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LAPTOPWERK hat für alle Platz

Es muss nicht gleich eine Kolumne sein,

aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Klick 165 (2017-07-20) Heiko Schrang aus Zühlsdorf  

Steuerzahler finanziert NGO-Schlepper

Skandal:

Neue Flüchtlingswelle

größer als 2015

Während die Öffentlichkeit noch mit den G20-Krawallen beschäftigt ist, wird hinter den Kulissen schon die nächste Flüchtlingswelle nach Deutschland generalstabsmäßig vorbereitet. Bereits im März sprach der EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani von 30 Millionen weiteren Einwanderern, die sich aus Afrika auf den Weg machen könnten. Selbst Bill Gates warnte in der Welt nun davor, die „Tür-Auf-Politik“ sei ein Fehler – Europa müsse die Zuwanderung über Nordafrika erschweren, denn der Druck werde wachsen. Frau Merkel sieht das aber völlig anders und erklärte im Sommerinterview, dass es keine Obergrenze bei den Flüchtlingen geben wird. Den wenigsten ist aber die Tragweite dieses Satzes überhaupt bewusst.

 

Von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt schlug Ende Juni Italien bereits Alarm und warnte vor einer neuen Eskalation der Flüchtlingskrise. „Die Italiener haben jede Hoffnung verloren, Hilfe aus der EU zu bekommen.“ Mehr noch, Italien droht jetzt schon damit, 200.000 Notvisa auszustellen, damit die afrikanischen Einwanderer nach Norden weiterreisen können.

Investigative Journalisten haben jetzt vor der libyschen Küste Ungeheuerliches aufgedeckt. Sie stellten vor Ort fest, dass der Menschenimport aus Afrika perfekt durchorganisiert ist. Man kann schon nicht mehr von einer Flucht sprechen, sondern von einem gut organisierten Fährtransport über das Mittelmeer, ähnlich einem Taxidienst. Die afrikanischen Einwanderer werden an der libyschen Küste von Schleusern in Boote gesetzt und dann durch NGOs, wie die deutsche Organisation „Jugend Rettet e.V.“, nach Italien und teilweise auch Malta gebracht.

 

Diese Überfahrt beträgt mehrere hunderte Kilometer, obwohl die Tunesische Küste viel näher liegt. Der Transport erfolgt dann komplett durchorganisiert u.a. nach Häfen in Sizilien und beinhaltet einen Arztcheck vor Ort. Dabei werden die ankommenden Schiffe gezielt auf verschiedene Häfen verteilt, damit die Bevölkerung die Dimension der anlaufenden neuen Flüchtlingswelle nicht mitbekommt.

Anschließend werden die afrikanischen Einwanderer, wovon die meisten aus friedlichen Ländern Zentralafrikas stammen, mit Reisebussen in militärisch bewachte, versteckte Camps mitten im Nirgendwo gebracht. Diese liegen vorrangig in den menschenleeren Gebieten Siziliens. Vorrangiges Ziel der Einwanderer aus Afrika ist Deutschland, da die hohen Sozialleistungen eine komfortable Rundumversorgung versprechen.

 

Die Flüchtlingstransporte über das Mittelmeer sind für die NGOs mehr als ein gutes Geschäft. Je mehr Migranten sie transportieren, desto mehr Geld erhalten sie, so der italienische Journalist Andrea Di Grazia. Die Libysche Küstenwache spricht sogar von Beweisen, dass Schleuser durch NGOs bezahlt werden und somit Beihilfe zum Schleusertum leisten. Brisant dabei ist, dass auch deutsche NGOs am Start sind, die sich aber nach außen hin gerne als Wohltäter präsentieren.

Über ein geschickt verschachteltes Netzwerk werden diese NGOs durch den deutschen Steuerzahler finanziert. Dies betrifft zum Beispiel die deutsche NGO „Jugend Rettet e.V.“, der indirekt über die Amadeu Antonio Stiftung, die Heinrich Böll Stiftung und die Rosa Luxemburg Stiftung Gelder zufließen. So erhielt die Heinrich Böll Stiftung alleine 2015 insgesamt 57,6 Millionen Euro aus öffentlichen Fördermitteln. Die Rosa Luxemburg Stiftung erhielt im Jahr 2015 vom Auswärtigen Amt 1,6 Mio. Euro; vom Bildungsministerium 11,3 Mio. Euro, vom Innenministerium 11,0 Mio. Euro; vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 24,2 Mio. Euro. Insofern ist durchaus von einem staatlich (mit)finanzierten Flüchtlingstransport zu reden.

Schon vor zwei Monaten bestätigte uns ein Informant, dass geheime Pläne existieren, diese Schwarzafrikaner anschließend nach Deutschland zu bringen. Dies habe bereits begonnen und wird nach der Bundestagswahl noch massiv forciert. In den nächsten Monaten wird sich das Straßenbild der deutschen Großstädte entsprechend augenscheinlich verändern.

19. Juli 2017

Klick 164 (2017-07-16) Jonathan Turley aus Washington, D.C.  

Krieg – Himmel

und Hölle zugleich

Das Große Geld:

Der militärisch-industrielle Komplex

 

In den Gremien der Regierung müssen wir der Ausweitung, ob aktiv oder passiv, des unbefugten Einflusses des militärisch-industriellen Komplexes vorbeugen. Das Potential für einen verheerenden Anstieg der Macht an falschen Stellen besteht und wird bestehen bleiben. Wir dürfen niemals zulassen, dass diese einflussreiche Allianz unsere Freiheiten und demokratischen Prozess gefährden.“ (David Dwight Eisenhower)

 

Mehr als 50 Jahre nach Präsident Eisenhowers Warnung befinden sich die Amerikaner in fortwährendem Krieg.

 

Im Januar 1961 nahm der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Dwight D. Eisenhower seine Abschiedsrede zum Anlass, das Land vor dem zu warnen, was er als eine seiner größten Bedrohungen betrachtete: vor dem militärisch-industriellen Komplex, bestehend aus militärischen Kontraktoren und Lobbyisten für die endlose Fortsetzung des Krieges.

 

Eisenhower warnte, dass „ein immenses militärisches Establishment und eine ausgedehnte Rüstungsindustrie“ sich als eine verborgene Kraft in der Politik der Vereinigten Staaten von Amerika herausgebildet haben und die Amerikaner „nicht versäumen dürfen, deren schwerwiegende Auswirkungen zu erkennen.“

 

Diese Rede wird wohl Eisenhowers mutigster und prophetischster Moment gewesen sein. Fünfzig und ein paar Jahre später finden sich die Amerikaner in dem, was wie ein endloser Krieg aussieht. Wir hören nicht eher auf, unsere Einsätze im Irak herunterzufahren, als Führer eine Intervention in Libyen oder Syrien oder im Iran fordern. Während endloser Krieg endlose Verluste für Familien mit sich bringt und immer weiter steigende Budgets, steht er auch für endlose Profite für einen neuen und größeren Komplex aus Geschäfts- und Regierungsinteressen.

 

Der neue militärisch-industrielle Komplex wird betrieben mit einem zweckdienlich verschwommenen und unsichtbaren Feind: dem Terroristen. Der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Berater bestanden darauf, gegen Terrorismus gerichtete Maßnahmen als „Krieg“ zu bezeichnen. Diese konzertierte Bemühung von Führern wie dem ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney (selbst ehemaliger Vorstand des Verteidigungskontraktors Halliburton) war nicht eine leere rhetorische Übung. Ein Krieg würde nämlich nicht nur die Befugnisse des Präsidenten maximieren, sondern er würde auch die Budgets für Militär und Heimatlandbehörden maximieren.

 

Diese neue Koalition aus Unternehmen, Behörden und Lobbyisten stellt das System in den Schatten, das Eisenhower kannte, als er die Amerikaner warnte, „wachsam zu sein gegenüber der Aneignung von unvertretbarem Einfluss … durch den militärisch-industriellen Komplex.“ Ironischerweise hatte dieser einige seiner Höhepunkte unter Präsident Barack Obama, der radikal die Drohnenattacken ausweitete und behauptet hat, dass er allein bestimmt, was ein Krieg ist, bei dem der Kongress gefragt werden muss.

 

Gut für die Wirtschaft?

 

Obwohl wenige Politiker bereit sind, das zuzugeben, halten wir Kriege nicht nur aus, sondern scheinen Krieg zu brauchen – zumindest für einige Leute. Eine Untersuchung ergab, dass grob geschätzt 75% der in diesen Kriegen Gefallenen aus Familien der Arbeiterklasse kamen. Diese brauchen keinen Krieg. Sie tragen die Kosten des Krieges. Eisenhower wäre wahrscheinlich entsetzt über das Ausmaß der von Industrie und Regierung Beschäftigten, die für Krieg oder Terrorismusbekämpfung arbeiten. Militär- und Heimatlandbudgets tragen jetzt Millionen von Menschen in einer anderweitig absinkenden Wirtschaft. Hunderte Milliarden von Dollars strömen jährlich an Agenturen und Kontraktoren, die sehr daran interessiert sind, dass das Land auf dem Kriegspfad bleibt – und die Rechnung für den Krieg bezahlt.

 

Im ganzen Land kann man die Kriegswirtschaft erkennen in einer Industrie, die alles einschließt von Heimatlandsicherheit-Ausbildungsdiplomen über Antiterrorismus-Berater bis zu privat betriebenen Programmen für Flughafen-Sicherheitsschleusen. Vor kurzem wurde das „schwarze Budget“ allein für geheimdienstliche Programme auf $52,6 Milliarden geschätzt. Das betrifft nur die geheimen Programme, nicht die viel größeren Budgets für Geheimdienste und Spionageabwehr. Wir haben jetzt 16 Geheimdienste, die 107.035 Angestellte beschäftigen. Diese laufen getrennt von der über eine Million vom Militär und den nationalen Strafverfolgungsbehörden Beschäftigten.

 

Den Kern dieses expandierenden Komplexes bildet eine Achse von Konzernen, Lobbyisten und Behörden, die eine massive sich selbst tragende Industrie auf der Basis von Terror geschaffen haben.

 

Die Kontraktoren

 

In den letzten acht Jahren sind Milliarden von Dollars an Militär und Sicherheitsfirmen geflossen. Wenn die Administration einen Krieg wie den gegen Libyen beginnt, dann bedeutet das eine Profitlawine für Unternehmen, die großzügige Verträge bekommen, um alles von Ersatzraketen bis zu Fertiggerichten zu produzieren.

 

Allein in den ersten zehn Tagen des Kriegs gegen Libyen gab die Administration rund $550 Millionen aus. Darin enthalten sind rund $340 Millionen für Munition – hauptsächlich Cruise Missiles, die ersetzt werden müssen. Die demokratischen Abgeordneten des Kongresses boten nicht nur nachträgliche Unterstützung für den Angriff auf Libyen an, sondern sie schlugen auch eine ständige Bevollmächtigung für Präsidenten vor, Ziele anzugreifen, von denen angenommen wird, dass sie in Zusammenhang mit Terrorismus stehen – ein endloser Krieg gegen den Terror.

 

Die Behörde für Heimatlandsicherheit (DHS) bietet sogar noch beständigere Gewinnspannen. Laut Morgan Keenan, einer Vermögensberatungs- und Finanzfirma, wird erwartet, dass Investitionen in Heimatland-Sicherheitsfirmen jährliche Ertragszuwächse von 12% im Jahr 2013 erbringen – astronomische Profite, vergleicht man sie mit anderen Bereichen der abrutschenden Wirtschaft.

 

Die Lobbyisten

 

Es gibt tausende Lobbyisten in Washington, um die ständig steigenden Budgets für Krieg und Heimatlandsicherheit zu gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige DHS-Minister Michael Chertoff, der den Kauf der sehr kritisierten (und wenig erprobten) Voll-Körperscanner durchboxte, die auf Flughäfen eingesetzt wurden.

 

Während Chertoff Dutzende Interviews gab, um die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass die Maschinen notwendig waren, um die Terrorbedrohung einzudämmen, hatten viele Menschen keine Ahnung davon, dass der Hersteller dieser Geräte ein Klient der Chertoff Group ist, seiner hoch profitablen Sicherheitsberatungsagentur. (Diese sehr teuren Geräte wurden später verschrottet, nachdem die Herstellerfirma Rapiscan die Profitlawine kassiert hatte.)

 

Lobbyisten halten den Druck auf Politiker dadurch aufrecht, dass sie jedes Budget nach Begriffen wie „stark gegen den Terror“ und „weich gegen den Terror“ einordnen. Dafür haben sie die perfekten Produkte – Produkte, die so konstruiert sind, dass sie sich selbst zerstören und in einem endlosen Krieg gegen den Terror immer wieder ersetzt werden müssen.

 

Die Behörden

 

Es ist nicht nur der Drehtüreffekt, der die Bundesbehörden und diese Lobbyisten und Firmen zusammenhält. Die Kriegswirtschaft macht das Militär und die Heimatlandbehörden so gut wie unangreifbar. Umwelt- und Sozialprogramme werden gestrichen oder um Milliarden gekürzt, während die kriegsbezogenen Budgets weiterhin expandieren, um mit „neuen Bedrohungen“ fertig zu werden.

 

Mit der Unterstützung durch ein Heer von Lobbyisten und Firmen sind Kabinettsmitglieder wie die ehemalige DHS-Ministerin Janet Napolitano in Washington unbesiegbar. Bürgern, die sich beschwerten, wenn sie sahen, wie ihre Kinder von der TSA begrabscht wurden, antwortete Napolitano aufsässig, dass Leute, die nicht wollten, dass ihre Kinder begrabscht werden, nachgeben und die unpopulären Bodyscanner benutzen sollten – die von ihrem Amtsvorgänger Chertoff verkauft wurden.

 

Es sind nicht nur die Ministerien für Verteidigung und Heimatlandsicherheit, die sich des unverhofften Kriegsgewinns erfreuen. Nehmen wir das Justizministerium (DOJ). Ein massives Antiterrorismussystem wurde geschaffen, das zehntausende Mitarbeiter umfasst und Milliarden von Dollars, um Terroristen im Inland zu suchen. Als Problem erwies sich der vergleichsweise Mangel an tatsächlichen Terroristen, um die Größe dieses internen Sicherheitsystems zu rechtfertigen.

 

Dementsprechend hat das Justizministerium alles von einfachen Immigrationsfällen bis zu Kreditkartenbetrug als Terrorfälle bewertet, mit einem Einsatz von Leibesvisitationen, wie man ihn seit Vietnam nicht gesehen hat. Zum Beispiel behauptete das Justizministerium, es habe ein größeres Terrornetzwerk geknackt im Rahmen der „Operation Cedar Sweep,“ wobei libanesische Bürger beschuldigt wurden, Geld an Terroristen zu schicken.

 

Es musste später alle Anklagen gegen alle 27 Beschuldigten als unbegründet fallen lassen. Es stellte sich heraus, dass es ein paar einfache Geschäfte für Wasserpfeifen waren. Nichtsdestotrotz malmt das neue interne Sicherheitssystem weiter dahin mit wachsenden Befugnissen und Budgets. Vor einigen Jahren änderte das Justizministerium die Definition von Terrorismus, um auf eine größere Anzahl von Fällen zu kommen, von denen dann gesagt wird, dass diese „einen terroristischen Bezug haben.“

 

Symbiotische Beziehung

 

Unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Krieg entspricht die politische Abhängigkeit von Krieg. Viele Abgeordnete vertreten Bezirke mit Kontraktoren, welche für die Bedürfnisse der Heimatlandsicherheit und unsere fortgesetzten Kriege liefern.

 

Obwohl Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Amerikaner gegen die Fortsetzung der Kriege gegen den Irak und Afghanistan ist, bekommt der militärisch-industrielle Komplex leicht die erforderliche Unterstützung im Kongress von beiden Parteien, Demokraten wie Republikanern, zusammen. Es ist auf den Einfluss dieser Allianz zurückzuführen, dass hunderte Milliarden in Afghanistan und im Irak ausgegeben werden, während der Kongress plant, Milliarden bei zentralen sozialen Programmen einzusparen, einschließlich möglicher Kürzungen bei Medicare infolge Geldmangels.

 

Das alles spielt keine Rolle. Es spielt nicht einmal eine Rolle, dass der afghanische Präsident Hamid Karzai die Vereinigten Staaten von Amerika als Feind bezeichnet und gesagt hat, dass er wünschte, er hätte bei den Taliban mitgemacht. Sogar die dokumentierten von Regierungsvertretern in Irak und Afghanistan gestohlenen Milliarden werden behandelt wie bloße Spesen.

 

Es ist, was Eisenhower als die „falsch platzierte Macht“ des militärisch-industriellen Komplexes beschrieb – Macht, die öffentlichen Widerstand und sogar Tausende von toten Soldaten unerheblich macht. Krieg mag für viele die Hölle sein, ist aber für andere der Himmel in einer Wirtschaft, die vom Krieg abhängig ist.

 

Quelle: jonathanturley.org – Übersetzung: Klaus Madersbacher

 

Jonathan Turley (born May 6, 1961) is an American lawyer, legal scholar, writer, commentator, and legal analyst in broadcast and print journalism. He is currently a professor of law at the George Washington University Law School.

Klick 163 (2017-07-11) Nicolas J. S. Davies 

Weltweiter Bombenhagel:

„Shock and Awe“

Die Vereinigten Staaten

von Amerika im Krieg 

 

 

Die jetzige US-Bombenkampagne gegen den Irak und Syrien ist die schwerste seit der Bombardierung von Vietnam, Kambodscha und Laos in den 1960ern und 1970ern, wobei zwischen 2014 und Ende Mai 2017 84.000 Bomben und Raketen abgefeuert wurden. Das ist nahezu das Dreifache der 29.200 Bomben und Raketen, die 2003 in der „Shock and Awe“ (Schock und Einschüchterung) -Kampagne gegen den Irak abgefeuert wurden.

Die Administration Obama eskalierte die Bombenkampagne im letzten Oktober, als der US-irakische Angriff auf Mosul begann, und feuerte 12.290 Bomben und Raketen zwischen Oktober und Ende Januar ab, dem Ende der Amtszeit von Präsident Obama. Die Administration Trump hat die Kampagne weiter eskaliert und seit dem 1. Februar 14.965 Bomben und Raketen abgefeuert. Die schwersten Bombardierungen gab es im Mai mit 4.374 Bomben und Raketen.

 

 

Die Beobachtergruppe Airwars.org im Vereinigten Königreich hat Berichte gesammelt über 12.000 bis 18.000 Zivilisten, die durch die fast drei Jahre andauernde Bombardierung von Irak und Syrien getötet worden sind. Diese Berichte können nur die Spitze des Eisbergs darstellen, und die wirkliche Zahl der getöteten Zivilisten könnte über 100.000 hinausgehen, geht man von den typischen Relationen zwischen berichteten und tatsächlichen Tötungen in ehemaligen Kriegszonen aus.

Während die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Alliierte gegen Mosul im Irak und Raqqa in Syrien vorrückten, und während US-Streitkräfte jetzt acht militärische Stützpunkte in Syrien besetzt halten, haben der Islamische Staat und seine Alliierten in Manchester und London zurückgeschlagen, Marawi, eine Stadt in den Philippinen mit 200.000 Einwohnern besetzt und eine gewaltige Autobombe innerhalb der Befestigungen der „Grünen Zone“ in Kabul in Afghanistan gezündet.

Was 2001 als ein fehlgeleiteter Einsatz von militärischer Gewalt begann, um eine Gruppe von ehemals durch die Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Jihadisten in Afghanistan für die Verbrechen des 11. September zu bestrafen, hat sich zu einem weltweiten asymmetrischen Krieg entwickelt. Jedes durch das US-Militär zerstörte oder destabilisierte Land ist jetzt eine Brutstätte für Terrorismus. Es wäre dumm anzunehmen, dass das nicht viel viel schlimmer werden kann, solange beide Seiten weiterhin ihre Eskalation von Gewalt als Reaktion auf die Gewalt ihrer Feinde rechtfertigen, anstatt zu versuchen, die mittlerweile weltweite Gewalt und das Chaos zu deeskalieren.

 

In Afghanistan befinden sich wieder einmal 10.000 US-Soldaten – im April waren es 8.500 – und laut Berichten sollen in Bälde 4.000 weitere geschickt werden. Hunderttausende Afghanen wurden in 15 Jahren Krieg getötet, aber die Taliban kontrollieren jetzt einen größeren Teil des Landes als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Überfall der Vereinigten Staaten von Amerika auf Afghanistan im Oktober 2001.

Die Vereinigten Staaten von Amerika unterstützen wesentlich den von Saudiarabien geführten Krieg gegen den Jemen, indem sie eine Blockade der jemenitischen Häfen mitbetreiben und Informationen und Luftbetankungen für die saudischen und die mit ihnen alliierten Kriegsflugzeuge zur Verfügung stellen, die seit 2015 den Jemen bombardiert haben. Die laut UNO getöteten 10.000 Zivilisten bilden sicher nur einen Bruchteil der in Wirklichkeit getöteten Menschen, und Tausende mehr sind durch Krankheiten und Hunger gestorben.

Jetzt steht der Jemen vor einer humanitären Krise und einer schweren Choleraepidemie aufgrund des Mangels an sauberem Trinkwasser und Medizin, verursacht durch die Bombardierungen und die Blockade. Die UNO warnt, dass Tausende Jemeniten durch Hunger und Krankheit sterben könnten. Ein Gesetzentwurf zur Reduzierung einiger US-Waffenlieferungen an Saudiarabien wurde vom Senat mit 53 Stimmen (48 Republikaner und 5 Demokraten) gegen 47 im Juni abgelehnt.

Näher am eigenen Land veranstaltete das US Southern Command (SOUTHCOM – für den Süden zuständiges Kommando) vor kurzem in Miami eine Konferenz mit den Präsidenten von Guatemala, Honduras und El Salvador. Das signalisierte eine weitere Militarisierung des US-Kriegs gegen die Drogen in Zentralamerika und Bemühungen, die Immigration aus diesen Ländern einzuschränken, sogar nachdem ein Bericht der Generalinspektoren des Außen- und Justizministeriums Agenten des Außenministeriums und der Drogenbehörde (DEA) für die Tötung von vier unschuldigen Zivilisten (ein Mann, zwei Frauen und ein 14jähriger Bub) durch Maschinengewehrfeuer aus einem Helikopter des Außenministeriums in der Nähe von Ahuas in Honduras 2012 verantwortlich gemacht hatte.

Der Bericht der Generalinspektoren besagte, dass DEA-Vertreter wiederholt den Kongress über diesen Vorfall angelogen haben, indem sie vorgaben, dass die Honduraner in einer Schießerei mit Drogenhändlern getötet wurden, was ernste Zweifel hervorrief in Bezug auf die Verantwortung für eskalierende paramilitärische Operationen der Vereinigten Staaten von Amerika in Zentralamerika.

 

Die Proteste der rechtsgerichteten Opposition in Venezuela sind gewalttätiger geworden, wobei seit April 99 Menschen getötet worden sind, nachdem die Proteste es nicht geschafft haben, genügend öffentliche Unterstützung zu mobilisieren, um die linksgerichtete Regierung von Nicolas Maduro zu stürzen. Die Vereinigten Staaten von Amerika unterstützen die Opposition und haben diplomatische Anstrengungen unternommen, um die Regierung zum Rücktritt zu zwingen, so dass Gefahr besteht, dass die Situation zu einem US-unterstützten Bürgerkrieg eskalieren könnte.

Mittlerweile operieren in Kolumbien rechtsgerichtete Todesschwadronen wieder einmal in Gebieten, in denen die FARC die Waffen abgegeben hat, und töten und bedrohen Menschen, um sie von Land zu vertreiben, das von reichen Großgrundbesitzern begehrt wird.

 

Über unserer zunehmend kriegszerrissenen Welt zeichnen sich neue US-Drohungen mit militärischer Aktion gegen Nordkorea und den Iran ab, die beide über robustere Verteidigungen verfügen als die, mit denen die US-Kräfte seit dem Krieg Amerikas gegen Vietnam zu tun hatten. Steigende Spannungen mit Russland und China bergen das Risiko noch größerer, ja sogar existenzieller Gefahren, wie in dem Bulletin der Atomwissenschafter Doomsday Clock zum Ausdruck kommt, dessen Zeiger jetzt auf 2-1/2 Minuten vor 12 stehen.

Obwohl unsere Kriege nach dem 9/11 wahrscheinlich mindestens 2 Millionen Menschen in den Ländern getötet haben, die wir angegriffen, besetzt oder destabilisiert haben, haben die US-Streitkräfte historisch niedrige Zahlen von Opfern in diesen Operationen erlitten. Es besteht eine reale Gefahr, dass das den politischen und militärischen Führern in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie zu einem gewissen Ausmaß auch der amerikanischen Öffentlichkeit einen falschen Eindruck über das Ausmaß der US-Opferzahlen und andere ernste Konseqenzen vermittelt hat, während unsere Führer unsere laufenden Kriege eskalieren, neue Drohungen gegen den Iran und Nordkorea ausstoßen und steigende Spannungen gegen den Iran und Nordkorea schüren.


Das ist der Stand des Kriegs, den die Vereinigten Staaten von Amerika führen, im Juli 2017.


Quelle: antikwar.com – Übersetzung: Klaus Madersbacher

Klick 162 (2017-07-06) Werner Häfner aus Gotha

Deutsche Meisterschaften der Leichtathletik in Erfurt

Finale Qualifikation für die

WM im August in London

 

Die DM der besten Deutschen Leichtathleten finden an diesem Wochenende im renovierten Erfurter Steigerwaldstadion statt.
Das Stadion wird seit seiner Neueröffnung jetzt erstmals Schauplatz sportlicher Höchstleistungen sein, die die Kicker von Rot-Weiß Erfurt seit fast einem Jahrzehnt schuldig geblieben sind.

 

Als verhinderter Leichtathlet, der in den letzten Jahren aber immer als Zuschauer nahe am Geschehen war, …Ulm, Braunschweig, Nürnberg oder Kassel, habe ich zu Erfurt eine besondere Beziehung.
 

Auf Drängen meines Sportlehrers, aktiver Kugelstoßer in den 60`ern, habe ich 1966 meine Prüfung als Kampfrichter für Leichtathletik abgelegt und Einsätze in vielen regionalen Wettkämpfen gehabt.
Als junger Kampfrichter war es für mich schon sensationell, mehrmals,

bei den in Erfurt stattfindenden internationalen Pfingstsportfesten eingesetzt zu werden.
Der absolute Hammer war mein Einsatz bei den DDR-Meisterschaften 1970 in Erfurt. 

 

Ich war stolz wie „Bolle“


Ich war als Kampfrichter für die technischen Disziplinen eingeteilt.
Besonders erinnere ich mich an das Speerwerfen der Männer. Manfred Stolle erreichte mit dem altem Speer 90,68 Meter, einen neuen DDR Rekord.
Und ich im Sektor, mit schwarzen Schuhen! Kampfrichter mußten komplett weise Kleidung und Schuhe tragen, was heute wohl leider nicht mehr vorgeschrieben ist und auch nicht mehr praktiziert wird.
Doch ich hatte meine Schuhe vergessen. So konnten mich alle, die mich kannten, im DDR-TV an meinen schwarzen Schuhen erkennen. Zudem wurde der DDR-Rekordwurf öfter wiederholt.

Das war mir aber noch nicht genug

 

Ich legte auch noch die Prüfung zum Fußballschiedsrichter ab und praktizierte beides einige Jahre.
Irgendwann war dann die neue Familie wichtiger.
Aber der Sport an sich ließ mich niemals los, und mein heimlicher sportlicher Traum, Kraftsport, ging Mitte der 1980er,  wie konnte es in der DDR anders sein, durch Beziehungen in Erfüllung.
Die großen sportlichen Kraftsporterfolge blieben trotz eifrigen Trainings aus.
Also habe ich in der DDR nebenbei die Prüfung als Kraftsport-Kampfrichter abgelegt. Fast nahtlos bin ich dann 1991 als Kampfrichter für Kraftdreikampf in die neue Zeit gestartet. 1995 erreichte ich die höchste internationale Kraftdreikampf-Lizenz.
Das Amt als Thüringer Kraftdreikampf-Kampfrichterobmann habe ich 2016 nach 25 Jahren einem jüngeren Kollegen übergeben.

Aber es läßt mich immer noch nicht los

 

Seit fast 30 Jahren habe ich Einsätze als Kraftdreikampf-Kampfrichter in Thüringen, bei Deutschen Meisterschaften oder der Kraftdreikampf Bundesliga (rechts im Bild). Ich bin immer noch bereit.
Auch international hatte ich in den letzten 22 Jahren viele Einsätze bei Europa- und Weltmeisterschaften.
Und nun, die Kraftdreikampf-Kampfrichter-Karriere neigt sich, mit fast 70 Lebensjahren, so langsam dem Ende entgegen. Und nun kommt die Nominierung zur Kraftdreikampf-Weltmeisterschaft der Jugend und Junioren (17 bis 23 Jahre) im August nach Orlando, USA, ins Haus geflattert.

Das war Freude pur!


Wenn ich auch nie ein überragender Sportler war, habe nie auf die Uhr oder aufs Geld geschaut. Bin bis heute mit dem Herzen dabei, dank einer verständnisvollen und toleranten Ehefrau.

 

Und wir beide freuen uns ganz besonders auf die bevorstehenden zwei tollen Tage zur Leichtathletik im Steigerwaldstadion.Der letzte große Formtest vor den Weltmeisterschaften, denn die 16. Leichtathletik-WM 2017 findet vom 5. bis 13. August 2017 in London statt. 



Werner Häfner
Kampfrichter, Kraftdreikampf,
im Thüringer Athletenverband

Klick 161 (2017-07-04) Soeren Kern aus New York

Polizei machtlos gegen Verbrecherbanden aus dem Nahen Osten

"Die Clans haben schlicht keinen Respekt vor den Behörden"

 

Ein Gericht in Hannover hat Bewährungsstrafen gegen sechs Mitglieder eines kurdischen Clans verhängt, die bei gewaltsamen Ausschreitungen in Hameln zwei Dutzend Polizisten ernsthaft verletzt hatten. Von der Polizei wurde das Urteil mit Wut und Spott aufgenommen, als ein weiterer Beleg für die Laxheit des politisch korrekten Justizsystems.


Der Fall begann im Januar 2014, als ein 26-jähriges Clanmitglied, das wegen eines Raubüberfalls verhaftet worden war, versuchte, aus dem Gebäude des Amtsgerichts zu fliehen, indem es aus dem Fenster des siebten Stocks sprang. Der Verdächtige wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Clanmitglieder randalierten anschließend sowohl im Krankenhaus als auch im Gericht und griffen die Polizei mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen an; 24 Polizisten und sechs Rettungssanitäter wurden verletzt.

Der Richter sagte, er sei milde gewesen, weil die Angeklagten den Tod des 26-Jährigen miterlebt hätten und dadurch traumatisiert gewesen seien. Zudem verriet er, dass er einen Deal mit dem Clan eingegangen war, der neben anderen Folgen die Polizisten daran hinderte, vor Gericht auszusagen. Viele Beamten hätten darauf mit "großem Kopfschütteln" reagiert, sagt Dietmar Schilff, niedersächsischer Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Er fügte hinzu:


"Wenn wir diejenigen schützen wollen, die für unsere Sicherheit sorgen, muss klar sein: Wer Polizeibeamte angreift, greift den Staat an – und muss entsprechende Konsequenzen fürchten. Dabei ist es vollkommen egal, aus welchem Milieu die Täter stammen."


Beobachter spekulieren, dass der wahre Grund für die Nachsichtigkeit des Richters war, dass er fürchtete, der Clan könne Rache an seiner Familie nehmen.


Verbrechersyndikate aus dem Nahen Osten haben sich überall in Deutschland etabliert und betreiben kriminelle Geschäfte, Erpressung, Geldwäsche, Zuhälterei sowie Menschen-, Waffen- und Drogenhandel.


Die Syndikate, die von großen Clans geführt werden, die u.a. aus dem Libanon, der Türkei und Syrien stammen, operieren nahezu ungestraft, weil deutsche Richter und Staatsanwälte unfähig oder unwillig sind, sie aufzuhalten.

Diese Clans – von denen einige während des libanesischen Bürgerkriegs (1975-1990) nach Deutschland ausgewandert und zu einer Größe von Tausenden angewachsen sind – kontrollieren nun große Streifen von deutschen Städten, Gebiete, die de facto rechtsfrei sind und bei denen die deutsche Polizei mehr und mehr Angst hat, sich ihnen zu nähern.


Das Hannoveraner Urteil stelle ein massives Versagen des deutschen Justizsystems dar, sagte Ralph Ghadban, ein deutsch-libanesischer Politikwissenschaftler und führender Experte für nahöstliche Clans in Deutschland. Der einzige Weg für Deutschland, die Kontrolle über die Clans zu gewinnen, sei, sie zu zerstören, fügte er hinzu:


"In ihren Männlichkeitsvorstellungen gilt nur Kraft und Macht gegeneinander. Und wenn einer sich human und zivil verhält, wird das als Schwäche betrachtet. Bei den Clan-Strukturen, den tribalen Verhältnissen überall in der Welt, beschränkt sich die Ethik auf den Clan selbst. Alles außerhalb des Clans ist Feindesland."


In einem Interview mit dem Focus führt er aus:


"Einen Trend beobachte ich seit Jahren: Die Clans fühlen sich inzwischen so stark, dass sie zum Angriff auf die Staatsgewalt und die Polizei übergehen. Sie haben nichts als Verachtung für die Justiz übrig. ... Das zeigt das Hauptproblem im Umgang mit Clans: Staatliche Institutionen geben keinen Widerstand. Das macht die Familien immer aggressiver – sie haben schlicht keinen Respekt vor den Behörden..."


"Der Rechtsstaat muss die Clan-Strukturen zerstören. Durch starke und gut ausgebildete Polizeikräfte, die auf der Straße respektiert werden. Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn Clan-Mitglieder 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte teils schwer verletzen können, ohne echte Konsequenzen fürchten zu müssen. Außerdem müssen Juristen fortgebildet werden. Es wird lasch geurteilt, aus einem falschen Multi-Kulti-Verständnis heraus und der Angst vor Stigmatisierung. ..."


"Die Clans folgen einer religiösen Gruppe, eine Art Sekte mit islamischer Orientierung. Das Islamverständnis ihres geistigen Führers Scheich al-Habaschi, der vor ein paar Jahren starb, rechtfertigt Straftaten gegenüber den Ungläubigen. Für ihn gibt es nur das Gebiet des Krieges [Dar al-Harb], in dem das Berauben der Ungläubigen und der Besitz ihrer Frauen erlaubt ist …"

In Berlin dominieren laut einem Bericht der Tageszeitung Die Welt ein Dutzend oder mehr libanesische Clans das organisierte Verbrechen. Sie haben de facto die Kontrolle über die Bezirke Charlottenburg, Kreuzberg, Moabit, Neukölln und Wedding. Die Clans widmen sich der Herstellung von Falschgeld, Drogenhandel, Bankraub und Einbrüche in Geschäfte. Experten schätzen, dass rund 9.000 Personen in Berlin Angehörige von Clans sind.


Diese Clans lehnen die Autorität des deutschen Staates ab. Stattdessen betreiben sie ein "paralleles Justizsystem", in welchem sie Streitigkeiten untereinander durch Vermittler aus anderen kriminellen Familien schlichten lassen. Ein vertraulicher Polizeibericht, der Bild zugespielt wurde, beschreibt, wie die Clans durch Bestechung und Androhung von Gewalt Zeugen beeinflussen, sobald sich die deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft einschaltet.


Derzeit durchforsten die Clans Flüchtlingsunterkünfte auf der Suche nach jungen, kräftigen Männern, die sich ihren Reihen anschließen könnten. Staatsanwalt Sjors Kamstra erklärt:


"Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann. Not macht verführbar. Viele von ihnen können kein Wort Deutsch und sind dadurch natürlich anfällig, wenn sie von jemandem in ihrer Heimatsprache angesprochen werden. Für die Clans sind die Flüchtlinge willkommener Nachwuchs, weil sie hier noch nicht in Erscheinung getreten und der Polizei nicht bekannt sind."


Die Clans sind zudem in das Geschäft mit Flüchtlingen eingestiegen, indem sie Immobilien gekauft haben und nun Wohnungen zu exorbitanten Preisen an Asylbewerber vermieten. Wie der Focus berichtet, wird auf diese Weise Geld gewaschen, während die Clans gleichzeitig vom deutschen Staat dafür bezahlt werden, Migranten unterzubringen.


Focus-Reporter besuchten eine heruntergekommene Wohnung in Berlin, in der auf 20 Quadratmetern fünf syrische Flüchtlinge untergebracht sind. Auf dem regulären Wohnungsmarkt wären dafür kaum mehr als 300 Euro Miete pro Monat gezahlt worden, doch vom deutschen Staat, der Vermieter dafür bezahlt, dass sie Migranten unterbringen, kassiert der Clan monatlich 3.700 Euro. "Das Geschäft mit den Flüchtlingen", sagt Heinz Buschkowsky, Ex-Bezirksbürgermeister von Neukölln, "ist inzwischen wohl einträglicher als der Handel mit Drogen."

Das Berliner Landeskriminalamt bestätigt Verdachtsfälle, "bei denen Erlöse aus Straftaten, auch aus dem Bereich organisierte Kriminalität, durch die Betreffenden selbst oder Dritte in Immobilien investiert wurden". Tom Schreiber, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, sieht darin die Bankrotterklärung des Rechtsstaats: "Die Verbrecher verdienen sich eine goldene Nase. Der Staat fördert mit Steuergeldern die organisierte Kriminalität."


"Die Hauptstadt ist verloren", sagt Michael Kuhr, der Betreiber eines bekannten Sicherheitsunternehmens. "Diese Strukturen haben sich in allen Bereichen des organisierten Verbrechens manifestiert, so dass man nie mehr auf den Stand von vor 20 Jahren kommen kann. Zudem sind die Leute brandgefährlich und haben beinahe jeglichen Respekt vor der Staatsmacht verloren."


In Duisburg, so enthüllt ein nach außen gedrungener Polizeibericht, werden die Straßen des Stadtteils Marxloh de facto von libanesischen Clans kontrolliert, die die Autorität der deutschen Polizei nicht anerkennen. Ganze Straßen haben sie übernommen, um dort ihren illegalen Geschäften nachzugehen. Neu hinzukommende Migranten aus Bulgarien und Rumänien verschärfen die Probleme. Marxlohs Straßen dienten als unsichtbare Grenzen zwischen ethnischen Gruppen, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung Die Welt: Anwohner sprächen von "der Straße der Kurden" oder "der Straße der Rumänen".


Die Polizei sagt, sie sei alarmiert von der Brutalität und Aggressivität der Clans, für die, wie manche sagen, Straftaten "zur Freizeitbeschäftigung" gehören. Wage es die Polizei einzuschreiten, würden Hunderte von Clanmitgliedern mobilisiert, um sich den Polizisten entgegenzustellen. Eine Anwohnerin, die an einer Bushaltestelle wartet, sagt dem Deutschlandfunk, sie fürchte sich um ihre Sicherheit: "Abends würde ich hier nicht mehr stehen, weil es ja viel unter den Ausländern Auseinandersetzungen gibt, vor allen Dingen zwischen den Libanesen und Türken."


Ein 17-seitiger Lagebericht für den Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags schildert, wie vor allem libanesische Großfamilien bestimmte Straßenzüge untereinander aufteilen, um ihren kriminellen Geschäften – etwa Raubzüge, Rauschgifthandel oder Schutzgelderpressung – nachgehen zu können. Die Autorität der Polizei werde von diesen Gruppen nicht anerkannt. Ihre männlichen Mitglieder seien 15 bis 25 Jahre alt und "zu beinahe hundert Prozent" polizeilich in Erscheinung getreten. Körperverletzung, Diebstahl und Raub seien die vorherrschenden Delikte.


In dem Bericht wird auch die Situation im Duisburger Stadtteil Laar beschrieben, wo zwei libanesische Großfamilien das Sagen haben. "Die Straße wird faktisch als eigenes Hoheitsgebiet angesehen. Außenstehende werden zusammengeschlagen, ausgeraubt und drangsaliert. Die Erfahrung zeigt, dass die libanesischen Großfamilien durch einen Telefonanruf kurzfristig mehrere Hundert Personen mobilisieren können."


Peter Biesenbach, der Innenexperte und stellvertretende Fraktionschef der CDU-Landtagsopposition, sagt: "Wenn das keine No-go-Area ist, dann weiß ich nicht, was eine ist." Er fordert von der Regierung, ein landesweites Lagebild über kriminelle Familienclans in NRW zu erstellen.


Doch Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) lehnt dies ab: eine solche Studie sei politisch inkorrekt:


"Weitere Datenerhebung ist rechtlich nicht zulässig. Intern wie extern muss jede Einstufung vermieden werden, die zur Abwertung von Menschen missbraucht werden könnte. Insofern verbietet sich aus polizeilicher Sicht auch die Verwendung des Begriffs 'Familienclan'."


Im benachbarten Gelsenkirchen kämpfen kurdische und libanesische Clans um die Herrschaft auf den Straßen, von denen einige zu gesetzlosen Zonen geworden sind, die für die deutschen Behörden mehr und mehr tabu sind. In einem Fall wurde die Besatzung eines Streifenwagens, der im südlichen Bezirk der Stadt zu einem Einsatz gerufen worden war, plötzlich von 60 Clan-Mitgliedern umzingelt und körperlich angegriffen.


Ein anderer Vorfall entwickelte sich, als zwei Polizeibeamte einen Autofahrer anhielten, der über eine rote Ampel gefahren war. Der Fahrer stieg aus und rannte weg. Als die Polizisten ihn eingeholt hatten, wurden sie von 50 Migranten umzingelt. Ein 15-Jähriger griff einen der Beamten von hinten an und würgte ihn "dienstunfähig". Massive Verstärkung und Pfefferspray waren in diesem Fall nötig, um die Ordnung wiederherzustellen.


In einer Presseerklärung der Polizei heißt es:


"Die Vorfälle, bei denen sich Polizeibeamte aber auch andere Einsatz- und Hilfskräfte, Anfeindungen, Beleidigungen und auch gewalttätigen Angriffen ausgesetzt sehen, haben leider auch in Gelsenkirchen zugenommen."


Kürzlich hielten hochrangige Beamte der Gelsenkirchener Polizei ein Geheimtreffen mit Vertretern dreier arabischer Clans ab, mit dem Ziel, "den sozialen Frieden zwischen Deutschen und Libanesen zu pflegen". Laut einem Lokalzeitungen zugespielten, vertraulichen polizeilichen Lagebericht informierten die Clans den Leiter der Gelsenkirchener Polizeiwache Süd, Ralf Feldmann: Die Polizei werde "einen Krieg mit den Libanesen nicht gewinnen, weil wir zu viele sind". Die Clanmitglieder fügten hinzu: "Das würde auch für Gelsenkirchen gelten, wenn wir wollen."


Als Feldmann entgegnete, dass er Polizeiverstärkungen entsenden werde, um ihre illegalen Aktivitäten zu stören, lachten die Clanmitglieder ihm ins Gesicht und sagten: "Das Land hat eh kein Geld, so viele Polizisten einzusetzen, um die Konfrontation mit den Libanesen zu suchen." Über die Kräfteverhältnisse sollten sich die deutschen Behörden keine Illusionen machen. "Die Polizei würde unterliegen."


Wie ein anderer bekannt gewordener interner Polizeibericht enthüllt, gibt es in Gelsenkirchen einen Verein, der im Verdacht steht, "das Exekutivorgan einer bestehenden Parallel- und Selbstjustiz" kurdisch-libanesischer Großfamilien im westlichen Ruhrgebiet zu sein. Polizei und Gerichte würden verachtet. Diese Clans regelten "ihre Angelegenheit selbst".


Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, hätten kurdische, libanesische und rumänische Clans die Gelsenkirchener Stadtteile Bismarck, Ückendorf, Rotthausen und das Gebiet rund um den Hauptbahnhof unter sich aufgeteilt und würden "einzelne Straßenabschnitte für sich reklamieren".


Arnold Plickert, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, warnt: "Mehrere rivalisierende Rockergruppen sowie libanesische, türkische, rumänische und bulgarische Clans um die Vorherrschaft auf der Straße. Die definieren für sich: Hier hat die Polizei nichts mehr zu sagen."


In Düsseldorf haben Mitglieder eines Clans eine 49-jährige Frau brutal angegriffen, die eine Zeugenaussage über einen Verkehrsunfall gemacht hatte. Ihr Fehler bestand offenbar darin, dass sie eine "falsche" Version dessen geliefert hatte, was sie gesehen hatte. Die Rheinische Post ruft die deutsche Regierung dazu auf, die Clans zu bekämpfen:


"Die Bedrohung ... bleibt. Sie ist überall dort gegeben, wo Großfamilien, meist Zuwanderer, das vermeintliche Schutzbedürfnis ihrer Angehörigen über alles stellen. Die Gewaltbereitschaft ist groß, die Hemmschwelle gering. Das Strafmaß bestehender Gesetze schreckt kaum."


In Naumburg zog die Polizei bei einer Verkehrskontrolle den Führerschein von Ahmed A. ein, Mitglied eines syrischen Clans. Beinahe sofort wurden die Beamten von einem Mob anderer Clanmitglieder umzingelt. Die Polizisten zogen sich zurück. Der Mob marschierte dann zum Polizeirevier und randalierte dort.


Ahmed A., ein Serientäter, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, der aber in Deutschland bleibt, sagt: "Sperrt mich doch ein, ich habe nichts zu verlieren. Ich jage jedem einzelnen Bullen eine Kugel in den Kopf. Ich mache euch das Leben zur Hölle. Dann bin ich eben ein Cop-Killer." Den Beamten, der ihm den Führerschein entzogen hatte, warnte er: "Ich zerstöre sein Leben. Ich weiß ganz genau, wo er wohnt." Dann führte er aus, was er mit der Frau und der Tochter des Beamten machen werde. Ahmed A. wurde auf freien Fuß gesetzt; die Polizei sagte, es gebe nicht genug Grund, ihn zu verhaften.


Die Naumburger Polizei hat ihre schwache Reaktion mit Personalmangel verteidigt, doch der Landtagsabgeordnete Daniel Sturm (CDU) weist auf größere Zusammenhänge hin: "Wir reden hier über Widerstand gegen die Staatsgewalt." Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht sagt, es habe den Anschein, als habe der syrische Clan in Naumburg eine "Parallelgesellschaft" etabliert. Eine Lokalzeitung merkt an, das Versäumnis der Polizei zu handeln, "klingt wie eine Kapitulation des Rechtsstaates".


In Mülheim beteiligten sich 80 Mitglieder zweier rivalisierender Clans an einer Massenschlägerei, nachdem es zwischen zwei Teenagern einen Streit gegeben hatte. Als die Polizei eintraf, wurde sie mit Flaschen und Steinen angegriffen. Mehr als hundert Polizisten wurden, unterstützt von Hubschraubern, eingesetzt, um die Ordnung wiederherzustellen. Fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen, dann auf freien Fuß gesetzt.


In München hat die Polizei 20 weibliche Mitglieder eines kroatischen Clans verhaftet, von dem angenommen wird, dass er für bis zu 20 Prozent aller in Deutschland begangenen Einbrüche verantwortlich ist. Ermittler gehen davon aus, dass er mindestens 500 Mitglieder in ganz Deutschland hat.


In Bremen hat die Polizei im Kampf gegen die organisierte Kriminalität von Clans vom Balkan und aus Kurdistan de facto kapituliert; das knappe Personal wird abgezogen, da es im Kampf gegen die ausufernde Straßenkriminalität junger unbegleiteter Migranten benötigt wird.


Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, kritisiert die Vertreter der Stadt für deren fehlende Entschlossenheit: "Bremen kapituliert vor brandgefährlichen Clans, aus dem Gewaltmonopol des Staates wird das Recht des Stärkeren und Bewaffneten. Die Sicherheit geht den Bach runter."


 

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute 

Klick 160 (2017-07-01) Dr. Guy Millière aus Paris

Europa kapituliert vor dem radikalen Islam

Unsere Antwort:

Blumen, Kerzen, Einheit,

Frieden und Liebe

London, 5. Juni 2017. Eine Schweigeminute findet statt am Potters Field Park neben dem Rathaus, um die Opfer des London Bridge-Dschihadisten-Angriffs drei Tage zuvor zu würdigen. Die, die kamen, brachten Blumen, Kerzen und Zeichen mit den üblichen Worten: "Einheit", "Frieden" und "Liebe" mit. Die Gesichter sind traurig, keine Spur von Wut ist sichtbar. Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, ein Moslem, hält eine Rede, die entgegen aller Beweise hervorhebt, dass die Ideen der Mörder nichts mit dem Islam zu tun haben.

Ein paar Stunden nach der Attacke lehnte es die britische Premierministerin Theresa May ebenfalls ab, den Islam zu beschuldigen, wagt es aber, von "islamischem Extremismus" zu sprechen. Sie wurde sofort beschuldigt, das Land zu "teilen". Am Wahltag, dem 8. Juni, verlor ihre konservative Partei die Mehrheit im Unterhaus. Jeremy Corbyn, ein Pro-Terroristen "demokratischer Sozialist", der das Ende der britischen Teilnahme an der Kampagne gegen den islamischen Staat (ISIS) fordert, führte die Labour-Partei zu dreißig Sitzen mehr als vorher. Trotz dreier Attacken in drei Monaten scheint Großbritannien nicht den Weg der Wachsamkeit und Entschlossenheit zu wählen.

 

Der Juni ist gerade vorbei, doch die Medien sprechen kaum

noch über Terrorismus

 

Ein verheerender Brand zerstörte ein Gebäude in Nord-Kensington und tötete ganze Reihen von Bewohnern. Die Trauer um die Opfer scheint die Erinnerung an die in den Terroranschlägen getöteten Menschen vollständig auszulöschen.

Dann steuerte in den frühen Morgenstunden des 19. Juni ein Mann, der alleine handelte, einen Kleinbus in eine Menge von Muslimen, die gerade die Finsbury Park Moschee in London verließen: Die Hauptbedrohung für die Briten wurde bald in mehreren Zeitungen als "Islamophobie" präsentiert.

 

Der berühmteste britische radikale islamische Prediger, Anjem Choudary (mit Mikrofon), wurde vor kurzem zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt wegen seiner offenen Unterstützung des islamischen Staates, aber Hunderte von Imamen im ganzen Land fahren mit ähnlicher Arbeit fort

Foto von Oli Scarff / Getty Images

Großbritannien ist nicht das wichtigste muslimische Land in Europa, aber es ist das Land, in dem die Islamisten seit Jahrzehnten bequem zum Dschihad und zu Mord aufrufen können. Obwohl die meisten dschihadistischen Bewegungen von der britischen Regierung verboten wurden, sind diskrete Organisationen aufgetaucht, die die gleiche Botschaft verbreiten. Das islamische Forum für Europa zum Beispiel stellt sich als "friedlich" dar, aber viele von denen, die es zum Sprechen einlädt, sind alles andere als das. Einer war Anwar al-Awlaki, der jahrelang Al-Qaida-Operationen geplant hatte, bis er im Jemen im Jahr 2011 in einem amerikanischen Drohnenangriff getötet wurde. Die islamische Menschenrechtskommission nutzt die Sprache der Verteidigung der Menschenrechte zur Verbreitung gewalttätiger Aussagen gegen Juden und den Westen.

Die flamboyantesten radikalen Prediger sind alle verschwunden. Der berühmteste unter ihnen, Anjem Choudary, wurde vor kurzem zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt wegen seiner offenen Unterstützung des islamischen Staates, aber Hunderte von Imamen im ganzen Land setzen ähnliche Arbeit fort. No-Go-Zonen, die den "Ungläubigen" verboten sind, wachsen in Großstädten weiter, und Scharia-Gerichte geben weiterhin eine Form der Justiz parallel zu, aber anders als, die britische Justiz. Khuram Shazad Butt, einer der drei London Bridge-Terroristen, konnte die islamische Staatsflagge vor Kameras erheben, die Hauptfigur eines Dokumentarfilms über den Dschihad in Großbritannien sein, und von der Polizei immer noch als "niedrige Priorität" betrachtet werden. Salman Abedi, der Manchester-Mörder, reiste nach Libyen und Syrien zum Training, bevor er sich entschied, zu handeln; Er konnte leicht Grenzen überschreiten, ohne gestoppt zu werden.

 

Versuche, Alarm zu schlagen, sind selten und werden schnell abgestellt


Linke britische Politiker haben sich längst entschieden, in die andere Richtung zu schauen und sich in Mittäterschaft zu ergehen. Die Konservativen haben auch nicht viel dazu beigetragen: Nach dem Aufruhr um Enoch Powells "Flüsse von Blut"-Rede im Jahre 1968 vermieden britische Konservative das Thema und wurden fast so selbstgefällig wie ihre politischen Gegner. Im Jahr 2002 stellte Margaret Thatcher während der Darstellung des Islamismus als "neuer Bolschewismus" fest, dass "die meisten Muslime" den Terrorismus "bedauern". Sie beschrieb die "dschihadistische Gefahr", ohne ein einziges Wort über radikale Muslime zu sagen, die den Islamismus in ihrem eigenen Land verbreiten.

Im Jahr 2015 sagte David Cameron: "Wir brauchen weit mehr muslimische Männer und Frauen an der Spitze der britischen Unternehmen, mehr muslimische Soldaten an den höchsten Kommandostellen, mehr Muslime im Parlament, mehr Muslime in einer Position der Führung und Autorität". Er erwähnte nicht diejenigen, die dem Dschihad in London beigetreten waren, während er redete.

Als er an der Spitze der britischen UKIP-Partei war, sagte Nigel Farage, dass es eine muslimische "fünfte Kolonne" im Land gibt. Er wurde für diese Worte harsch kritisiert. Paul Weston, Vorsitzender der GB Liberty Party, wurde von der Polizei im Jahr 2014 für das öffentliche Lesen eines Textes über den Islam von Winston Churchill verhaftet.


Man fragt sich, wie Churchill heute angesehen würde


Großbritannien - trotz des Brexit-Referendums und obwohl es durch die Islamisierung stärker untergraben wird als die meisten anderen europäischen Länder - ist voll von einem europäischen, defätistischen Geisteszustand geprägt, der seine Existenz korrodiert und der europaweit präsent ist.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Europa erschöpft und weitgehend zerstört. Die Idee, die unter den Politikern herrschte, war, dass es notwendig war, einen sauberen Schnitt mit der Vergangenheit zu machen. Der Nazismus wurde als die verfaulte Frucht des Nationalismus und der militärischen Macht beschrieben, und der einzige Krieg, der offenbar geführt werden musste, war ein Krieg gegen den Krieg selbst. Die Entkolonialisierung gab uns außerdem die Idee, dass die Europäer andere Völker unterdrückten und sich Verbrechen schuldig gemacht hatten, die sie jetzt wiedergutmachen mussten. Es wurde nicht erwähnt, wie im Laufe der Geschichte die zum Islam Konvertierten das große christliche Byzantinische Reich, Griechenland, Sizilien, Korsika, Nordafrika und den Nahen Osten, den grössten Teil des Balkans und Osteuropa, Ungarn, Nordzypern und Spanien, besiedelt hatten. Kultureller Relativismus gewann Boden. Die antiwestliche Revision der Geschichte gewann allmählich Boden in Medien, Kultur, Politik und Bildung.

Einwanderer aus der muslimischen Welt kamen in zunehmender Zahl an. Sie wurden nicht dazu ermutigt, sich in die Länder, in die sie kamen, zu integrieren oder sie zu respektieren. In der Schule wurde ihren Kindern vermittelt, dass die europäischen Mächte sich gegenüber der muslimischen Welt falsch verhalten hätten und dass die muslimische Kultur mindestens so respektabel sei wie die westliche, vielleicht sogar noch mehr.


Muslimische Bezirke entstanden


Radikaler Islam breitete sich aus. Ganze Nachbarschaften kamen unter die Kontrolle von Banden und Imamen.

Wenn Gewalt ausbrach und Unruhen stattfanden, entschieden sich die europäischen Politiker, sie zu beschwichtigen. Die europäischen Bevölkerungen versuchten manchmal, Widerstand zu leisten, aber ihnen wurde immer gesagt, dass Kritik an Einwanderung und Islam "rassistisch" sei. Sie waren eingeschüchtert, dazu gedrängt, den Mund zu halten.

Was jetzt in Großbritannien und anderswo in Europa geschieht, ist nur eine Fortsetzung davon.

Die europäischen politischen Führer wissen alle ganz genau, dass der radikale Islam über den ganzen Kontinent gefegt ist, dass Hunderte von muslimischen Gebieten unter islamischer Kontrolle stehen, dass Tausende von potenziellen Dschihadisten dort sind, versteckt unter den Einwanderern und bereit, zu morden, und dass die Polizei überfordert ist.

Sie wissen, dass der radikale Islam der westlichen Welt den Krieg erklärt hat und dass es ein echter Krieg ist. Sie sehen, dass sie Gefangene einer Situation sind, die sie nicht mehr kontrollieren, und dass die Umkehr des Kurses mit drastischen Handlungen einhergehen würde, die sie nicht bereit sind, zu vollziehen, wie zum Beispiel Tausende von Moscheen zu schließen, verlorene Gebiete mit Gewalt zurückzuholen und Tausende von Verdächtigen zu verhaften und ausländische Dschihadisten zu deportieren.

Sie sind sich bewusst, dass in Europa ein anscheinend unaufhaltsamer Bevölkerungsaustausch vor sich geht und dass es mehr Angriffe geben wird. Sie reden, als ob sie den Schaden begrenzen wollten, nicht ihn zu verhindern.


Die europäischen Bevölkerungen sehen auch, was passiert


Sie sehen, wie ganze Gebiete europäischer Städte ausländische Zonen auf europäischem Boden werden; Sie sehen die Angriffe, die Verwundeten, die Leichen. Es scheint, als hätten sie einfach den Willen zu kämpfen verloren. Sie scheinen sich für eine präventive Kapitulation entschieden zu haben.

 

Der britische politische Kommentator Douglas Murray (oben) schreibt in seinem bedeutenden neuen Buch "Der seltsame Tod Europas" ("The Strange Death of Europe"): "Europa begeht Selbstmord, oder zumindest haben sich seine Führer entschlossen, Selbstmord zu begehen". Er fragt sich dann, ob die Europäer damit einverstanden sind, mitzugehen bei dem, was geschieht. Für den Moment scheint es, dass die Antwort ja ist.


28. Juni 2017

Englischer Originaltext: Europe Surrenders to Radical Islam

Übersetzung: Daniel Heiniger


Dr. Guy Millière, ein Professor an der Universität von Paris, ist der Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa.

Klick 159 (2017-06-29) Marilla Slominski aus Naumburg/Saale

Multikulti-Pulverfass explodiert

In Schweden tobt

bereits der Bürgerkrieg – Medien schweigen

 

Schweden wird in Stücke gerissen, angesichts der Migrations- und Flüchtlingssituation. Die Strafverfolgungsbehörden rufen mittlerweile offen um Hilfe. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das Militär eingreift, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Aus einem nun veröffentlichten Bericht geht hervor, dass die Zahl der sogenannten No-Go-Zonen innerhalb nur eines Jahres von 55 auf jetzt 61 angestiegen ist. Schwedens oberster Polizeikommissar Dan Eliasson (im Bild rechts), flehte im Fernsehen offen um Hilfe und die Unterstützung seiner Männer: „Helft uns, helft uns“, so Eliasson. Er warnte, dass die Polizei nicht länger in der Lage sei, das Gesetz durchzusetzen.

Der Experte Johan Patrik Engellau, der schon mit Organisationen wie der UN zusammenarbeitete und Träger des Königlichen Seraphinenordens ist, sieht schwarz: „Ich fürchte, dass ist das Ende des gutorganisierten, anständigen und egalitären Schweden, dass wir bis heute kennen. Mich persönlich würde es nicht überraschen, wenn wir in einer Art Bürgerkrieg enden. An manchen Orten findet dieser Bürgerkrieg bereits statt“, so Engellau.

Die Tageszeitung Berlingske berichtete schon im vergangenen Jahr darüber, dass der schwedische Staat ganze Gebiete an islamistische Milizen verloren habe. „Es gibt jetzt gesetzlose Gebiete in Stockholm. Das Rechtssystem, dass der Grundpfeiler jeder Demokratie ist, bricht in Schweden zusammen,“ so der Polizeichef Lars Alversjø. Und Per Magnus Ranstorp, Experte für Terrorismus und Radikalisierung geht noch weiter: „In den schlimmsten Gegenden, haben die Extremisten bereits übernommen. Die ganze Justiz und der Frieden sind bedroht, angesichts der Tatsachen, dass die Polizei zusammenbricht. Und es wird schlimmer werden. Schweden befindet sich in einer desastösen Situation“, fährt der Terrorexperte fort.

 

Laut schwedischen Sicherheitsbehörden befinden sich tausende Islamisten im Land. Ihr Vorbild: Der Islamische Staat. In vielen Gegenden ist es Behördenangestellten nur noch unter Polizeischutz möglich, ihrer Arbeit nachzugehen.

Das schwedische Wort, mit dem Medien und Politiker die No-Go-Zonen beschreiben, ist utenforskap, was übersetzt so viel heißt wie „ausgegliedertes“ Gebiet. In diesen Gebieten herrscht eine Mischung aus dem Recht des Stärkeren und der Scharia. Bewaffnete muslimische Gangs und islamische Radikale beanspruchen Teile Schwedens für sich. Der einzige Grund, dass sich bis jetzt noch kein großer bewaffneter Konflikt abspielt, ist, dass die links-feministische Regierung den Islamisten keinerlei Widerstand entgegensetzt.

Selbst wenn diese verantwortungslose linke Regierung beschließen sollte, zurückzuschlagen, hätte sie gar nicht mehr die Möglichkeiten, um die Situation umzudrehen. 80 Prozent der Polizei quittiert mittlerweile den Job oder sucht nach Karrieremöglichkeiten, bei denen sie nicht mehr auf die Straße müssen. Die Polizisten sind komplett demoralisiert. Und das Militär ist durch die permanenten Budget-Kürzungen der friedensverliebten Schweden quasi nicht mehr existent.

 

“Die Regierung hat immer noch nicht begriffen, dass sie die Kontrolle verloren hat. Es gibt einen Punkt, an dem man bestimmte Entwicklungen nicht mehr stoppen kann. Ich weiß nicht, ob Schweden diesen Punkt in Sachen Immigration bereits erreicht hat, aber ich befürchte, wir stehen ganz knapp davor. Wenn wir jetzt und heute klar und deutlich handeln, die Einwanderung sofort stoppen und aufhören den Multikulturalismus weiter zu fördern, können wir es noch schaffen, Schweden zu retten“ so Johan Patrik Engellau.

 

Doch angesichts der Tatsache, dass die schwedische politische Kaste keine Veranlassung zum Handeln sieht, ja noch nicht einmal bereit ist, die Probleme zu benennen, wird Schweden bald Hilfe von außerhalb brauchen, um nicht komplett unterzugehen. Und Schweden ist nur einige Schritte näher am Abgrund als Deutschland. Auch hier geben sich die „Unverantwortlichen“ alle Mühe, dass dieses Land im Chaos und islamischer Anarchie versinkt.

Klick 158 (2017-06-25) Heiko Schrang aus Zühlsdorf

GEZ: 1,6 Millionen Vollstreckungsersuche

Der wahre Grund

 

Glaubt man den öffentlich rechtlichen Medien, ist die Mehrheit mit dem Fernsehprogramm zufrieden und sieht die Zwangsgebühr als gerechtfertigt an. Wie aber so häufig ist genau das Gegenteil wahr. Im Buch „Die GEZ Lüge“ schrieben wir bereits im letzten Jahr, dass über 4 Millionen Menschen den Beitrag verweigern. Die von uns dargelegten Zahlen wurden immer von offizieller Stelle angezweifelt. Seit dieser Woche ist aber die Katze aus dem Sack. Der Beitragsservice gab jetzt sogar selber zu, dass ca. 4,6 Mio Mahnverfahren laufen.

Das bedeutet, dass inzwischen jeder Zehnte keine Rundfunkgebühren mehr zahlt! Verschwiegen wird dabei, dass die Gerichte mittlerweile mit Klagen überschwemmt werden.

 

Nach unzähligen Rückmeldungen habe ich festgestellt, dass viele meinem Aufruf gefolgt sind und ebenfalls wie ich Klage eingereicht haben. Inzwischen beläuft sich die Zahl auf 4000.


Nachdem jetzt raus gekommen ist, dass auch die Champions League nicht mehr im ZDF übertragen wird, ist die Wut der verbliebenen Beitragszahler noch weiter gestiegen. „Nach Olympia jetzt auch Champions League weg. Als Sportliebhaber nervt Rundfunkbeitrag nun noch mehr.“ Mit solchen und ähnlichen Kommentaren wurden ARD und ZDF nach dieser Meldung überschwemmt. Der Grund, warum aber noch nicht einmal mehr Geld für Deutschlands liebstes Kind „Fußball“ bereitgestellt werden kann, ist ein ganz anderer. Es ist die grenzenlose Gier der Verantwortlichen der öffentlich rechtlichen Sender.


Laut KEF-Bericht erhalten nämlich die ARD-Angestellten durchschnittlich eine Gesamtvergütung von 9.021 € im Monat. Diese setzt sich aus 7.238 € Gehalt und 1.783 € Zuführung zu den Pensionsrückstellungen zusammen. Das heißt konkret: 100 Beitragszahler führen ihren Beitrag alleine dafür ab, dass einem Angestellten der ARD zusätzlich zu seiner staatlichen Rente noch eine üppige Pension ausgezahlt wird. Insgesamt macht das zwei Millionen Beitragszahler, die nur dafür zuständig sind, den ARD-Mitarbeitern die Pensionsrückstellungen zu finanzieren. Von den üppigen Gehältern ist hierbei noch gar nicht die Rede. Hierfür braucht es über acht Millionen weitere Zwangs-GEZ-Zahler.


Dank der üppig sprudelnden Beitragsmilliarden gehören die circa 20.000 ARD-Mitarbeiter zu den absoluten Spitzenverdienern in Deutschland. Angestellte der ARD sind zum Beispiel bessergestellt, als Fach- und Führungskräfte in der freien Wirtschaft. Für 2016 liegt in diesem Bereich das Durchschnittsgehalt bei 5.750 € monatlich. Selbst mit einer großzügigen Nebenkostenpauschale kommen diese nicht an die ARD-Angestellten heran. Auch Fachkräfte in DAX-Unternehmen verdienen deutlich weniger.


Damit an dieser Stelle kein Missverständnis aufkommt, der wirtschaftliche Erfolg sei jedem gegönnt. Wer jedoch die Meinungs- und Gewissenfreiheit einschränkt, Haftbefehle gegen Andersdenkende erlässt und dann noch die öffentliche Meinung manipuliert, dem ist der Geldhahn unverzüglich abzudrehen.

Klick 157 (2017-06-21) Iris Nicole Masson aus Peine

Die Frechheit unserer Behörden

Kriminalpsychologin rät Frauen

zum Stillhalten bei Vergewaltigung

 

Lydia Benecke (* 1982 als E. C. Wawrzyniak in Bytom, Polen) ist eine deutsche Kriminalpsychologin und Schriftstellerin

 

Neues aus Absurdistan

 

Entschuldigung, junger Mann, bevor Sie mich jetzt vergewaltigen, will ich zuvor rasch wissen, ob Sie das öfter tun oder nur gelegentlich. Schließlich muss ich blitzschnell meine Reaktion auf Ihr Täterprofil ausrichten. Wenn Sie ein Gewohnheitsfickling sind, halte ich natürlich still; mein Mann, klar, der auch. Der hat sich als perfekt dressierter deutscher Kinderwagenschieber vorsorglich ins Zelt verkrochen und filmt mein „Erlebnis“ mit Ihnen dann aus seiner sicheren Deckung heraus!

Diesen Tipp hat uns die Kriminalpsychologin Lydia Benecke gegeben, nachdem sie Ihren Fucking Friend, den Eric aus Ghana, in der Kölner JVA interviewte. Sie erinnern sich? Das war der, der am 2. April 2017 ein Pärchen beim Campen in der Bonner Siegaue besuchte, der Frau ein zwangsbeglückendes „Erlebnis“ schenkte und ihrem weichgespülten Galan eine Gratis-Peep-Show …

 

Also, besagte Psychologin hat sich nun mit Euren Sitten vertraut gemacht und orakelt mir dummen deutschen Gans, wie Ihr Goldjungs so tickt, bevor wir Euren testosteronen Gruselmärchen aus 1001 Nacht hautnah in einem Park oder auf dem Friedhof lauschen dürfen. Schließlich sollen wir Euch besser verstehen, meint die Bestseller-Autorin von „Auf dünnem Eis – Psychologie des Bösen“. So können wir uns dann kultursensibel von Euch flachlegen lassen unterm Gebüsch. Nun, Ihr Notzuchtkumpel, der Eric, der ist ja auch nach #Deutschland entkommen … ähh … geflüchtet. Ist ja auch verständlich: Wer will schon in den Knast, nur weil er seinen Schwager ermordet hat.

 

Eine Frechheit von unseren Behörden ihn einzulochen, nur weil er genau dieses tat … ähh … seinem ausgehungerten Pimmel ein Fastenbrechen gönnte. Jetzt sitzt er auch noch im Hochsicherheitstrakt, bloß weil er einen Wärter angerotzt und verprügelt hat, da der Idiot seine Streichhölzer klauen wollte wegen eines kleinen Lagerfeuerchens in seiner Zelle. Ihr seid ja schließlich gekommen, um zu bleiben – aber bestimmt nicht im Knast. Ich muss mich entschuldigen für unsere Gummibärchenschmeißerinnen: Anstatt sich um Euer unterleibliches Wohl zu besorgen, haben sie nur mit ihren Fähnchen gewackelt …


Der Täter ist dem Typus ,Gelegenheitsvergewaltiger‘ zuzuordnen. Solche Täter haben eine dissoziale Persönlichkeitsstruktur. Sie empfinden kaum Mitgefühl oder Schuldgefühl, sind impulsiv und auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung aus“, erdreistet sich die Expertin (34) gegenüber dem EXPRESS vom 14.06.2017 eine Analyse Eurer ansonsten politisch korrekten Sozialkompetenz. Die „wertvoller ist als Gold“, wie ein deutscher Bundesthronanwärter erklärt. „Sie vergewaltigen spontan, aus einer sich bietenden Gelegenheit heraus und wenden ,nur‘ so viel Gewalt an, wie NOTWENDIG ist, um das Opfer zu sexuellen Handlungen zu zwingen“, beruhigt mich denn auch meine neue Freundin.

 

Puh, welch Erleichterung, dass Sie gar nichts dafür können, wenn Sie mich jetzt poppen. Schließlich war ICH es ja, die Ihnen diese Gelegenheit geschaffen hat. Hätte mich ja nicht auf Ihrer Straße rumtreiben müssen, nicht wahr? Eure Lektionen in Sachen Verkehrserziehung für kulturgerecht angetanzte Blondinen sind daher längst überfällig zwecks bunter Inklusion – auch wenns hier mehrfach täglich bumst. Ist aber human: Schließlich seid Ihr Schutzsuchenden aus Afrika und Arabien, nachdem Ihr Eure Frauen im Stich lassen musstet, nun einsam – und angewiesen auf flächendeckenden Kuschelkurs mit uns.


Wenn solche Täter auf Gegenwehr stoßen, dann schrecken sie allerdings auch vor drastischen Gewalthandlungen, im Extremfall sogar Tötungsdelikten, nicht zurück“, diriliert Beneke weiter: „Sich solch einem Täter zu widersetzen, kann eine tödliche Gewalt-Eskalation bewirken, weshalb das Verhalten des Freundes des Opfers – so tragisch das ERLEBNIS auch für alle Beteiligten – das einzig richtige in dieser Situation war.“ Zumal dessen Verteidigung rassistisch oder islamophob gewesen wäre. Also, Mädels, is nix mit Migräne. Brav die Beine spreizen und stillhalten; kennt die Eine oder Andere vielleicht bereits … Und ist ja wohl das Mindeste, was testosterongeplagte Säcke unter einer Reeker-Länge von unserer #Willkommenskultur erwarten können.

 

Unserem Eric aber droht in seiner Heimat die Todesstrafe. Mithilfe diesen Gutachtens indes und der von Fatima Roth, für die Abschiebung in solche Länder trotz Mordes „menschenverachtend“ ist, dürfte ihm die Anerkennung seines Fluchtgrundes sicher sein. Und ihm bei der anstehenden Verhandlung zu seinen Gunsten angerechnet werden. Nach Verbüßung einer milden Strafe bekommt er dann lebenslanges Asyl mit all-inclusive-Service durch uns dreisterweise „schon länger hier Lebenden“. Nachdem wir nun Euch zuliebe bereits Eure vorsätzlichen Morde nur noch als „Totschlag“ sanktionieren, können wir ja auch gleich Eure Vergewaltigungen zu „heftigem Sex“ umdeklarieren. So ersparen wir Euch den Ärger auf der Polizeiwache, und Ihr bleibt ohne diesen lästigen Umweg auf freiem Fuß – zumal Ihr Euch ohne Gegenwehr, wie empfohlen, ja eh keines Strafdeliktes schuldig macht!


Könnte aber auch sein, dass diese buntbehaarte Psychologin (siehe Foto oben) dem landläufigen Klischee ihrer Spezies entspricht und selbst einen Sprung in der Schüssel hat: Pippi aus Balla-Balla-Land …


Quelle: journalistenwatch.com vom 19.06.201

 

Klick 156 (2017-06-20) Giulio Meotti aus Italien

In Europa findet ein Bevölkerungsaustausch statt

Eurabien lässt nicht lange auf sich warten

 

Zuerst war es die ungarische Route. Dann war es die Balkanroute. Jetzt ist Italien das Epizentrum dieses demographischen Erdbebens, und es ist Europas weicher Untergrund geworden, während Hunderttausende von Migranten ankommen.

Mit fast 10.000 Ankommenden in einer einzigen kürzlichen Drei-Tage-Periode übersteigt die Zahl der Migranten im Jahr 2017 die 60.000 -

48 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als es 40.000 waren. Über das Osterwochenende wurde eine Rekordzahl von 8000 Migranten im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Während des Sommers wird die Zahl der Ankünfte aus Libyen nur noch zunehmen.

In Italien ist ein Bevölkerungsaustausch im Gang


Doch wenn man die Mainstream-Zeitungen öffnet, dann findet man diese Zahlen kaum. Kein Fernsehsender hat sich derzeit entschieden, dem aktuellen Geschehnissen Sendezeit zu widmen. Kritik ist nicht erlaubt. Die Invasion gilt als erledigtes Geschäft.

Im Jahr 2016 landeten 176.554 Migranten in Italien - ein achtfacher Anstieg seit 2014. Im Jahr 2015 waren es 103.792. Im Jahr 2014 waren es 66.066. Im Jahr 2013 waren es nur 22.118. In den letzten vier Jahren erreichten 427.000 Migranten Italien. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres, 2017, empfing Italien 10 Prozent der Gesamtzahl der Migranten der letzten

vier Jahre.

Es gibt Tage, an denen die italienische Marine und Küstenwache in 24 Stunden 1.700 Migranten retten. Das Land ist erschöpft. Es gibt italienische Dörfer, in denen ein Zehntel der Bevölkerung bereits aus neuen Migranten besteht. Wir sprechen über kleine Städte mit 220 Einwohnern und

40 Migranten.

Einer der Hauptaspekte dieser demographischen Revolution ist, dass es in einem Land stattfindet, das dramatisch altert. Nach einem neuen Bericht des italienischen Amtes für Statistik wird die italienische Bevölkerung in einem halben Jahrhundert auf 53,7 Millionen fallen - ein Verlust von sieben Millionen Menschen. Italien, das eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt hat, wird jedes Jahr zwischen 600.000 und 800.000 Bürgern verlieren. Die Einwanderer werden mehr als 14 Millionen zählen, etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Aber im pessimistischsten Szenario könnte die italienische Bevölkerung auf 46 Millionen fallen, ein Verlust von 14

Millionen Menschen.

 

Im Jahr 2050 wird ein Drittel der italienischen Bevölkerung aus Ausländern bestehen


So ein UNO-Bericht "Ersatzmigration: Ist das eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungsgruppen", der einen kulturellen Schmelztiegel entwirft, der auf kulturelle und soziale Spannungen explodieren könnte. Das Niveau der Neuankömmlinge wird bis 2065 von 300.000 auf 270.000 Personen pro Jahr fallen. Im selben Zeitraum wird erwartet, dass 14,4 Millionen Menschen ankommen werden. Zu den mehr als fünf Millionen Einwanderern, die derzeit in Italien sind, hinzugezählt, wird erwartet, dass 37% der Bevölkerung Ausländer sein werden: mehr als einer von drei Einwohnern.

Darüber hinaus wurde das humanitäre Hilfesystem von neuen Skandalen getroffen. "Die zu verifizierende Hypothese ist, dass Subjekte, die mit ISIS verknüpft sind, als logistische Unterstützung für Migrationsströme fungieren", war eine Warnung, die vor kurzem vor dem Schengen-Komitee präsentiert wurde, vor dem italienischen Anti-Mafia- und Anti-Terror-Staatsanwalt Franco Roberti. Es gibt jetzt Richter, die den Zusammenhang zwischen den Migrantenschmugglern in Nordafrika und den italienischen NGOs, die sie im Mittelmeerraum retten, untersuchen. Menschenschmuggler bringen die Migranten zu den Schiffen der NGOs, die dann italienische Seehäfen anlaufen. Eine weitere juristische Untersuchung wurde eröffnet über die wirtschaftlichen Interessen der Mafia bei der Verwaltung der Migranten nach ihrer Ankunft.

Nur 2,65 Prozent der Migranten, die in Italien ankamen, erhielten gemäß den Vereinten Nationen Asyl als echte Flüchtlinge. Die anderen Menschen flüchten anscheinend nicht vor Krieg und Völkermord. Doch trotz all dieser Beweise kann man die Migranten nicht mit den Juden vergleichen, die vor dem Nazismus flohen. Papst Franziskus hat zum Beispiel vor kurzem die Migrantenzentren mit Nazi-Konzentrationslagern verglichen. Man fragt sich, wo sind die Gaskammern, medizinischen "Experimente", Krematorien, Sklavenarbeit, Zwangsmärsche und Erschiessungskommandos. Italienische Zeitungen führen jetzt Artikel über den "Mittelmeer-Holocaust" und vergleichen die Migranten, die im Versuch sterben, Süditalien zu erreichen, mit den in Auschwitz vergasten Juden. Ein anderer Journalist, Gad Lerner, beschrieb, um die Migranten zu unterstützen, ihren Zustand mit demselben Wort, das von den Nazis gegen die Juden geprägt wurde: Untermensch, minderwertige Menschen. Diese Vergleiche werden von den Medien aus einem einzigen Grund verbreitet: um die Debatte darüber zum Schweigen zu bringen.

Um zu verstehen, wie schändlich diese Vergleiche sind, müssen wir einen Blick auf die Kosten eines jeden Migranten für Italiens Schatzkammer werfen. Einwanderer, einmal registriert, erhalten ein monatliches Einkommen von 900 Euro pro Monat (30 Euro pro Tag für persönliche Ausgaben). Weitere 900 Euro gehen an die Italiener, die sie beherbergen. Und 600 Euro werden benötigt, um Versicherungskosten zu decken. Insgesamt kostet jeder Einwanderer Italien 2.400 Steuer-Euro im Monat. Ein Polizist verdient die Hälfte dieser Summe. Und ein Marine-Freiwilliger, der die Migranten rettet, erhält ein Stipendium von 900 Euro im Monat.

 

Waren die Nazis so freundlich mit ihren jüdischen Untermenschen?

 

Die Kosten der Migranten für die öffentlichen Finanzen Italiens sind bereits immens und sie werden die Möglichkeit jeglichen Wirtschaftswachstums zerstören. "Die Gesamtauswirkungen der Migrantenausgaben auf den italienischen Haushalt werden derzeit auf 2,6 Mrd. EUR für 2015 quantifiziert und dürften für 2016 3,2 Mrd. und für 2017 4,2 Mrd. in einem konstanten Szenario liegen", erklärt das Wirtschaftsministerium. Wenn man dies ins Verhältnis bringen will, dann geben diese Zahlen eine klarere Vorstellung davon, wie viel Italien in dieser Krise ausgibt: Im Jahr 2017 gibt die Regierung 1,9 Milliarden Euro aus für Renten, aber 4,2 Milliarden Euro für Migranten sowie 4,5 Milliarden Euro für den nationalen Wohnungsplan gegenüber 4,2 Milliarden Euro für Migranten.


Das italienische Kultur-Establishment konzentriert sich ganz auf die Unterstützung dieser Massenmigration


Der italienische Film, der bei den Oscars im vergangenen Jahr nominiert wurde, ist Feuer auf See, in dem die Hauptfigur ein Arzt ist, der die Migranten bei ihrer Ankunft behandelt. Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi trug 27 DVDs des Films mit ihm zusammen an eine Sitzung des Europarates. Italiens kommerzielle Fernsehsender produzierten viele Fernsehprogramme über die Migranten, wie "Lampedusa", nach der italienischen Insel. 100.000 Italiener gingen sogar auf die Straßen von Mailand für eine "Demonstration der Solidarität" mit den Migranten. Welche "Solidarität" kann es geben, wenn eine halbe Million Menschen von der italienischen Regierung gerettet wurden und das ganze Land entschlossen ist, seine Türen für ganz Nordafrika zu öffnen?

Winston Churchill war überzeugt, dass das Mittelmeer der "weiche Untergrund" von Hitlers Europa war. Es ist jetzt der weiche Untergrund der europäischen Umwandlung in Eurabien geworden.


 

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor.

Klick 155 (2017-06-17) Unbekannter Verfasser 

Die Scharia-Gerichte im wahhabitischen Königreich

Saudi-arabischer Faschismus im Namen des Propheten Mohammed 

 

In Saudi-Arabien wird häufig hingerichtet. Der außereheliche sexuelle Kontakt, Atheismus, die Konversion vom Islam zu einer anderen Religion, Homosexualität, Hexerei, Glücksspiele — das ist eine unvollständige Liste der Verbrechen, für die man im wahhabitischen Königreich 1000 Peitschenhiebe, zehn Jahre Haft bekommen oder enthauptet werden kann.


Saudisches Recht


Das ist vollkommen nachvollzierbar: Saudi-Arabien ist eine absolute theokratische Monarchie, in der das ganze Justizsystem auf einem religiösen Fundament aufgebaut ist. Die vorherrschende Religion ist der Islam, die vorherrschende Konfession ist der Sunnismus, die vorherrschende religiöse Strömung ist der Wahhabismus. Deshalb gelten in Saudi-Arabien, wie auch im „Islamischen Staat“, gegen den das Königreich offiziell kämpft, Scharia-Gesetze.

 

Es ist nicht verwunderlich, dass das saudi-arabische Gerichtssystem sich vom westlichen deutlich unterscheidet: Für eine Anschuldigung oder Rechtfertigung reicht oft lediglich nur ein Eid aus, ein Anwalt gilt nicht selten als unnötiger Luxus, erlaubt sind Todesstrafen für Minderjährige und Geisteskranke, es wird kein Unterschied (wenigstens formell) zwischen Staatsangehörigen des Königreichs und Ausländern bei der Aburteilung gemacht (insbesondere waren unter den Hingerichteten am 2. Januar Bürger Tschads und Ägyptens).


Laut der Scharia kann der Richter drei Strafarten auferlegen: Hadd-Strafe (für Verbrechen gegen die Moral und die öffentliche Ordnung — Alkoholkonsum, Glücksspiele, Verleumdung, Unzucht), Qisas-Strafe (Strafe nach dem Prinzip „Auge für Auge“, die für Mord und schwere Körperverletzungen verhängt wird) und Tazir-Strafe (für Verstöße gegen die öffentliche Ordnung wie Homosexualität, Ehebruch, Diebstahl auf dem Markt, Ungehorsam gegenüber den Behörden, Nichteinhaltung des Fastens u. ä.).


Hadd sieht in der Regel öffentliche Peitschenhiebe vor, bei Qisas kann der angerichtete Schaden mit Geldstrafen geahndet werden (Diya), und Tazir kann in einer großen Bandbreite variieren— vom belehrenden Gespräch bis hin zur Enthauptung mit anschließender Kreuzigung.

 

Heilende Peitschen


Meistens geraten Strafen mit Peitschenhieben in den Fokus der Aufmerksamkeit der ausländischen Medien. Obwohl sie fast in der ganzen muslimischen Welt verbreitet sind, fällt Saudi-Arabien deutlich aus dem Rahmen. Dort wird öfter und viel mehr geschlagen. Irgendwelche strengen Normen gibt es nicht: Die Scharia-Richter entscheiden selbst, wie viele Peitschenhiebe der Straftäter verdient.

Der traurige Rekord gehört dem Ägypter Muhammad Ali al-Sayyid: 1990 wurde er zu 4000 Peitschenhieben verurteilt. Er-Riad erklärte der empörten Weltöffentlichkeit, dass al-Sayyid eine Gnade erwiesen worden sei: Der Ägypter wurde des Raubüberfalls bezichtigt, und ihm hätte eine Hand abgeschlagen werden müssen. Letzen Endes sei die Strafe jedoch nur auf Peitschenhiebe beschränkt worden.

4000 Peitschenhiebe — ist das viel oder wenig? Darüber sprach der Philippine Donato Lama, der 1999 wegen seines öffentlichen Bekenntnis zum Christentum zu 75 Peitschenhieben verurteilt worden war: „Ich wurde zum Ort des Vollzugs der Prügelstrafe gebracht und an die Säule gebunden. Mir wurden Handschellen angelegt, auch die Beine wurden festgebunden. Ich hatte ein T-Shirt und eine Jogginghose an. Die Peitsche war anderthalb Meter lang, ihr Ende war mit einem Stück Blei beschwert. Ich erhielt mehrere Schläge auf meine Schenkel und den Rücken. Ich wäre hingefallen, als die Peitsche gegen meine Beine knallte, aber mich hielt der Wachmann aufrecht, die Exekution dauerte an. Überraschenderweise habe ich die 75 Schläge überlebt, ich war noch am Leben. Das Blut floss mir den Rücken hinunter, ich schrie“.

Noch eine Art der öffentlichen Strafe ist die Enthauptung. Sie erfolgt vor einer großen Menschenmenge. In der Regel wird die Leiche des Verbrechers nach der Todesstrafe zu Erziehungszielen zur Schau gestellt, meistens gekreuzigt.

 

Kampf um Nüchternheit

Die meistverbreitete Straftat, für die die saudi-arabische Justiz Ausländer bestraft, ist der Verstoß gegen das strenge Scharia-Alkoholverbot. Im Vorvorjahr verhaftete die Polizei in der Stadt Dschidda den 73-jährigen Briten Karl Andree, bei dem eine Flasche Hausbranntwein aufgefunden worden war. Obwohl Andree an Krebs und Asthma erkrankt war, saß er mehr als ein Jahr im Gefängnis und wartete auf seine Strafe — 350 Peitschenhiebe. Erst nachdem die britische Regierung unter dem Druck der Verwandten von Andree und dem damals frisch gewählten Chef der oppositionellen Labour Party, Jeremy Corbyn, mit Er-Riad den Vertrag für die Ausbildung des Gefängnispersonals aufgelöst und mit einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen gedroht hatte, lenkten die Saudi-Araber ein und ließen den Verurteilten frei.

Er hatte aber noch großes Glück gehabt. Sein Landsmann John Kelly wurde 1985 zu zweieinhalb Jahren Gefängnis und zu fünf Mal 50 Peitschenhieben — mit zweimonatigen Pausen zur Rehabilitation dazwischen, sowie einer Geldstrafe in Höhe von 17 000 Pfund Sterling verurteilt. Die Empörung der britischen Regierung war so groß, dass Er-Riad es 30 Jahre lang vorzog, beim Schwarzbrennen der britischen Expats ein Auge zuzudrücken und bei unangenehmen Zwischenfällen die betroffenen Personen auszuweisen, wie es bei Peter und Ann Goldsmith, die der Herstellung von Hausbranntwein und der Einfuhr von Whisky ins Land überführt wurden, der Fall war.

 

Was Großbritannien, einem der saudi-arabischen Schlüsselverbündeten seit Gründungsdatum des wahhabitischen Königreiches erlaubt ist, ist für andere Länder nicht der Fall. Im September 1999 wurden im Gepäck des Philippinen Faustino Salazar zwei Tafeln Schokolade mit alkoholischer Füllung gefunden. Trotz der Versicherung des Verhafteten, dass er die Schokolade im Duty-Free-Shop im Bahrainer Flughafen gekauft hat, wurde er zu 75 Peitschenhieben und vier Monaten Gefängnis verurteilt.

Land einer Religion


Übrigens werden die religiösen Straftaten um vieles ernsthafter betrachtet. Die schlimmste ist die Abkehr vom Glauben, woruntr nicht nur die Konversion zu einem anderen Glauben, sondern auch Atheismus verstanden wird. Der palästinensische Dichter Aschraf Fajadh sitzt jetzt im Gefängnis und wartet auf den Vollzug seiner Todesstrafe: Nach Meinung der Scharia-Richter propagierte er in einem seiner Bücher den Atheismus.

 

Dabei bilden mehr als sieben Prozent der Bevölkerung Saudi-Arabiens Nicht-Muslime. Die Mehrheit bilden katholische Gastarbeiter von den Philippinen, aber es gibt auch Vertreter anderer Konfessionen: Protestanten aus Europa, Orthodoxe aus Ägypten, Äthiopien und Eritrea. Das öffentliche Bekenntnis zum Christentum ist im Königreich verboten, man darf auch keine nicht-islamischen religiösen Gegenstände, darunter die Bibel, Kreuze und die Darstellung der Heiligen aufbewahren. Beten dürfen die Christen und die Vertreter anderer Religionen nur daheim. Für die Einhaltung des Gesetzes ist eine spezielle Religionspolizei – Scharia-Garde — zuständig.

Nicht selten werden Ausländer mit christlichem Glauben zu Geiseln der internationalen Situation. Nachdem 2004 in die Medien die Information über die Entweihung des Korans durch das US-Militär auf dem Stützpunkt Guantánamo durchgesickert worden war, führte die Scharia-Garde zahlreiche Wohnungsdurchsuchungen bei Christen durch. In einer Wohnung wurde eine illegale katholische Kirche entlarvt, mehr als 40 christliche Pakistaner sowie mehrere katholische Philippiner wurden inhaftiert. Es erübrigt sich zu sagen, dass kein Amerikaner verhaftet worden war: Washington ist auch ein Schlüsselverbündeter Er-Riads, mit dem die Saudis keinen Ärger haben wollen. Es ist um vieles einfacher, ihren Zorn an den schutzlosen Philippinern oder pakistanischen Christen auszulassen, die in ihrer Heimat als Parias gelten.

 

Sex und Gefängnis


Ein wichtiges Tätigkeitsgebiet der Scharia-Gerichte ist die Verhinderung von Unzucht und Ehebruch. Wobei diese Begriffe sehr breit gedeutet werden.

Im Oktober 2009 erzählte Masen Abdul-Dschawad, Mitarbeiter der Fluggesellschaft Saudia, im libanesischen Fernsehen über sein sexuelles Leben und seine Bekanntschaften mit Frauen. Nach der Heimkehr wurde er zu fünf Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt.

Am empörendsten war der Fall der „Vergewaltigung von Katif“. 2006 wurden eine junge Schiitin und ihr Gefährte, die in einem Auto saßen, von sieben Menschen überfallen, entführt und vergewaltigt. Die Täter erhielten je 100 Peitschenhiebe und Haftstrafen. Die Opfer der Vergewaltigung wurden auch verurteilt: zu einem halben Jahr Haft und je 200 Peitschenhieben, da sie zusammen in einem Auto saßen, obwohl sie keine Eheleute waren.

 

Trotz des riesigen Drucks seitens der konservativen Bevölkerung und der Scharia-Garde wendete sich der Mann der Betroffenen von ihr nicht ab und erklärte, dass seine Frau nicht schuldig sei. Weltweit erhob sich eine Welle der Empörung. Sogar der zukünftige US-Präsident Barack Obama, damals noch Senator, rief das Außenministerium dazu auf, alles Mögliche zu tun, um die Opfern vor der Strafe zu bewahren. Letztlich fällte König Abdalla ein salomonisches Urteil: Er hob das Urteil gegen die Inhaftierten auf und erklärte dies mit Gründen des Gemeinwohls, betonte jedoch, dass der Richter absolut berechtigt gehandelt habe.

Paradies für Schwule“

 

Homosexualität in Saudi-Arabien wird auch hart bestraft — wegen homosexuellen Handlungen drohen sogar Enthauptungen. Jedoch erlegen die Richter oft eine ziemlich milde Strafe auf, besonders im Vergleich zu Urteilen bei anderen Gesetzesartikeln. So bekam einer der Einwohner des Königreiches, dessen Name nicht genannt wird, drei Jahre Haft und 450 Peitschenhiebe: Ihm wurde vorgeworfen, dass er via Twitter Männer datete. Er wurde wegen „Werbung für das Laster und die Praxis der Homosexualität“ verurteilt.

Womöglich besteht einer der Gründe darin, dass die Homosexualität in Saudi-Arabien weit verbreitet ist. Im Königreich bildete sich eine paradoxe Situation: Dem Kampf gegen den außerehelichen Sex, die Beziehungen zwischen Mann und Frau wird viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als dem Kampf gegen den gleichgeschlechtlichen Sex. Zwischen den Schwulen und saudi-arabischen Behörden besteht ein Geheimpakt: Die LGBT-Community demonstriert eine respektvolle Einstellung gegenüber den Normen des Wahhabismus, im Gegenzug drücken die Behörden bezüglich des „Privatlebens“ dieser Bürger ein Auge zu. Ab und zu kommt es zu Zwischenfällen, aber im Großen und Ganzen wird dieser Pakt eingehalten. Der in den USA lebende saudische Homosexuelle Radwan gestand in einem Interview mit "The Atlantic", dass in großen Städten wie Dschidda und Er-Riad eine große LGBT-Community existiert. Viele Schwule treffen sich öffentlich in Cafés, vereinbaren Dates auf den Straßen und im Internet. Der syrische Homosexuelle Taljal, der im Königreich bereits 15 Jahre lebt, bezeichnete Er-Riad gar als „Paradies für Schwule“.

Homosexualität in Saudi-Arabien ist etwas Anderes als in Europa. Die Einstellung zu gleichgeschlechtlichen Kontakten ähnelt im Königreich der Einstellung in russischen Gefängnissen. Es wird angenommen, dass der Ruf des passiven Partners leidet, und der Aktive betont seine Männlichkeit und ist sozusagen kein Homosexueller.

Die strengen Scharia-Gesetze, die den sexuellen Kontakt zwischen nicht miteinander verheirateten Männern und Frauen verbieten, verleiten junge Männer zur Suche nach gleichgeschlechtlichen Partnern. In den nach Geschlechtern getrennten Schulen und Universitäten in Saudi-Arabien kommt es gelegentlich zu gleichgeschlechtlichen Kontakten, die auf beiderseitigem Einverständnis basieren oder in Form von Vergewaltigungen geschehen.

Krieg gegen Hexer

 

Während die saudi-arabischen Behörden bei der Homosexualität ein Auge zudrücken, kämpfen sie gegen Hexer entschieden und kompromisslos. In den meisten Fällen lautet das Urteil nur: Enthauptung mit anschließender Kreuzigung — als Mahnung für andere.

In der Regel werden im Königreich Menschen, die Hexerei betreiben, von wachsamen Nachbarn oder Untergebenen angezeigt. Dafür wurde eine spezielle Hotline eingerichtet: Jeder kann magische Straftaten im Kampf gegen Hexer melden. Bei der Verhaftung werden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Viele Araber glauben, dass einige Hexer mit Dschinn paktieren, weshalb sie fliegen können.

2007 wurde in Er-Riad der ägyptische Apotheker Mustafa Ibrahim enthauptet, weil er „Magie und Hexerei sowie Ehebruch betrieb und den Koran entweihte“. Nachbarn haben ihn denunziert, dass er den Koran in der Toilette aufbewahrte. Im Verlauf der Ermittlungen stellte es sich heraus, dass Ibrahim mit Hilfe der schwarzen Hexerei eine fremde Ehe zerstörte und in seiner Wohnung Bücher für schwarze Magie und Kerzen mit geheimnisvollen Aufschriften gefunden wurden, — offensichtlich Zaubersprüche, um Teufel heraufzubeschwören sowie übelriechende Kräuter. Das reichte vollkommen, um den Apotheker zur Todesstrafe zu verurteilen.

2010 wurde der libanesische Wahrsager Ali Hussain Sibat enthauptet: Bei seinem Auftritt auf einer Talkshow sagte er den Interessenten ihre Zukunft voraus und gab den Zuschauern Ratschläge. Die saudi-arabischen Geheimdienste späten ihn viele Jahre lang aus und verhafteten ihn, als er sich unvorsichtigerweise auf eine Pilgerreise begab.

Meistens werden jedoch Gastarbeiter Opfer der wachsamen Kämpfer gegen die Magie, deren Status niedriger als der der Saudis ist, und die sich nicht verteidigen können. So wurden im Mai 2013 zwei Zimmermädchen aus Südostasien zu 1000 Peitschenhieben und zehn Jahren Haft wegen des durch Magie angerichteten Schadens verurteilt. Angesichts der Härte des Gesetzes kamen die Frauen noch gut davon.

 

Besonderheiten in Saudi-Arabien rufen regelmäßig Proteste im Westen hervor. Die europäischen Bürger und andere zivilisierte Länder stellen sich nicht selten die Frage: Warum drücken Washington und London, die den Iran zur „Achse des Bösen“ zählen, weil dort die Todesstrafe sehr häufig angewandt wird, ein Auge in Bezug auf die deutlich strengeren Urteile der Scharia-Gerichte im wahhabitischen Königreich zu?

Klick 154 (2017-06-06) Nonie Darwish 

Grausame Exempel sind Erfordernisse des Islam

Islamischen

Terror als

neue Normalität akzeptieren?

 

Nach Terrorangriffen hören wir oft von westlichen Medien und Politikern, dass wir Terroranschläge als "neue Normalität" akzeptieren müssen.


Für westliche Bürger ist diese Phrase gefährlich


Die islamische Doktrin von Dschihad, Ausdehnung und Dawah (islamische Überzeugung, Missionierung) stützen sich stark auf den Einsatz von Terror und Köderung. Targhib wal tarhib ist eine islamische Lehre, die "Verführung (locken) und terrorisieren" als Werkzeug für dawah bedeutet, um Nationen zu erobern und die Bürger dazu zu zwingen, sich dem islamischen Recht, der Scharia, zu unterwerfen. Sie läuft auf die Manipulation der instinktiven Teile des menschlichen Gehirns mit extremem entgegengesetzten Druck von Lust und Schmerz - Belohnung, dann strenge Bestrafung - hinaus, um die Menschen mittels Gehirnwäsche dahin zu bringen, sich dem Islam unterwerfen.

Die meisten gewöhnlichen Muslime sind sich dieser Lehre nicht einmal bewusst, aber es sind islamische Bücher darüber geschrieben worden. Muslimische Scheichs des Mainstream wie Salman Al Awda haben es auf Al Jazeera TV diskutiert. Auf einer Show namens "Scharia und Leben" empfahl Al Awda, mit Extremen "zu übertreiben ... Belohnung und Strafe, moralisch und materiell ... in beide Richtungen". "Der Einsatz von Terror", sagte er, " ist unter dieser Doktrin eine legitime Verpflichtung der Scharia."

 

Was die Menschen im Westen denken


Terror sei etwas, das islamische Dschihadisten Nicht-Muslimen zufügen, und das ist es auch. Aber Terror ist ebenfalls der Mechanismus zur Sicherstellung der Fügsamkeit unter dem Islam. Unter islamischem Recht sollen Dschihadisten, die sich dem Dschihad widersetzen, getötet werden. Terror ist also die Bedrohung, die Dschihadisten auf Kurs hält, und die gewöhnliche Muslime dazu bringt, der Scharia zu folgen.


Ein Online-Schulung für die Rekrutierung von Dschihadisten enthält diese Beschreibung:

"Individuelles Dawa hängt davon ab, emotionale Reaktionen von Kandidaten zu erlangen (und eine persönliche Beziehung aufzubauen). Abu 'Amrs Ansatz veranschaulicht ein Rekrutierungskonzept namens al-targhib wa'l-tarhib, das eine Karotten-und-Stock-Technik ist, das die Vorteile des Handelns gegenüber den furchtbaren Konsequenzen der Untätigkeit illustriert. Das Konzept wurde im Koran eingeführt und wird von vielen islamischen Denkern diskutiert, die den besten Weg erforschen, um Menschen zum Islam aufzurufen (mehrere Gelehrte haben zum Beispiel Bücher mit dem Titel al-targhib wa ' L-tarhib geschrieben) Nach Abu 'Amr sollten die Anwerber das Konzept während des gesamten Rekrutierungsprozesses anwenden, jedoch die Vorteile des Handelns frühzeitig und die Kosten der Untätigkeit später betonen."

 

Mit anderen Worten


Anwerber von Dschihadisten sollen zunächst die "guten Sachen", den "Köder" - den zukünftigen Ruhm, die Vorherrschaft und die Erfüllung jedes lustvollen Wunsches, wie die Jungfrauen im Himmel, betonen. Später sollen sie die Rekruten mit "Terror" und Schande bedrohen - die Konsequenzen, wenn sie nicht am Dschihad teilnehmen.

Ein Teil der tarhib oder "terrorisierenden" Seite dieser Lehre ist es, ein grausames Exempel zu statuieren für diejenigen, die sich nicht an die Erfordernissen des Islam halten. Das ist der Grund, warum muslimische Länder wie Saudiarabien und der Iran, und Entitäten wie ISIS, absichtlich feierliche öffentliche Enthauptungen, Auspeitschungen und Amputationen von Gliedmaßen durchführen. Länder wie Ägypten, Jordanien und die Türkei sind diskreter, aber sie tolerieren und unterstützen Ehrenmorde; Tötung von Abtrünnigen; Frauen und Kinder zu schlagen und Folter und Mord in ihren Gefängnissen. Die Lehre von targhib und tarhib ist lebendig und blüht, nicht nur in islamischen Theokratien, sondern auch in den so genannten "gemäßigten" muslimischen Ländern.

 

Der Islam hat diese "Lust und Schmerz" Gehirnwäschetechniken, und grausame und ungewöhnliche Bestrafung, seit seiner Gründung und bis heute eingesetzt


Während die Bibel - die westliche jüdisch-christliche Tradition - im Einklang steht mit der Güte in der menschlichen Natur und sie nährt und pflegt, macht der Islam das Gegenteil: Er nutzt die menschlichen Instinkte der Selbsterhaltung und des Überlebens aus, um den Willen eines Volkes zu brechen und es zu sklavischem Gehorsam zu betäuben.

Wie die Mehrheit der Muslime habe ich von dieser fundamentalen islamischen Doktrin nie gehört, als ich in Ägypten aufwuchs, jedoch die Auswirkungen davon auf mein Leben gefühlt - in jedem Aspekt der islamischen Kultur; in der islamischen Predigt, in meiner islamischen Familienbeziehung; wie die islamischen Regierungen operieren und wie die Autoritäten im Allgemeinen die Menschen unter ihnen behandeln.

 

Die islamische Doktrin von "ködern und terrorisieren"


Diese hat eine Kultur von toxischen Extremen hervorgebracht: Misstrauen und Angst, Stolz und Schande, die Erlaubnis zu lügen ("taqiyya") und die Ablehnung der Verantwortung für die eigenen Taten.

Nachdem ich die meiste Zeit meines Lebens unter dem Islam gelebt habe, muss ich traurigerweise sagen, dass die Menschen, die der Westen "moderate Muslime" nennt, in der Regel Bürger sind, die gelernt haben, mit Terror zu leben und ihn als normal zu akzeptieren. Seit Jahrhunderten haben sie viele Ausreden für Terror gefunden, haben Terroropfer verurteilt, sind stumm geblieben oder liessen sich nicht festlegen, und haben sogar mit den Terroristen Kompromisse geschlossen, um zu überleben. Die islamische Kultur, in der ich lebte, sah in die andere Richtung, wenn Frauen geschlagen wurden. Wenn Mädchen ehrengemordet wurden, dann war die Frage: "Was hat sie getan?" statt "wie konnte das geschehen?" Wenn Christen getötet und verfolgt wurden, beschuldigten viele die Christen für ihr eigenes Verfolgtwerden durch die Muslime. Die normale islamische Antwort auf den Terror wurde: "Geht mich nichts an."


Jetzt ist die islamische Lehre von Targhib wal Tarhib in den Westen gezogen


Sie zielt darauf ab, die westliche humanistische Kultur zu verändern. Sie wird die Achtung der Menschenrechte, die Sorge um den Nächsten und die Werte der Freiheit und des Friedens ersetzen durch die Werte der Knechtschaft, des Terrors, der Tyrannei und der Angst.

Der islamische Dschihad hat sich immer darauf verlassen, dass die Menschen in eroberten Ländern schließlich aufgeben und den Terrorismus als Teil des Lebens akzeptieren, ähnlich wie Naturkatastrophen, Erdbeben und Überschwemmungen.

Es hat nicht lange gedauert, bis die islamische Doktrin von Targhib wal Tarhib in der Psyche der westlichen Führer und Medien zu arbeiten begann, und bis diese uns jetzt sagen, dass wir mit der "neuen Normalität" leben sollen. Der Islam zählt darauf, alle in "gemäßigte" Muslime zu verwandeln, die schließlich in die andere Richtung schauen, wenn Terror der Person neben dir zustößt.

Gettyimages

Nonie Darwish, geboren und aufgewachsen in Ägypten, ist Autorin von "Völlig anders: Warum ich mich gegen islamische Werte und für biblische Werte entschied." ("Wholly Different; Why I chose Biblical Values Over Islamic Values.") 

Klick 153 (2017-06-04) Soeren Kern aus New York

Muslimische Bestien

Deutschland:

Welle von Ehrenmorden

 

Der Prozess gegen einen Kurden, der eine seiner drei Ehefrauen an die Stoßstange eines Autos gebunden und durch die Straßen Hamelns geschleift hat, hat die Aufmerksamkeit auf eine Welle muslimischer Ehrengewalt in Deutschland gelenkt.


Ehrengewalt – die von emotionalem Missbrauch über physische und sexuelle Gewalt bis hin zu Mord reicht – wird in der Regel von männlichen Familienmitgliedern gegen weibliche Familienmitglieder verübt, von denen angenommen wird, dass sie Schande über die Familie oder den Clan gebracht hätten.

 

Die Beleidigung kann darin bestehen, dass eine Frau sich weigert, eine ausgehandelte Ehe zu schließen, dass sie eine Beziehung zu einem Nichtmuslim eingeht oder mit jemandem, den die Familie nicht billigt, dass sie sich weigert, in einer gewalttätigen Beziehung zu bleiben oder darin, dass sie einen zu westlichen Lebensstil pflegt. In der Praxis verwischen aber oft die Grenzen zwischen Verbrechen, die der "Ehre" wegen verübt werden und solchen aus Eifersucht; jede Auflehnung gegen die Autorität des Mannes kann zu Vergeltung führen, die in manchen Fällen schockierend brutal ist.


Am 22. Mai hörte ein Gericht in Hannover, wie ein 39 Jahre alter in der Türkei geborener Kurde namens Nurettin B. versucht hatte, seine zweite Frau, Kader K. (28), zu ermorden, nachdem sie ihn aufgefordert hatte, Unterhalt für ihren gemeinsamen zwei Jahre alten Sohn zu leisten. Staatsanwältin Ann-Kristin Fröhlich rekonstruierte Nurettin B.s Taten:


"Am 20. November 2016 fährt Nurettin B. gegen 18 Uhr bei Kader K. in Hameln vor, im Kofferraum ein Messer, eine Axt und ein Seil; auf der Rückbank der gemeinsame, zwei Jahre alte Sohn, der über das Wochenende bei ihm gewesen war. Auf der Straße gerät das ehemalige Paar in Streit. B. beginnt, auf seine Ex-Frau einzuschlagen. Dann holt er das Messer und sticht auf sie ein. Die 12,4 Zentimeter lange Klinge dringt in ihre Brust ein, öffnet den Herzbeutel, touchiert den Herzmuskel. Ein zweiter Stich öffnet die linke Bauchhöhle. Wieder geht B. zum Kofferraum, holt die Axt. Mit der stumpfen Seite schlägt er auf Kopf und Oberkörper ein, der Schädel bricht."


"Dann holt er das Seil. Mit dem einen Ende knüpft er einen Galgenknoten um ihren Hals, das andere bindet er an der Anhängerkupplung seines schwarzen VW Passat fest. B. gibt Vollgas. Mit rund 80 Stundenkilometern rast er durch die Straßen. Als er nach 208 Metern abbiegt, löst sich das Seil. Kader K. schleudert gegen die Bordsteinkante. B. rast weiter zur nächsten Wache, um sich zu stellen. Der gemeinsame Sohn sitzt noch immer auf der Rückbank."


Der Vorsitzende Richter, Wolfgang Rosenbusch, bat Kader K., die über Wochen im Koma gelegen hatte, den Fall aus ihrer Sicht zu schildern. "Der Horror" habe kurz nach der Hochzeit im März 2013 begonnen, welche nach den Regeln der Scharia durchgeführt wurde (sie ist nach deutschem Recht nicht gültig), sagte sie; Nurettin B. verbot ihr, irgendeinen Kontakt mit Freunden und der Familie zu pflegen. Nur für Einkäufe und Arztbesuche durfte sie das Haus verlassen. Es war ihr nicht erlaubt, ein Mobiltelefon zu besitzen. Rosenbusch fragt: "Hat er ein Problem mit Frauen?" Kader K. antwortet: "Frauen sind Sklaven, sie müssen ihren Mund halten."


Nurettin B. hat die Tat gestanden, beharrt aber darauf, er habe nicht vorsätzlich gehandelt. Am 31. Mai verurteilte ihn das Gericht zu 14 Jahren Gefängnis.

 

In Münster hat ein Gericht einen 36-jährigen Libanesen namens Amer K. zu 12 Jahren Haft verurteilt, der seine Ehefrau erstochen hatte. Vor Gericht kam zur Sprache, wie Amer K. die 26-jährige Fatima S, die Mutter seiner drei Kinder, mehr als 20-mal mit einem langen Küchenmesser in die Brust und den Hals gestochen hatte, weil er glaubte, sie wolle sich von ihm scheiden lassen.


Unterdessen hat ein Gericht in Hanau einen 22 Jahre alten syrischen Flüchtling zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine 30 Jahre alte Schwester Ramia A. mit einem Küchenmesser erstochen. Sie war in der 24. Woche schwanger und war bezichtigt worden, Schande über ihre Familie gebracht zu haben. Ihr ungeborenes Kind starb ebenfalls.


Das wahre Ausmaß des in Deutschland grassierenden Verbrechens im Namen der Ehre kennt niemand: Viele dieser Taten werden nicht angezeigt und verlässliche Statistiken existieren nicht. Doch empirische Belege, die auf Ehrengewalt hinweisen, haben sich vervielfacht, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel gut zwei Millionen Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten ins Land gelassen hat.

 

Am 9. Mai verurteilte ein Gericht in Kiel einen Türken zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Er hatte seine von ihm in Scheidung lebende Frau in beide Knie geschossen, wohl in der Hoffnung, sie permanent zu lähmen und für andere Männer unattraktiv zu machen. Das Gericht hörte, wie der Mann seine Frau nach dem Freitagsgebet zum Hinterausgang einer Moschee gebracht hatte, sie dort beschuldigte, seine Ehre verletzt zu haben, dann auf sie schoss und sagte: "Jetzt kannst du nicht mehr laufen, jetzt bleibst du zu Hause."


Vor Gericht sagte die Frau jedoch – vielleicht unter dem Druck ihrer Familie oder der Moschee –, dass sie sich mit ihrem Mann wieder vertragen habe und zu einer Eheberatung gehen werde. Einige Beobachter mutmaßen, dass der Streit in einem Schariagericht beigelegt worden sein könnte. Wie dem auch sei, gestattete das Gericht dem Mann, mit seiner Frau nach Hause zurückzukehren, und es ist unklar, wann er die Strafe wird antreten müssen, falls überhaupt.

 

Eine wegweisende Studie über Ehrenmorde hat das Max-Planck-Institut im März 2011 veröffentlicht. Darin wurden alle derartigen Verbrechen analysiert, die sich in Deutschland zwischen 1996 und 2005 ereignet haben. Laut dem Bericht gab es 1998 in Deutschland zwei Ehrenmorde, 2004 sollen es zwölf gewesen sein. 2016 aber ist die Zahl auf mehr als 60 in die Höhe geschnellt, ein Zuwachs von 400 Prozent, laut der Website Ehrenmord.


Die wirkliche Zahl der Ehrenkriminalität ist wahrscheinlich viel höher. Verstärkte Zensur bei der Polizei und in den Medien, die darauf zielt, die Stimmung gegen Einwanderung einzudämmen, macht es unmöglich, die Namen und Nationalitäten vieler Opfer und Täter herauszufinden, oder auch die wahren Umstände vieler Morde, die oft wie Ehrenmorde wirken, aber als "Familienangelegenheiten" heruntergespielt werden. Trotzdem ist das Jahr 2017 auf bestem Wege, als Rekordjahr für Ehrengewalt in Deutschland in die Geschichte einzugehen: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gab es mindestens 30 Ehrenmorde, darunter die folgenden:

 

18. Mai: In Berlin ermordet der 32-jährige Bosnier Edin A. seine Exfreundin, eine 35 Jahre alte Deutsche namens Michelle E., nachdem sie die gewalttätige Beziehung mit ihm beendet hatte. Zudem entführt und foltert er ihren 12-jährigen Sohn und zwingt ihn, bei der Ermordung seiner Mutter zuzusehen. Nachbarn sagen, sie hätten die Polizei wiederholt auf Edin A.s gewalttätiges Verhalten hingewiesen, doch diese habe nichts unternommen.

17. Mai: In Pforzheim ersticht ein 53-jähriger Tadschike seine 50 Jahre alte Ehefrau an deren Arbeitsplatz, einer christlichen Kindertagesstätte. Ob die Frau zum Christentum konvertiert war, ist unbekannt.

17. Mai: In Wardenburg ersticht ein 37-jähriger Iraker seine 37 Jahre alte Frau im Schlaf. Die fünf Kinder des Paares im Alter zwischen vier und 15 Jahren waren zum Zeitpunkt des Mordes zu Hause und leben nun bei Verwandten.

8. Mai: In Neuendettelsau sticht der 24 Jahre alte äthiopische Asylbewerber Mohammed G. in einem Restaurant seine 22-jährige Freundin in den Bauch, nachdem sie ihn angeblich "provoziert" hatte. Die Frau war im sechsten Monat schwanger, das Baby stirbt bei dem Angriff.

 

4. Mai: In Freiburg ersticht ein 33-jähriger syrischer Asylbewerber seine 24 Jahre alte Frau, eine kurdische Christin, die aus der Wohnung des Paares ausgezogen, doch zurückgekommen war, um ihre Habseligkeiten abzuholen. Die drei Kinder des Paares – im Alter von sechs Jahren, drei Jahren und zehn Monaten – sind nun in der Obhut des Jugendamts.

29. April: In Prien am Chiemsee ersticht ein 29-jähriger Afghane die 38-jährige Afghanin Farima S., die zum Christentum konvertiert war. Der Angreifer wartete in einem Hinterhalt auf die Frau, als sie mit zweien ihrer Kinder aus einem Supermarkt kam.

23. April: In Syke erwürgt ein 32 Jahre alter Iraker namens Murad B. seine 32 Jahre alte Frau, Mehe K., vor den Augen der drei Kinder des Paares im Alter von einem, zwei und neun Jahren.

23. April: In Dresden ermordet der 29-jährige pakistanische Flüchtling Shahajan Butt seine Freundin, eine 41-jährige Vietnamesin namens Thu T. Nach Polizeiangaben war der Mann, der im Dezember 2015 nach Deutschland gekommen war, wütend, nachdem er festgestellt hatte, dass die Frau auf ihrer Facebookseite keine Fotos von ihm gepostet hatte, weswegen er vermutete, dass sie einen anderen Freund hätte.

16. April: In Mainz-Finthen ersticht ein 39 Jahre alter ägyptischer Asylbewerber seine 32-jährige Frau. Die Polizei sagt, das Paar habe zum Zeitpunkt der Tat einen Streit gehabt. Die zwei Kinder sind in der Obhut des Jugendamts.

 

5. April: In Leipzig ersticht ein 34 Jahre alter Syrer seine 28-jährige Frau, weil sie die Scheidung wollte. Die zwei Kinder des Paares müssen die Tat mitansehen; sie sind in der Obhut des Jugendamts.

31. März: In Gütersloh verbrennt ein 43 Jahre alter Syrer seine 18-jährige Tochter mit einer Zigarette und droht, sie zu töten. Als die Polizei einschreitet, versucht der Vater, seine Tochter am Verlassen des Hauses zu hindern. Nachdem es der Polizei gelungen ist, das Mädchen in Sicherheit zu bringen, attackieren der Vater und sein Sohn die Polizeibeamten, die Pfefferspray einsetzen, um sie abzuwehren. Das Mädchen ist in der Obhut des Jugendamts.

15. März: In Kiel ersticht ein 40-jähriger Deutsch-Türke seine 34 Jahre alte türkische Frau vor einer Kindertagesstätte. Nachbarn sagen, das Paar, das in Trennung lebte, habe darüber gestritten, ob die drei Kinder in die Türkei gebracht werden sollten.

4. März: In Duisburg versucht der 30 Jahre alte syrische Asylbewerber Mahmood Mahrusseh seine 32 Jahre alte Exfreundin zu erstechen. Die Frau überlebt, der Täter ist flüchtig.

3. März: In Mönchengladbach ermordet der 32-jährige Asylbewerber Ahmed Salim die 47-jährige Deutsche Nicole M., offenbar nachdem sie die Beziehung mit ihm beendet hatte. Der Mann, der auch das Alias Jamal Amilia verwendet, wird in Spanien verhaftet. In seinem Asylantrag hatte er behauptet, aus Israel zu stammen. In einem anderen Asylantrag, den er in einem anderen Land gestellt hatte, hatte er geschrieben, er stamme aus Marokko. Es wird angenommen, dass er Iraker ist.

2. März: In Scheeßel ersticht ein 42-jähriger Iraker seine 52 Jahre alte Frau, die ebenfalls aus dem Irak stammt. Die Polizei nennt die Tat einen Ehrenmord. Die Kinder des Paares sind in Obhut des Jugendamts.

25. Februar: In Euskirchen ersticht ein 32 Jahre alter Deutsch-Türke seine Exfreundin, eine 32-jährige Deutsche, nachdem diese eine Beziehung mit einem anderen angefangen hatte.

17. Februar: In Offenbach erschießt der 32-jährige Türke Volkan T. seine Exfreundin, die 40-jährige Silvia B. Der Mann sagt aus, er sei wütend gewesen, weil die Frau, die zwei Kinder hatte, die Beziehung mit ihm beendet hatte.

15. Februar: In Bielefeld ermordet ein 51-jähriger Iraker seine 51-jährige Frau mit einem Hammer, während diese an einer örtlichen Sprachschule Deutsch lernt. Der Mann war offenbar wütend darüber, dass sich seine Frau mit anderen Sprachschülern im selben Raum aufhielt.

10. Februar: In Ahaus ersticht ein 27-jähriger nigerianischer Asylbewerber eine 22-Jährige, nachdem diese offenbar seine Ehre verletzt hatte, indem sie seine romantischen Avancen zurückgewiesen hatte. Die Frau, eine Hindu, war in der Asylunterkunft angestellt, in der der Angreifer wohnte. Er wurde in Basel festgenommen.

7. Februar: In Hannover-Mühlenberg sticht ein 21-jähriger Serbe mit einem Messer auf seine Exfreundin ein, nachdem sie die Beziehung beendet und einen anderen Mann kennengelernt hatte.

1. Februar: In Hamburg sticht ein 26 Jahre alter Afghane während eines Streits auf seine von ihm getrennt lebende 28-jährige Frau ein; sie überlebt den Angriff.

 

15. Januar: In Bremen-Vegesack ermordet ein 39 Jahre alter Türke seine 40-jährige syrische Frau, die im neunten Monat schwanger war, weil sie die Scheidung wollte. Das ungeborene Baby stirbt bei dem Angriff ebenfalls.

5. Januar: In Waldshut-Tiengen verletzt ein 47-jähriger Türke seine von ihm getrennt lebende Frau, während diese mit einem Freund unterwegs ist. Als diese versucht wegzulaufen, verfolgt er sie und sticht ihr ein Messer in den Rücken.

4. Januar: In Köln-Buchheim ermordet ein 44-jähriger Iraker seine 19 Jahre alte Tochter, weil er deren Freund nicht billigt. Zwei Tage später ruft er die Polizei und sagt: "Ich habe meine Tochter umgebracht." Der Mann wird vielleicht nie der Gerechtigkeit zugeführt werden; man nimmt an, dass er in den Irak geflohen ist.

 

1. Juni 2017

Englischer Originaltext: Germany: Wave of Muslim Honor Killings

Übersetzung: Stefan Frank

 

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute.

Klick 152 (2017-06-02) Giulio Meotti

Europa wehrt sich mit Kerzen

und Teddybären

Denn Putin ist doch

viel schlimmer als

die Dschihadisten

 

Diese lange und traurige Liste ist die menschliche Ernte des islamischen Terrorismus auf Europas Boden:

Madrid: 191. London: 58. Amsterdam: 1. Paris: 148. Brüssel: 36. Kopenhagen: 2. Nizza: 86. Stockholm: 5. Berlin: 12. Manchester 22. Und das berücksichtigt noch nicht einmal die hunderte von Europäer, die im Ausland geschlachtet werden, in Bali, in Sousse, in Dakka, in Jerusalem, in Sharm el Sheikh, in Istanbul.

Doch nach 567 Terroropfern versteht Europa immer noch nicht. Nur schon die erste Hälfte 2017 hat durchschnittlich alle neun Tage Terrorangriffsversuche in Europa gesehen.

 

Trotz der islamistischen Offensive wehrt sich Europa mit Teddybären, Kerzen, Blumen, Mahnwachen, Twitter Hashtags und Cartoons


Nach 9/11 und 2,996 Toten erhoben sich die USA unter George W. Bush, um zu kämpfen. Die Vereinigten Staaten und ein paar mutige europäische Alliierte wie Grossbritannien, Italien und Spanien bewiesen sich als "stärkeres Pferd". Islamische Kämpfer wurden in die Defensive zurück gedrängt; Dschihadistische Kämpfer fielen zurück und dutzende von Terrorplänen wurden aufgedeckt und verhindert. Doch diese Reaktion dauerte nicht an. Europa zog sich rasch an seine Heimatfront zurück, während die Islamisten den Krieg auf europäischen Boden trugen: Madrid, London, Theo van Gogh...


Seitdem ist die Situation nur noch schlimmer geworden: Eine einfache Berechnung zeigt, dass wir von einem Angriff alle zwei Jahre zu einem Angriff alle neun Tage übergegangen sind. Nehmen Sie nur die letzten sechs Monate: Berlin, London, Stockholm, Paris und jetzt Manchester.

 

Europa hat noch nicht erkannt, dass der Terror, der seine Metropolen trifft, ein Krieg ist


Und nicht der Fehler einiger gestörter Menschen, die die islamische Religion missverstanden habe. Heute gibt es mehr britische Muslime in den Reihen von ISIS als in den britischen Streitkräften. Nach Alexandre Mendel, Autor des Buches Jihadist France, gibt es mehr gewalttätige Salafisten in Frankreich als normale Soldaten in der schwedischen Armee.


Dreizehn Jahre nach dem Angriff auf die Züge von Madrid lesen die Führer Europas aus demselben Skript: die Bilder von Schmerz zu verbergen, um niemanden zu erschrecken; Verheimlichen, dass die islamistischen Angreifer "Made in Europa"-Insider sind; Wiederholen, dass Islam "eine Religion des Friedens" ist; Gefangene innerhalb unserer Freiheiten zu sein; zuzusehen, wie sie sich einzeln in Luft auflösen, während wir verkünden, dass "wir unseren Lebensstil nicht verändern werden"; Und die Grundlagen unserer Zivilisation auszulöschen - Meinungsfreiheit, Gedankenfreiheit, Freizügigkeit, Religionsfreiheit - die gesamte Grundlage des jüdisch-christlichen Westens.

 

Der radikale Islam ist die größte Bedrohung für Europa seit dem Nationalsozialismus


Aber wir sind noch nicht geneigt, irgendwelche der politischen oder ideologischen Säulen zu hinterfragen, die zur gegenwärtigen Katastrophe geführt haben, wie Multikulturalismus und Masseneinwanderung. Harte Terrorismusbekämpfungsmaßnahmen, die einzigen, die die Pläne und die Moral der Terroristen brechen könnten, sind nicht in Angriff genommen worden. Dazu gehören das Schließen von Moscheen, die Deportation von radikalen Imamen, das Verbot der Fremdfinanzierung von Moscheen, die Schließung von toxischen Nichtregierungsorganisationen, die Trockenlegung der Wohlfahrtsfinanzierung der europäischen Dschihadisten, die Verhinderung des Flirts mit Dschihadisten und das Stoppen der Rückkehr ausländischer Kämpfer von der Schlachtfront nach Hause.


Wir behandeln Krieg und Völkermord, als wären sie einfach Fehler, die von unseren Geheimdiensten gemacht wurden


Wir klassifizieren den radikalen Islam als die "Geisteskrankheit" einiger gestörter Menschen. Mittlerweile werden jede Woche in Frankreich zwei neue Salafisten-Moscheen eröffnet, während der radikale Islam in mehr als 2.300 französischen Moscheen gepredigt wird. Tausende von europäischen Muslimen sind gegangen, um den Dschihad in Syrien und im Irak zu führen, und Fundamentalisten übernehmen die Kontrolle über Moscheen und islamische Zentren. In Brüssel werden alle Moscheen von den Salafisten kontrolliert, die den muslimischen Massen den radikalen Islam predigen.

 

Die traurige Wahrheit ist, dass Europa niemals den politischen Willen gehabt hat, einen totalen Krieg gegen ISIS und die anderen Dschihadisten zu führen. Sonst wären Rakka und Mossul schon längst neutralisiert worden. Stattdessen übernahmen die Islamisten Molenbeek in Belgien, die französischen Vorstädte und große Teile Großbritanniens. Wir sollten jetzt die Befreiung von Mossul und die Rückkehr der Christen in ihre Häuser feiern; Stattdessen trauern wir um 22 Menschen, die von einem islamischen Selbstmord-Bomber in Manchester ermordet wurden, sowie 64 Verwundeten, und 29 Christen, die in dieser Woche allein in Ägypten getötet wurden.


Ernsthaftes Kämpfen würde massive Bombardierungen erfordern, um so viele Islamisten wie möglich zu beseitigen. Aber wir sind anscheinend nicht bereit, unsere masochistischen Einsatzregeln aufzugeben, die das Volk des Feindes höher privilegieren als unser eigenes. Europa hat auch nie verlangt, dass seine muslimischen Gemeinschaften dem Dschihadismus und dem islamischen Recht, der Scharia, abschwören. Dieses Schweigen hilft den Islamisten, die Stimmen der mutigen muslimischen Dissidenten zum Schweigen zu bringen. Mittlerweile werden die Armeen Europas jeden Tag kleiner, als ob wir dieses Spiel bereits als verloren betrachteten.

 

Nach jedem Angriff recyceln Europas Führer die gleichen leeren Slogans


"Weiter"; "Wir sind stärker"; "Business as usual". Der muslimische Bürgermeister von London, Sadiq Khan, sagt uns, dass wir uns an das tägliche Blutbad gewöhnen müssen! Er sagt, er glaube, dass die Bedrohung durch Terrorangriffe "ein Teil des Lebens in einer Großstadt" ist und dass große Städte auf der ganzen Welt "für diese Art von Sachen vorbereitet werden müssen". Deutet er ernsthaft an, dass wir uns an das Massaker unserer eigenen Kinder in der Manchester Arena gewöhnen sollen? Der islamische Terror ist mittlerweile Teil der Landschaft so vieler europäischer Großstädte: Paris, Kopenhagen, Nizza, Toulouse, Berlin...


Anstatt sich auf den Dschihad und den radikalen Islam zu konzentrieren, sprechen die europäischen Führer fortdauernd von der "russischen Bedrohung". Es wäre in der Tat ein Fehler, den russischen Expansionismus zu vernachlässigen. Aber haben Wladimir Putins Truppen Westminster angegriffen? Haben sich russische Agenten bei einem Manchester-Konzert in die Luft gesprengt und Kindern das Leben genommen? Hat ein ehemaliger sowjetischer Spion in Stockholm spazierende Schweden massakriert? Für die Führer Europas verspricht Putin eine willkommene Ablenkung von den wahren Feinden.

 

Der französische Schriftsteller Philippe Muray schrieb in seinem Buch Werte Dschihadisten ("Dear Jihadists"):


"Werte Dschihadisten, erzittert vor dem Zorn des Mannes in Bermudas-Shorts, fürchtet Euch vor der Wut der Konsumenten, der Reisenden, der Touristen, der Urlauber, die aus ihren Wohnmobilen steigen, stellt Euch vor, wie wir uns in der Freude und dem Luxus wälzen, der uns geschwächt hat."


Es scheint, dass der islamische Terrorismus für Europa nicht real ist, sondern nur eine momentane Unterbrechung der Alltagsroutine. Wir kämpfen gegen die globale Erwärmung, gegen Malaria und Hunger in Afrika und für eine globale Welt der Gleichheit. Doch sind wir nicht bereit, für unsere Zivilisation zu kämpfen? Oder haben wir schon aufgegeben?


30. Mai 2017

Englischer Originaltext: Europe Fights Back with Candles and Teddy Bears

Übersetzung: Daniel Heiniger


Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

Do              20.07.2017 

Nr.           2.461 - 1.158

Aktualisierung        19:15

Übrigens,

 

… in Berlin werden immer noch dringend Wahlhelfer gesucht - ein Interessent wollte sich deshalb melden, aber … Sie glauben nicht, was dann geschah (doch Sie ahnen es sicherlich): Online ließ sich die „Bereitschaftserklärung" auf dem beschriebenen Weg an die angegebene Stelle nicht senden, also schickte unser freundlicher Helfer das Papier per Mail an die allgemeine Adresse des Bezirksamts - das war vor zehn Tagen, bis heute keine Antwort. Nächster Versuch: Persönliche Anmeldung im Rathaus Weißensee - doch dort hieß es: Nicht bei uns! Fahren Sie zum Rathaus Pankow … Das Resümee: „Im Bürgeramt Weißensee kann man kein Formular raussuchen und das ausgefüllte Ding dann nach Pankow senden? Statt dessen soll ich noch Fahrgeld bezahlen, um nach Pankow zu kommen? Also lassen wir das.“ TSCP

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 19.07.2017

17    19   21   27    36   41    SZ: 1

Spiel 77:  0177 997 

 

Super 6: 422 100  

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

1974 (2017-07-20) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Metalldiebe im Bergener Gotteshaus

In Sankt Marien hat

die Stunde 61 Minuten

Die westliche Außenwand

mit dem Grabstein einens

wendischen Priesters

BREAKING NEWS

Stand: 20.07.2017 - 19.25 Uhr

 

International

 

US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht die verdeckten Waffenlieferungen der CIA an syrische Rebellen, die gegen die Regierung von Bashar al-Assad kämpfen, stoppen lassen. Die Entscheidung habe Trump vor knapp einem Monat nach einem Treffen mit CIA-Direktor Mike Pompeo und seinem Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster getroffen.

 

Nach dem Hickhack um die Gesundheitsreform und die Russland-Affäre seines Sohnes bringt ein Zeitungsinterview US-Präsident Donald Trump abermals in Erklärungsnot. Eben wegen der Kontakte seines Teams nach Moskau hat sich Trump nun offenbar nachhaltig mit seinem Justizminister Jeff Sessions entzweit. Er hätte Sessions nicht ernannt, wenn er gewusst hätte, dass dieser sich in der Causa für befangen erklären würde, sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "New York Times".

 

In Russland ist der Entzug der Staatsbürgerschaft bei einer Verurteilung wegen terroristischer Straftaten nun möglich. Die Abgeordneten des Unterhauses verabschiedeten am Mittwoch in Moskau in dritter Lesung das Gesetz, das ausschließlich eingebürgerte Russen betrifft.

 

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu befand sich im Gespräch mit Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Sein Mikrofon soll bei dem privaten Treffen zeitweise noch eingeschaltet gewesen sein, so dass ihn Journalisten außerhalb des Zimmers hätten hören können. "Europa gefährdet seine eigene Entwicklung, in dem es seine Beziehung zu Israel in Gefahr bringt wegen dieses verrückten Versuchs, Bedingungen zu schaffen" für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern, sagte er laut "Ynet" weiter. "Europa muss sich entscheiden, ob es leben und gedeihen will oder ausdörren und verschwinden."

 

In Griechenland haben sich in den vergangenen Wochen gewalttätige Angriffe auf Migranten gehäuft. Die Attacken werden meist nachts von Schlägertrupps durchgeführt, die mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet sind.

 

Beim Errichten von Wohnraum haut Österreich im internationalen Vergleich kräftig auf den Putz: Mit 7,6 Bauvorhaben pro 1.000 Einwohner wurde 2016 der höchste Wert von 19 untersuchten Ländern erreicht, wie aus dem aktuellen Deloitte Property Index hervorgeht. Dahinter folgten Israel mit 6,1 und Frankreich mit 5,7 geplanten Wohnungen. Das Schlusslicht bildete Portugal mit 1,1 Wohnbauvorhaben. 

 

Deutschland/Berlin

 

Im Streit zwischen der Türkei und Deutschland über die Inhaftierung deutscher Staatsbürger wird der Ton immer schärfer. Das türkische Außenministerium erklärte am Donnerstag, die deutschen Äußerungen zur Festnahme von Menschenrechtsaktivisten seien nicht akzeptabel. "Das war eine direkte Einmischung in Angelegenheiten der türkischen Justiz."

 

Ein Unwetter über dem Ruhrgebiet hat zum Tod einer 51 Jahre alten Frau in Dortmund geführt. Die Frau sei an den lebensgefährlichen Verletzungen gestorben, die ihr am Mittwochabend ein umstürzender Baum zugefügt habe, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. 

 

Sport

 

Fussball

 

Teammanager Antonio Conte hat seinen Vertrag beim englischen Fußball-Meister FC Chelsea vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2021 verlängert. Das gaben die Londoner am Dienstagabend bekannt. Der ursprüngliche Vertrag des 47-Jährigen wäre bis 2019 gelaufen.

 

Spaniens Fußball-Teamstürmer Alvaro Morata wechselt von Champions-League-Sieger Real Madrid nach London zum englischen Meister Chelsea. Dies bestätigten beide Clubs am Mittwochabend. Die Ablösesumme für den 24-Jährigen soll laut spanischen Medienberichten 80 Millionen Euro betragen. Damit würde Morata zum Rekord-Verkauf der Madrilenen und zum teuersten Chelsea-Transfer. 

 

Radsport

 

Tour de France

 

Chris Froome strampelt bei der Tour de France seinem vierten Gesamtsieg entgegen. Der Brite hielt mit seinem Sky-Team am Donnerstag auch auf der letzten Bergetappe den Angriffen der Konkurrenz stand. Auf der 18. Etappe mit dem Schlussanstieg auf den Col d'Izoard belegte Froome Rang vier zeitgleich hinter seinem schärfsten Rivalen Romain Bardet.

 

18. Etappe, Briancon – Izoard (179,5 km):

 

1. Warren Barguil (FRA) Sunweb 4:40:33 Stunden 2. Darwin Atapuma (COL) UAE +20 Sek. 3. Romain Bardet (FRA) AG2R 4. Chris Froome (GBR) Sky 5. Rigoberto Uran (COL) Cannondale 22 6. Mikel Landa (ESP) Sky 32 7. Louis Meintjes (RSA) UAE 37 8. Daniel Martin (IRL) Quick-Step 39 9. Simon Yates (GBR) Orica 59 10. Alberto Contador (ESP) Trek 1:09 Min.

 

Gesamtwertung:

 

1. Froome 78:08:19 2. Bardet +23 Sek. 3. Uran 29 4. Landa 1:36 5. Aru 1:55 6. Martin 2:56 7. Yates 4:46 8. Meintjes 6:52 9. Barguil 8:22 10. Contador 8:34

 

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