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34  (07. Oktober 2017) Whisky Newsletter

Beam verkauft

letzten Booker’s Rye

Whisky für die Hurrikan-Opfer

 

276 Flaschen des laut Jim Murray Besten Whiskys der Welt 2017 kommen auf den Markt.

Kurz nachdem der 13 Jahre alte Booker’s Rye von Jim Murray in der Whisky Bible 2017 zum Whisky des Jahres gekürt worden war, stiegen die Preise für die Abfüllung rasant an und der Markt war sofort leergefegt. 276 Flaschen verblieben im Besitz des Unternehmens Beam, um sie später einmal für Fundraising Projekte und wohltätige Zwecke zu spenden. Nach den verheerenden Schäden, die von den beiden Hurrikans Harvey und Irma vor kurzem angerichtet wurden, sieht die Unternehmensleitung, unter ihnen Master Distiller Fred Noe, die Zeit bereits für gekommen, den Booker’s Rye aus den Regalen zu holen.

Wie, wo und zu welchem Preis der Booker’s Rye in den Verkauf kommt, verrät die entsprechende Pressemitteilung von Beam Suntory nicht. Fest steht, welchen Organisationen der komplette Gewinn des Verkaufs dieser restlichen Booker’s Rye Flaschen zufließen wird: „Feeding America“ und „Operation BBQ Relief“ kümmern sich in den von Hurrikanschäden betroffenen Gebieten um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung, Wasser und hygienischen Bedarfsgütern.

33  (12. August 2017) Hilmar Bürger

Beim G2 auf der Berliner Biermeile

Erstes Treffen

des Gambrinus

aus Lübbecke

und des Gambrinus 

aus Berlin

 

Sie bezogen zur Eröffnung auf der Mitte der Bühne Position:

Gambrinus „Scholli“ und Gambrinus „Brauer“

 

Die Berliner Biermeile machte es am Wochenende möglich: Beim Gerstensaft trafen sich der Westfale Sven Bleiber (45) und der aus dem thüringischen Eichsfeld stammende Berliner Eberhard Schollmeier (79). Sozusagen dienstlich. Zum ersten Mal in der Geschichte des traditionsreichen Internationalen Bierfestivals gab es ein Gambrinus-Doppelpack. Siehe oben. Beide haben sich seit Jahren verschrieben, das Kulturgut Bier unter die Massen und den Menschen nahe zu bringen.

Möglich wurde dieser gambrinische G2 durch die Tatsache, dass das Festival in diesem Jahr unter dem Motto „Biere aus Nordrhein-Westfalen“ stand und die Privatbrauerei Ernst Barre sozusagen als erfrischenden Gruß aus dem Barre-Land in Lübbecke im Dreieck Osnabrück-Bielefeld Hannover mit dem Barre Pilsner eines der beiden Festivalbiere spendierte. Mit einem Gruß vom 175-jährigen Jubiläum der Brauerei. Den anderen Part bestritt die Erzquell Brauerei Bielstein mit „Zunft Kölsch“.

Und Sven Bleiber ist als „Brauer Bernhard“ der Moderator des Hauses Barre. Natürlich bei den Events von „Barres Brauwelt“, aber auch anderswo, wie man jetzt in Berlin genießen konnte. Er bringt in seinen Gambrinus nicht nur das Fachwissen eines Brauers und den feinen Geschmack eines Biersommeliers, sondern auch viel Humor und seine markige Stimme bei den Gesangsproben mit ein. „Bist Du voll, so leg Dich nieder, stehe auf und füll Dich wieder“, ist einer seiner musikalischen Ratschläge.

Im Gegensatz dazu der gambrinische Platzhirsch. „Scholli“, wie seine Freunde den Berliner Gambrinus respektvoll nennen, ist sozusagen mit Künstleradern bestückt. Früher als Klarinettist Mitglied eines weltweit bekannten DDR-Armee-Ensembles hat er vor allem nach der Wende als Darsteller in vielen Kostümen, und als Schnelldichter herausgepellt. Vom Weihnachtsmann oder den Bacchus über den Alten Fritz bis hin zum Gambrinus. Und so endet seine Laudatio für die Biermeile 2017 mit den Zeilen

Die Freunde des Bieres werden alle strahlen. Über das Super-Bierland Nordrhein-Westfalen.“

Hilmar Bürger

32  (05. August 2017) Bernd Jürgen Morchutt

Steirischer Hopfen kommt nicht

aus Österreich

Stajerski hmelj sorgte für einen Sturm im Bierglas

 

Wer wie ich ein paar Jahre in Österreich gelebt, studiert und gearbeitet hat, der versteht mich, wenn ich sage: „In Österreich dauert alles eben ein bisschen länger!“ Das wissen natürlich auch die Nachbarn. Speziell die Slowenen, die auf eine lange gemeinsame Geschichte mit ihren westlichen Brüdern zurückblicken können. Nicht von ungefähr kommt der Spruch: „Der Balkan beginnt gleich hinter Wien:“ 

 

Dass Slowenen gewitzter sind als die Österreicher, das schmeckt vor allem den Bierbrauern der Alpenrepublik nicht so recht. Haben sich doch die ex-jugoslawischen Nachbarn den Begriff "steirischer Hopfen" inklusive der Übersetzungen von der EU schützen lassen, wenn auch auf slowenisch (stajerski hmelj). Aber das tut nichts zur Sache, denn die direkte Übersetzung ins Englische als "styrian hops" ist damit gegessen oder besser gesagt „getrunken“. Seitdem gibt es "steirischen Hopfen" nur noch aus Slowenien. Ein Patent löste diesen „Sturm im Bierglas“ aus!

 

Übrigens, in der Steiermark bauen lediglich dreizehn Landwirte überhaupt Hopfen an, alle in der Gegend um Leutschach.

 

Streit und Enttäuschung hin oder her - die Österreicher haben sich inzwischen wieder mit den Slowenen geeinigt. Die regionale Herkunft bleibt gesichert. Auf der Bierflasche steht auch künftig weiterhin "Hopfen aus der Steiermark" oder "Hopfen aus der Südsteiermark".

 

Vor allem die slowenische Region rund um Celje (deutsch Cilli) hat eine lange Tradition im Hopfenanbau. Die ehemalige Untersteiermark wird heute noch von den Slowenen Štajerska genannt.

Eines der wichtigsten slowenischen Gebiete in Sachen Hopfenanbau ist das Savinjatal. Als Anfangsjahr des modernen Hopfenanbaus im Tal Spodnja Savinjska dolina gilt das Jahr 1876, eine wichtige Jahreszahl ist aber auch 1886, als man die ersten Versuche mit einer aus England importierten Art vorgenommen hatte, die sich später unter dem Namen „Savinjski Golding“ etablierte. Erst damit wurde der Hopfenanbau im Tal Savinjska dolina endgültig verwurzelt. Hopfen (Humulus lupulus) und Hopfenanbau sind noch heute die Symbole des Tales Spodnja

Savinjska dolina.

Der Humulus lupulus ist eine kletternde Pflanze aus der Familie der Hanfgewächse. Für den Brauer sind die Fruchtstände der weiblichen Pflanze, die sogenannten Hopfendolden das Ziel der Begierde.

 

Der Hopfen ist die zweite Zutat, die für den Geschmack unseres Lieblingsgetränkes von ausschlaggebender Bedeutung ist.

 

Im internationalen Vergleich über den Hopfenanbau liegt das Zwei-Millionen-Einwohner-Land Slowenien auf Platz 18. Historische Funde belegen, dass Bier seit schätzungsweise 4.000 Jahren produziert wird. So wurden im Laibacher Moor, einer südwestlich von Ljubljana gelegenen Fläche, 3.900 Jahre alte Bierfässer gefunden.

Obwohl sich die slowenische Trinkkultur bisher eher um Wein rankte, finden nun aber Bierfestivals, wie zum Beispiel das Ljubljana Beer Festival, statt, deren Ziel es ist, die Bierproduktion und den Bierkonsum in Slowenien zu propagieren.

 

Übrigens, es ist nicht neu, dass Slowenien und die Steiermark aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte immer mal wieder Namenskonflikte austragen. Vor dem EU-Beitritt beabsichtigte Slowenien, sich den Markennamen der berühmten weißen Pferde zu sichern. Immerhin liegt Lipica in Slowenien, die Lipizzaner seien also dort zu Hause. Zum Glück ist nicht immer der Schnellere auch der Sieger.

 

Weit mehr als 1000 EU-geschützte Ursprungsbezeichnungen sind inzwischen eingetragen. Wer sie zur Vermarktung benutzt, ohne berechtigt zu sein, begeht Betrug. In Österreich sind es 17 Produkte – wenig im Vergleich zu den anderen EU-Mitgliedern: Italien ließ sich 314 Spezialitäten sichern, Frankreich 263, Spanien 212, Portugal 140, Deutschland 117 – wie Schwäbische Spätzle, Nürnberger Lebkuchen, Allgäuer Emmentaler oder Thüringer Rostbratwurst, Griechenland 107. Sogar die nie sehr EU-begeisterten Briten brachten es auf 76 Bezeichnungen. Slowenien hat mit 21 Begriffen immer noch mehr als Österreich.

Es geht also nicht nur um Hopfen und Malz...

BJM

31  (16. Juni 2017) BIER IM BILDE mit Hilmar Bürger

Willkommen im längsten Biergarten der Welt!!!

21. Internationales
Berliner Bierfestival

Vom 4. bis 6. August 2017 – Vorschau mit Genuss (1)

 

B&B Events UG: Biere aus Rosenheim und Michigan Die B&B Events UG bringt zum Festival Biere aus Rosenheim in Oberbayern von Auerbräu - wie Rosenheimer Helles, Export, Pils, Rosenheimer Hefe Weißbier und 111-Zwickl sowie von der Founders Brewery - in Michigan (USA) - All Day IPA, Centenniel IPA, Porter, Dirty Bastard, Rübæus, Frootwood und KBS mit.

 

Partyworks Gastronomie GmbH: Biere aus USA und Italien
Weitere Neuheiten kommen in diesem Jahr mit Brooklyn Lager und Brooklyn IPA von der Brooklyn Brewery aus den USA sowie mit Birrificio Angelo Poretti und Angelo Poretti Pale Ale aus Italien.

 

PRIMAFRISCH GbR: Bayerische Bierspezialitäten
Neue Biere kommen mit dem Bayrisch Export Hell, Bachmayer Classic Pils, Bayrisch Spezial, Festbier Hell Volksfestbier, Josefator Doppelbock, Lager und Radler von der Josef Bachmayer’s Nachfahren GmbH & Co. KG aus Dorfen im oberbayerischen Landkreises Erding und auch von der Brauerei Erl aus Geiselhöring sowie von der Privat-Brauerei Gut Forsting aus Pfaffing nach Berlin.

Brewer’s Tribute & Braukunst Gebrüder Wiestner: Craft-Beer-Brauer aus Berlin
Die Brewer’s Tribute UG ist auf dem Alten Magerviehhof Friedrichsfelde-Ost ansässig und hat acht verschiedene Sorten Bier. Darunter ein klassisches Helles, ein Pale Ale, ein Amber Ale, ein India Pale Ale und ein Stout, sowie auch Sondersorten. Zu diesen gehören Ginger Ale, Schwarzbier mit echten Bourbon Vanille-Schoten sowie Honig Bock mit Bienenhonig vom hofansässigen Imker. Auf der Biermeile präsentieren sie sich gemeinsam mit den Craft-Beer Brauern der Braukunst Gebrüder Wiestner.

 

LaBieratorium: Jüngste Brauerei Brandenburgs

Das Brauunternehmen LaBieratorium aus Cottbus stellt sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Bierfestival mit Craftbieren vor.

Die jüngste Brauerei Brandenburgs holte mit dem „F 60 paranoid IPA“ die Goldmedaille in der Kategorie India Pale Ale – american style.

Lausitzer MUMME – Biermix-Tradition Seit dem 170-jährigen Bestehen der Bergquell-Brauerei Löbau im Jahr 2016 wird wieder MUMME produziert. MUMME ist ein erfrischender Biermix, bestehend aus 50% Bier und 50% Erfrischungsgetränk. Der ideale Durstlöscher mit wenig Alkohol. Schon in den 1920er Jahren gab es im Oberlausitzer Löbau eine Braurezeptur, die Mumme genannt wurde. 

30  (21. April 2017) – Pressemitteilung

Pachtvertrag

fristlos gekündigt

Schluss für die Betreiber der Braustube in der

Alten Börse Marzahn

 

Nur anderthalb Monate nach der erfolgreichen Wiedereröffnung muss der neue Betreiber der Braustube auf dem Gelände der Alten Börse Marzahn sein Engagement bereits wieder beenden. „Wir haben völlig überraschend und aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen von der Eigentümerin, der Alte Börse Marzahn GmbH, die fristlose Kündigung des Pachtverhältnisses ausgesprochen bekommen“, erklärt Fabian Lau, einer der beiden Geschäftsführer der FARO Eventgastronomie UG.

 

Das junge Unternehmen aus Friedrichshain hatte die Braustube erst im Januar als Pächter übernommen und sowohl in Werbung, eine neue Website, Küchenequipment, motiviertes Personal sowie in eine neue Speisekarte viel Zeit und Geld investiert, um Anfang März die Braustube nach langem Winterschlaf wieder zu öffnen. „Das wäre ein schöner Sommer in unserem Biergarten geworden, doch die Eigentümerin und deren Geschäftsführer, Peter Kenzelmann, hat plötzlich andere Pläne und ist seit Tagen nur noch über seinen Anwalt zu erreichen“, sagt Fabian Lau. Gut angelaufen sei zudem die Vermietung der Räume im alten Börsengebäude für Privatfeiern, darunter etliche Hochzeiten. Fabian Lau: „Umso bedauerlicher ist es, dass wir nun alle bereits bestehenden Verträge stornieren und unserem jungen Team zum nächstmöglichen Termin kündigen zu müssen.“ Bei den Betroffenen könne man sich nur in aller Form für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, deren Verursacher aber nicht die FARO Eventgastronomie UG ist. „Da uns ohne Vorankündigung sowohl für die Webseite der Alten Börse als auch für die Facebookseiten seitens der Eigentümerin die Administratorenrechte entzogen wurden, haben wir derzeit kaum Möglichkeiten, die Öffentlichkeit und unsere Kunden zu informieren.“

Warum dem Betreiber der Braustube nun von einem Tag auf den anderen gekündigt wird, ist für das Unternehmen nicht nachvollziehbar. „Von den Gästen haben wir online und auf persönlichem Wege durch die Bank weg positives Fazit bekommen, sowohl die Qualität unserer Speisen und Getränke als auch den Service unseres Personals betreffend“, sagt Fabian Lau. Gern hätte sein Unternehmen Anteil daran gehabt, den Standort Alte Börse Marzahn mit der Braustube und dem dazugehörigen Biergarten zu einer angesagten Event- und Veranstaltungslocation auszubauen und weiter zu entwickeln. Auch, wenn die Kündigung für uns nicht nachvollziehbar ist, kommt das für uns unter den jetzigen Umständen jedoch nicht mehr in Frage. Was mit der Alten Börse Marzahn demnächst passieren wird, ist dem ehemaligen Betreiber der Braustube nicht bekannt.

 

Berlin, 20. April 2017

Kontakt/ Ansprechpartner:
Fabian Lau, Geschäftsführer
FARO Eventgastronomie UG
Stralauer Allee 2 · 10245 Berlin
Tel: +49 (0) 30 814 590 717
Email: fabian.lau@alte-boerse-berlin.de

29  (20. April 2017) – Andreea Oance aus Timisoara/ADZ

„Timişoreana“-Brauerei

jetzt japanisch

Zum neuen Portfolio von Asahi

gehört auch Pilsner Urquell

 

Der japanische Braukonzern Asahi kaufte Ende des vergangenen Jahres die osteuropäischen Biermarken des britisch-südafrikanischen Wettbewerbers SABMiller (ADZ und laptopwerk berichteten). Dazu gehören einige der größten rumänischen Marken wie Ursus, Timişoreana, Ciucaş, Stejar und Azuga, aber auch international bekannte Marken wie etwa Pilsner Urquell (Tschechien) oder Tyskie (Polen).

 

In Japan verfügt Asahi über Brauereien in Fukuoka, Minamiashigara, Motomiya, Moriya, Nagoya, Nishinomiya, Saijō, Sapporo und Suita. Die Konzernzentrale befindet sich im Tokioter Stadtteil Azumabashi (siehe oben). Die Japaner zahlten dafür 7,3 Milliarden Euro, wie der Weltmarktführer AB Inbev, der SABMiller übernahm, mitteilte. Der Verkauf war eine Auflage der EU-Kartellwächter vor der Megafusion von AB Inbev und SABMiller zum weltgrößten Braukonzern. Im Frühjahr des vergangenen Jahres hatte Asahi für mehr als 2,5 Milliarden Euro auch die Biermarken Peroni aus Italien und Grolsch aus den Niederlanden von SABMiller übernommen.

Die Transaktion mit SABMiller wurde in den ersten Monaten 2017 vollendet. Das gesamte Portfolio der SABMiller Gruppe in Mittelosteuropa, inklusive die bald 300-jährige Traditionsbrauerei in Temeswar, wurde hiermit übernommen. In den Besitz des Konzerns sind nun Bierhersteller aus Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, Polen und Rumänien übergegangen.

Urquell japanisch


Ab sofort hat der japanische Braukonzern Asahi also auch in Pilsen (Plzen) das Sagen, wie das Unternehmen bekanntgab. Im Jahr 1842 war im damaligen Bürgerlichen Brauhaus der westböhmischen Industriestadt das erste Bier nach untergäriger Pilsner Brauart hergestellt worden.

Man werde weiterhin die traditionelle tschechische Bierkultur pflegen, sagte Asahis Europa-Geschäftsführer Tom Verhaegen der Agentur CTK. "Pilsner Urquell und Asahi verbindet nicht nur der Respekt vor der Tradition, sondern auch die Leidenschaft zur Innovation", fügte er hinzu.

 

Timişoreana, nicht pasteurisiert

Unter der neuen Leitung hat der größte rumänische Bierhersteller, Ursus Breweries, vor Kurzem eine neue Biersorte unter dem Brand „Timişoreana“ auf dem Markt gebracht. „Timişoreana Nepasteurizat˛“ (zu Deutsch „Timişoreana, nicht pasteurisiert“) ist ab nun im Handel sowie in verschiedenen Gaststätten erhältlich. Das neue Produkt ist ein Ergebnis der traditionellen Bierbrauerei mit moderner Technologie. Im Herstellungsverfahren wurde die Pasteurisierung mit einer Kaltfilterung ersetzt – das Bier erhält so einen frischen Geschmack, wie direkt aus der Brauerei. 

Bisher konnte man diese nicht pasteurisierte Biersorte von Timişoreana allein in der Gaststätte der Brauerei „La Fabrica“ oder bei „Curtea Berarilor“ (links) in der Temeswarer Innenstadt als frisch gezapftes Fassbier verkosten. Nun kann man das Bier auch im Handel erwerben. 

Ursus Breweries ist der größte Bierhersteller in Rumänien

 

Es werden auf dem rumänischen Markt Biermarken bewirtschaftet wie Ursus, Timişoreana, Ciucaş, Grolsch, Peroni Nastro Azzurro, Redd´s, Stejar, Azuga, Pilsner Urquell und St. Stefanus. Der Hersteller hat drei Fabriken in Rumänien, in Temeswar, Kronstadt/Braşov und Buzău und eine Mikrobrauerei in Klausenburg/Cluj-Napoca in der Immobilie der alten Ursus-Fabrik. 

Die Temeswarer Bierbrauerei ist die älteste auf dem heutigen Gebiet Rumäniens. Die Bierbrauerei wurde 1718 zu Zeiten von Eugen von Savoyen gegründet. Unter der kommunistischen Herrschaft war der Betrieb verstaatlicht worden und blieb es bis 1995. In den 1960er Jahren wurde die Brauerei zur weltweit zweiten vollautomatischen Produktionsstätte modernisiert. Timişoreana wird heute als eine Biermarke innerhalb der Ursus-Gruppe geführt, die ihrerseits seit 2002 zum weltweit zweitgrößten Brauereikonzern SABMiller gehörte und nun Teil des japanischen Braukonzerns Asahi ist. Zwischen 2007 und 2009 wurden hier rund 50 Millionen Euro in neue Produktions- und Abfüllanlagen investiert, womit sich die Produktionskapazität auf mehr als zwei Millionen Hektoliter verdoppelte. Derzeit ist Timişoreana die meistverkaufte Biersorte auf dem rumänischen Markt.

Images: Asahi;Timişoreana 

28  (19. April 2017) – Hedda Nier/Statista

Verdursten ist der schlimmste Tod

Zahl der Brauereien

in Deutschland steigt

 

Gute Nachrichten für Bierliebhaber: Die Zahl der Brauereien in Deutschland wächst kontinuierlich und stieg im Jahr 2016 auf 1.408 Braustätten.

Damit liegt die Zahl der bierbrauenden Betriebe erstmals seit 1978 wieder über der Marke von 1.400.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete dabei im vergangenen Jahr der Großraum Hamburg/Schleswig-Holstein mit acht neuen Brauereien, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit sechs zusätzlichen Betrieben. Im Vergleich der letzten zehn Jahre legte Berlin am stärksten zu: Seit 2006 entstanden hier 27 neue Brauereien. Grund dafür sei die wachsende Craftbeer-Szene der Hauptstadt, so der Deutsche Brauer-Bund.

 

Gut die Hälfte der Brauereien in Deutschland sind so genannte Mikrobrauereien mit einem Ausstoß von bis zu 1.000 Hektolitern pro Jahr. Damit feiert das Brauhandwerk, anders als etwa Bäckereien oder Metzgereien, wo zuletzt viele kleinere Betriebe schließen mussten, eine Renaissance. Der Dachverband rechnet mit einem weiteren Anstieg auf 1.500 Brauereien bis zum Jahr 2020.

27  (18. April 2017) – Frank-Peter Bürger

501. Tag des Deutschen Bieres

Am 23. April ist der Auftakt zum

21. Internationalen Berliner Bierfestival 2017

Am 23. April 2017 begehen die Freunde des Kulturgutes Bier den 501. Tag des Deutschen Bieres. Das ist auch traditionell die Auftaktveranstaltung für das 21. Internationale Berliner Bierfestival, das in diesem Jahr vom 4. bis 6. August 2017 stattfindet. Auf der Genießer-Biermeile zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor werden sich auf 2,2 Kilometern rund 344 Brauereien aus 86 Ländern mit 2.400 Bierspezialitäten präsentieren. Annähernd 800.000 friedlich feiernde Besucher aus aller Welt werden erwartet. Für beste Unterhaltung sorgen am Festivalwochenende Künstler aus dem In- und Ausland mit attraktiver Live-Musik auf 19 Bühnen – und das bei freiem Eintritt!

 

Aus diesem Anlass laden wir Sie recht herzlich am Sonntag, dem 23. April 2017, um 11 Uhr, in Peters Bierbar, Rigaer Straße 57/Ecke Waldeyer Straße, 10247 Berlin (Nähe S/U-Bahnhof Frankfurter Allee) ein.

 

Bei Plaudereien, beim Fassanstich und beim Bierquiz mit dem „Bierkönig“ Gambrinus gibt es erste Informationen zum Bierfestival sowie die Krönung der diesjährigen Bierkönigin. Bei dieser Gelegenheit stellen wir Ihnen die diesjährigen Festivalbiere vor, die zum ersten Mal von den fachkundigen Experten verkostet werden können.

 

Motto: Biere aus Nordrhein-Westfalen  

In diesem Jahr stehen zwei Traditions-Brauereien aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Privatbrauerei Ernst Barre feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum und stellt mit der Bierspezialität Barre Pilsener ein Festivalbier. Barre Bräu ist eine Brauerei im ostwestfälischen Lübbecke aus dem Kreis Minden-Lübbecke im Wiehengebirge. Die 1842 von Ernst Johann Barre gegründete Traditions-Brauerei ist überall im Barre-Land ein bedeutendes Markenzeichen.

Die Erzquell Brauerei Bielstein bringt mit dem Zunft Kölsch ein weiteres Festivalbier mit nach Berlin. Bielstein ist eine Ortschaft der Stadt Wiehl im Oberbergischen Kreis. Die Brauerei ist seit vier Generationen im Familienbesitz. Sie wurde im Jahr 1900 als Adler Brauerei GmbH gegründet. Einen zweiten Standort gibt es mit der über 125-jährigen Erzquell Brauerei in Siegtal am Fuße des Giebelwalds.

 

www.bierfestival-berlin.de

 

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Frank-Peter Bürger

Pressebeauftragter

Tel.: 030 – 55 15 69 60 oder 0172 – 316 15 06

Email: pressebuero.buerger@arcor.de

26  (08. August 2016) – Bernd Jürgen Morchutt

Wir haben es geschafft

Bierabsatz in Deutschland

ist gestiegen

Der harte, bedingungs- und selbstlose Einsatz von uns allen hat

sich gelohnt.

Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,9 % beziehungsweise 0,9 Millionen Hektoliter gestiegen. 

Um die Fußball-EM zu überstehen, musste beim Bierkonsum jeder an seine Grenzen gehen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit im ersten Halbjahr 2016 rund 47,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. 

 

„Dopingnahe“ Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im ersten Halbjahr 2016 mit 2,0 Millionen Hektolitern 4,2 % des gesamten Bierabsatzes aus. Da werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro auch keine wesentliche Steigerung bringen. Wer verträgt schon des Nachts Mixgetränke?

 

80,9 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 0,3 % auf 38,7 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 9,1 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 9,3 %). Davon gingen 5,2 Millionen Hektoliter (+ 3,8 %) in EU-Länder, 3,9 Millionen Hektoliter (+ 17,9 %) in Drittländer und 0,07 Millionen Hektoliter (– 2,1 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

25  (29. Juli 2016) – Frank-Peter Bürger

20. Internationales Berliner Bierfestival

vom 5. bis 7. August 2016

Willkommen

im längsten Biergarten

der Welt!

 

 

 

500 Jahre deutsches Reinheitsgebot 

 

Vom 5. bis 7. August findet das 20. Internationale Berliner Bierfestival an der Karl-Marx-Allee auf 2,2 Kilometern zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor statt. Es werden wieder annähernd 800.000 friedlich feiernde Besucher aus aller Welt mitten im Herzen von Berlin erwartet.

 

Im „Längsten Biergarten der Welt“ präsentieren sich 340 Brauereien aus 87 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren. Man kann 20 Bierregionen mit ihren kulinarischen Spezialitäten durchwandeln und auf 20 Bühnen Live-Musik mit nationalen und internationalen Künstlern erleben. Das alles bei freiem Eintritt.

 

Jedes Jahr steht ein Land, eine bestimmte Region oder ein spezielles Thema im Mittelpunkt des Festivals. Das Jubiläums-Motto 2016 lautet: 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot.

Es werden zwei Festivalbiere präsentiert. Mit dem Thüringer Kupferbier haben die beiden Thüringer Braumeister Ralf Hohmann vom Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld und Gunther Herrmann von der Vereinsbrauerei Apolda eine alte, thüringische Braurezeptur aufleben lassen. Eingebraut wird das Festivalbier vom Thüringer Brauernachwuchs.

 

Die Braumeister der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan in Freising haben zu Ehren des Jubiläums „500 Jahre Reinheitsgebot“ das Weihenstephaner 1516 in einer limitierten Abfüllung gebraut. Dieses Festivalbier ist ein naturtrübes, leuchtend-bernsteinfarbenes Kellerbier. Die Brauerei ist die älteste der Welt.

Auch in diesem Jahr gibt es neben deutschen Craftbieren eine Vielzahl neuer Craftbierspezialitäten aus Belgien, Dänemark, England, Norwegen und Polen auf dem Bierfestival zu entdecken. Zu den internationalen Bierneuheiten zählen auch Samba do Brasil und Palma Louca Beer aus Brasilien.

 

Öffnungszeiten:
Freitag, 5. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 6. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 7. August: 10 bis 22 Uhr
Eintritt: frei

Infohotline: 030 – 65 76 35 60

www.bierfestival.berlin

 

Frank-Peter Bürger

 

Pressebeauftragter

Tel.: 030 – 55 15 69 60 oder 0172 – 316 15 06

Email: pressebuero.buerger@arcor.de

24  (25. Juni 2016) – Bernd Jürgen Morchutt

Prost,

Rügen-Bier!

Selten, speziell,

vielfältig und genussvoll

Wer ein gutes Bier trinken möchte, der kommt sicher nicht gleich auf die Idee, zur Ostsee zu fahren. Thüringen oder Bayern wären unter Kennern des Gerstensaftes eher die logischen Destinationen. Dass es auf Rügen überhaupt eine Brauerei gibt, war mir bis vor Kurzem völlig fremd. Meine Bierkenntnisse reichten gerade mal bis Stralsund. Die dortige Braustätte firmiert seit 2011 unter dem Namen Störtebeker.

 

Bier gehört zur Seefahrt

 

Mein erstes Bier vom Strelasund habe ich vor zwei Jahren im August auf dem Berliner Bierfestival probiert, ohne zu ahnen, welch großes Sortiment sich hinter dem Namen des Seeräubers oder Freibeuterkapitäns verbirgt. Wie ich gelesen habe, stammt der Name Störtebeker aus dem Niederdeutschen von „Stürz den Becher“. Nicht schlecht, einen solchen Spitznamen zu haben, zeugt er doch von einer stolzen Trinkfestigkeit.

Über die Seefahrer-Biere werde ich demnächst mal etwas schreiben. Denn mein Weg von Stralsund auf die Insel Rügen führte 15 Kilometer der B96 entlang bis nach Rambin. Die Insel-Brauerei gibt es seit einem Jahr. Sie ist nicht zu übersehen. Sie liegt direkt zwischen der alten und neuen Bundesstraße. Das neue Teilstück dieser B96 führt bisher von der neuen Rügenbrücke bis auf Höhe Samtens, kurz hinter Rambin. 

Aber nicht nur die Brücke über den Strelasund verbindet die Hansestadt Stralsund mit der Insel Rügen. Der Gründer der Insel-Brauerei, der Gesellschafter, Geschäftsführer und Biersommelier Markus Berberich war zehn Jahre lang der Braumeister der benachbarten Störtebecker Braumanufaktur, er weiß also, wie man „Craft Beer“ braut. Und der gebürtige Saarländer besitzt nicht nur reichlich Praxiserfahrung, er lernte auch die Theorie von der Pike auf, hat an der TU München in Weihenstephan Brauwesen studiert. Bereits mit 16 Jahren war Markus Berberich vom Beruf des Braumeisters fasziniert und gefesselt von der Idee, selbst Bier zu brauen.

Das ist die Leidenschaft des 45-Jährigen. Seine Spezialgebiete sind die Bier- und die Verpackungsentwicklung. Nun erfüllte er sich mit der Gründung und dem Bau der Insel-Brauerei auf Rügen seinen großen Traum. Mit im Boot der Gesellschafter sitzt die belgisch-niederländische Familie De Groen, die seit 2013 in den Niederlanden eine Produktionsstätte für Braumalz - The Swaen“ - betreibt.

 

Der Champagner unter den Bieren

 

Den Schritt in die Selbständigkeit bereut Berberich nicht. Seine Erwartungen wurden sogar bei weitem übertroffen. Bereits nach wenigen Monaten verdoppelte sich die Abfüllmenge für die „seltenen Biere“ auf 300.000 Flaschen pro Monat.

 

Alle Biere sind naturbelassen ohne Filter, obergärig, mit offener Gärung gebraut. Für jede Biersorte werden mindestens zwei unterschiedliche Hefen verwendet. „Die Krönung erfolgt dann durch die Flaschenreifung in einer speziellen Reifekammer. Keine Brauerei in Deutschland braut aufwändiger als wir“, sagt Markus Berberich.

 

Die Insel-Brauerei hat sich den Genussbieren verschrieben. Die Konsumenten akzeptieren den Schritt. Sind bereit, deutlich mehr zu zahlen, als für eine Flasche aus der Massenproduktion. Das handwerkliche Brauen setzt voraus, Unkonventionelles, Experimentelles, aber auch Verlorengegangenes wiederzuentdecken.

 

Bierexpeditionen


Für mich war es natürlich Pflicht, das spezielle Bier zu probieren. Parkplätze gibt es genügend. Im Eingangsbereich stehen zwei Kupferbrennblasen sowie Holzfässer. Aus den zwölf Sorten habe ich mir ein Baltic Ale ausgesucht – und war begeistert. In der Brauwerkstatt wurden im Voraus über 100 Biere entwickelt. Die zwölf besten davon werden in drei Bier-Kategorien mit jeweils vier Bieren angeboten: die Insel-, die Nationalpark- und die Meeres-Edition. Neben dem Baltic Ale gibt es das Baltic Stout, das Baltic Dubbel, das Baltic Tripel, das Insel Kap, das Insel Herb, das Insel Kreide, das Übersee Hopfen, „die“ Meerjungfrau, das Seepferd und das Strandgut. 

 

Das Insel Saison – ein zeitlich begrenztes, sommerlich erfrischendes Bier - rundet das Sortiment mit den kreativen und ausgefallenen Namen ab. Von leicht, trocken, tiefschwarz, würzig, cremig, fruchtig, vollmundig, prickelnd, natursauer, holzig und herb bis wild sind alle erdenklichen Geschmacksnuancen vertreten. Biere, die einfach passen zur Steilküste, zu den Klippen und Kreidefelsen der Insel.

Zum Wohl, auf der Berliner Biermeile!

 

Die "seltenen Biere" der Insel-Brauerei eignen sich übrigens nicht nur zum Trinken, sondern auch ganz hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel vom Rügenurlaub.

Wer nicht bis nach Rambin fahren möchte, kann die Flaschen auch im Internet bestellen: http://www.insel-brauerei.de.

Im August bietet sich eine zusätzliche Gelegenheit. Das 20. Internationale Berliner Bierfestival findet vom 5. bis zum 7. August 2016 auf der traditionsreichen Meile der Karl-Marx-Allee statt. Wer in einem der längsten Biergärten der Welt vorbeischaut, wird sicher auch die eine oder andere Bier-Kreation aus der Insel-Brauerei auf Rügen finden und genießen können.

Mein Tipp: Erst probieren und dann auf den Preis schauen!

 

Siehe auch "IM BILDE" vom 23. Juni 2016.

Images: BJM, Insel-Brauerei

BJM

23  (27. April 2016) – Frank-Peter Bürger

Thüringer Kupferbier als Jubiläumsbräu

Auftaktveranstaltung zum 20. Internationalen Berliner Bierfestival

Am 23. April 2016 begingen die Freunde des Kulturgutes Bier den 500. Tag des Deutschen Bieres. Das ist auch traditionell die Auftaktveranstaltung für das 20. Internationale Berliner Bierfestival, das in diesem Jahr vom 5. bis 7. August 2016 stattfinden wird.

Der Start zum Jubiläumsfestival wurde in Peters Bier Bar in Berlin-Friedrichshain vollzogen. Bei Plaudereien, beim Fassanstich und beim Bierquiz mit dem Bierkönig Gambrinus gab es erste Informationen zum Bierfestival. Ebenso wurde die diesjährige Bierkönigin Laura VII., die vom Berliner Biermeile e.V. auf der Jahreshauptversammlung ernannt wurde, im Anschluss vorgekrönt.

Bei dieser Gelegenheit stellten wir das Thüringer Kupferbier, als das diesjährige Jubiläums-Festivalbier vor, welches zum ersten Mal von den fachkundigen Experten verkostet werden konnte. Dabei haben die beiden Thüringer Braumeister Ralf Hohmann, vom Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld, und Gunther Herrmann, von der Vereinsbrauerei Apolda, anlässlich des 20. Internationalen Berliner Bierfestivals und 500 Jahre Deutsches Reinheitsgebot eine alte thüringische Braurezeptur aufleben lassen. Dafür gilt Ihnen unser Dank!

22  (24. April 2016) – Andreas Grieß/Statista

Der Wandel

beim Trinken

Leute, legt Euer Geld in Alkohol an, wo sonst gibt es 40 Prozent!

Der Pro-Kopf-Konsum von Alkohol entwickelt sich laut einem Report der OECD weltweit sehr unterschiedlich. In Italien zum Beispiel hat er zwischen 2000 und 2013 um mehr als ein Drittel abgenommen. In Deutschland sank er um immerhin 15,3 Prozent. In Polen hingegen gab es eine Zunahme von mehr als 28 Prozent. Noch deutlich höher fällt er in Indien (40,7 Prozent) und China (73,7 Prozent) aus. In diesen Staaten dürfte das aber auch mit dem wirtschaftlichem Aufschwung zu tun haben, der mehr Menschen höhere Konsumausgaben bescherte.

21  (17. April 2016) – Frank-Peter Bürger

Zum 500. Tag des Deutschen Bieres

Am 23. April ist der Auftakt

zum 20. Internationalen

Berliner Bierfestival 2016

Am 23. April 2016 begehen die Freunde des Kulturgutes Bier den 500. Tag des Deutschen Bieres. Das ist auch traditionell die Auftaktveranstaltung für das 20. Internationale Berliner Bierfestival, das in diesem Jahr vom 5. bis 7. August 2016 stattfindet. Auf der Genießer-Biermeile zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor werden sich auf 2,2 Kilometern rund 340 Brauereien aus 86 Ländern mit 2.400 Bierspezialitäten präsentieren. Annähernd 800.000 friedlich feiernde Besucher aus aller Welt werden erwartet. Für beste Unterhaltung sorgen am Festivalwochenende Künstler aus dem In- und Ausland mit attraktiver Live-Musik auf 20 Bühnen – und das bei freiem Eintritt!

Das Jubiläums-Motto 2016 lautet: 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot.

 

Aus diesem Anlass laden wir Sie recht herzlich am Sonnabend, dem 23. April 2016, um 15 Uhr, in Peters Bierbar, Rigaer Straße 57/Ecke Waldeyer Straße, 10247 Berlin (Nähe S/U-Bahnhof Frankfurter Allee) ein.

 

Bei Plaudereien, beim Fassanstich und beim Bierquiz mit dem „Bierkönig“ Gambrinus gibt es erste Informationen zum Bierfestival. Bei dieser Gelegenheit stellen wir Ihnen das PRÄSENTA-Jubiläumsbier, das bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal von den fachkundigen Experten verkostet werden kann, vor. Ebenso die diesjährige Bierkönigin, die vom Berliner Biermeile e.V. ausgewählt wurde.

 

www.bierfestival-berlin.de

 

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Frank-Peter Bürger

Pressebeauftragter

Tel.: 030 – 55 15 69 60 oder 0172 – 316 15 06

Email: pressebuero.buerger@arcor.de

20  (31. Juli 2015) – Bernd Jürgen Morchutt/Statista

In Bayern und Thüringen sinkt die Zahl der Bierbrauer...

 

 

…aber durch beide Freistaaten führt

eine gemeinsame Bier- und Burgenstraße

Kein anderes deutsches Bundesland hat so viele Brauereien wie Bayern. 2013 waren es 623 von insgesamt 1349 in ganz Deutschland – also rund 46 Prozent. Allerdings: Bayerns Vormachtstellung in Deutschland ist zurückgegangen. 1993 lag Bayerns Anteil an allen deutschen Brauereien noch bei 58,6 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass damals im Freistaat noch fast 150 Brauereien mehr existierten. Weil es in den anderen Bundesländern geringfügige Steigerungen gab, ist der Anteil fast überall leicht gestiegen. 

 

Nur Thüringen weist ebenfalls weniger Bierbrauer auf. Aber die können sich sehen lassen - wie die Saalfelder, Apoldaer und Watzdorfer anlässlich des 19. Internationalen Berliner Bierfestivals. Vom 7. bis zum 9. August 2015 präsentieren diese Thüringer Brauereien ihre Festivalbiere auf der traditionellen Biermeile im Zentrum Berlins.

Noch ein Urlaubstipp: Eine Fahrt entlang der Bier- und Burgenstraße Bayern – Thüringen lohnt sich. Die verläuft rund 500 km entlang der Bundesstraße 85 vom bayerischen Passau bis ins thüringische Bad Frankenhausen. Eine Brauerei – ein Stopp, da vergeht die Zeit von allein!

19  -  29. Juli 2015 – Frank-Peter Bürger

Willkommen im längsten Biergarten der Welt!

19. Internationales Berliner Bierfestival

vom 7. bis 9. August 2015

 

Vom 7. bis 9. August findet das 19. Internationale Berliner Bierfestival an der Karl-Marx-Allee auf 2,2 Kilometern zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor statt. Es werden wieder annähernd 800.000 friedlich feiernde Besucher aus aller Welt mitten im Herzen von Berlin erwartet.

 

Im „Längsten Biergarten der Welt“ präsentieren sich 340 Brauereien aus 87 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren. Es gibt 22 Bierregionen mit kulinarischen Spezialitäten und 20 Bühnen mit Live-Musik, mit nationalen und internationalen Künstlern, bei freiem Eintritt. Jedes Jahr steht ein Land, eine bestimmte Region oder ein spezielles Thema im Mittelpunkt des Festivals.

 

Biermeilen-Motto 2015: „Erlebnistour der Bier - und Burgenstraße“

 

Dabei werden die traditionsreiche Vereinsbrauerei Apolda mit dem spritzig-frischen Apoldaer Hefeweizen Hell, die Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei aus Bad Blankenburg am Fuße der Burg Greifenstein mit dem Watzdorfer Festpils 1411 sowie das Bürgerliche Brauhaus Saalfeld mit dem Ur-Saalfelder, das zum besten Märzenbier erkoren wurde und mit dem European Beer Star 2014 ausgezeichnet, die diesjährigen Festivalbiere präsentieren. Weitere Repräsentanten der Bier- und Burgenstraße sind die bayerische Hofmark Brauerei in Loifling bei Cham, die fränkische Mönchshof-Brauerei Kulmbach, die Kulmbacher Brauerei, das Franken Bräu aus Mitwitz, das Rolschter Brauhaus aus der ehemaligen Residenzstadt Rudolstadt in Thüringen, das fränkische Gampertbräu aus Weißenbrunn sowie das Schübel Bräu aus Stadtsteinach in Franken.

 

Auch in diesem Jahr gibt es auf dem Bierfestival neben deutschen Craftbieren eine Vielzahl neuer Craftbier-Spezialitäten aus den Niederlanden, Italien, Irland und Dänemark zu entdecken.

 

Hier noch eine Auswahl der internationalen Bierneuheiten: Black und Gold XINGU Beer aus Brasilien.

Dazu gibt es mit dem Hanoi Bier, anlässlich des Jubiläums 40 Jahre deutsch-vietnamesische Beziehungen, eine europäische Premiere.

 

19. Internationales Berliner Bierfestival 2015
Öffnungszeiten:
Freitag, 7. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 8. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 9. August: 10 bis 22 Uhr
Eintritt: frei

Infohotline: 030 – 65 76 35 60

www.bierfestival.berlin

 

Frank-Peter Bürger

Pressebeauftragter/Pressefotos

Tel.: 030 – 55 15 69 60 oder 0172 – 316 15 06

Email: pressebuero.buerger@arcor.de

17  -  2. August 2014 – Bernd Jürgen Morchutt

Der berühmteste deutsche Brauer zu Besuch auf dem Berliner Bierfestival

Fiktives Exklusiv-Interview mit Heinrich Beck, der mit Beck`s das deutsche Pilsener zu Weltruhm führte

Heinrich Beck (HB) kam 1832 im Württembergischen zur Welt. In einer nahegelegenen Landbrauerei erlernte er den Beruf des Bierbrauers. 1854 wanderte er in die USA aus und verbrachte zehn Jahre in den Bierbrauzentren Nordamerikas. Nach Deutschland zurückgekehrt, heiratete Heinrich Beck die Bremerin Christine Düring, mit der er sechs Kinder hatte. 1873 war er Mitbegründer und Namensgeber einer Brauerei, die wenig später mit der Marke Beck`s für Weltruhm sorgte. Der geniale Braumeister starb am 10. Juni 1881 im Alter von nur 48 Jahren. Trotzdem gewährte er Bernd Jürgen Morchutt (BJM) am Rande des 18. Berliner Bierfestivals ein kleines Interview:

BJM: Herr Beck oder Herr Ururgroßvater, darf ich Sie duzen, obwohl Ihre sechs Kinder mit Ihnen per Sie waren?

 

HB: Selbstverständlich darfst Du das, die Zeiten haben sich geändert. Ich fand das damals schon überholt, aber wir kannten es nicht anders. Leider hatte ich als Produktions- und Vertriebschef meiner Brauereien zu wenig Freizeit, meine Frau Christine trug die Verantwortung für unsere sechs Kinder. Deine Urgroßmutter Catharine Marie, die wir immer Mimi riefen, hatte auch nur wenig von ihrem Vater, da sie erst sieben Jahre alt war, als ich starb. Übrigens, viele Chronisten vermerken immer wieder, dass ich vier Kinder hatte. Das kommt davon, wenn einer vom anderen abkupfert. Der erste von denen schrieb wohl 1871 die Wahrheit, danach kamen glücklicherweise noch zwei Mädchen hinzu.

 

BJM: Nach unserem kleinen Rundgang, wie findest Du die Idee, jedes Jahr in Berlin ein Internationales Bierfestival zu organisieren?

 

HB: Der Bierbrauer muss zu seinen Kunden gehen. Er braucht diesen direkten Kontakt. Das war zu meiner Zeit nicht anders. Wir sind mit dem Pferdefuhrwerk übers Land gefahren, um unser Bier anzubieten. Sonst hätten wir nie die Wirtschaftlichkeit für unser Geschäft erreicht. Wie ich gelesen habe, sind in diesem Jahr auf Eurem Bierfestival 340 Brauereien aus 87 Ländern vertreten. Das hätte ich mir zu meiner Zeit auch mal gewünscht. Ganz so viel Konkurrenz wäre auch nicht nötig gewesen. Aber meine Kollegen sind begeistert von dieser Idee, sonst wären sie nicht zum 18. Mal dabei.

Heinrich und Christine Beck mit ihren sechs Kindern

BJM: In diesem Jahr steht das Bierfestival unter dem Motto: Craft Beer – handwerklich gebrautes Bier. Ist das für Dich eine Art Moderichtung oder steckt da mehr dahinter?

 

HB: Bernd, als ich vor 165 Jahren in dieses Business kam, haben wir alle handwerklich gebraut. Jeder von uns verantwortlichen Brauern hatte seine eigene wohlgehütete Rezeptur, wir experimentierten viel, und es dauerte eine Weile bis wir mit unserem Gerstensaft zufrieden waren. Unser Ziel bestand darin, möglichst schnell industriell zu produzieren, um die erforderlichen Verkaufszahlen zu erreichen. Als es mir 1876 gelang, ein länger haltbares Bier Pilsener Brauart zu entwickeln, konnten wir nach Übersee gehen und fernere Länder beliefern. Meine Idee, das Bier auf 70 Grad zu erhitzen, es zu pasteurisieren, ermöglichte erst den Export von Beck`s in über 100 Länder. Nur so kannst du den Massenbedarf decken. Aber Bier ist vor allem auch ein regionales Produkt. Da kann jeder Brauer zeigen, was er aus Wasser, Gerste Hopfen und Malz zaubern kann. Das ist eben die Handwerkskunst, die es schon immer parallel zur Großproduktion gegeben hat.

 

BJM: Heinrich, als alter Amerika-Kenner, was sagst Du dazu, dass dieses „Craft Brewing“ vor allem in den USA eine wahre Renaissance erfährt?

 

HB: Vielleicht ist das auch mein Verdienst. Als ich 1854 in die Staaten kam, hatten wir Deutschen gegenüber den Amerikanern schon einen Know-how-Vorsprung. Ob in Chicago oder im Bierbrauzentrum Milwaukee, die entscheidenden Positionen lagen in den Händen meiner deutschen Kollegen. Wir sorgten dafür, dass die Produktions- und Vertriebskapazitäten wuchsen. Ein großer Heimatmarkt fördert die Massenproduktion. Irgendwann entsteht dann der Eindruck, das Bier schmeckt überall gleich. Das ist die Chance für kleinere Brauereien, die geringere Mengen unabhängig von internationalen Konzernen brauen. Die ihrem Bier einen eigenen Charakter verleihen, um sich von der Masse zu unterscheiden. Dass meine amerikanischen Freunde in diese Richtung gehen, überrascht mich nicht. Die waren schon seinerzeit sehr kreativ.  Wie ich auf unserem Weg gesehen habe, steigt aber auch die Zahl der deutschen Brauereien, die unser altes Handwerk wieder in den Vordergrund rücken. Es muss ja auch nicht jeder sieben Tage in der Woche nur mein Beck`s trinken!

 

BJM: Bevor wir uns ein „Kühles Blondes“ genehmigen, noch eine abschließende Frage: Ururgroßvater, bist Du enttäuscht, dass der Bierkonsum in den letzten Jahren stetig zurückgeht?

 

HB: Ja und nein, Bernd. Vor 150 Jahren tranken die Erwachsenen vor allem Bier und Wein. Für Arme blieb nur das Wasser aus dem Brunnen. Mein Bremer Schlüsselbier (Key Beer) öffnete die internationalen Märkte. Trug zu den rasant steigenden Absatzzahlen bei. Jeder Markt ist irgendwann gesättigt. Zumal das Angebot an alkoholhaltigen Getränken heute fast unüberschaubar vielfältig geworden ist. Nur bei Fußball-Weltmeisterschaften wächst der Bierkonsum in Deutschland. Vielleicht brauchen unsere Kehlen hin und wieder etwas Abwechslung. Solch ein Bierfestival kann dazu beitragen, die Verbraucher aus dem Alltagstrott zu holen. Mal etwas Neues zu wagen. Ein „Craft Beer“ zum Beispiel. Das eine hat mehr Hopfen, das andere mehr Malz. Das dritte einen stärkeren Karamell- oder Röstgeschmack, ein anderes Aroma. Und das vierte Bier verzaubert mit höherem Alkoholgehalt. Im längsten Biergarten der Welt findet jeder „sein“ Bier.

 

Lieber Ururgroßvater Heinrich, ich bedanke mich für Deine Geduld. Na, dann – Prost, auf unser Lieblingsgetränk!

Di               17.10.2017 

Nr.           2.549 - 1.246

Sollte es in diesen Tagen zu Unregelmäßigkeiten bei der Aktualisierung der Website kommen, bitte ich um Entschuldigung. Webmaster und Internet Provider primacom führen einen Vertragsstreit!

BJM

Aktualisierung        23:15

Übrigens,

 

… nach dem wohl heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren, kehrt das Land am Dienstag langsam in die Normalität zurück. Der Sturm hatte die irische Atlantikküste am Montagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erreicht und war im Lauf des Tages über die Insel hinweg in Richtung Großbritannien und Nordirland gezogen. Dem Energieunternehmen ESB Networks zufolge waren etwa 360.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. "Ophelia" ist bereits der zehnte Hurrikan, der sich in dieser Saison über dem Atlantik zusammengebraut hat. Der Sturm erreichte Mitte vergangener Woche südwestlich der Azoren seinen Höhepunkt, seitdem bewegt er sich in Richtung Nordosten. Mit dem Eintritt in kühlere Regionen hat "Ophelia" teilweise an Kraft verloren und ist nun kein Hurrikan mehr. Doch die Rede ist vom heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren. Für Schottland, Wales und den Nordwesten Englands wurden auch für Dienstag starke Winde vorausgesagt. An der Westküste Schottlands sei zudem mit Hochwasser zu rechnen. Meteorologen zufolge sei aber weit weniger schlimmes Unwetter zu erwarten als am Vortag in Irland. 

AKTUELLE LOTTOZAHLEN

Ziehung vom 14.10.2017

7    9    10   13    35   40    SZ: 7

Spiel 77:  6663 149

 

Super 6: 022 453

(ohne Gewähr)

Seit  2010-09-07

Aktueller Stand:

2060 (2017-10-17) 

Bernd Jürgen Morchutt

 

Der Fängersee in der Nähe von Strausberg in Brandenburg

„Xavier“ war vor uns da

Wanderung mit Hindernissen im Landkreis Märkisch-Oderland

BREAKING NEWS

Stand: 17.10.2017 - 23.15 Uhr

 

International

 

Es war die augenscheinlichste Änderung bei der Machtübernahme von Sebastian Kurz im Mai. Der neue ÖVP-Parteichef verhandelte sich aus, künftig ohne Mitsprache des Vorstands die Regierungsmitglieder bestimmen zu können. Kurz will sein Team selbst zusammen stellen. Kein Tauziehen mehr zwischen den Ländern und Bünden um die Ministerposten. Doch wer hat die besten Chancen, den Sprung ins Kabinett Kurz zu schaffen? Auch in der Regierung will Kurz, wie auf der Bundesliste, das Reißverschlusssystem zwischen Mann und Frau berücksichtigen.


Die Wahlbeteiligung ist bei dieser Nationalratswahl gestiegen wie nie zuvor in der Zweiten Republik: Schon nach Auswertung des ersten Teils der Briefwahl am Montag gab es einen Zuwachs von 4,50 Prozentpunkten auf nun 79,41 Prozent - und mit der Auszählung der noch ausständigen rund 36.000 Wahlkarten am Donnerstag wird das Plus auf fünf Punkte und die Beteiligung auf fast 80 Prozent steigen.


In der Türkei gelten nur Personen offiziell als Journalisten, die eine offizielle Akkreditierung haben. Diese wurde im vergangenen Jahr rund 900 Mal entzogen. Damit wird nicht nur begründet, warum so viele Medienschaffende im Gefängnis sind, sondern auch die Arbeit der Journalisten erschwert. Die Anzahl der Inhaftierten Journalisten in der Türkei ist strittig: Berufsverbände beziffern die Zahl der Inhaftierten Kollegen auf 156.


Die Zahl der afghanischen Mädchen mit Schulbildung geht zurück, warnen Experten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). In einem am Dienstag veröffentlichten 132 Seiten langen Bericht über den Zugang von afghanischen Mädchen zu Bildung heißt es, die Bemühungen von Gebern und Regierung seien in den vergangenen Jahren erheblich eingebrochen. "16 Jahre, nachdem die US-geführte militärische Intervention die Taliban vertrieben hat, gehen etwa zwei Drittel aller afghanischen Mädchen nicht zur Schule", hieß es weiter.


Der seit fünf Monaten amtierende Macron hatte am Sonntagabend seine Reformpolitik verteidigt und vor Neid gegenüber erfolgreichen und damit gut verdienenden Mitbürgern gewarnt. Macrons Mitte-Regierung plant, die umstrittene Vermögenssteuer künftig nur noch auf Immobilienbesitz zu erheben. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Interactive antworteten 61 Prozent der Befragten, Macron habe sie nicht überzeugt.

 

Deutschland/Berlin

 

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer wertet die konservative Machtverschiebung in Österreich als Signal für die zukünftige Politik in Europa: "Wir brauchen einen Kanzler Sebastian Kurz als Verbündeten Bayerns und Deutschlands", so Scheuer. Kurz war mehrmals bei der CSU zu Gast, Merkels Asylpolitik hingegen hatte er scharf kritisiert. Auch Paul Ziemiak, der Chef der Jungen Union (JU), lobt den Kurs von Kurz: "Die Menschen in Österreich wollten frischen Wind, neue Köpfe und Klartext."

 

Merkel allerdings stellt am Montag klar, dass Österreich kein Vorbild sei: "Die Situation in Österreich ist nicht so, dass ich sie als nachahmenswert empfinde", sagt sie mit Blick auf das FPÖ-Ergebnis. Ihr Generalsekretär Peter Tauber findet das Resultat der ÖVP "toll", schränkt aber ein: "Man kann es nicht mit Deutschland vergleichen. Die CDU muss von der Mitte aus möglichst viele Menschen ansprechen."

 

Auch in Niedersachsen steht eine schwierige Regierungsbildung bevor. Zwar legte die SPD am Sonntag zu und bescherte SPD-Bundeschef Martin Schulz endlich wieder einmal einen erfreulichen Wahlabend. Aber Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kann nicht mehr mit den Grünen weiterregieren, einer Ampel aus SPD, Grünen und FDP verweigern sich die Liberalen. Es bleibt nur die unbeliebte große Koalition.

 

Sport

 

Fussball

 

In einem über die kompletten 90 Minuten kurzweiligen Spiel hat sich RB Leipzig für eine bärenstarke Leistung belohnt und mit dem 3:2 gegen Porto den ersten Champions-League-Sieg in der Vereinsgeschichte eingefahren. Die Sachsen, die wie zuletzt gegen Dortmund zu begeistern wussten, mussten jedoch bis zum Abpfiff zittern, da sie ihre Chancen auf die Entscheidung nicht nutzten.

 

Bernd Storck ist nicht mehr Trainer der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft. Nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation trennen sich der Coach und der Fußball-Verband (MLSZ) einvernehmlich, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Dienstagabend nach einer Sitzung der MLSZ-Führungsspitze berichtete. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Storcks Vertrag wäre noch bis zum Juli 2018 gelaufen.

 

Leicester City entließ Trainer Craig Shakespeare. Nach dem 1:1 gegen West Bromwich und acht Runden liegt der Meister von 2016 nur an drittletzter Stelle der englischen Premier League. Shakespeare (53) hatte im März 2017 Meistertrainer Claudio Ranieri abgelöst und erst im Juni für drei Jahre unterschrieben.

 

Überblick über die vier Play-off-Duelle der europäischen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland:

Schweden – Italien

Kroatien – Griechenland

Dänemark – Irland

Nordirland – Schweiz

Die Hinspiele finden vom 9. bis 11. November, die Rückspiele vom 12. bis 14. November statt.

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