - von links: Schuster, Junkes, Claussen, Leuthe und Schattner

Die Sektion Schwerathletik in der DDR fand erst 1955 provisorische Aufnahme in die Internationale Föderation FIHC. Der DAB unterstützte diesen Antrag. Jedoch unter der Maßgabe, dass die DDR-Heber bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften nur im Rahmen einer Gesamtdeutschen Mannschaft starten durften.

 

1953 EM-Doppelsieg im Schwergewicht

 

Und doch waren bei den Welt- und Europameisterschaf-ten 1954 in Wien aus heutiger Sicht die Gewichtheber vom DAB nicht die einzigen deutschen Athleten. Das Saarland, die Region mit dem besonderen politischen Schicksal, durfte als FIHC-Mitglied ab 1950 eine eigene Mannschaft entsenden. Erst 1956 wurde es als Landesverband in den deutschen Verband eingegliedert.

Im Schwergewicht gewann bei den EM 1953 in Stockholm Heinz Schattner (links) vor Theo Aaldering

1953 bei den WM/EM in Stockholm nahmen für den DAB nur vier deutsche Heber teil. Davon nur Heinz Schattner aus dem Olympia-Quintett des Vorjahres. Der Münchner war auch hier ihr EM-Bester. Im Schwergewicht gab es sogar einen deutschen Doppelsieg. Theo Aalderings, der gebürtige Niederländer aus Essen, erkämpfte hinter Schattner Silber.

 

Silber durch Josef Schuster

1954 in Wien gab es ebenfalls nur eine einzige Medaille für das deutsche Gewichtheben. In dem fünfköpfigen DAB-Team war der Münchner Josef Schuster (links) als EM-Zweiter der 56-er Klasse

der Erfolgreichste. Der siebenköpfigen Saarlandmannschaft gelang immerhin mit EM-Rang vier durch den Schwergewichtler Georg Mohr aus Wemmetsweiler das beste Ergebnis.

 

Tolle Titelkämpfe in München

 

Mit den Welt- und Europameisterschaften 1955 in München empfing Deutschland zum ersten Mal nach dem Krieg die besten Gewichtheber der Welt.  Und obwohl die Wettkämpfe für die Gastgeber mit einmal EM-Silber nicht so erfolgreich verliefen, hatte der DAB und die Organisatoren mit diesen Meisterschaften international viel Ehre eingelegt. Die Titelkämpfe in der Bayernhalle wurden insgesamt ein tolles Ereignis. Zum Finale der Schwersten kamen 3000 (!) Zuschauer. Sie sahen bei großartiger Stimmung den Erfolg des US-Amerikaners Paul Anderson und am Ende den Essener Theo Aaldering auf dem EM-Silberplatz.

 

Nachdem die Politik in jenen Jahren die Zeit des kalten Krieges einläutete, waren die Gewichtheber aus beiden deutschen Staaten – manchmal auch im Gegensatz zu ihren Sportführungen - bestrebt, die traditionellen Bande aus gemeinsamen Jahren zu erhalten. So gab es von von 1951 bis 1954 noch vier Gesamtdeutsche Meis-terschaften, wurden (seitens des DAB) noch bis 1964 gemeinsame deutsche Rekorde geführt.

 

850 Teilnehmer 1954 in Leipzig

 

Aber auch andere Ereignisse zeugten noch von Gemeinsamkeit – so das Deutsche Jugendtreffen der Schwerathleten 1954 in Leipzig mit 850 (!) Teilnehmern, so das Deutsche Juniorentreffen in Karlsruhe 1954 und die Gesamtdeutschen Juniorenmeisterschaften 1958 in Essen-Altenessen sowie das Alterstreffen in Mannheim 1954. Darüber hinaus bemühten sich Vereine aus Ost und West Kontakte zu halten. 1974/75 gab es im Rahmen von Vereinbarungen der beiden Sportverbände zwei Vergleichskämpfe zwischen dem SC Einheit Dresden und dem AC Heros Berlin.

Obwohl das DDR-Gewichtheben seinerzeit noch nicht in den internationalen Verband aufgenommen war, hatte es auch seine internationalen Vergleiche. 1952 gab es im „Hamburger Hof“ von Meißen die Länderkampf-Premiere. Gegen Rumänien wurde 3:4 verloren. Drei Jahre später gelang in Heringsdorf mit 4:3 die Revanche. In der Besetzung Schaal, Miske, Hatt, Schulz, Siebert, Rugener, Zinnt kam das DDR-Team in seinem bis dahin fünften Länderkampf zum ersten Sieg.

STATISTIK 1952 bis 1955

15.

HELSINKI (FIN)

25.-27.Juli

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 5 Teilnehmer - keine Medaille

 

 

56 KG

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

60 KG

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

67.5 KG

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

82.5 KG

Hans Claussen

SC Siegfried Lübeck

 

90+ KG

Heinz Schattner

TSV 1860 München

 

 

 

 

 

WELTMEISTERSCHAFTEN 1953

 

 

30.

STOCKHOLM (SWE)

26.-30. August

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 4 Teilnehmer - keine Medaille

 

 

82.5 KG

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

90 KG

Hans Rudershausen

SV VfL 1848 Bad Kreuznach

 

90+ KG

Heinz Schattner

TSV 1860 München

 

90+ KG

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

 

 

 

 

WELTMEISTERSCHAFTEN 1954

 

 

31.

WIEN (AUT)

7.-10. Oktober

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 5 Teilnehmer - keine Medaille

 

 

56 KG

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

60 KG

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

67.5 KG

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

82.5 KG

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

90 KG

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

 

 

 

 

Saarland: 7 Teilnehmer - keine Medaille

 

56 KG

Fritz Rubly

SV Homburg

 

60 KG

Theo Cavelius

KSV Dt. Eiche Hostenbach

 

67.5 KG

Richard Süßdorf

SV Homburg

 

75 KG

Walter Pirrung

KSV 1906 Schiffweiler

 

82.5 KG

Heinz Maldener

AC Heros Wemmetsweiler

 

90 KG

Hans Kiefer

SV Homburg

 

90+ KG

Georg Mohr

AC Heros Wemmetsweiler

 

 

 

 

 

WELTMEISTERSCHAFTEN 1955

 

 

 

32.

MÜNCHEN (BRD)

11.-16. Oktober

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 7 Teilnehmer - keine Medaille

 

 

56 KG

Waldemar Ertl

Regensburger TG

 

67.5 KG

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

67.5 KG

Willi Kolb

SG Weilimdorf 1890

 

75 KG

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

82.5 KG

Karl-Heinz Haag

GKSV Frischauf Moers 1899

 

90 KG

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

90+ KG

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN 1953

 

 

32.

STOCKHOLM (SWE)

26.-30. August

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 4 Teilnehmer - 1 Gold, 1 Silber

 

 

82.5 KG

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

90 KG

Hans Rudershausen

SV VfL 1848 Bad Kreuznach

 

90+ KG

Heinz Schattner

TSV 1860 München

 

90+ KG

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

 

 

 

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN 1954

 

 

33.

WIEN (AUT)

7.-10. Oktober

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 5 Teilnehmer - 1 Silber

 

 

56 KG

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

60 KG

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

67.5 KG

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

82.5 KG

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

90 KG

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

 

 

 

 

Saarland: 7 Teilnehmer - keine Medaille

 

56 KG

Fritz Rubly

SV Homburg

 

60 KG

Theo Cavelius

KSV Dt. Eiche Hostenbach

 

67.5 KG

Richard Süßdorf

SV Homburg

 

75 KG

Walter Pirrung

KSV 1906 Schiffweiler

 

82.5 KG

Heinz Maldener

AC Heros Wemmetsweiler

 

90 KG

Hans Kiefer

SV Homburg

 

90+ KG

Georg Mohr

AC Heros Wemmetsweiler

 

 

 

 

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN 1955

 

 

34.

MÜNCHEN (BRD)

11.-16. Oktober

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

BRD: 7 Teilnehmer - 1 Silber

 

 

56 KG

Waldemar Ertl

Regensburger TG

 

67.5 KG

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

67.5 KG

Willi Kolb

SG Weilimdorf 1890

 

75 KG

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

82.5 KG

Karl-Heinz Haag

GKSV Frischauf Moers 1899

 

90 KG

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

90+ KG

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

 

 

 

 

DEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFTEN 1952 (Gesamtdeutsche Meisterschaften - GDM)

 

40.

MEISSEN

6.-7.September

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

2.

Alois Jablonski

VfK Hannover v. 1903

 

3.

Franz Frank

BSG Aufbau Stralsund

 

60 KG

 

 

 

1.

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

2.

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

3.

Max Sprügel

Regensburger TS

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Heinz Kilian

AC Adler 1900 Kassel

 

2.

Hans Neuhaus

VKSV Essen 88

 

3.

Michael Brem

AC Bavaria Landshut

 

75 KG

 

 

 

1.

Adolf Wagner

VKSV Essen 88

 

2.

Rudolf Ismayr

TSV 1860 München

 

3.

Erich Lemke

TSV 1860 München

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Hans Claussen

SC Siegfried Lübeck v. 18888

 

2.

Heinrich Brössel

AC Marburg 1888

 

3.

Nicht vergeben

 

 

90 KG

 

 

 

1.

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

2.

Ernst Kohler

AC 92 Weinheim

 

3.

Wilhelm Ludwig

SG Dynamo Berlin

 

90+ KG

 

 

 

1.

Heinz Schattner

TSV 1860 München

 

2.

Nicht vergeben

 

 

3.

Nicht vergeben

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFTEN 1953 (GDM)

 

41.

FEUERBACH

25./26.Juli

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Waldemar Ertl

Regensburger TS

 

2.

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

3.

Willi Dorawa

SF Hamborn 07

 

60 KG

 

 

 

1.

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

2.

Max Sprügel

Regensburger TS

 

3.

Josef Heckl

KSV Augsburg-Ost

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

2.

Jakob Weil

AC Mainz-Weisenau

 

3.

Heinz Kilian

AC Adler 1900 Kassel

 

75 KG

 

 

 

1.

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

2.

Adolf Wagner

VKSV Essen 88

 

3.

Fritz Schwemmer

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

2.

Helmut Kienert

AC Heros Berlin

 

3.

Fritz Mast

TSV 1860 München

 

90 KG

 

 

 

1.

Hans Rudershausen

SV VfL 48 Bad Kreuznach

 

2.

Hans Claussen

SC Siegfried Lübeck v. 1888

 

3.

Herbert Kolle

AC Adler 1900 Kassel

 

90+ KG

 

 

 

1.

Heinz Schattner

TSV 1860 München

 

2.

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

3.

Adolf Betz

Regensburger TS

 

 

 

 

 

DEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFTEN 1954 (GDM)

 

42.

BAD KREUZNACH

3./4.Juli

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Josef Schuster

TSV 1860 München

 

2.

Waldemar Ertl

Regensburger TS

 

3.

Martin Eberle

TV Memmingen 1859

 

60 KG

 

 

 

1.

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

2.

Georg Miske

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Werner Müller

BSG Chemie Meißen

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

2.

Hans Neuhaus

VKSV Essen 88

 

3.

Jakob Weil

AC Mainz-Weisenau

 

75 KG

 

 

 

1.

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

2.

Karl-Heinz Haag

GKSV Frischauf Moers 1899

 

3.

Fritz Schwemmer

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

2.

Günter Siebert

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Hans Claussen

SC Siegfried Lübeck v. 1888

 

90 KG

 

 

 

1.

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

2.

Herbert Kolle

AC Adler 1900 Kassel

 

3.

Edgar Zinnt

BSG Aufbau Stralsund

 

90+ KG

 

 

 

1.

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

2.

Wilhelm Ludwig

SG Dynamo Berlin

 

3.

Fritz Schnappauf

SG Bornheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFTEN 1955

 

43.

FELLBACH (56-75 KG), KASSEL (82.5-90+ KG)

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Waldemar Ertl

Regensburger TS

 

2.

Martin Eberle

TV Memmingen 1859

 

3.

Alois Jablonski

VfK Hannover v. 1903

 

60 KG

 

 

 

1.

Ewald Breßlein

VKSV Essen 88

 

2.

J. Valdero

KSV Hessen Kassel

 

3.

Theo Cavelius

KSV 07 Deutsche Eiche Hostenbach

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Oswald Junkes

ASV Trier 1895

 

2.

Willi Kolb

SV Weilimdorf 1890

 

3.

Hans Neuhaus

VKSV Essen 88

 

75 KG

 

 

 

1.

Toni Leuthe

SV Fellbach 1890

 

2.

Fritz Schneider

TSV 1860 München

 

3.

Fritz Schwemmer

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Karl-Heinz Haag

GKSV Frischauf Moers 1899

 

2.

Heinz Kilian

AC Adler 1900 Kassel

 

3.

Alfred Hintz

VfK Hannover v. 1903

 

90 KG

 

 

 

1.

Josef Schnell

FC Schrobenhausen

 

2.

Günther Franke

AC Goliath 20 Mengede

 

3.

Erwin Tratz

1.AK Sandow Nürnberg 1896

 

90+ KG

 

 

 

1.

Theo Aaldering

VKSV Essen 88

 

2.

Herbert Kolle

AC Adler 1900 Kassel

 

3.

Hans Rudershausen

SV VfL 48 Bad Kreuznach

 

 

 

 

 

DDR-EINZELMEISTERSCHAFTEN 1952

 

 

4.

MAGDEBURG

12./13. Juli

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Franz Frank

BSG Einheit Stralsund

 

2.

Fritz Urban

BSG Traktor Heldrungen

 

3.

Kurt Kitze

BSG Turbine Leipzig

 

60 KG

 

 

 

1.

Georg Miske

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Werner Müller

BSG Chemie Meißen

 

3.

Heinz Kahl

BSG Motor Zittau

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Heinz Czernicki

BSG Motor Magdeburg

 

2.

Heinz Rast

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Eberhard Hatt

BSG Aufbau Dresden

 

75 KG

 

 

 

1.

Helmuth Unrein

SG Volkspolizei Erfurt

 

2.

Günter Franke

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Rolf Gapon

BSG Motor Magdeburg

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Günter Siebert

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Edgar Zinnt

BSG Einheit Stralsund

 

3.

Siegfried Arnold

SG Volkspolizei Erfurt

 

90 KG

 

 

 

1.

Fritz Lorenz

BSG Motor Magdeburg

 

2.

Kurt Fickenscher

BSG Chemie Großbreitenbach

 

3.

Hans Jakisch

BSG Motor Görlitz

 

90+ KG

 

 

 

1.

Richard Leopold

BSG Einheit Erfurt

 

2.

Wilhelm Ludwig

SG Dynamo VP Berlin

 

3.

Nicht vergeben

 

 

 

 

 

 

DDR-EINZELMEISTERSCHAFTEN 1953

 

 

5.

PLAUEN

4./5.Juli

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Franz Frank

BSG Einheit Stralsund

 

2.

Fritz Urban

BSG Traktor Heldrungen

 

3.

Manfred Schaal

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

60 KG

 

 

 

1.

Georg Miske

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Werner Müller

BSG Chemie Meißen

 

3.

Heinz Kahl

BSG Motor Zittau

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Gerhard Schulze

BSG Chemie Meißen

 

2.

Kurt Helbig Jr.

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Helmuth Unrein

BSG Einheit Weimar

 

75 KG

 

 

 

1.

Alois Hinke

BSG Motor Suhl

 

2.

Werner Hahnefeld

BSG Chemie Meißen

 

3.

Alfons Schulz

BSG Aufbau Stralsund

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Günter Siebert

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Edgar Zinnt

BSG Aufbau Stralsund

 

3.

Ernst Wunsch

BSG Rotation Berlin

 

90 KG

 

 

 

1.

Wilhelm Ludwig

SG Dynamo Berlin

 

2.

Hans Jakisch

BSG Motor Görlitz

 

3.

Karl Mrose

BSG Aktivist Welzow

 

90+ KG

 

 

 

1.

Fritz Lorenz

BSG Stahl Calbe

 

2.

Gerhard Rugener

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Kurt Fickenscher

BSG Chemie Großbreitenbach

 

 

 

 

 

DDR-EINZELMEISTERSCHAFTEN 1954

 

 

6.

ARTERN

26./27.Juni

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Kurt Kitze

BSG Empor Leipzig

 

2.

Fritz Urban

BSG Traktor Heldrungen

 

3.

Nicht vergeben

 

 

60 KG

 

 

 

1.

Georg Miske

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Werner Müller

BSG Chemie Meißen

 

3.

Nicht vergeben

 

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Eberhard Hatt

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Gerhard Schulze

BSG Chemie Meißen

 

3.

Kein Ergebnis

 

 

75 KG

 

 

 

1.

Günter Franke

ZSK Vorwärts Leipzig

 

2.

Kein Ergebnis

 

 

3.

Kein Ergebnis

 

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Edgar Zinnt

BSG Aufbau Stralsund

 

2.

Hans Rast

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

3.

Kein Ergebnis

 

 

90 KG

 

 

 

1.

Günter Siebert

SK Vorwärts KVP Leipzig

 

2.

Richard Leopold

SG Dynamo Erfurt

 

3.

Kein Ergebnis

 

 

90+ KG

 

 

 

1.

Wilhelm Ludwig

SG Dynamo Berlin

 

2.

Georg Ribback

BSG Turbine Leipzig

 

3.

Kein Ergebnis

 

 

 

 

 

 

DDR-EINZELMEISTERSCHAFTEN 1955

 

 

7.

ERFURT

29. Mai

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

56 KG

 

 

 

1.

Manfred Schaal

ZSK Vorwärts Berlin

 

2.

Fritz Urban

BSG Traktor Heldrungen

 

3.

Gerhard Haschker

BSG Chemie Meißen

 

60 KG

 

 

 

1.

Georg Miske

ZSK Vorwärts Berlin

 

2.

Werner Müller

BSG Chemie Meißen

 

3.

Helmut Stolt

ZSK Vorwärts Berlin

 

67.5 KG

 

 

 

1.

Gerhard Gerber

BSG Chemie Meißen

 

2.

Eberhard Hatt

ZSK Vorwärts Berlin

 

3.

Kurt Helbig Jr.

ZSK Vorwärts Berlin

 

75 KG

 

 

 

1.

Günter Franke

ZSK Vorwärts Berlin

 

2.

Werner Hahnefeld

BSG Chemie Meißen

 

3.

Alfons Schulz

BSG Aufbau Stralsund

 

82.5 KG

 

 

 

1.

Günter Siebert

ZSK Vorwärts Berlin

 

2.

Wilhelm Thom

ASG Vorwärts Prenzlau

 

3.

Hans Wagner

BSG Motor Artern

 

90 KG

 

 

 

1.

Edgar Zinnt

BSG Aufbau Stralsund

 

2.

Siegfried Arnold

BSG Einheit Erfurt

 

3.

Polte

Döbeln

 

90+ KG

 

 

 

1.

Hans Rugener

ZSK Vorwärts Berlin

 

2.

Richard Leopold

SG Dynamo Erfurt

 

3.

Wilhelm Ludwig

SC Dynamo Berlin

 

 

 

 

 

DEUTSCHE-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1952

 

Nicht ausgetragen

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1953

 

27.

MÜNCHEN/NÜRNBERG

13./27. Juni

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

TSV 1860 München

4215.0

 

 

Josef Schuster/Hermann Wiesheu/Erich Mann/Fritz Schneider/Fritz Mast/Ottmar Weiß/Heinz Schattner

 

2.

1.AK Sandow Nürnberg 1896

1730.0

 

 

Friedrich Stühler/Hans Falkner/Hasso Koop/Werner Regensburger/H.Schuhmann/Fritz Schwemmer/Erwin Tratz

3.

Nicht vergeben

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1954

 

28.

MÜNCHEN/ESSEN

? Oktober/?November

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

TSV 1860 München

4497.5

 

 

Josef Schuster/Erich Mann/Erich Lemke/Fritz Schneider/Fritz Mast/Ottmar Weiß/Fritz Plank

 

2.

VKSV Essen 88

4490.0

 

 

Ewald Breßlein/Willi Verley/Eugen Fechner/Hans Neuhaus/Adolf Wagner/Willi Gottschalk

 

3.

Nicht vergeben

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHE-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1955

 

29.

ESSEN/FELLBACH

17.April/14. Mai

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

VKSV Essen 88

4507.5

 

 

Ewald Breßlein/Willi Verley/Eugen Fechner/Hans Neuhaus/Adolf Wagner/Heinz Meschkat/Theo Aaldering

2.

SV Fellbach 1890

4490.0

 

 

Hans Kurle/Josef Hoffmann/Wilhelm Münzmay/Toni Leuthe/Rudi König/Wolfgang Peter/Richard Benzenhöfer

3.

Nicht vergeben

 

 

 

 

 

 

DDR-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1952

 

2.

MEISSEN

30. Mrz

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

SK Vorwärts VP Leipzig

1822.5

 

 

Herbert Rast/Georg Miske/Kurt Helbig Jr./Hans Rast/Günter Siebert/Gerhard Rugener/Alfred Schindler

 

2.

BSG Chemie Meißen

1730.0

 

 

Gerhard Haschker/Werner Müller/Gerhard Schulze/Erich Nießner/Leo Drosdzol/Werner Weikert/Werner Hahnefeld

3.

BSG Motor Magdeburg

1710.0

 

 

Otto Schmerder/Erwin Thalmann/Hienz Czernicki/Albert Frommelt/Rolf Gapon/Alfred Zimmermann/Fritz Lorenz

 

 

 

 

DDR-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1953

 

3.

LEIPZIG

10. Mai

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

SK Vorwärts VP Leipzig

2002.5

 

 

Georg Miske/Manfred Schaal/Kurt Helbig Jr./Günter Franke/Rolf Gapon/Günter Siebert/Gerhard Rugener

2.

BSG Chemie Meißen

1870.0

 

 

Gerhard Schulze/Erich Nießner/Werner Weikert/Werner Hahnefeld

 

3.

BSG Motor Suhl

1785.0

 

 

Hermann Kummer/Kurt Erdmann/Alois Hinke/Herbert Albrecht

 

 

 

 

 

DDR-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1954

 

4.

?

?

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

SK Vorwärts VP Leipzig

1989.5

 

 

Georg Miske/Manfred Schaal/Kurt Helbig Jr./Günter Franke/Rolf Gapon/Günter Siebert/Gerhard Rugener

2.

BSG Chemie Meißen

1960.0

 

 

 

 

 

3.

Nicht bekannt

 

 

 

 

 

 

DDR-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT 1955

 

5.

BRANDIS

17. Apr

 

Olympischer Dreikampf - beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen

 

1.

ZSK Vorwärts Berlin

2296.5

 

 

Georg Miske/Eberhard Hatt/Kurt Helbig Jr./Günter Franke/Hans Rast/Günter Siebert/Gerhard Rugener

 

2.

BSG Chemie Meißen

2242.5

 

 

 

 

 

3.

Nicht bekannt

 

 

18 (1945-1951)

Es war ein schwerer Wiederbeginn

 

Oben: Die erste DDR-Riege bei Wettkämpfen der Weltfestspiele 1951 im Berliner Zirkus Barlay; unten: Gewichtheber der ersten Stunde - Werner und Fritz Neubert aus Hartmannsdorf im Osten - Josef Schuster, der erste Deutsche Meister nach dem Krieg aus München.

 

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erreichte auch der deutsche Sport eine Stunde Null. Formal wurde durch das Inkrafttreten des Gesetzes Nr.2 des Kontrollrats in Deutschland „Auflösung und Liquidierung der Naziorganisationen“ vom 10. Oktober 1945 der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen (NSRL) und auch dessen Fachamt Schwerathletik aufgelöst. Am 17. Dezember des gleichen Jahres wurden Kampfsportarten – wozu auch das Gewichtheben zählte – untersagt.

Fünf Jahre keine Deutschen dabei

 

Dieses Verbot wurde erst 1947 wieder aufgehoben. Der Internationale Gewichtheberverband FIH hatte auf seinem ersten Kongress am 18. Oktober 1946 in Paris die Verbände Deutschlands und Japans als Kriegsver-lierer ausgeschlossen. Das bedeutete auch, dass bei den internationalen Höhepunkten der Jahre 1946 (WM Paris), 1947 (WM Philadelphia, EM Helsinki), 1948 (Olympische Spiele London). 1949 (WM/EM den Haag) und 1950 (WM/EM Paris) keine deutschen Athleten vertreten waren. Erst 1951 starteten bei den Welt- und Europameisterschaften in Mailand zwei bundesdeutsche Gewichtheber. Grundlage dafür war die Aufnahme des 1949 gegründeten Deutschen Athleten-Bundes (DAB) im Rahmen dieser Titelkämpfe. Bereits 1950 wurde der damals separate Saarländische Kraftsportbund Mitglied des Weltverbandes. Die Gewichtheber in der DDR mussten noch bis 1955 warten, um provisorisch in die FIH aufgenommen zu werden.

 

Von Josef Schnell, Rudi Pempel und anderen

 

Bevor es wieder für ihn die ersten internationalen Bewährungsproben gab, hatte sich der Sport und damit auch das Gewichtheben in beiden deutschen Staaten erneut entfaltet. Es ist fast bald 70 Jahre her, dass sich

das Motto „Heben gehört zum Leben“ in Deutschland wieder mit Inhalt erfüllte. Und das geschah erst einmal auf lokaler Ebene. Meist im Zusammenklang der beiden traditionellen Schwerathletk-Sportarten Gewichtheben und Ringen.

 

Es gibt zahlreiche Beispiele für solche Aktivitäten. So fasste in jener Zeit in der bayerischen Ringer-Hochburg Erding auch das Gewichtheben Fuß. Ergebnis war eine Fusion zweier Vereine zum TSV 1862 Erding. Auch in Schrobenhausen enwickelten sich beide Sportarten wieder. Und daran hatte Josef Schnell erst als Aktiver und dann als Macher und Organisator entscheidenden Anteil. Als Trainer betreute er später den Ausnah-meathleten Rudolf Mang, der 1972 im Superschwer-gewicht olympisches Silber erkämpfte.

 

Es gab auch Vereine, die bereits in der Verbotszeit das Eisen wieder bewegten. Das weist auch so die Chronik des SV 14/19 Westerholt aus.  Oder man ging mit den Trainingsgeräten einfach als Demonstrations-Vorführung auf die Straße, wie das in Sachsen die Hartmannsdorfer und die Leipziger taten. Rudi Pempel, als Trainer und Kampfrichter einer der verdienstvollsten Funktionäre des frühen Gewichthebens in der DDR, erinnerte sich an jene Tage, in denen er auch Rundgewichtsjonglieren vorführte: „Erst haben die Zuschauer gefragt, ob wir nichts Besseres zu tun hätten, und dann wollten einige wissen, wo man diesen Sport betreiben kann...“ In der DDR wurde im Juni 1948 die SG Chemnitz Nord als eine der ersten Sektionen Gewichtheben gegründet – Vorgängerin des ruhmreichen Chemnitzer AC.

 

Gründung des Deutschen Athleten Bundes 1949 – stehend: Präsident Josef Hergl.

1949 Gründung des DAB in Friesenheim

 

Trotz vieler Gemeinsamkeiten hatte die Entwicklung desGewichthebens in Ost und West doch unterschiedlicheFormen angenommen, die auf der Grundlage divergenter gesellschaftlicher Entwicklungen bestanden. Sonahmen auch die Gewichtheber-Verbände oder ihre Vorgänger unterschiedliche Wege. Im am 23. Oktober 1949 in Friesenheim gegründeten Deutschen Athleten Bund (DAB) waren die Sportarten Ringen, Gewichtheben, Tauziehen, Rundgewichtsjonglieren, Judo, Rasenkraftsport und Kunstkraftsport vereint. Vorsitzender wurde der Münchner Josef Hergl, der dieses Amt bis zum 24. Juli 1962 innehatte. Der DAB berief damals übrigens die „ATHLETIK“ zum Verbandsorgan.

 

Athleten-Union sollte zusammenhalten

 

Im Osten war der 1. Oktober 1948 Gründungstag einer Sparte Schwerathletik im Bereich des damaligen Deutschen Sportausschusses, wozu die Sportarten Judo, Ringen, Boxen, Gewichtheben, sowie Rasen- und Kunstkraftsport zählten. Hier hießen die Männer der ersten Stunde Rudi Hilbert als Fachausschussleiter sowie Herbert Gapon (Gewichtheberausschuss).

Einige Jahre lang fanden die deutschen Gewichtheber in Ost und West eine Möglichkeit, die durch die Kriegsfolgen gemeinsamen Strukturen noch aufrechtzuerhalten. So fanden sich im November 1950 Vertreter des DAB und der Sparte Schwerathletik zusammen, um auf der Basis eines paritätischen Arbeitsausschusses die Deutsche Athleten-Union zu gründen. Sie sollte die Zusammenarbeit bei (gemeinsamen) Deutschen Meisterschaften sowie in der Führung gesamtdeutscher Rekordlisten regeln. Und so gab es von 1951 bis 1954 Deutsche Meisterschaften mit Teilnehmern aus Ost und West. Im Osten fanden in diesen Jahren zusätzlich ab 1949 jährlich DDR-Meisterschaften statt.

 

Bei den Studenten und mit den Amis

 

Obwohl die deutschen Gewichtheber vom Weltverband noch ausgeschlossen waren, fand man in dieser Zeit Möglichkeiten für internationale Wettkämpfe. So bei den Internationalen Studentenmeisterschaften im Rahmen der III. Weltfestspiele der Jugend und der Studenten im Osten Berlins. Die Wettkämpfe fanden übrigens im Zirkus Barlay statt, der damals seine Zelte am Bahnhof Friedrichstraße aufgeschlagen hatte. Gewichtheber-Chronist Kurt Stöbe aus Sangerhausen schrieb darüber: „Es waren Athleten aus sieben Ländern vertreten, und es gab für uns drei Bronzemedaillen. Durch Fritz Urban aus Heldrungen im Federgewicht, Gerhard Schulze aus Meißen im Leichtgewicht und Hans Wagner aus Artern im Mittelgewicht“.

Aber auch die bundesdeutschen Gewichtheber blieben international nicht untätig. Bei ihren Länderkampfpre-mieren verloren sie 1950 in Kaiserslautern und Fellbach zweimal gegen die USA 1:5, aber die US-Boys leisteten mit diesen Begegnungen echten Freundschaftsdienst.

 

Josef Schuster und Fritz Schimmel die Ersten

 

Auch die nationalen Titelkämpfe nahmen wieder ihren Anfang. In der Bundesrepublik bereits 1948. Erster Deutscher Meister nach dem Kriege wurde in Lage mit dem Münchner Josef Schuster ein bereits vormals erfolgreicher Athlet. Der erste DDR-Meister 1949 in Greiz hieß Heinz Schimmel und kam aus Berlin.

STATISTIK 1946 bis 1951

 

1946

WELTMEISTERSCHAFTEN

25. PARIS 18./19. Oktober

Deutschland nicht vertreten

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1947

WELTMEISTERSCHAFTEN

26. PHILADELPHIA/USA  26./27. September

Deutschland ausgeschlossen

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

30. HELSINKI 2. bis 4. Juli

Deutschland ausgeschlossen

 

1948

OLYMPISCHE SPIELE

14. LONDON 9. bis 11. August

Deutschland ausgeschlossen

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

  1. LAGE 18./19. September

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Josef Schuster (TSV 1860 München) 265.0

  2. Rudolf Mahn (ASV Rosenheim) 250.0

  3. Udo Broer (Germania Altenessen 1888) 245.0

 

- 60 KG

  1. Oswald Junkes (SV  Eintracht Trier 05) 290.0

  2. Ewald Breßlein (VKSV Essen 88) 282.5

  3. Max Sprügel (SSV Jahn Regensburg) 275.0

 

-67.5 KG

  1. Karl Jansen (VKSV  Essen 88) 315.0

  2. Wilhelm Umkehr (TSV Grombühl 1893 Würzburg) 295.0

  3. Jakob Weil  (AC Kostheim 1898) 295.0

 

-75 KG

  1. Hans Claussen (SC Siegfried Lübeck v. 1888)  347.5

  2. Erich Lemke (TSG München)  310.0

  3. Rudi König (Reichsbahn Köln) 292.5

 

-82.5 KG

  1. Ernst Köhler (AC 92 Weinheim) 340.0

  2. Hans Schiweck (SC Lurich Berlin von 1902) 312.5

  3. Hubert Claussen (SC Siegfried Lübeck v. 1888) 310.0

 

+82.5 KG

1. Theo Aaldering (ASV Fellbach 1890) 385.0

2. Emil Dernacs (SV Schwarz-Weiß Hamborn) 320.0

3. Paul Guski (TV Einigkeit Gladbeck) 300.0

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

23. FELLBACH   24. Oktober

6  Mann in Gewichtsklassen  -  Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. VKSK Essen 88  1775.0 kg

(Willi Verley/Ewald Breßlein/Karl Jansen/Adolf Wagner/Willi Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

2. ASV Fellbach 1890 1772.5 kg

(Rudi Sauerbeck/Jupp Wagner/Hans Kurrle/Stefania / Richard Benzendörfer/Theo Aaldering)

 

3. Platz nicht vergeben

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 1949

WELTMEISTERSCHAFTEN

  1. DEN  HAAG/NED  4.-6. September

Deutschland ausgeschlossen

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

DEN  HAAG/NED  4.-6. September

Deutschland ausgeschlossen

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

37.  REGENSBURG 3./4. September

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Jupp Wagner (SV Fellbach 1890) 260.0

  2. Rudolf Mahn (ASV Rosenheim) 255.0

  3. Willi Dorawa (SV Hamborn) 250.0

 

-60 KG

  1. Oswald Junkes (SV Eintracht Trier 05) 290.0

  2. Franz Almesberger (ASV 1893 Passau) 257.5

  3. Erich Grauer (TSV 1860 München) 242.5

 

-67.5 KG

      1 Karl Jansen (ASV Essen 88) 315.0

      2  Fritz Schwemmer (1. AK Sandow Nürnberg 1896) 292.5

      3  Hans Lotzow (SC Siegfried Lübeck v. 1888) 285.0

 

-75 KG

      1 Adolf Wagner (ASV Essen 88) 335.0

      2 Hans Schiweck (KSV 1891 Berlin-Spandau) 320.0

      3  Erich Lemke (ESV Neuaubing) 312.5

 

-82.5 KG

      1 Ernst Köhler (AC 92 Weinheim) 340.0

      2  Anton Gietl (TSV 1860 München) 330.0

      3  Erwin Tratz (1.AK Sandow Nürnberg 1896) 312.5

 

+82.5 KG

1. Theo Aaldering (SV Fellbach 1890) 382.5

  1. Paul Wahl (SpVgg. Möhringen 1897) 350.0

  2. Hans Kallbach (TSV Grombühl 1893 Würzburg) 345.0

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

24.  ESSEN  6. November

6  Mann in Gewichtsklassen  -  Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. VKSV Essen 88 1760.0 kg

(Willi Verley/Ewald Breßlein/Karl Jansen/Adolf Wagner/Willi Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

2. SV Fellbach 1890 1755.0 kg

(Rudi Sauerbeck/Jupp Wagner/Hans Kurrle/Rudi König/Richard Benzendörfer/Theo Aaldering)

 

3. Platz nicht vergeben

 

DDR-MEISTERSCHAFTEN

1. GREIZ 16.10. (75, 82.5, +82.5 kg)

    BERLIN 23.10.  (56, 60, 67.5 kg)

Olympischer Dreikampf (Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

 

-56 KG

1  Heinz Kretzschmar (Sachsen) 230.0

2 Heinz Kahl (Sachsen) 227.5

3 Herold Trebsdorf (Thüringen) 217.5

 

-60 KG

1  Bruno Heinemann (Sachsen) 235.0

2 Nicht vergeben

3 Nicht vergeben

 

-67.5 KG

1  August Matuschek (Berlin) 270.0

2 Gerhard Schulze (Sachsen) 265.0

3 Fritz Jakubczyk (Sachsen-Anhalt) 260.0

 

-75 KG

1  Franz Schimmel (Berlin) 290.0

2 Helmuth Unrein (Thüringen) 287.5

3 Wilhelm Ludwig (Berlin) 277.5

 

-82.5 KG

1  Helmut Dünnebeil (Thüringen) 305.0

2 Nicht vergeben

3 Nicht vergeben

 

+82.5 KG

1  Fritz Lorenz (Calbe) 317.5

2 Nicht vergeben

3 Nicht vergeben

 

 1950

WELTMEISTERSCHAFTEN

  1. PARIS /FRA  13.-15. Oktober

Deutschland ausgeschlossen

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

32. PARIS/FRA 13.-15. Oktober

Deutschland ausgeschlossen

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

  1. MÖNCHENGLADBACH 26./27. August

Vierkampf : Einarmiges Reißen, beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen

 

-56 KG

1 Ewald Breßlein (VKSVEssen 88) 330.0

2 Josef Schuster (TSV 1860 München) 310.0

3 Willi Dorawa (SV Hamborn) 302.2

 

-60 KG

1 Oswald Junkes (ASV Trier 1895) 357.5

2 Max Sprügel (SSV Jahn Regensburg) 335.0

3 Kurt Rathjen (VKSV Essen 88) 327.5

 

-67.5 KG

1 Toni Leuthe (SV Fellbach 1890) 395.0,

2  Fritz Schwemmer (1. AK Sandow Nürnberg 1896) 362.5

3 Heinz Kilian (VfL Duderstadt 08) 360.0

 

-75 KG

1 Hans  Schiweck (KSV 1891 Berlin-Spandau) 395.0

2  Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising)  390.0

3 Walter Höllerer (SC München 06) 387.5

 

-82.5 KG

1 Hans Claussen (SC Siegfried Lübeck v. 1888) 422.5

2 Ernst Köhler (AC 92 Weinheim) 397.5

3  Erwin Tratz (1.AK Sandow Nürnberg 1896) 395.0

 

+82.5 KG

1 Heinz Schattner (SC München 06) 485.0

2 Theo Aaldering (SV Fellbach 1890) 485.0

3 Hans Rudershausen (ASV Trier 1895) 395.0

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

25. ESSEN  24. September

6  Mann in Gewichtsklassen  -  Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. TSV 1860 München 2235.0 KG

(Josef Schuster/Erich Grauer/Erich Lemke/Helmut Weiß/Anton Gietl/Heinz Schattner)

 

2. SV Fellbach 1890 2232.5 KG

(Rudi Sauerbeck/Jupp Wagner/Toni Leuthe/Rudi König/Richard Benzendörfer/Theo Aaldering)

 

3. ASV Trier 1895   2190 KG

(Reinhold Junkes/Oswald Junkes/Otto Schneider/Helmut Opschruf/Paul Trappen/Hans Rudershausen)

 

DDR-MEISTERSCHAFTEN

2. SCHÖNEBECK 9. Juli

Olympischer Dreikampf (Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

 

-56 KG

1  Heinz  Kahl (Sachsen) 222.5

2 Fritz Urban (BSG MAS Heldrungen) 215.0

3 Otto Schmerder (Magdeburg-Buckau) 210.0

 

-60 KG

1  Heinz Kretzschmar (BSG FEWA Chemnitz) 235.0

2 Herold Trebsdorf (BSG Aufbau Crawinkel) 232.5

3 Mund (BSG MAS Heldrungen) 217.5

 

-67.5 KG

1  Rolf Gapon (Magdeburg) 267.5

2 Heinz Czernicki (Magdeburg) 265.0

3 Fritz Jakubczyk (Sachsen-Anhalt) 265.0

 

-75 KG

1  Helmuth Unrein (BSG Einheit Erfurt) 287.5

2 Alfred Wunderlich (Dessau) 275.0

3 Hans Wagner (BSG AKRA Artern) 265.0

 

-82.5 KG

1  Siegfried Arnold (SG DVP Erfurt) 272.5

2 Wilhelm Ludwig (SG DVP Berlin) 265.0

3 Nicht vergeben

 

+82.5 KG

1  Herbert Albrecht (BSG Motor Suhl) 287.5

2 Alfred Zimmermann (Magdeburg) 265.0

3 Karl Mrose (BSG Aktivist Welzow) 252.5

 

 1951

WELTMEISTERSCHAFTEN

  1. MAILAND/ITA 26./28. Oktober

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

2 deutsche Teilnehmer / Keine Medaille

 

60 KG

  1. Oswald Junkes  (ASV Trier 1895) 290.0 (80.0/90.0/120.0)

 

90+ KG

      4. Heinz Schattner (TSV 1860 München) 405.0 (120.0/125.0/160.0)

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

31. MAILAND/ITA 26./28. Oktober

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

2 deutsche Teilnehmer / 1 Medaille 1-0-0=1

 

60 KG

6. Oswald Junkes  (ASV Trier 1895) 290.0 (80.0/90.0/120.0)

 

90+ KG

1. Heinz Schattner (TSV 1860 München) 405.0 (120.0/125.0/160.0)

 

(GESAMT) DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

  1. SPRENDLINGEN 1./2. September

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Josef Schuster (TSV 1860 München) 270.0

2 Willi Dorawa (SV Hamborn)  267.5

3 Franz Frank (BSG Aufbau Stralsund) 247.5

 

-60 KG

1 Oswald Junkes (ASV Trier 1895)  290.0

2 Max Sprügel (SSV Jahn Regensburg) 280.0

3 Wilhelm Blochle (KSV Schittach) 262.5

 

-67.5 KG

1 Toni Leuthe (SV Fellbach 1890) 310.0

2 Heinz Kilian (VfL Duderstadt 08) 292.5

3 Gerhard Schulze (BSG Chemie Meißen) 290.0

 

-75 KG

1  Adolf Wagner (VKSV Essen 88) 332.5

2  Edmund Danowski (SV 14/19 Westerholt) 317.5

3 Walter Höllerer (SC München 06) 315.0

 

-82.5 KG

1 Erwin Tratz (1.AK Sandow Nürnberg 1896) 327.5

2 Ottmar Weiß (TSV 1860 München) 317.5

3 Heinz Wagenknecht (SV Fellbach 1890) 307.5

 

-90 KG

1 Hans Claussen (SC Siegfried Lübeck v. 1888) 355.0

2 Hans Rudershausen (SV VfL 48 Bad Kreuznach) 322.5

3 Heint Mehrlein (1. AK Sandow Nürnberg 1896)

 

+90 KG

1 Heinz Schattner (TSV 1860 München) 412.5

2 Theo Aaldering (VKSV Essen 88)  412.5

3 Fritz Schnappauf (SV 03 Neu-Isenburg) 320.0

 

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

  1. MÜNCHEN 9. Dezember

Die Meisterschaften sollten ursprünglich mit Hin- und Rückkampf am 24.4. und am 15.5. 1951 entschieden werden. Nach mehreren Verschiebungen fand der Hinkampf am 5. Mai in  Essen statt (1865.0:1845.0 für Essen). Für den Rückkampf am 20. Mai beantragte Essen eine erneute Verschiebung , die seitens des DAVB abgelehnt wurde. Der Rechtsausschuss erklärte daraufhin München zum Meister. Auf einer außerordentlichen Zusammenkunft aller Beteiligten bei den Einzelmeisterschaften im September einigte man sich dann doch auf eine Neuansetzung in einem Kampf in München.

 

6  Mann in Gewichtsklassen  -  Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

  1. VKSV Essen 88  1890.0 KG.

(Reinhold Hellermann/Ewald Breßlein/Hans Neuhaus/Alois Hinke/Adolf Wagner/Theo Aaldering/Karl Wagner – beim annullierten Kampf)

 

2. TSV 1860 München 1877.5 KG

(Josef Schuster/Rudolf Mahin/Erich Lemke/Rudolf Ismayr/Ottmar Weiß

Heinz Schattner/Erich Grauer – beim annullierten Kampf)

 

3. Nicht vergeben

 

DDR-MEISTERSCHAFTEN

3. ARTERN 7./8.Juli

Vierkampf (Einarmig Reißen, beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

 

-56 KG

1  Franz Frank  (BSG Einheit Stralsund) 307.5

2 Fritz Urban (BSG MAS Heldrungen) 297.5

3  Kurt Kitze (BSG Turbine Leipzig) 287.5

 

-60 KG

1  Heinz Kretzschmar (BSG Chemie Chemnitz) 312.5

2  Erwin Hepprich (BSG Fortschritt Calbe) 307.5

3 Günter Sachmann (BSG Stahl Artern) 282.5

 

-67.5 KG

1  Gerhard Schulze (BSG Chemie Meißen) 342.5

2 Fritz Jakubczyk (BSG Stahl Artern)  332.5

3 Kurt Erdmann (BSG Motor Suhl)  325.0

 

-75 KG

1  Helmuth Unrein (BSG Einheit Erfurt) 367.5

2  Rolf Gapon (BSG Fortschritt Calbe) 352.5

3 Hans Wagner (BSG Stahl Artern) 342.5

 

-82.5 KG

1  Wilhelm Ludwig (SG Dynamo Mitte Berlin) 362.5

2  Herbert Aquila (BSG Fortschritt Calbe) 347.5

3 Siegfried Arnold (BSG Einheit Erfurt) 342.5

 

-90 KG

1  Richard Leopold (BSG Einheit Erfurt) 370.0

2  Herbert Albrecht (BSG Motor Suhl) 362.5

3  Karl Mrose (BSG Aktivist welzow) 352.5

 

+90 KG

1  Fritz Lorenz (BSG Fortschritt Calbe) 425.0

2 Alfred Zimmermann (BSG Motor Magdeburg) 345.0

3 Karl Schwägerl (Sachsen) 305.0

 

DDR-MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

  1. Fernwettkampf 13. Mai

  2. BSG Einheit Calbe 1865.0 KG

17 (1940-1944)

Mit Schattner zum Berliner Meisterglanz

 

Es war die sportfeindlichste Zeit, die es ja gab. Zwei Olympische Spiele fielen dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer – die 12. in Helsinki 1940 und die 13. in London 1944. Auch das internationale Gewichtheben war von dieser Zwangspause betroffen. Es gab keine Welt- und auch keine Europameisterschaften in jenen Jahren.

 

Wie wurde der Meister 1944 ermittelt?

 

Doch trotz des entsetzlichen Gemetzels an den Kriegsfronten fanden noch bis 1944 Deutsche Meisterschaften im Gewichtheben statt. Zuletzt allerdings keine Einzel-Titelkämpfe mehr, sondern – wie bisher angenommen wurde - allein ein Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Und das ausgerechnet 1944 in Berlin zu einer Zeit, als der Krieg dorthin zurückkehrte, wo er seinen Ausgangpunkt gefunden hatte.

 

Wie unsere vorherigen Recherchen ergaben, wurde die KSG Nord-Eiche Berlin mit 1432.5 kg Deutscher Meister. Als Zweiter wurde bisher Reichsbahn-TuSG Neuaubing angegeben – überall, auch in Wikipedia nachzulesen. Jetzt wissen wir es besser: Im Internet stießen wir auf eine Meldung in der „Litzmannstädter Zeitung“ vom 22. August 1944 – Litzmannstadt – das ist das heutige polnische Lodz. Sie lautet:

 

 

„Da die Reichsbahn Neuaubing den letzten Termin zur Ablegung der Prüfung nicht wahrnahm, fiel die deutsche Vereinsmeisterschaft im Gewichtheben mit 1432.5 kg an die KSG Nord/Eiche Berlin vor Straßburg mit 1397.5 kg und dem Titelverteidiger Meidlinger AK mit 1335 kg.“

 

Ja – damals gab es also in den Zeitungen noch solche Meldungen über das Gewichtheben.

 

Also doch eine Fernabnahme

 

Also handelte es sich bei der 22. Deutschen Mannschafts-Meisterschaft 1944 offensichtlich um eine Fernabnahme wie in den Jahren zuvor. Das wird in einer Notiz in der „Marburger Zeitung“ aus der Steiermark vom 23. Januar 1945 in einer Art-Sport-Jahresrückblick bestätigt. Da heißt es: 

 

Die Schwerathleten konnten im Ringen nur zum Teil ihre Endkämpfe veranstalten. Glücklicher dran waren die Gewichtheber, die im Fernwettbewerb wenigstens ihre Mannschaftsmeister in der KSG Nord-Eiche ermitteln konnten.“

 

Glücklicherweise sind die Namen der sechs Athleten bekannt, die für Berlin und Nord-Eiche den Titel holten:

Gramenz, Gusowski, Sukowski, Bartes, Ernst Lüder und Heinz Schattner.

 

Als Kriegsverwundeter Deutscher Meister 

Der Name von Heinz Schattner ist mit Sicherheit der bekannteste in diesem Sextett. Von seinen Mannschaftskameraden sind zum Teil nicht einmal die vollen Namen bekannt. Schattner wurde nach dem Krieg Olympiavierter 1952 sowie zweimal Europamei-

ster. Der Sohn eines Danziger Schreinermeisters war ursprünglich Fußballer. Mit zehn Jahren stand er in der Elf des Danziger SC. Als die Eltern mit ihm nach Berlin zogen, fand er Gefallen am Gewichtheben. Erst gehörte er dem SV Nord 08 Berlin an, dann dem SC Eiche 87 Berlin. Seit 1934 zählte er zur Deutschen Spitzenklasse. Doch 1943 wurde er als Soldat schwer verwundet. Was ihn jedoch nicht daran hinderte, der KSG Eiche-Nord ein Jahr später entscheidend zum Deutschen Meistertitel zu verhelfen. Es war der 22. seit 1922 in der Geschichte des deutschen Gewichthebens. Bis dahin

verteilten sich die Titel wie folgt:

 

11 SV/TSV München 1860

4 ASC Siegfried/1888 Essen

2 Polizei SV Wien

1 VfK Mannheim

1 SC Roland Hamburg

1 RTSG Neuaubing

1 Meidlinger AC Wien

1 KSG Nord Eiche-Berlin

Heinz Schattner ist einer jener deutschen Gewicht-heber, die in den Nachkriegsjahren zu internationalen Erfolgen kamen. Dann unter anderem auch für den „verweigerten Finalisten“ von 1944. der Reichsbahn-TuSG Neuaubing. Partner und auch Konkurrent dabei war ihm im deutschen Lager der hollandstämmige Theo Aaldering aus Essen. Doch das allein ist Stoff genug für das nächste Kapitel, das erste nach dem Kriege.

 

Übrigens – der Titel für die KSG Eiche-Nord war der bis dahin einzige Erfolg in der Deutschen Mannschafts-meisterschaft für ein Berliner Team. Erst 47 Jahre später konnte der TSC Berlin im Bundesliga-Finale 1991 von Lüchow gegen Lüchow und Regen im ersten gesamtdeutschen Endkampf daran anknüpfen.

 

Hilmar Bürger

STATISTIK 1940 bis 1944

 

1940

Olympische Spiele

12. HELSINKI (FIN) 25./26. Juli

Ausgefallen wegen dem Zweiten Weltkrieg

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

  1. HANNOVER 17./18. August (56, 75, +82.5 kg), ALSFELD 1./September (60, 67.5, 82.5 kg)

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Josef Schuster (TSV 1860 München) 280.0

  2. Alois Schöbinger (PolSpVgg. Wien) 265.0

  3. Georg Bumberger (Reichsbahn TuSG Neuaubing) 265.0

 

-60 KG

  1. Anton Richter (PolSpVgg. Wien) 287.5

  2. Oswald Junkes (ASV Trier 1895) 262.5

  3. Kretschmar (Kriegsmarine Kiel) 252.5

 

-67.5 KG

  1. Karl Jansen (ASV Essen 88) 330.0

  2. Karl Schwitalle (Reichsbahn-TuSG Breslau) 320.0

  3. Ernst Hermann (PolSpVgg. Wien) 310.0

 

-75 KG

  1. Hans Valla (Viktor Gaswerk Wien) 350.0

  2. Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 347.5

  3. Hans Claussen (Lübecker SV Gut Heil v. 1876) 345.0

 

-82.5 KG

  1. Fritz Haller (Teutoburger AC Wien) 357.5

  2. Anton Gietl (TSV 1860 München) 352.5

  3. Hans von Szabados (PolSpVgg. Wien) 345.0

 

+82.5 KG

1.Josef Manger (SpVgg. Freising) 400.0

2. Heinz Schattner (TSV 1860 München) 385.0

3. Hans Kallbach (AK Hektor Dresden) 372.5

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

18. WIEN 28. September

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. PolSpVgg. Wien 1902.5 kg

(Alois Schöbinger/Ernst Hermann/Anton Hangel/Hans von Szabados/Josef Stropek)

 

2. Reichsbahn TuSG Breslau 1607.5 kg

(Ernst Mader/Willi Senftleben/Karl Schwitalle/Kienast/Stronz/Waronek)

 

3. Platz nicht vergeben

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1941

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

33. FELLBACH 23./24.August

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Alois Schöbinger (SG OrPo Wien) 285.0

  2. Josef Schuster (TSV 1860 München) 280.0

  3. Karl Janisch (SC Postsport Wien) 265.0

 

-60 KG

  1. Anton Richter (SG OrPo Wien) 292.5

  2. Willi Dorawa (Bergbau Hamborn) 272.5

  3. Walter Dörrbecker (TuS Hörde 29 Dortmund) 267.5

 

-67.5 KG

1 Karl Jansen (ASV Essen 88) 337.5

2 Karl Schwitalle (Reichsbahn-TuSG Breslau) 335.0

3 Ernst Hermann (SG OrPo Wien) 332.5

 

-75 KG

1 Adolf Wagner (ASV Essen 88) 350.0

2 Fritz Haller (Teutoburger AC Wien) 335.0

3 Hans Claussen (Lübecker SV Gut Heil v. 1876) 332.5

 

-82.5 KG

1 Hans Valla (SV Straßenbahn Wien) 355.0

2 Hans von Szabados (SG OrPo Wien) 342.5

3 Raimund Prtleb (KSV Augusta Augsburg) 320.0

 

+82.5 KG

1.Josef Manger (Reichsbahn TuSG Neuaubing) 412.5

2. Heinz Schattner (Reichsbahn SG Augsburg) 390.0

3 Josef Stropek (SG OrPo Wien) 375.0

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

19. ESSEN 7. September

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. Sportgemeinschaft Ordnungspolizei Wien 1915.0 kg

(Alois Schöbinger/Anton Richter/Ernst Hermann/Anton Hangel/Hans von Szabados/Josef Stropek)

 

2. ASV Essen 88

(Erich Kichmann/August Verley/Karl Jansen/Heinrich Gottschalk/Adolf Wagner/Theo Aaldering)

 

3. Platz nicht vergeben

 

1942

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

34 . MÜNCHEN 8./9.August

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Josef Schuster (TSV 1860 München) 262.5

2 Franz Malecek (Reichsbahn-SG Wien) 247.5

3 Franz Antonie (BSG Hörde Dortmund) 245.0

 

-60 KG

1 Oswald Junkes (ASV Trier 1895) 277.5

2 Willi Dorawa (Bergbau Hamborn) 277.5

3 Willi Kraftan (SK hansa Germania 1881 Hamburg) 270.0

 

-67.5 KG

1 Karl Schwitalle (Reichsbahn-TuSG Breslau) 322.5

2 Ernst Hermann (OrPo Wien) 315.0

3 Franz Rettenbacher (Margaretener SpV Wien) 295.0

 

-75 KG

1 Hans Claussen (Lübecker SV Gut Heil v. 1876) 350.0

2 Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 340.0

3 Hans Valla (Teutoburger AC Wien) 330.0

 

-82.5 KG

1 Hans von Szabados (SG OrPo Wien) 332.5

2 Karl Braun (SG OrPo Wien)325.0

3 Heinrich Wagner (AK Leopoldstadt Hoffmann Wien) 322.5

 

+82.5 KG

1 Theo Aaldering (ASV Essen 88) 380.0

2 Josef Manger (Reichsbahn-TuSG Neuaubing) 230.0?

3 Josef Stropek (SG Orpo Wien) 110.0?

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

20. FERNABNAHME 26. Juli

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. Reichsbahn TuSG Neuaubing 1787.5 kg

(Georg Bumberger/Ludwig Merz/Karl Schubert/Hans Grätz/Fritz Mast/Josef Manger)

 

2. SV Hansa-Hermania Hamburg 1650.0 kg

(Waller/Willi Kaftan/Carl Schwarz/Hans Claussen/H.Wellhöfer/Knoblauch)

 

3. Meidlinger Athleten-Club Wien 1612.5 kg

(Rudolf Geitner/Fritz Geitner/Johann Mateyka/Felix Voitechowski/Karl Hartl/Ferdinand Hartl)

 

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1943

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

35 . WIEN 31.Juli-1. August

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Franz Malecek (Reichsbahn-SG Wien) 252.5

2 Willi Spitzenberg (ASV Essen 88) 245.0

3 Heinrich Wagner (AK leopoldstadt Hoffmann Wien) 240.0

 

-60 KG

1 Oswald Junkes (ASV Trier 1895) 282.5

2 Willi Dorawa (Bergbau Hamborn) 280.0

3 Albert Gross (RSTV Tilsit) 275.0

 

-67.5 KG

1 Ernst Hermann (SG OrPo Wien) 312.50

2 Franz Rettenbacher (1. Meidlinger AC Wien) 295.0

3 Georg Spitzauer (SpVgg. Freising) 275.0

 

-75 KG

1 Hans Claussen (SK Hansa Germania Hamburg) 337.5

2 Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 325.0

3 Felix Voitechowski (1.Meidlinger AC Wien) 307.5

 

-82.5 KG

1 Hans von Szabados (SG OrPo Wien) 337.5

2 Rudolf Hornischer (1. Meidlinger AC Wien) 327.5

3 Alois Petri (TuS Hörde 29 Dortmund) 315.0

 

+82.5 KG

1 Theo Aaldering (ASV Essen 88) 375.0

2 Josef Stropek (1. Meidlinger Athleten-Club Wien) 367.5

3 Heinz Schattner (Reichsbahn-SG Augsburg) 365.0

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

21. FERNABNAHME 4. Juli

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. Meidlinger Athleten-Club Wien 17.67.5 kg

(Rudolf Geitner/Fritz Geitner/Franz Rettenbacher/Felix Voitechowski/Ferdinand Hartl/Josef Stropek)

 

2. Reichsbahn TuSG Neuaubing 1732.5 kg

(Georg Bumberger/Ludwig Merz/Karl Schubert/Hans Grätz/Josef Moosrainer/Josef Manger)

 

3. SV Hansa-Hermania Hamburg 1645.0 kg

(Hans Claussen/Göbl/Walter Kaftan/Willi Kaftan/Zarfs/Knoblauch)

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1944

 

OLYMPISCHE SPIELE

13. LONDON

Ausgefallen wegen Zweitem Weltkrieg

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Keine

 

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

Keine

 

35 . WIEN 31.Juli-1. August

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

 

DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTERSCHAFT

22. FERNABNAHME 21. August

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. Kraftsport-Gemeinschaft „Nord-Eiche“ Berlin 1432.5 kg

(Gramenz/ Gusowski/Sukowski/Bartes/Ernst Lüder/Heinz Schattner)

 

2. Straßburg 1397.5 kg

 

3. Meidlinger AK Wien 1335.0 kg

 

16 (1936-1939)

Schwere Zeit im doppelten Sinne

Der Zeitraum, um den es diesmal geht, ist keiner, an den sich ein Deutscher mit Stolz erinnern kann. Im Gegenteil, die politischen Turbulenzen der Nazizeit brachten Entwicklungen, die viel Unheil nicht nur für Deutschland heraufbeschworen. So müssen auch die Olympischen Spiele 1936 in Berlin eingeordnet werden, die im Zeichen wahnwitziger Weltneuordnung standen und den Zweiten Weltkrieg im Gefolge hatten.

 

Das Wort aus Wien

 

Die Wiener Gewichtheber-Institution Gottfried Schödl, viele Jahr IWF-Präsident und der bedeutendste Fachjournalist, erinnert an diese Zeit: „Nicht unerwähnt bleiben darf auch im Sport jene Zeit der Annexion Österreichs durch die Nationalsozialisten zwischen 1938 und 1945. Unsere besten Heber mussten in jener Zeit Deutsche Meister werden, 1943 fanden sogar Deutsche Meisterschaften in Wien statt. So kam es, dass österreichische Gewichtheber Aufnahme in deutsche

Statistiken fanden.

 

Einige Jahre war ein Österreicher, der auch Gewichtheber war, Gouverneur Kaliforniens in den USA und ein anderer erkämpfte olympisches Gold für 

Deutschland. Aber nicht, weil sie es mussten, sondern weil sie es wollten.“

 

Ismayr sprach den olympischen Eid

Rudolf Ismayr auf einer Briefmarke

in Paraguay…

Der olympische Eid von Berlin 1936 wird für immer mit dem Gewichtheben verbunden bleiben, mit Rudolf Ismayr, dem Olympiasieger von 1932.

Am 1. August 1936 sprach er ihn: "Wir schwören, bei den Olympischen Spielen ehrenhafte Kämpfer zu sein und die Regeln der Spiele zu achten. Wir nehmen teil in ritterlichem Geist, zu Ehre unseres Landes und zum Ruhme des Sports".

 

Und das unter der Hakenkreuzfahne, begleitet vom „deutschen Gruß“. Das brachte ihm später viel Kritik und Ablehnung ein. Mit dem Abstand der Jahre sah er selbst es so: „Ich sage es frei heraus - damals war ich sehr stolz, dass Berlin die Sportjugend der Welt zum friedlichen Wettstreit begrüßen konnte. Meine feste Überzeugung war, dass diese Spiele zur Völkerverständigung beitragen könnten. Und so war es für mich auch eine Ehre, den Eid sprechen zu dürfen.“

 

Und er fügte hinzu: „Ich hätte es nie für möglich gehalten, was später kam, dass vom deutschen Boden ein Krieg ausging. Das war ein schlimmer

Schlag auch gegen die olympische Idee. Ich habe in meinem Leben zwei Eide abgelegt - den olympischen und den Soldateneid. Nach meiner Internierung in der Sowjetunion habe die Schlussfolgerung gezogen, dass man sich für den Frieden engagieren muss.“

 

Brüder Baruch starben im KZ

 

Auch im deutschen Sport vollzogen sich einschneidende Veränderungen. So wurde bereits 1933 im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung das System der Verbände durch Fachämter des Deutschen Reichsbun-des für Leibesübungen ersetzt. 1936 wird der Deutsche Athleten-Sportverband DASV endgültig aus dem Vereinsregister gelöscht. Jener Verband, der 1891 in Duisburg durch Rudolf Bredemeyer und Gleichgesinnte gegründet wurde.

Julius und Hermann Baruch

als Ringer

 

Und es kam noch schlimmer. Zu den jüdischen Sportlern, die ins KZ geschleppt und dort umgebracht wurden, zählten auch die Gebrüder Baruch aus Bad Kreuznach. Julius wurde 1924 Europameister und kam in Buchenwald um. Sein Bruder Hermann wurde 1942 in Ausschwitz ermordet. Etliche deutsche Gewichtheber mussten im Krieg ihr Leben lassen. Besonders tragisch ist das Schicksal von Eugen Deutsch aus Friesenheim.

Eugen Deutsch

 

1936 stand er in Berlin als Zweiter auf dem olym-pischen Siegepodest.

Am 8. Februar 1945 fiel er bei Großsteinhausen.

 

1938 in Breslau zwei Meister

 

Olympia Berlin 1936: Von links +85 kg Luhäär (EST-Bronze), Manger (GER- Gold), Psenica (TCH-Silber) - 75 kg - Wagner (GER-Bronze), El Touni (ÄGY - Gold), Ismayr (GER-Silber)

Es liegt in der Natur der Sache, dass bei solch tragischen Entwicklungen einmal die sportlichen Dinge im Hintergrund standen. Natürlich war der Olympiasieg des bayerischen Schwergewichtlers Josef Manger 1936 in Berlin ein großer Erfolg. Ebenso wie seine Weltmeistertitel 1937 in Paris und 1938 in Wien. Zweimal holte bei diesen Titelkämpfen auch der Düsseldorfer Georg Liebsch Gold. Wie auch 1937 der Essener Adolf Wagner.

 

Zu den denkwürdigsten Entscheidungen jener Zeit zählt jedoch die der Deutschen Meisterschaften 1938 in Breslau. In der Klasse bis 82.5 kg gab es im Rahmen des Deutschen Turn und Sportfestes zwei Deutsche Meister. Fritz Haller vom Teutoburger AC Wien und Richard Leopold vom Reichsbahn SV Erfurt erzielten beide 357.5 kg

 

STATISTIK 1936 bis 1939

 

1936

 

Olympische Spiele

11. BERLIN (GER) 2.-5. August

10 deutsche Teilnehmer - 1 Gold/2Silber/2 Bronze= 5 Medaillen

(Olympischer Dreikampf aus beidarmigen Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-60 KG

5 Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 290. (92.5/90.0/107.5)

8 Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 280.0 (75.0/90.0/115.0)

 

-67.5 kg

B Karl Jansen (ASV Essen 88) 327.5 (95.0/100.0/132.5)

4 Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 322.5 (95.0/100.0/127.5)

 

-75 KG

S Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 352.6 (107.5/102.5/142.5)

B Adolf Wagner (ASV Essen 88) 352.5 (97.5/112.5/142.5)

 

-82.5 kg

S Eugen Deutsch (St-u-RCl Ludwigshafen) 365.0 (105.0/110.0/150.0)

4 Helmut Opschruf (ASV Trier 1895) 355.0 (97.5/110.0/147.5)

 

+82.5 KG

G Josef Manger (SpVgg. Freising) 410.0 (132.5/122.5/155.0)

7 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 375.0 (115.0/110.0/150.0)

 

Keine Weltmeisterschaften

 

Keine Europameisterschaften

 

Deutsche Meisterschaften

  1. MÖHRINGEN 25./26. April (56, 60, +82.5 kg), ESSEN 10. Mai (67.5, 75, 82.5 kg)

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Josef Schuster (TSV 1860 München) 265.0

  2. Georg Bumberger (SpVgg. Freising) 262.5

  3. Schmaleit (Post-SV Berlin) 252.5

 

-60 KG

  1. Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 290.0

  2. Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main) 290.0

  3. Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 287.5

 

-67.5 KG

  1. Karl Jansen (ASV Essen 88) 322.5

  2. Karl Schwitalle (Reichsbahn-TuSG Breslau) 317.5

  3. Franz Thiersch (VfL Erfurt) 317.5

 

-75 KG

  1. Adolf Wagner (ASV Essen 88) 362.5

  2. Helmut Opschruf (ASV Trier 1895) 357.5

  3. Rudolf ismayr (SpVgg. Freising) 355.0

 

-82.5 KG

  1. Eugen Deutsch (St.-u-RCl Ludwigshafen) 362.5

  2. Anton Gietl (TSV 1860 München) 357.5

  3. Karl Bierwirth (ASV Essen 88) 352.5

 

+82.5 KG

1.Josef Manger (SpVgg. Freising) 395.0

2.Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 387.5

3. Heinz Schattner (Eiche Berlin) 380.0

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

15. ESSEN 21. März 1937!

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

(Der ursprüngliche Finaltermin war der 06.12.1936. Für das Finale in Essen hatten sich VKSV Essen 88, SpVgg. Freising und TSV 1860 München qualifiziert. München sagte in letzter Minute ab, so dass es zu einer Neuansetzung kam, an der Freising nicht mehr teilnahm)

 

1. ASV Essen 88 1855.0 kg

(August Verley/Fritz Kannwald/Karl Jansen/Adolf Wagner/Heinrich Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

2. TSV 1860 München 1852.5 kg

(Josef Schuster/Hermann Wiesheu/Georg Endres/Dominikus Huttner/Anton Gietl/Josef Straßberger)

 

3. Platz nicht vergeben

-------------------------------------------------------------------------------------------------

 

1937

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

23. PARIS (FRA) 10.-12. September

10 deutsche Teilnehmer: 2Gold, 1 Silber, 4Bronze=7 Medaillen

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-60 KG

 

G Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 297.5 (95.0/90.0/112.5)

B Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 287.5 (77.5/90.0/120.0)

 

-67.5 KG

B Karl Jansen (ASV Essen 88) 330.0 (97.5/102.5/130.0)

4 Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 325.0 (97.5/100.0/127.5)

 

-75 KG

S Adolf Wagner (ASV Essen 88) 340.0 (102.5/105.0/132.5)

5 Hans Claussen (Lübecker SV v. 1913) 332.5 (97.5/112.5/125.0)

 

-82.5 KG

B Anton Gietl (TSV 1860 München) 365.0 (112.5/107.5/145.0)

4 Karl Bierwirth (ASV Essen 88) 345.0 (100.0/105.0/140.0)

 

+82.5 KG

G Josef Manger (SpVgg. Freising) 420.0 (135.0/125.0/160.0)
B Heinz Schattner (TSV 1860 München) 395.0 (115.0/120.0/160.0)

 

Keine Europameisterschaften

 

Deutsche Meisterschaften

  1. DÜSSELDORF 1. August (60, 67.5, 75 kg) , AUGSBURG 14. August (56, 82.5, +82.5 kg)

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Josef Schuster (TSV 1860 München) 270.0

2 Georg Bumberger (SpVgg. Freising) 260

3 Walter Dörrbecker (BSG Hörde Dortmund) 257.5

 

-60 KG

1 Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 295.0

2 Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 287.5

3 Helmut Schäfer (KV 95 Stuttgart) 282.5

 

-67.5 KG

1 Karl Jansen (ASV Essen 88) 325.0

2 Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 315.0

3 Kurt Erdmann (Germania Suhl) 305.0

 

-75 kg

1 Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 362.5

2 Adolf Wagner (ASV Essen 88) 350.0

3 Hans Claussen (Lübecker Sportverein von 1913) 342.5

 

-82.5 KG

1 Anton Gietl (TSV 1860 München) 380.0

2 Richard Leopold (Reichsbahn SV Erfurt) 347.5

3 Karl Bierwirth (ASV Essen 88) 347.5

 

+82.5 KG

1 Josef Manger (SpVgg. Freising) 415.0

2 Heinz Schattner (TSV 1860 München) 395.0

3 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 385.0

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

16. ESSEN 23. Januar 1938!

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1 TSV 1860 München 1895.0 kg

(Josef Schuster/Hans Wölpert/Hermann Wiesheu/Dominikus Huttner/Anton Gietl/Heinz Schattner)

 

2 ASV Essen 88 1887.5 kg

 

(Erich Kielmann/Schmidt/Karl Jansen/Adolf Wagner/Heinrich Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

3. Platz nicht vergeben

-------------------------------------------------------------------------------------------------

 

1938

 

WELTMEISTERSCHAFTEN

24 WIEN (AUT/GER) 21.-23. Oktober

10 deutsche Teilnehmer: 3Gold, 2 Silber, 2Bronze=7 Medaillen

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

 

-60 KG

G Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 305.0 (95.0/92.5/117,5)

B Anton Richter (PolSpVgg. Wien) 297.5 (82.5/07.5/117.5)

 

-67.5 KG

B Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 332.5 (97.5/105.0/130.0)

4 Karl Jansen (ASV Essen 88) 332.5 (97.5/105.0/130.0)

 

-75 KG

G Adolf Wagner (ASV Essen 88) 367.5 (110.0/112.5/145.0)

S Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 360.0 (107.5/105.0/147.5)

 

-82.5 KG

S Fritz Haller (Teutoburger AC Wien) 377.5 (107.5/120.0/150.0)

6 Hans Claussen (Lübecker SV Gut Heil) 342.5 (100.0/107.5/135.0)

 

+82.5 KG

G Josef Manger (SpVgg. Freising) 410.0 (135.0/122,5/152.5)
4 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 380.0 (120.0/110.0/150.0)

 

Keine Europameisterschaften

 

Deutsche Meisterschaften

30. BRESLAU 30. Juli

Während des Deutschen Turn- und Sportfestes

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 270.0

2 Josef Schuster (TSV 1860 München) 265.0

3 Georg Bumberger (SpVgg. Freising) 255.0

 

-60 KG

 

1 Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 307.5

2 Anton Richter (PolSpVgg. Wien) 295.0

3 Walter Dörrbecker (TuS Hörde 29 Dortmund) 280.0

 

-67.5 KG

1 Karl Jansen (ASV Essen 88) 332.5

2 Kurt Erdmann (Germania Suhl) 317.5

3 Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 315.0

 

-75 kg

1 Adolf Wagner (ASV Essen 88) 355.0.

2 Ruolf Ismayr (SpVgg. Freising) 350.0

3 Hans Claussen (Lübecker Sportverein von 1913) 342.5

 

-82.5 KG

1 Fritz Haller (Teutoburger AC Wien) 357.5

1 Richard Leopold (Reichsbahn SV Erfurt) 357.5

3 Theodor Heitzmann (Viktor Gaswerk Wien) 340.0

 

+82.5 KG

1 Josef Manger (SpVgg. Freising) 427.5

2 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 397.5

3 Heinz Schattner (TSV 1860 München) 370.0

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

17 MÜNCHEN 25. November

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1 ASV Essen 88 1945.0 kg

(Erich Kielmann/August Verley/Karl Jansen/Adolf Wagner/Heinrich Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

2 SpVgg. Freising 1930.0 kg

(Georg Bumberger/Birk/Karl Schubert/Rudolf Ismayr/Hans Grätz/Josef Manger)

 

3 TSV 1860 München 1906.5 kg

(Josef Schuster/Hans Wölpert/Hermann Wiesheu/Dominikus Huttner/Anton Gietl/Heinz Schattner)

 

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1939

 

KEINE WELTMEISTERSCHAFTEN

 

KEINE EUROPAMEISTERSCHAFTEN

 

Deutsche Meisterschaften

31. NÜRNBERG 3.-6. August

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1 Josef Schuster (TSV 1860 München) 280.0

2 Alois Schöbinger (PolSpVgg. Wien) 275.0

3 Erich Kielmann (ASV 88 Essen) 272.5

 

 

-60 KG

1 Anton Richter (PolSpVgg. Wien) 305.0

2 Georg Liebsch (KSV Fortuna Düsseldorf) 300.0

3 Walter Dörrbecker (TuS Hörde 29 Dortmund) 282,5

 

-67.5 KG

1 Karl Jansen (ASV Essen 88) 340.0

2 Karl Schwitalle (Reichsbahn TuSG Breslau) 325.0

3 Ernst Hermann (PolSpVgg. Wien) 320.0

 

-75 kg

1 Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 372.5

2 Adolf Wagner (ASV essen) 88 367.5

3 Hans Claussen (Lübecker Sportverein von 1913) 342.5

 

-82.5 KG

1 Fritz Haller (Teutoburger AC Wien) 375.0

2 Hans Valla (SV Straßenbahn Wien) 367.5

3 Theodor Heitzmann (Viktor Gaswerk Wien) 345.0

 

+82.5 KG

1 Josef Manger (SpVgg. Freising) 435.0

2 Heinz Schattner (TSV 1860 München) 387.5

3 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 382.5

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

(18 MÜNCHEN 11. November)

Der am 11.11.1939 in München geplante Endkampf zwischen ASV

Essen 88, TSV 1860 München und PolSpVgg. Wien fand nicht statt.

15 (1932-1935)

 

Als Rudi und Leo sich wiedertrafen

Es war ein kleines Team, dass sich 1932 per Schiff aufmachte, um Deutschland auf der olympischen Heberbühne im Memorial Colieum von Los Angeles zu vertreten – drei Münchner und ein Stuttgarter. Überhaupt standen die Spiele im fernen Kalifornien unter keinem günstigen Stern. Die Weltwirtschaftskrise hatte ihren Höhepunkt, sodass weitaus weniger Teilnehmer als zuletzt in Amsterdam zu verzeichnen waren. In Deutschland bahnte sich eine verhängnisvolle politische Entwicklung an.

 

Ein kompletter olympischer Medaillensatz

 

Umso erfreulicher aber war das sportliche Ergebnis aus deutscher Sicht. Einen kompletten Medaillensatz brachte das Quartett mit nach Hause. Der neue Star am deutschen Heberhimmel Rudolf Ismayr vom SC Roland erreichte mit dem Olympiasieg sein sportlichen Zenit.

Der Jurastudent von der Isar bewältigte im Olym-pischen Dreikampf im damaligen Mittelgewicht bis 75 kg eine Leistung von 345 kg. Er gewann vor dem Italiener Carlo Galimberti (340 kg) und dem Österreicher Karl Hipfinger (337.5 kg). Die Entscheidung fiel dabei schon im Reißen.

Die deutschen Olympiamedaillengewinner 1932 im Gewichtheben: Rudolf Ismayr (l.o. - Gold), Hans Wölpert (l.u. - Silber) und Josef Straßberger (Bronze)

Auch die beiden anderen Münchner vom TV 1860 verfehlten nur knapp den Sieg. Hans Wölpert fehlten in der Klasse bis 60 kg als Zweiter fünf Kilo und Josef Straßberger als Dritter im schwersten Limit gar nur 2.5 Kilo zur Siegerleistung. Der Stuttgarter Helmut Schäfer schlug sich als Vierter im gemeinsamen Wettkampf mit Hans Wölpert ebenfalls wacker.

Die Medaillen wurden in fünf Gewichtsklassen vergeben. Drei Franzosen – Raymond Suvigny (- 60 kg), Renè Duverger (-67.5 kg) und Louis Hostin (-82.5 kg) standen ebenso wie der Tscheche Jaroslav Skobla (+82.5 kg) ganz oben.

 

Meistermacher von der Tribüne

 

Es ist nicht verbürgt, ob das Fass Bier, das Josef Straßberger im Olympiagepäck hatte, noch bis zur Feier der Erfolge überlebt hat. Der „Rudi“, wie Ismayr von seinen Freunden genannt wurde, blickte auf seinen Triumph von Los Angeles gar nicht s himmelhoch jauchzend zurück.

„Es war keine Stimmung beim Wettkampf. So, wie heute in der B-Gruppe“, erzählte er viele Jahre später. Seine Mannschaftskameraden und die Begleiter waren lieber zur Leichtathletik gegangen, sodass er allein sehen musste, wie er zurecht kam. Er entdeckte zum Glück auf der Tribüne einen deutschen Schwimmer, der sich dahin verirrt hatte. Und dieser stand ihm ein wenig zur Seite. Gewissermaßen als Meistermacher.

 

Als „Milchmann“ in der Werbung

Ismayr – der Modellathlet – war etliche Jahre so etwas wie der Vorzeigemann des deutschen Gewichthebens. Eine modellhafte Figur und technische Vollkommenheit zählten zu seinen Qualitätszeichen. Kein Wunder, dass ihm auch damals erste zaghafte Versuche der Werbung angetragen wurden – sozusagen im „Steinzeit“- Sponsoring. So bot ihm eine Molkereifirma 2000 Mark für ein Foto, das ihn mit bloßem Oberkörper in Pose mit der Bildunterschrift „Milch gibt mir Kraft“ zeigte. Er nahm allerdings dafür nichts Bares an, sondern ließ sich seine Dienste in Naturalien wie Milch und Käse auszahlen. 

Und auch sein einstiger Nationalmannschaftskamerad

Richard Leopold aus Erfurt, hatte sein „Zubrot“ zum Gewichtheben. Er trat als Untermann in der Artistengruppe „Die Leopoldis“ auf.

 

Wiedersehen nach 60 Jahren

 

Irgendwo war der großartige Heber Rudolfs Ismayr – 1936 übrigens in Berlin Sprecher des Olympischen Eides - aber auch ein guter Kamerad. Das zeigte sich, als der Erfurter Richard Leopold ihn 1990 kurz nach der Wende in Bad Aibling besuchte. Übrigens ein Treffen, das damals ATHLETIK auf Wunsch beider arrangierte. Beide standen in den Dreißigern einige Jahre gemeinsam in der Nationalmannschaft, bestritten 1935 den letzten gemeinsamen Wettkampf. Ihre Erfolgsbilanzen unterschieden sich wie Welten. Kam doch der Bayer insgesamt zu sieben internationalen Medaillen – die es damals nur im Dreikampf gab-, so war dem Thüringer keine einzige beschieden. Olympia hatte er nie gesehen. Aber bei den Deutschen Meisterschaften 1935 in Berlin standen beide gemeinsam auf Augenhöhe. Ismayr wurde Meister im Mittel und Leopold im Leicht- schwergewicht. Mit einer Besonderheit: Der eine Wettkampf fand in Stuttgart-Untertürkheim, der andere in Alsleben statt.

 

Noch einmal gemeinsam gezogen

Oben: Rudolf Ismayr (links) und Richard Leopold in ihrer aktiven Zeit sowie rund 60 Jahre später beim gemeinsamen „Kraftakt“ auf Ismayrs Balkon in Bad

Aibling

 „Ja, der Leo war immer der Stimmungsmacher, ein Pfundskerl“ lobte der damals 81-Jährige seinen gleichaltrigen Freund. „Das war ja ein ganz Verrückter. Er konnte Dinge, die ich nie vollbracht hätte. So sein berühmter Spagat mit der Hantel.“ Tatsächlich wurde Leopold, der übrigens auch als Zirkusartist auftrat, mit seiner Übung bei einer Last von 250 Pfund über dem Kopf auch international berühmt. „Das alles war leider einmal“, bedauerten beide. Aber der alte Sportgeist hielt sie nicht davon ab, auf dem Balkon von Ismayrs Wohnung ein kleines Duell am Fitness-Zugerät auszutragen.

 

Das deutsche Gewichtheben in jenen Jahren, das war aber nicht nur Rudolf Ismayr und sein Erfurter Freund.

Es wurde auch weiter von Josef Straßberger präsen-tiert, der über 15 Jahre zur Weltklasse zählte, jedoch aber seinen Zenit überschritten hatte. Dazu zählte auch sein Mit-Olympiasieger von 1928 Kurt Helbig aus Plauen. Sowie andere Spitzenheber wie der Münchner Hans Wölpert, Eugen Mühlberger aus Frankfurt/Main oder der Stuttgarter Helmut Schäfer.

STATISTIK 1932 bis 1935

 

1932

Olympische Spiele

10. LOS ANGELES (USA) 30./31. Juli

4 deutsche Teilnehmer - 1 Gold/1Silber/1 Bronze= 3 Medaillen

 

-60 KG

S Hans Wölpert (TV 1860 München) 282.5 (85.0/87.5/110.0)

4 Helmut Schäfer (KV 95 Stuttgart) 267.5 (82.5/77.5/102.5)

 

-75 KG

G Rudolf Ismayr (SV Roland München) 345.0 (102.5/110.0/132.5)

 

+82.5 KG

B Josef Straßberger (TV 1860 München) 377.5 (125.0/110.0/142.5)

 

Keine Weltmeisterschaften

 

Keine Europameisterschaften

 

Deutsche Meisterschaften

24. DORTMUND 17./18. September

(Olympischer Dreikampf: Beidarmiges Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 260.0

  2. Josef Schuster (TV 1860 München) 260.0

  3. Anton Verley (AthlSpV Siegfried 1897 Essen) 242.5

 

-60 KG

  1. Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main) 275.0

  2. Georg Liebsch (KSV Düsseldorf 1920) 270.0

  3. Josef Wagner (Stuttgardia Stuttgart) 265.0

 

-67.5 KG

  1. Kurt Helbig (AC Atlas Plauen ) 297.5

  2. Franz Thiersch (VfL Erfurt) 295.0

  3. Richard Süßdorf (ASV Homburg) 292.5

 

-75 KG

  1. Rudolf Ismayr (SV Roland München) 337.5

  2. Eugen Deutsch (Reichsbahn TuSG Neuaubing) 327.5

  3. Dominikus Hüttner (TV 1860 München) 312.5

 

-82.5 KG

  1. Jakob Vogt (ASV Trier 1895) 360.0

  2. Karl Bierwirth (AthlSpV Siegfried 1897 Essen) 340.0

  3. Karl Fahrnbach (TB Jahn Oggersheim) 327.5

 

+82.5 KG

1.Josef Straßberger (TV 1860 München) 367.5

2.Paul Wahl (KSV Düsseldorf 1920) 347.5

3. H. Velten (TuS Hörde 29 Dortmund) 307.5

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

11. MÜNCHEN 26. November

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. TV 1860 München 1775.0 kg

(Josef Schuster/ Hans Wölpert/Georg Endres/Dominikus Hüttner/Anton Gietl/Franz Roß)

 

2. SV Roland München 1600.0 kg

(Josef Bauer/Pezina/K.Jäckle/Rudolf Ismayr/Haurieder)

 

3. Platz nicht vergeben

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1933

 

Keine Weltmeisterschaften

 

Europameisterschaften

25. ESSEN (GER) 16./17.September

14 deutsche Teilnehmer / 2 Gold/4 Silber /4 Bronze/ 10Medaillen

(Linkshändig Reißen/rechtshändig Reißen/beidhändig Drücken/beidhändig Reißen und beidhändig Stoßen)

 

-60 KG

G Hans Wölpert (TV 1860 München) 420.0 (62,5/65.0/90.0/87.5/115.0)

S Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main)

410.0 (65.0/70.0/75.0/90.0/110.0)

B Helmut Schäfer (KV 95 Stuttgart) 397.5 (62.5/67.5/70.0/82.5/115.0)

 

-67.5 KG

G Franz Thiersch (VfL Erfurt) 447.5 (70.0/72.5/85.0/95.0/125.0)

S Kurt Helbig (Plauen) 442.5 (70.0/70.0/85.0/95.0/122.5)

4 Gustav Murawski (TuS Hörde 29 Dortmund) 415.0 (65.0/72.5/77.5/90.0/110.0)

 

-75 KG

S Rudolf Ismayr (SV Roland München) 492.5 (75.0/77.5/100.0/100.0/140.0)

B Eugen Jordan (KV 95 Stuttgart) 470.0 (77.5/72.5/90.0/100.0/130.0)

8 Heinrich Gottschalk (ASV Essen 88) 362.5 (70.0/75.0/X/92.5/125.0)

 

-82.5 KG

S Jakob Vogt (ASV Trier) 495.0 (80.0/80.0/102.5/100.0/132.5)

B Karl Bierwirth (ASV Siegfried 1897 Essen) 485.0 (70.0/80.0/95.0/105.0/135.0)

6 Richard Leopold (VfL Erfurt) 402.5 (87.5/85.0/X/100.0/130.0)

 

+82.5 KG

B Josef Straßberger (TV 1860 München) 525.0 (75.0/82.5/122.5/107.5/137.5)

4 Paul Wahl (KSV Düsseldorf 1920) 507.5 (82.5/77.5/100.0/112.5/135.0)

 

Deutsche Meisterschaften

25. LUDWIGSHAFEN 3. September (-56 kg)

MÜNCHEN 2. September (-60 kg)

DORTMUND-HÖRDE 20. August (-67.5 kg)

STUTTGART-UNTERTÜRKHEIM 3. September (-75 kg)

ALSFELD 20. August (-82.5 kg)

BERLIN 20. August (+82.5 kg)

(Deutscher Fünfkampf: Einarmig Reißen und Stoßen, beidarmig Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

  1. Max Walter (SV Saar Saar 05 Saarbrücken) 395.0

  2. Jakob Renfer (St.-u.RCl. Ludwigshafen) 370.0

  3. Karl Koch (ASC „Siegfried“ Dortmund) 360.0

-60 KG

1. Hans Wölpert (TV 1860 München) 417.5

2. Helmut Schäfer (KV 95 Stuttgart) 407.5

3. Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main) 405.0

 

-67.5 KG

1. Kurt Helbig (AC Atlas Plauen) 450.0

2. Franz Thiersch (VfL Erfurt) 432.5

3. Gustav Morawski (TuS Hörde 29 Dortmund) 430.0

 

-75 KG

1. Rudolf Ismayr (SV Roland München) 500.0

2. Eugen Jordan (KV 95 Stuttgart) 465.0

3. Eugen Deutsch (KSV Augusta Augsburg) 465.0

 

-82.5 KG

1. Richard Leopold (VfL Erfurt) 495.0

2. Karl Bierwirth (AthlSpV. Siegfried 1897 Essen) 490.0

3. Anton Gietl (TV 1860 München) 480.0

 

+82.5 KG

1. Josef Straßberger (TV 1860 München) 530.0

2. Paul Wahl (KSV Düsseldorf 1920) 507.5

3. Karl Meusel (Leipziger SV Atlas) 500.0

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

12. FERNABNAHME

Der angesetzte Finalkampf am 10. Dezember 1933 in Köln fiel aus

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. TV 1860 München 2620.0 kg

(Josef Schuster/ Hans Wölpert/Georg Endres/Kriegle/Anton Gietl/Josef Straßberger)

 

2. AthlSpV. Siegfried 1897 Essen 2527.5 kg

(August Verley/Fritz Kannwald/Leo Euler/Kräkel/Felix Stanislawski/Karl Bierwirth)

 

3. KV 95 Stuttgart 2382.5 kg

 

1934

Keine Weltmeisterschaften

 

Europameisterschaften

26 GENUA (ITA) 9./10. November

10 deutsche Teilnehmer / 1Gold/3Silber 2 Bronze/ 6 Medaillen

(Olympischer Dreikampf: Beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen)

 

-60 KG

S Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 285.0 (80.0/90.0/115.0)

5 Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main) 270.0 (70.0/90.0/110.0)

 

-67.5 KG

B Adolf Wagner (ASV Essen 88) 295.0 (85.0/90.0/120.0)

4 Richard Süßdorf (ASV Homburg) 282.5 (77.5/90.0/115.0)

-75 KG

G Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 347.5 (102.5/105.0/140.0)

5 Heinrich Gottschalk (ASV Essen 88) 317.5 (90.0/102.5/125.0)

 

-82.5 KG

S Eugen Deutsch (KSV Augusta Augsburg) 365.0 (100.0/115.0/150.0)

4 Richard Leopold (VfL Erfurt) 330.0 (95.0/105.0/130.0)

 

+82.5 KG

S Josef Manger (SC Roland Bamberg) 382.5 (120.0/115.0/147.5)

B Josef Straßberger (TV 1860 München) 382.5 (130.0/112.5/140.0)

 

 

Deutsche Meisterschaften

26. NÜRNBERG 28. Juli (während der Deutschen Kampfspiele)

(Deutscher Fünfkampf: Einarmig Reißen und Stoßen, beidarmig Drücken, Reißen und Stoßen)

 

-56 KG

1. Josef Schuster (TSV 1860 München) 392.5

2. Walter Dorrebecker (TuS Hörde 29 Dortmund) 392.5

3. Jakob Renfer (St.-u.RCl. Ludwigshafen) 377.5

-60 KG

  1. Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 432.5

  2. Eugen Mühlberger (ASV 1886 Frankfurt/Main) 425.0

3. Josef Wagner (KV 95 Stuttgart) 417.5

 

-67.5 KG

1. Adolf Wagner (ASV Essen 88) 450.0

2. Richard Süßdorf (ASV Homburg) 442.5

3. Georg Beer (SC Cyklop Breslau) 440.0

 

-75 KG

1. Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 510.0

2. Heinrich Gottschalk (ASV 88 Essen) 495.0

2. Eugen Jordan (KV 95 Stuttgart) 485.0

 

-82.5 KG

1. Eugen Deutsch (KSV Augusta Augsburg) 542.5

2. Richard Leopold (VfL Erfurt) 525.0

3. Anton Gietl (TV 1860 München) 512.5

 

+82.5 KG

1. Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 545.0

2. Josef Straßberger (TSV 1860 München) 540.0

3. Karl Bierwirth (ASV Essen 88) 537.5

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

13. NÜRNBERG 28. Juli (Während der Deutschen Kampfspiele) 

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. TSV 1860 München 2642.5 kg

(Josef Schuster/ Hermann Wiesheu//Georg Endres/Dominikus Huttner/Anton Gietl/Josef Straßberger)

 

2. TuS Hörde 29 Dortmund 2587.5 kg

(Walter Dörrebecker/Karl Koch/Gustav Morawski/Josef Menze/Kampe/H.Velten)

 

3. VfL Erfurt 2385.0 kg

(Walter Schlegel/Hiller/Dielefeld/Bensch/Franz Thiersch/Richard Leopold)

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

1935

Keine Weltmeisterschaften

 

Europameisterschaften

27 PARIS (FRA) 9./10. November

10 deutsche Teilnehmer / 4Gold/3Silber/ 7 Medaillen

(Olympischer Dreikampf: Beidhändig Drücken, Reißen, Stoßen)

 

-60 KG

G Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 297.5 (82.5/95.0/120.0)

S Georg Liebsch (KSV Düsseldorf 1920) 295.0 (90.0/92.5/112.5)

 

-67.5 KG

G Karl Jansen (Freie Turner Wanne Eickel) 325.0 (92.5/100.0/132.5)

5 Ernst Kolb (Schifferstadt) 300.0 (77.5/97.5/125.0)

 

-75 KG

G Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 360.0 (105.0/110.0/145.0)

S Heinrich Gottschalk (ASV Essen 88) 345.0 (92.5/110.0/142.5)

 

-82.5 KG

S Eugen Deutsch (KSV Augusta Augsburg) 357.5 (100.0/112.5/145.0)

4 Richard Leopold (VfL Erfurt) 330.0 (95.0/105.0/130.0)

 

+82.5 KG

G Josef Manger (SpVgg. Freising) 395.0 (125.0/120.0/150.0)

4 Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 382.5 (112.5/120.0/150.0)

 

Deutsche Meisterschaften

27. BERLIN 11./12. Juli

(Olympischer Dreikampf: Drücken, Reißen, Stoßen)

 

-56 KG

1. Josef Schuster (TSV 1860 München) 265.0

2. Karl Koch (ASC „Siegfried“ Dortmund) 252.5

3. Franz Antonie (TuS Hörde 29 Dortmund) 247.5

 

-60 KG

1. Max Walter (SV Saar 05 Saarbrücken) 285.0

2. Helmut Schäfer (KV 95 Stuttgart) 285.0

3. Georg Liebsch (KSV Düsseldorf 1920)

 

-67.5 KG

1. Karl Jansen (Freie Turner Wanne Eickel) 310.0

2. Karl Schwitalle (SC Cyklop Breslau) 302.5

3. Hans Wölpert (TSV 1860 München) 302.5

 

-75 KG

1. Rudolf Ismayr (SpVgg. Freising) 347.5

2. Heinrich Gottschalk (ASV 88 Essen) 340.0

3. Adolf Wagner (ASV Essen 88) 330.0

 

-82.5 KG

1. Eugen Deutsch (KSV Augusta Augsburg) 365.0

2. Richard Leopold (VfL Erfurt) 345.0

3. Karl Duschka (TuSpV. Welzow) 337.5

 

+82.5 KG

1. Josef Manger (SpVgg. Freising) 385.0

2. Josef Straßberger (TSV 1860 München) 380.0

3. Paul Wahl (TSV 1887 Möhringen) 372.5

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

14. AUGSBURG 5. OKtober

6 Mann in Gewichtsklassen - Die gehobenen Lasten wurden einfach summiert

 

1. ASV Essen 88 1825.0 kg

(August Verley/Fritz Kannwald/Karl Wagner/Adolf Wagner/Heinrich Gottschalk/Karl Bierwirth)

 

2. TSV 1860 München 1812.5 kg

(Josef Schuster/Hermann Wiesheu/Hans Wölpert/Dominikus Huttner/Anton Gietl/Josef Straßberger)

 

3. KSV Augusta Augsburg 1717.5

(Viktor Stöhr/Renfer/Grauvogel/Stolz/Eugen Deutsch/Tauser)

7 (1896) Was Kronprinz Georg in Athen en[...]
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Mi                 22.11.2017 

Nr.            2.585 - 1.282

Aktualisierung:        16:30

Übrigens,

 

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